Leseempfehlungen

Donnerstag, 15. März 2012

{Rezension} Krieg der Sänger von Robert Löhr




Verlag: Piper-Verlag 
Gebundene Ausgabe: 317 Seiten
ISBN: 9783492054515
Genre: Historischer Roman
Erscheinungsdatum: 12. März 2012
Preis: 19,99 €





Das Gipfeltreffen der Minnesänger

Eines Nachts im Jahr 1521 erhält Martin Luther auf der Wartburg Besuch vom Teufel. Dieser erzählt ihm von dem Sängerkrieg, der sich an den Weihnachtstagen des Jahres 1206 auf eben jener Burg abgespielt hatte, allerdings nicht ohne einen Hintergedanken dabei.

Der thüringische Landgraf Hermann I. versammelte in jenen Tagen die besten Sänger zu einem friedlichen Sängergipfel um sich. Noch bevor es jedoch hierzu kommen kann, entbrennt ein Streit unter den Dichtern und endet mit einem Wettstreit:  der Gewinner wird als bester Sänger gekürt, der Verlierer geköpft. Walther von der Vogelweide, Heinrich von Ofterdingen, Wolfram von Eschenbach, Biterolf von Stillaha und der Kanzler des Landgrafen Heinrich von Weißensee,  wie auch Reinmar der Alte lassen sich auf den Wettstreit ein. Wobei Letzterer als Schiedsrichter fungiert. Was keiner ahnt, im Vorfeld sind Absprachen getroffen worden, Intrigen werden gesponnen und Menschen verschwinden im Verlauf der Wintertage auf unerklärliche Weise. Angeblich geholt von der „Wilden Jagd“, die in den Rauhnächten um die verschneite Wartburg herum ihr Unwesen treiben soll. 

Der Teufel zu Besuch bei Martin Luther. Dies nutzt Robert Löhr als Aufhänger für seine Geschichte des Sängerkriegs auf der Wartburg, in den er bereits nach wenigen Seiten einsteigt. Man merkt sofort, dass der Autor das Thema hervorragend recherchiert hat und sich in der damaligen Zeit bestens auskennt. Hierdurch gelingt es ihm problemlos eine atmosphärische Dichte aufzubauen und so fühlt man sich nach wenigen Seiten regelrecht in der Zeit zurückversetzt. Bedingt ist dies auch durch seine der Zeit angemessen Sprache, die dennoch nicht angestaubt, sondern immer frisch und lebendig wirkt.

Geschickt mischt Robert Löhr Fiktion mit historischen Tatsachen und erzählt den Sängerkrieg aus Sicht des jungen, etwas untalentierten Sängers Biterolf, der sein Glück kaum fassen kann, zusammen mit so großen Namen wie Walther von Vogelweide oder auch Wolfram von Eschenbach an einem Sängergipfel teilnehmen zu dürfen. Umso entsetzter ist er, als dieser zu einem tödlichen Wettstreit ausartet, dem er sich jedoch nicht zu entziehen traut. Und Biterolf ist es auch, der später den Mut aufbringt, sich den Intrigen entgegenzustellen.

Sehr anschaulich beschreibt Robert Löhr das Leben auf der Wartburg, stellt in kleinen Kapiteln die einzelnen Sänger ein wenig vor und erzählt auch die eine oder andere Geschichte, die zwar nicht unbedingt mit dem Sängerkrieg in Verbindung steht – wie der Erfurter Latrinensturz von 1184, dennoch aber klasse in das Gesamtgefüge passt. Hierbei verliert er aber nie die eigentliche Story  aus den Augen und die kleinen Zwiegespräche von Martin Luther und dem Teufel, die gelegentlich eingebaut sind, sind äußerst unterhaltsam.

Problemlos gelingt es ihm auch, den vielen Mitwirkenden schnell Konturen zu geben, sodass eine Verwechslung ausgeschlossen ist und sein Protagonist Biterolf beim Lesen fast sofort Sympathiepunkte sammelt. Der junge Sänger ist eher schüchtern, besonders in Gegenwart der großen Minnesänger seiner Zeit, bemerkt aber auch schnell deren Macken und Fehler. Er weiß, wie es um sein Talent bestellt ist und so steht er natürlich Todesängste aus. Ist er doch davon überzeugt, dass er derjenige ist, der am Ende des Wettstreits seinen Kopf verlieren wird. Besonders gut, da ein sehr zwiespältiger Charakter, hat mir auch die Figur des Heinrich von Ofterdingen gefallen. Dieser ist restlos von seinem Können überzeugt, äußerst arrogant, immer auf Konfrontationskurs, den Frauen und dem Alkohol nie abgeneigt, aber irgendwie gelingt es Robert Löhr dennoch, dass man ihn schon bald recht sympathisch findet.

Fazit: Robert Löhr vermischt perfekt historische Fakten mit Fiktion und hat so eine faszinierende, spannende, informative und zu jeder Zeit äußerst unterhaltsame Geschichte rund um den Sängerkrieg auf der Wartburg geschrieben.

Der Autor:
Robert Löhr, geboren 1973, ausgebildeter Journalist und Drehbuchautor, lebt in seiner Geburtsstadt Berlin. Neben zahlreichen Filmskripten und Theaterstücken verfasste er die Romane »Der Schachautomat«, »Das Erlkönig-Manöver« und »Das Hamlet-Komplott«. Seine Bücher sind in 25 Sprachen übersetzt.

Montag, 12. März 2012

{Rezension} Gewitterstille von Sandra Gladow






Verlag: Diana Verlag 
Taschenbuchausgabe: 352 Seiten
ISBN: 978-3-453-35465-4 
Genre: Deutscher Krimi
Erscheinungsdatum: 12. März 2012
Preis: 8,99 €




Staatsanwältin Anna Lorentz zweiter Fall

Staatsanwältin Anna Lorentz genießt den Mutterschaftsurlaub mit ihrer kleinen Tochter Emily als sie überraschend vom Tod ihrer Nachbarin erfährt. Alles deutet anfangs daraufhin, dass die ältere Dame eines natürlichen Todes gestorben ist, ein Opfer der brütenden Hitze, die momentan in Lübeck herrscht. Als deren Tochter Petra jedoch feststellt, dass einige wertvolle Gegenstände aus dem Haus ihrer Mutter verschwunden sind und mehrere Ungereimtheiten zu ihrem Tod aufkommen, beginnt Anna auf eigene Faust zu ermitteln.

Der Verdacht fällt schnell auf einen Altenpfleger, der die Nachbarin regelmäßig betreut hatte, allerdings ist dieser unauffindbar. Und bald schon hat Anna  das Gefühl, dass ihre junge Untermieterin Sophie den Altenpfleger näher zu kennen scheint. Doch Sophie schweigt beharrlich, streitet alles ab und plötzlich ist sie spurlos verschwunden. Anna und die ermittelnden Kommissare befürchten das Schlimmste.

Sandra Gladow beginnt ihren 2. Band um die Staatsanwältin Anna Lorentz mit einem etwas rätselhaften Prolog und wechselt danach sofort zum Privatleben von Anna. So lernt man zunächst ein wenig das aktuelle Umfeld der jungen Staatsanwältin kennen. Zwar greift die Autorin im Verlauf immer wieder auf Geschehnisse aus dem 1. Band „Eiswind“ zurück, aber wer dieses Buch nicht gelesen hat, findet sich dennoch mühelos im vorliegenden Krimi zurecht. Allerdings dauert auch der Ausflug in das Privatleben von Anna nicht lange, denn schon bald wird die Staatsanwältin von dem Tod ihrer Nachbarin überrascht und die Krimihandlung beginnt.

Sehr einnehmend, ruhig, aber dennoch zu jeder Zeit fesselnd erzählt Sandra Gladow ihren Krimi mithilfe verschiedener Handlungsstränge. Der Fokus liegt jedoch klar bei der Staatsanwältin. Geschickt verknüpft die Autorin so immer wieder die Krimihandlung mit dem Privatleben von Anna, welches sich gefühlsmäßig auch nicht gerade einfach gestaltet. Zwar ist Anna alleinerziehend, doch mit Georg, dem Vater von Emily verbindet sie ein sehr herzliches Verhältnis und sie weiß, dass Georg sich durchaus eine Beziehung mit ihr vorstellen kann. Auf der anderen Seite gibt es aber auch noch den smarten Kommissar Ben Bendt, der ganz offensichtlich nicht nur berufliches Interesse an Anna zeigt.
 
 Aber dieses Gefühlschaos spielt sich mehr im Hintergrund ab, ist immer sehr unterhaltend und nur ein weiterer kleiner Bestandteil, der dafür sorgt, dass die Story von Anfang bis Ende sehr rund wirkt. Hinzu kommt, dass der Krimi sich im Verlauf vielschichtig entwickelt und immer wieder neue Aspekte mit eingestreut werden, sodass die Spannung durchweg auf einem hohen Niveau liegt und der Handlungsablauf somit mit der einen oder anderen Wendung überraschen kann.

Ihre Charaktere sind hervorragend gezeichnet. Da ist zum einen der attraktive Georg, ein alter Jugendfreund von Anna und Vater von Emily. Er kann sich problemlos eine Beziehung mit der temperamentvollen, sturen und sympathischen Staatsanwältin vorstellen, doch Anna sieht in ihm immer noch mehr einen guten Freund, dem sie blind vertraut. Dann ist da die 16-jährige Sophie, die Anna im 1. Band kennengelernt hatte und die zwischenzeitlich bei ihr wohnt. Das querschnittsgelähmte Mädchen steckt mitten in einem Gefühlschaos, weiß nicht, wem sie vertrauen und glauben kann, ist das erste Mal verliebt, fühlt sich von Anna gegängelt und reagiert entsprechend bockig. Die weiteren Mitwirkenden sind ebenfalls facettenreich beschrieben und manche bleiben stellenweise sehr undurchsichtig, was natürlich nicht gerade hilfreich ist bei der Suche nach dem Täter und somit die Spannung und Neugier entsprechend beim Lesen hoch hält.

Fazit: Zwar ist der Krimi eher ruhig angelegt, aber die spannende und komplex gestaltete Story überzeugt jederzeit. Hinzu kommen detailreich beschriebene Charaktere und eine sehr sympathische Protagonistin.

Die Autorin:
Sandra Gladow, geboren 1970, war als Anwältin beschäftigt, bis sie 2002 in ihrer Geburtsstadt Hamburg zur Staatsanwältin ernannt wurde. Parallel zu ihrer juristischen Tätigkeit arbeitete sie bereits als Konzeptentwicklerin, Redakteurin und Drehbuchautorin. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Hamburg. 

{Rezension} Der Beobachter von Charlotte Link





Verlag: Blanvalet Verlag 
Taschenbuchausgabe: 656 Seiten
ISBN: 978-3-442-36726-9 
Genre: Deutscher Krimi
Erscheinungsdatum: 03. Dezember 2011
Preis: 9,99 €





Das Leben der Anderen

Samson ist der typische Außenseiter. Mit Mitte Dreißig lebt er bei seinem Bruder und dessen Ehefrau, ist arbeitslos und hat somit viel Zeit. Diese nutzt er zum Beobachten seiner Nachbarschaft. Immer öfter zieht es ihn dabei zu Gillian Ward und ihrer Familie, scheint sie doch die absolute Bilderbuchfamilie zu haben. Doch der Schein trügt: Gillians Mann lebt nur noch für ihre gemeinsame Firma und seinen Sport, die 12-jährige Tochter rebelliert und Gillian liegt fast ständig im Streit mit ihr. Zur gleichen Zeit geschehen im Umland von London Morde an alleinstehenden älteren Damen. Die Polizei steht vor einem Rätsel, weder ist ein Motiv erkennbar noch scheinen die Frauen in irgendeiner Weise in Kontakt gestanden zu haben.

Gemächlich und detailliert führt Charlotte Link einen in diesen Krimi ein und stellt ihren Lesern erst einmal den Außenseiter Samson wie auch Gillian und ihre Familie vor. Dies gestaltet sich zumeist interessant, bedingt durch den Prolog anfangs auch etwas rätselhaft, aber keineswegs spannend. Selbst als die Morde rund um London ins Spiel kommen ist von Spannung noch nichts zu spüren und so kann  man knapp die Hälfte des Buches als normalen Familienroman bezeichnen statt als Krimi. Natürlich helfen einem die detaillierten Beschreibungen der Protagonisten und deren Umfeld aber, die weiteren Handlungsweisen der Protagonisten zu verstehen. Dennoch hätte ich mir gelegentlich gewünscht, dass die Autorin die Story etwas kompakter erzählt.
 
 Das Thema, welches die Autorin behandelt, ist jetzt nicht neu, wurde schon häufig erzählt und wirkt stellenweise auch ziemlich unrealistisch, dennoch versteht sie es sehr gut, dies durch ihre flüssige, einnehmende Erzählweise unterhaltsam zu präsentieren. Anfangs hatte ich auch immer das Gefühl, zwei völlig verschiedene Bücher zu lesen, da die beiden Handlungsstränge so gar nichts miteinander zu tun zu haben scheinen. Zum einen wird hier das Leben von Gillian und Samson geschildert, zum anderen begleitet man DI Fielder und seine Kollegin bei den Ermittlungen des Serienmörders. Es dauert geraume Zeit bis sich diese beiden Handlungsstränge verbinden und man hier die Zusammenhänge versteht. Sobald sich die Erzählstränge jedoch beginnen zu verbinden, setzt auch die Spannung ein und zum Schluss entwickelt sich die Story noch zu einem rasanten Katz-und-Maus-Spiel.

Gelungen sind ohne Frage wieder die Charaktere. Ausgefeilt und facettenreich beschreibt Charlotte Link ihre Protagonisten. Wobei ich besonders gut beschrieben die Figur des Beobachters Samson fand. Er ist der typische Loser, sehr schüchtern und introvertiert. Seine Beobachtungsgabe und die Einschätzung anderer Menschen sind sehr ausgeprägt und zumeist absolut treffend, er selbst sieht sich ebenfalls als Verlierer, ist darüber zwar verbittert, aber nicht bösartig geworden. Eigentlich möchte er nichts sehnlicher als eine Familie, die er umsorgen kann. Deswegen ist er auch so fasziniert von Gillians Familie. Gillian ist ein etwas zwiespältiger Charakter. Auf der einen Seite wirklich tough, durchgreifend und in schwierigen Situationen behält sie einen kühlen Kopf. Auf der anderen Seite wirkt sie gerade im Umgang mit Ehemann und Tochter oft hilflos, ohne große Durchsetzungskraft und wie das biedere Hausmütterchen.

Fazit: Ein durchaus unterhaltsamer, wenn auch die meiste Zeit nicht unbedingt spannender Krimi, mit einer zwar komplexen, aber altbekannten Story und ausgefeilten Charakteren.

Die Autorin:
Charlotte Link, geboren in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre psychologischen Spannungsromane sind internationale Bestseller, auch Der Beobachter eroberte wieder auf Anhieb den Spitzenplatz der SPIEGEL-Bestsellerliste. Allein in Deutschland wurden bislang über 20 Millionen Bücher von Charlotte Link verkauft; ihre Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Die Verfilmungen werden im Fernsehen mit enorm hohen Einschaltquoten ausgestrahlt. Charlotte Link lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt/Main. 

Sonntag, 11. März 2012

{SuB-Zuwachs} Spannende & historische Buchpost

Hallo Ihr Lieben,

auch diesen Sonntag wieder die Bücher, die neu in meine Bücherwand eingezogen sind:

Ganz Lübeck leidet unter der hochsommerlichen Hitze, als Staatsanwältin Anna Lorenz vom unerwarteten Tod ihrer Nachbarin erfährt. Zunächst sieht alles nach einem natürlichen Ableben der alten Dame aus, doch als Anna auf eigene Faust Nachforschungen anstellt, entdeckt sie merkwürdige Ungereimtheiten. Sie erhält Unterstützung von dem attraktiven Kommissar Bendt, der ihr auch zur Seite steht, als die sechzehnjährige Sophie, Annas Untermieterin, plötzlich verschwindet. Hat jemand das Mädchen entführt, weil es Zeugin eines Verbrechens wurde? Gemeinsam machen Bendt und Anna sich auf die Suche, denn alles deutet darauf hin, dass ein eiskalter Killer Sophie in seiner Gewalt hat.





TODESENGEL  Rothenburg ob der Tauber im Jahre 1418. Geheimnisvolle Vorfälle halten die Freie Reichsstadt in Atem. Am Anfang steht der Selbstmord einer 14-jährigen Färbertochter, deren eilig bestatteter Leichnam auf rätselhafte Weise verschwindet. Kurze Zeit später schlägt der Leichendieb erneut zu. Als dann auch noch die Frau des Baders tot aufgefunden wird, macht sich große Angst breit. Auf Bitten des örtlichen Franziskanerkonvents beginnt Bruder Hilpert von Maulbronn – ein über die Grenzen seines Klosters hinaus bekannter Meisterdetektiv – den mysteriösen Dingen auf den Grund zu gehen…
Ein spannender Streifzug durch das spätmittelalterliche Rothenburg. Bruder Hilpert von Maulbronn, der Detektiv im Mönchsgewand, ermittelt wieder.




Ein in jeder Hinsicht verstörender Mord führt die Ermittler Jörg Albrecht und Hannah Friedrichs ins Hamburger Rotlichtviertel: Das Opfer war ein Kollege, und es wird nicht das letzte sein. Die Taten nehmen an Grausamkeit zu. Und alle haben sie mit den dunkelsten Geheimnissen der Opfer zu tun, ihrer größten Angst.
Irgendwann keimt in Albrecht eine Erinnerung: der Traumfänger-Fall. Seit dreißig Jahren schlummert er in den Akten. Seit dreißig Jahren sitzt der Täter in der Psychiatrie. Wie es scheint, hat der Albtraum gerade erst begonnen ...





Auf dem Heimweg von der Arbeit wird Ylva entführt. Man verfrachtet sie in einen schalldicht isolierten Keller und demütigt sie. Ylva kennt ihre Entführer, ein lang zurückliegendes Ereignis, das Ylva eigentlich für immer vergessen wollte, verbindet sie mit den Tätern. Der Keller, in dem Ylva gefangen gehalten wird, liegt nur wenige Meter von ihrem Zuhause entfernt. Über einen Bildschirm, den ihre Entführer in dem Kellerverlies angebracht haben, kann sie verfolgen, was dort vor sich geht. Sie sieht ihren Mann Mike, wie er das Haus verlässt. Oder ihre achtjährige Tochter Sanna, wie sie im Garten spielt. Wie gern wäre sie bei ihnen! Aber Ylva kann sich nicht bemerkbar machen. Verzweifelt trommelt sie an die Tür, an die Wände, auf den Boden und schreit sich die Seele aus dem Leib. Doch das ist erst der Anfang ihrer Pein.


... und dann hat mir meine Arbeitskollegin noch die letzten beiden Bände der Hebammen-Saga ausgeliehen. Jetzt muss ich wohl endlich den 3. Teil anfangen zu lesen ...


Freiberg 1189: Fast fünf Jahre sind seit Christians Tod vergangen. Marthe und Lukas leiden immer noch unter dem Verlust des Geliebten und Freundes und müssen ihre Gefühle füreinander neu bestimmen. Doch das ist nicht die einzige Sorge, die ihr Leben überschattet, denn es naht der Tag, an dem der grausame Albrecht, der älteste Sohn des Markgrafen Otto, die Regentschaft über die Mark Meißen übernehmen wird. Marthe und Lukas können nicht fliehen: Sie müssen Christians Vermächtnis erfüllen – und sich um die mittlerweile fast erwachsenen Kinder kümmern. Die sechzehnjährige Clara soll heiraten, obwohl sie heimlich in den jüngeren Sohn des Markgrafen verliebt ist, und Thomas träumt davon, sich Kaiser Barbarossas Kreuzzug ins Heilige Land anzuschließen …


Desillusioniert kehrt Marthes Sohn Thomas im Herbst 1191 vom Kreuzzug zurück. Doch auch in der Heimat findet er keinen Frieden, denn dort herrscht der grausame Albrecht über die Mark Meißen. Als dieser seinen Bruder Dietrich, an dessen Seite Thomas im Heiligen Land gekämpft hat, angreift, bleibt beiden keine andere Wahl, als erneut zu den Waffen zu greifen. Die Lage scheint aussichtslos, deshalb muss Dietrich ein Zweckbündnis mit dem Landgrafen von Thüringen eingehen. Dafür fordert dieser die Verlobung Dietrichs mit seiner Tochter. Ein hoher Preis, denn Dietrich liebt seit langem heimlich Marthes Tochter Clara…



Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag,
LG Isabel

Freitag, 9. März 2012

{Rezension} Poesie des Todes von J.T. Ellison





Verlag: MIRA-Taschenbuch
Taschenbuchausgabe: 416 Seiten
Genre: Amerikanischer Thriller
ISBN:978-3-89941-791-3
Erscheinungsdatum: November 2010
Preis: 8,95 €



Phantom der Freude sie mir war …

Es ist brütend heiß in Nashville als die Leiche einer jungen Frau auf einem Feld gefunden wird. Das Grausame daran, ihr wurden beide Hände entfernt und nicht weit vom Tatort findet die Polizei die Hand einer anderen Frau. Sie war das vorherige Opfer des Southern Stranglers. FBI-Profiler John Baldwin ist bereits in den Fall involviert und unterstützt Lieutenant Taylor Jackson bei der Jagd nach dem Serienmörder. Was der Polizei jedoch nicht bekannt ist, der Täter hinterlässt am Tatort oder in dessen Nähe immer ein Gedicht. Genau dieses Gedicht erhält auch die Reporterin Whitney Connolly per Email. Diese erhofft sich allerdings hierdurch den Durchbruch zur angesehen Journalistin und informiert die Ermittler nicht. Währenddessen arbeiten John und Taylor, die privat ein Paar sind, intensiv an dem Fall und die Zeit drängt, denn die Abstände zwischen den Morden werden immer kürzer …

J.T. Ellison steigt gleich in ihren Thriller ein und präsentiert ihren Lesern nach wenigen Seiten die erste Leiche und so lernt man hier bereits ihre Protagonisten Taylor Jackson und John Baldwin kennen. Der Modus Operandi weist eindeutig auf den Southern Stranglers, den John bereits seit einiger Zeit verfolgt, jedoch ohne relevante Anhaltspunkte gefunden zu haben. Intensiv steigt der FBI-Profiler in die weiteren Ermittlungen ein, verfolgt die Spuren des Mörders quer durch den Südosten der USA, während Taylor von Nashville aus aktiv ist. Denn neben dem Southern Stranglers hat Taylor noch einen weiteren brisanten Fall zu lösen. Ein Serienvergewaltiger geht in ihrer Stadt um, der immer nur in Regennächten aktiv wird.

Der Thriller baut sich mithilfe zweier Haupthandlungsstränge auf und so verfolgt man die Bemühungen von John und Taylor, auf die Spur des Serienmörders zu kommen und zum anderen lernt man die Journalistin Whitney kennen, die Gedichtsfragmente vom Southern Stranglers erhält. Tja, und ab und an kommt auch mal kurz der Mörder zu Wort, ohne dass man allerdings auch nur den Hauch einer Ahnung erhält, um wen es sich handeln könnte. Dies alles gestaltet sich sehr temporeich und fesselnd, sodass praktisch von der ersten Seite Hochspannung angesagt ist, die sich auch mühelos bis zum Schluss hält.

Klar ist das alles nicht neu, aber J.T. Ellison versteht es geschickt, die Story sehr abwechslungsreich zu gestalten, immer wieder neue Wendungen einzubauen und einen als Leser auf falsche Fährten zu locken. Und wenn man denkt, zur Mitte hin hätte man vielleicht eine Ahnung, wer denn nun der Täter sein könnte, wird bald wieder eines besseren belehrt.

Im Vordergrund der Personen steht natürlich Lieutenant Taylor Jackson. Die 35-jährige Blondine lebt für ihren Beruf, ist tough und selbstbewusst, versteht es geschickt, ihre Mannschaft zu führen und wird von ihren männlichen Kollegen geschätzt. Der Umgang untereinander ist jederzeit freundschaftlich  und harmonisch. Hört sich erst einmal nach dem Profil einer typischen Ermittlerin an, aber J.T. Ellison versteht es gut durch regelmäßige private Einblicke in das Leben von Taylor, auch deren weiche, liebenswerte Seite aufzuzeigen. Und als man noch feststellt, dass sie beim Anblick einer Spinne regelrecht in Panik gerät (ok Klischee, aber süß beschrieben), dann stellt man fest, dass Taylor wirklich eine sympathische, engagierte junge Frau ist. Ihre seit etwa 4 Monaten andauernde Beziehung zu dem smarten und äußerst sympathischen John Baldwin versucht sie vor ihren Kollegen geheim zu halten, man merkt aber auch, dass es Beiden mit dieser Beziehung sehr ernst ist. Die einzig Eingeweihte ist Taylors Freundin, die schwangere Gerichtsmedizinerin Samantha, die mit ihrer Meinung selten hinter den Berg hält.

Die weiteren Charaktere sind ebenfalls detailreich beschrieben, agieren allerdings selten überraschend und wirken schon ein wenig klischeehaft, nichtsdestotrotz werden sie einem dennoch mit ihren Ecken und Kanten schnell sympathisch und der Autorin gelingt es gut, gerade die Personen, die möglicherweise als Mörder in Frage kämen, etwas rätselhaft und undurchsichtig erscheinen zu lassen.

Fazit: Ein durchweg sehr spannender Thriller, der mit überraschenden Wendungen überzeugen und mit zwei sehr sympathischen Protagonisten aufwarten kann.

Die Autorin:
J.T. Ellison wurde von der Nashville Scene als "Best Mystery/Thriller Writer of 2008" ausgezeichnet. Für die Recherche zu ihren Büchern arbeitet sie eng mit dem Metro Nashville Police Department und dem FBI zusammen.

Donnerstag, 8. März 2012

{Rezension} Isarbrodeln von Michael Gerwien





Verlag: Gmeiner-Verlag
Taschenbuchausgabe: 319 Seiten
ISBN: 978-3-8392-1234-9
Genre: Deutscher Krimi/Regionalkrimi
Erscheinungsdatum: 13. Februar 2012
Preis: 11,90 €



Max Raintalers 2. Fall

Nach einer feuchtfröhlichen Feier bei „Da Giovanni“ machen der Münchner Ex-Kommissar Max Raintaler und seine Freundin Monika am nächsten Morgen eine grausige Entdeckung. Um sich noch einmal für den schönen Abend bei  Giovanni und Carla zu bedanken, spazieren die Beiden zu ihrem Lieblingsitaliener und finden Giovanni erschlagen auf dem Boden seines Restaurants, Carla gefesselt auf einem Stuhl. Dummerweise kann sich Carla an nichts erinnern und so beginnt Max seinen Freund und Ex-Kollegen Franzi bei dessen Ermittlungen tatkräftig zu unterstützen. Doch irgendwie lässt sich einfach keine heiße Spur finden.

Michael Gerwien erzählt die Story auf humoristisch, lockere Weise und beginnt den Krimi mit der ausgelassenen Feier von Monikas Geburtstag bei „Da Giovanni“. Allerdings dauert es bis zu dem Mord nicht lange und so ist die Neugier schnell geweckt. Motive wie Schutzgelderpressung oder Mord wegen eines geheimen Rezepts kommen auf, die Ermittlungen werden zügig aufgenommen und gestalten sich zumeist recht unterhaltsam. Das ganze versetzt der Autor mit einem ordentlichen Schuss Lokalkolorit.

Neben dem Mord an Giovanni hat Max allerdings auch noch private Probleme, denn er fühlt sich von seiner zeitweisen Lebensgefährtin Monika missverstanden und gegängelt. Da kommt die schnuckelige Hamburgerin Annika, die gerade zum Seminar in der bayrischen Hauptstadt weilt und offenbar Interesse an Max bekundet, genau richtig. Und so lässt sich Max ganz gerne mal von den Ermittlungen ablenken und unternimmt lieber etwas mit Annika.

Da Michael Gerwien seinen Protagonisten auch im zweiten Fall wieder viel Spielraum lässt, die Ermittlungen zwar immer präsent sind, dennoch mehr am Rande laufen, ist es mit der Spannung jetzt nicht unbedingt weit her. Anfangs rätselt man natürlich über Motiv und Täter, zumal Giovanni ein überall beliebter Man war, der eigentlich keine Feinde hatte. Einzige Spur sind anfangs zwei italienische Jungs, die tags zuvor Giovanni wegen Schutzgeld erpressen wollten. Weitere Spuren tun sich im Verlauf des Krimis auf, sind aber zuweilen auch etwas weit hergeholt, was selbst Max einsehen muss. Die Auflösung des Falls ist zwar dann überraschend, für meinen Geschmack aber etwas konstruiert und nicht unbedingt nachvollziehbar.

Allerdings ist der Krimi unterhaltsam, wenn man den bayrischen Humor mag und seinen Protagonisten sympathisch findet, was zumeist nicht schwer fällt. Max ist aus welchen Gründen auch immer Frührentner, absolut beziehungsunfähig, obwohl er seiner Monika schon zig Heiratsanträge gemacht hat, ein überzeugter Hypochonder und kann auch ganz schön grantig werden. Allerdings wirkt der sportliche 52 Jährige in seinem Verhalten ab und an schon etwas überzogen. Die weiteren Charaktere sind recht detailreich und warmherzig beschrieben, allerdings auch nicht immer klischeefrei.

Fazit: Wer humoristische  Krimis mit einem ordentlichen Schuss bayrischen Einschlags mag, bei denen der Fall mehr so nebenher läuft, da das Privatleben des Protagonisten zumeist im Vordergrund steht, wird hier bestens unterhalten.
Der Autor: 
Michael Gerwien wurde 1957 in Biberach an der Riß geboren. Aufgewachsen ist er in Mittenwald, einem beliebten bayrischen Urlaubsort in der Nähe von Garmisch. Zu dieser Zeit fuhr er erfolgreich Skirennen und ist somit ein ausgewiesener Kenner der Hochgefühle, die beim Skifahren entstehen. Heute lebt Michael Gerwien in München. 20 Jahre lang arbeitete er als Texter für diverse Fernsehformate, verfasste Artikel für Fachzeitschriften und schrieb Kurzgeschichten und Gedichte. Zudem stand er als Musiker und Kabarettist auf diversen Bühnen.

{Rezension} Gier von Arne Dahl




Verlag: Piper-Verlag 
Broschierte Ausgabe: 512 Seiten
ISBN: 9783492053051
Genre: Skandinavischer Thriller
Erscheinungsdatum: Februar 2012
Preis: 16,99 €





Stille Post

Auf dem G20-Gipfel in London läuft plötzlich ein Chinese über die Absperrung und wird von einem heranfahrenden Auto tödlich verletzt. Bevor er stirbt, kann er einem Europolmitarbeiter noch etwas ins Ohr flüstern.  Eine Ornithologin findet im Waldgebiet von Hampstead Heath nahe London eine Tote, die Leiche ist merkwürdig drapiert. In Stockholm löst eine chinesische Putzfrau beim heimlichen Durchstöbern des Computers ihres Chefs einen Alarm bei offiziellen Stellen aus.

Anfangs scheinen diese unterschiedlichen Fälle keine Gemeinsamkeiten zu haben. Doch alle drei Fälle laufen nach und nach bei der neu gegründeten, geheimen OPCOP-Gruppe auf, die mit Polizeibeamten unterschiedlichster Nationalitäten besetzt ist. Chef dieser geheimen Einheit ist Paul Hjelm aus Stockholm. Und auch Jorge Chavez und Arto Söderstedt gehören nach Auflösung des A-Teams nun dieser operativen Einheit an, deren Sitz in Den Haag ist. Die weiteren Mitglieder kommen u.a.  aus Deutschland, Frankreich, Italien und Griechenland. Und hier trifft man auf die unterschiedlichsten Charaktere, die stellenweise  recht eigenwillig sind, spezielle, aber durchaus sympathische Eigenarten haben und natürlich wieder hervorragend detailreich beschrieben sind. Von Schweden aus wird die Einheit von Kerstin Holm, Jon Anderson und Sara Svenhagen tatkräftig unterstützt.

Arne Dahl lässt sich gewohnt viel Zeit, um einen in die Geschichte und deren Zusammenhänge einzuführen. Und so ergeht es einem wie der geheimen operativen Einheit, erst so nach und nach fügen die vielen losen Fäden sich zu einem Bild zusammen und entwickeln sich zu einem äußerst brisanten Fall, der die Banken- und Wirtschaftskrise einbindet, aber auch den internationalen Drogenhandel betrifft, wobei die italienische Mafia eine entscheidende Rolle spielt. Äußerst geschickt und sehr komplex behandelt Arne Dahl hier ein Verbrechen, dass leider viel zu realistische Züge zeigt.

Die Handlungsstätten des Krimis sind bedingt des Falls, aber auch der national besetzen Ermittlergruppe, breit gefächert und so spielt die Geschichte nicht nur in London und Stockholm, sondern führt die Ermittler auch nach Berlin, Riga und New York. Arne Dahl erzählt seinen Krimi mithilfe vieler unterschiedlicher Erzählstränge, der Fokus liegt bei der operativen Einheit, aber auch Kerstin Holm und ihr Team spielen keine geringe Rolle. Neben den nicht wenigen weiteren Handlungssträngen fällt aber immer wieder ein etwas Rätselhafter auf, der im Vorfeld der Ermittlungen spielt und in Emailform fast schon poetisch geschrieben ist.  Und so wie langsam alle losen Fäden zusammenführen, wird einem als Leser auch bald hier ersichtlich, wer der geheimnisvolle Absender der Mails ist und vor allem, welche Rolle dieser in dem Fall spielt.

Durch den komplexen Handlungsaufbau entwickelt sich die Spannung anfangs langsam, doch sobald man eine Ahnung davon erhält, wie die vielen Fäden zusammengehören könnten, umso spannender und fesselnder wird die Story. Dies alles erzählt Arne Dahl in seiner gewohnt einnehmenden, ruhigen Art und führt einen so unaufhaltsam auf ein fulminantes und absolut schlüssiges Ende zu.

Fazit: Etwas Geduld benötigt man zwar für Arne Dahls neuesten Krimi, aber es lohnt sich absolut. Denn man wird mit einer vielschichtigen, realistisch angelegten und äußerst brisanten Geschichte belohnt, die zusätzlich mit hervorragend herausgearbeiteten Charakteren aufwarten kann.

Der Autor:
Arne Dahl, geboren 1963, hat mit seinen Kriminalromanen um den Stockholmer A-Team eine der erfolgreichsten Serien weltweit geschaffen. Nach neun Bänden, zuletzt unter anderen »Totenmesse«, »Dunkelziffer« und »Opferzahl«, von denen sich allein in Deutschland über eine Million Exemplare verkauften und für die er international zahlreiche Auszeichnungen erhielt, ist »Gier« der Beginn einer neuen Thrillerserie. Arne Dahl lebt mit seiner Frau in Stockholm und schreibt am zweiten Fall für das Europol-Team.

Dienstag, 6. März 2012

{Rezension} Moderholz - Ein Gartenkrimi aus Frankfurt am Main von Berndt Schulz




Verlag: Sutton-Verlag
Taschenbuchausgabe: 192 Seiten
ISBN: 978-3-86680-954-3
Genre: Deutscher Krimi / Regionalkrimi
Preis: 12,00 €
Erscheinungsdatum: 03. Februar 2012



Der Garten ist immer der Mörder …

… oder ist doch der Gärtner immer der Mörder? Mit dieser Frage beschäftigt sich Kriminalhauptkommissar a.D. Max Horner. Der Bethmannpark in Frankfurt nimmt langsam sein Herbstkleid an, die Gärtner, ehemalige Gefängnisinsassen, bereiten den Park auf den Winter vor. Da treibt eines Tages im Teich eine Leiche und mit der Ruhe in dem beschaulichen Park ist es vorbei. Horner verbringt einen Großteil seiner Freizeit im Park, genießt die Ruhe, beobachtet die Hilfsgärtner und bewundert die Pflanzenwelt. Doch als die Leiche gefunden wird, weckt dies seinen alten Schnüfflerinstinkt und er begibt sich selbst auf Spurensuche, der alte Stöberhund ist zurück.

Gemächlich und beschaulich, wie auch sein Protagonist selbst, erzählt Berndt Schulz seinen Frankfurt-Krimi. Und hierbei lässt er sich wirklich sehr viel Zeit bis es zu dem Mord kommt. Eigentlich liegt sowieso die ganze Zeit der Bethmannpark im Fokus, der Mord ist eher nur ein Nebenprodukt.

Anschaulich und durchaus auch bildhaft beschreibt der Autor den Park mit seinen Pflanzen, Gehölzen und Bäumen. Er zeigt auf, wie die Anwohner diesen nutzen, ihn teilweise als ihren verlängerten Garten ansehen und sich für ihn verantwortlich fühlen. Er geht sehr auf das Projekt der Stadt ein, den Park durch ehemalige Straftäter pflegen zu lassen und natürlich auch auf seinen Protagonisten, den ehemaligen Kriminalkommissar Max Horner und was ihn mit dem Park verbindet. Dies alles schildert Berndt Schulz jedoch durchweg informativ, ruhig und einnehmend, sodass man den Krimi problemlos in einem Rutsch durchlesen kann und sich dabei zumeist gut unterhalten fühlt.

So ist allerdings von Spannung während des gesamten Buches wenig zu spüren. Auch als der Mord dann geschehen ist, fehlt diese fast komplett. Zwar gibt es einige Verdächtige und man rätselt zusammen mit Horner, wer denn nun ein Motiv hätte, das Opfer zu töten, doch fesselnd ist dies nicht. Allerdings ist der Krimi zu jederzeit interessant, wenn man sich für Botanik interessiert. Denn hier liegt eindeutig der Schwerpunkt und man merkt, dass der Autor sich in der Flora von Parkanlagen und hier speziell des Bethmannparks bestens auskennt.

Obwohl Berndt Schulz schon sehr intensiv auf seinen Protagonisten, dessen Gedankenwelt wie auch sein Privatleben eingeht, bleibt der kauzige, eigenwillige Kommissar a.D. doch seltsam blass. Auch die weiteren Beteiligten sind jetzt nicht sehr detailreich beschrieben, was jedoch auch den Vorteil hat, dass man in Bezug auf Mörder und Motiv lange rätselt.

Fazit:  Ein beschaulicher, mit viel Lokalkolorit versehener Krimi, der sehr viel Wert auf die Flora und die Besucher des Bethmannparks in Frankfurt legt und die Krimihandlung hier zumeist nur am Rande stattfinden lässt.

Der Autor:
Berndt Schulz, Jahrgang 1942, geboren und aufgewachsen in Berlin, arbeitet seit den 80er-Jahren als Publizist und Schriftsteller. Neben erfolgreichen Sachbüchern und Biografien veröffentlichte er mehrere historische Romane (unter dem Pseudonym Mattias Gerwald), und fünf Krimis um den Ermittler Martin Velsmann, »eine Figur, ausgestattet mit allen Ingredienzien eines literarischen Ermittlers«, wie der Hessische Rundfunk urteilte. »Die verzauberten Frauen. Ein Kloster-Eberbach-Krimi«, der letzte Band dieser Reihe, erschien 2010 im Sutton Verlag. Mit »Moderholz« startet der Autor eine neue, in Frankfurt am Main angesiedelte Krimi-Reihe um den wunderbar kauzigen Gartenliebhaber und Ermittler Hauptkommissar a.D. Max Horner. Berndt Schulz lebt in Frankfurt am Main und auf einem Alten Pfarrhof in Nordhessen.

Sonntag, 4. März 2012

{Rezension} Parasiten von Marina Heib




Verlag: Piper-Verlag
Taschenbuchausgabe: 336 Seiten
ISBN: 9783492273008
Genre: Deutscher Thriller
Erscheinungsdatum: Dezember 2011
Preis: 9,99 €


Der 5. Fall für Sonderermittler Beyer und sein Team

Binnen zwei Tagen werden zwei Leichen in Hamburg gefunden, beide reich, aber aus unterschiedlichen Kreisen. Beide bieten einen abscheulichen Anblick. Über ihre Körper krabbeln die unterschiedlichsten Insekten, ganz offensichtlich bewusst vom Mörder auf den Toten hinterlassen. Was verbindet die beiden Opfer? Kommissar Beyer ermittelt, bald schon gibt es einen weiteren Toten, der jedoch nichts mit dem anderen Fall zu tun hat, oder doch?

Auch wenn es sich um den mittlerweile 5. Fall von Kommissar Beyer und sein Team handelt, kann man diesen problemlos ohne Vorkenntnis der anderen vier Romane lesen. Zwar geht Marina Heib gelegentlich auf das Privatleben von Christian Beyer und seiner Freundin, der Psychologin Anna ein, doch hierfür benötigt man kein Vorwissen.

Der Fall entwickelt sich ziemlich verzwickt und die beiden Morde mit den hinterlassenen Insekten rücken erst einmal sehr in den Hintergrund, obwohl diese der rote Faden der Geschichte sind. Nach dem ersten Mord nimmt die Story eine ganz andere Wendung an und befasst sich ausführlich mit der Zwangsprostitution osteuropäischer junger Frauen und Mädchen. Auf dieses Thema geht die Autorin gefühlvoll und sehr eindringlich ein und schildert detailliert, wie junge Frauen aus Moldawien in ihrer Heimat von der Straße weg entführt, in die Zwangsprostitution gezwungen und nach Deutschland, Holland oder Norwegen verschleppt werden.

Die anfängliche Spannung lässt zwischenzeitlich etwas nach, wenn Marina Heib im Mittelteil des Krimis ausführlich auf dieses Thema eingeht und auch die Ermittlungen mehr oder weniger auf der Stelle treten. Erst zum Ende hin nimmt die Story wieder Fahrt auf und langsam wird einem auch verständlich, in welchem Zusammenhang die kurzen, aber sehr unappetitlichen Einschübe zu Parasiten damit in Verbindung stehen.

Ihre Charaktere sind sehr gut beschrieben. Ohne Probleme nimmt die Figur von Christian Beyer Gestalt an, wie auch die unterschiedlichen, teilweise etwas eigenwilligen Teammitglieder der Soko. Christian ist sympathisch, stur, fährt mit dem Fahrrad zur Arbeit und seinen Vorgesetzten gegenüber ist er manchmal etwas respektlos. Der Sonderermittler kann leicht aufbrausend sein, beruhigt sich aber schnell auch wieder, sein Team ist hieran gewöhnt und ignoriert dies zumeist mit stoischer Ruhe. Mit seiner Freundin Anna verbindet ihn eine innige Liebe voller Vertrauen und auch Verständnis für seinen Beruf, er bespricht die Fälle mit ihr und bindet sie auch in den aktuellen Fall aktiv mit ein.

Fazit: Gut gezeichnete Charaktere und einer ziemlich verzwickten Story, die jedoch gerade im Mittelteil Längen hat und sich ganz anders entwickelt als anfangs gedacht.

Die Autorin:
Marina Heib, geboren in St. Ingbert/ Saarland, lebt als Schriftstellerin und Drehbuchautorin in Hamburg. Nach ihren Kriminalromanen »Der Bestatter«, (vormals veröffentlicht unter dem Titel: »Weißes Licht«), »Eisblut« und »Tödliches Ritual« und »Puppenspiele« ist »Parasiten« der fünfte Fall für die Sonderermittler um Christian Beyer.

Samstag, 3. März 2012

{SuB-Zuwachs} Spannende & unterhaltsame Buchpost

Hallo Ihr Lieben,

wie jedes Wochenende, so auch heute wieder meine Neuzugänge für diese Woche:


Mit »Ich bin kein Serienkiller« gelang dem jungen US-Autor Dan Wells ein Überraschungserfolg, der die Grenzen zwischen Thriller und Fantasy sprengte. Nun erzählt Wells eine ganz neue Geschichte: Michael erwacht in einem Krankenhaus. Was ist in den letzten zwei Wochen geschehen? Er erinnert sich nicht. Er weiß nur, dass mit ihm etwas ganz und gar nicht stimmt. Denn er sieht Monster. Er hört fremde Stimmen in seinem Kopf. Die Ärzte behaupten, er habe Wahnvorstellungen. Doch Michael weiß es besser. Die Monster sind real. Sie verfolgen einen dunklen Plan. Und wenn er den Kampf gegen sie aufnimmt – wer wird zuerst sterben? 



Der erste Tote stammt aus den besten Kreisen. Der zweite kommt aus der Szene und ist den Sonderermittlern um Kommissar Christian Beyer nur allzu bekannt. Beide bieten einen abscheulichen Anblick: denn die Leichen sind von Parasiten – Würmern, Maden und sogar Spinnen – geradezu übersät. Wurden sie vom Mörder ausgesetzt? Welche Botschaft steckt dann dahinter? Und was verbindet die beiden Opfer? Ritualmorde oder organisiertes Verbrechen? Was Beyer und Co schließlich zu Tage fördern, raubt selbst den hartgesottenen Ermittlern den Atem … 



Treviso, ein kleines Dorf in Norditalien, leidet unter seiner kompletten Bedeutungslosigkeit. Don Antonio, der Pfarrer des Ortes, hat die Nase voll: Ein Wunder muss her! Kurzerhand lässt er eine Madonnenstatue präparieren, und siehe da: Beim nächsten Gottesdienst weint sie rote Tränen. Sofort ist die Presse vor Ort, und bald kann sich Treviso vor Pilgern aus der ganzen Welt nicht mehr retten. Alle profitieren davon: der Supermarkt, die Trattoria und sogar Don Antonio. Seine Schwester Maria kommt nach Treviso, um ihn bei der Vielzahl seiner neuen Aufgaben zu unterstützen. Zwischen ihr und Luigi, dem Friseur, entspinnt sich eine zarte Romanze. Doch dann schickt der Vatikan einen Gesandten, der sich von der Echtheit des Wunders überzeugen soll…



Die Literaturdozentin Viola reist mit ihrem Mann Axel, einem Rechtsanwalt, und ihren beiden Töchtern nach Südschweden ins Sommerhaus. Doch auf der Ferienidylle liegt ein Schatten: Axel, der erst vor kurzem von einer schweren Krankheit genesen ist, verhält sich seltsam gereizt. Viola hat das Gefühl, dass er ihr etwas verschweigt. Sie sucht Zuflucht in der Begegnung mit der 90-jährigen Lea, die – einst Missionarin in China – Viola nach und nach ihre unglaubliche Familiengeschichte offenbart. Je näher sich die beiden Frauen kommen, desto weiter scheint sich Violas Mann von ihr zu entfernen. Bis etwas geschieht, das Viola vor eine schwere Entscheidung stellt …

Liebe Grüße
Isabel

Freitag, 2. März 2012

{Rezension} Das Geständnis von John Grisham






Verlag: Heyne Verlag 
Gebundene Ausgabe: 526 Seiten
ISBN: 978-3-453-26659-9 
Genre: Amerikanische Thriller / Justizthriller
Erscheinungsdatum: 22. August 2011
Preis: 21,99 € 



Geständnis in letzter Sekunde


Keith Schroeder ist Referend in einem kleinen Städtchen in Kansas. Eines Tages kommt der offenbar totkranke Travis Boyette in sein Büro und erzählt ihm, dass in 4 Tagen ein Unschuldiger in Texas hingerichtet werden soll. Vor neun Jahren soll der Afroamerikaner Donté Drumm eine Mitschülerin ermordet haben, ihre Leiche konnte nie gefunden werden. Donté hat immer seine Unschuld beteuert. Travis gesteht dem Referend, dass er Nicole Yarber damals vergewaltigt, umgebracht und ihre Leiche verscharrt hat. Für Keith beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

John Grisham greift hier ein sehr umstrittenes Thema auf und verlegt es auch noch genau in den Staat, der die höchste Hinrichtungsrate in den Vereinigten Staaten hat. Der Roman beginnt mit dem Geständnis des mehrfach verurteilten Sexualstraftäters Travis Boyette und den anfänglichen Zweifeln, welche der Referend gegenüber seiner Aussage hat. Doch der äußerst unsympathische Boyette kann etwas vorlegen, was die Meinung von Keith ändert. Und so versucht er, zuerst Kontakt zu dem engagierten Anwalt Robbie Flak aufzunehmen, der Donté all die Jahre schon vertritt. Doch kurz vor einem Hinrichtungstermin erhalten Anwälte dutzendweise Anrufe von Verrückten, die behaupten, den Mord begangen zu haben oder aber den angeblich wahren Täter kennen würden.


Wie eine Chronik führt John Grisham seine Leser unaufhaltsam immer näher an den Todestag von Donté heran und je näher dieser rückt, umso intensiver, spannender und gefühlsbetonter wird der Roman. Er schildert den Fall anhand verschiedener Handlungsstränge und so lernt man natürlich den Referend wie auch Boyette näher kennen, ist aber auch bei den verzweifelten Versuchen von Rechtsanwalt Robbie Flak und seinem Team dabei, in letzter Minute durch verschiedenste Eilanträge das Unvermeidliche zu verhindern oder zumindest einen Aufschub zu erreichen.

Der Autor lässt die Familie von Opfer und Verurteiltem zu Wort kommen. Er zeigt den Justizapparat auf, wie der Gouverneur zu der Tötung von Donté steht und zeichnet auch den Fall an sich auf, sodass man als Leser schnell eine Übersicht hierüber erhält. So ist schnell ersichtlich, dass tatsächlich ein Unschuldiger zum Tode verurteilt wurde, das ganze Verfahren eine einzige Farce war, sich der unfähige Polizeiapparat auf den erstbesten Verdächtigen festgelegt hatte und dies unumstößlich, schließlich winkt dadurch die Beförderung. Das ganze schildert John Grisham mit dem gewohnten Hintergrundwissen als Jurist und zeigt detailliert auf, wie eins zum anderen geführt hat und somit zur Verurteilung von Donté.

Sein Schreibstil ist gewohnt eindringlich und fesselnd und je näher der Hinrichtungstermin rückt, umso temporeicher wird die Story. Allerdings endet die Geschichte nicht am vermeintlichen Todestag von Donté, sondern John Grisham erzählt hier noch rund 180 Seiten weiter. Da man nun weiß, ob die verzweifelten Bemühungen zum Erfolg  geführt haben oder nicht, verliert sich mit der Zeit die Spannung etwas, teilweise tauchen Wiederholungen auf und schließlich wünschte ich mir schon, dass John Grisham nicht mehr ganz so detailliert auf einzelne Aspekte eingehen würde. Hier verliert sich einfach die Spannung, bleibt dennoch zumeist interessant.

Ein Mitfiebern bis zum Tag X ist unumgänglich, man wird automatisch parteiisch, spätestens als John Grisham den mittlerweile seelisch zerstörten Donté ins Spiel bringt und sein Leben in der Todeszelle beschreibt. Man empfindet Wut und Hilflosigkeit gegenüber dem Rechtssystem von Texas, dass nur aufgrund eines unter Folter entstandenen Geständnisses das Leben eines jungen Menschen ruiniert. Man fiebert mit, ob das Geständnis des Sexualstraftäters Boyette ausreicht, um die Hinrichtung in letzter Sekunde noch abzuwenden, leidet mit der Familie des Verurteilten und kann nur schwer die Haltung und die Sensationsgier der Mutter von Nicole nachempfinden.

Am zwiespältigsten sind jedoch die Empfindungen bei Boyette. Zum einen verachtet man ihn für seine Tat, doch manchmal gelingt es dem Autor auch, dass man eine Spur von Mitleid für ihn empfindet. Also ein sehr emotionaler Roman, der bedingt durch das Thema natürlich auch zum Nachdenken anregt und mehr als deutlich aufzeigt, wie durch reine Willkür, Machtdenken, Neid und Eifersucht Unschuldige zum Tode verurteilt werden können, besonders dann, wenn sie auch noch die falsche Hautfarbe haben.


Fazit: Ein emotionaler, sehr intensiv geschriebener Roman, der ein brisantes Thema aufgreift. Allerdings hätte ich mir das Ende ein weniger kompakter gewünscht.

Der Autor:
John Grisham hat 23 Romane, ein Sachbuch, einen Erzählband und zwei Jugendbücher veröffentlicht. Seine Bücher wurden in 38 Sprachen übersetzt. Er lebt in Virginia und Mississippi.

Mittwoch, 29. Februar 2012

{Challenge} Die 100 Bücher Challenge - Stand: Februar 2012

Bei Ellis Literturwelt / Lichterzählerin gibt es die "100-Bücher-Challenge". 
Diese geht vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2012 und bisher habe ich folgende Bücher gelesen: 
  1. Stop me - Blutige Botschaft von Brenda Novak - 464 Seiten 
  2. Tales of Partholon 3 - Gekrönt von P.C. Cast - 364 Seiten
  3. Watch me - Blutige Spur von Brenda Novak - 428 Seiten
  4. Hapu - Teufel im Leib von Michael Zandt - 268 Seiten
  5. Stadt aus Trug und Schatten von Mechthild Gläser - 412 Seiten 
  6. Das Totendorf von Alexandra Sell - 366 Seiten 
  7. Das Spiel des Engels von Carlos Ruiz Zafón - 711 Seiten 
  8. Flavia de Luce - Mord im Gurkenbeet von Alan Bradley - 400 Seiten 
  9. Furie von Chelsea Cain - 381 Seiten 
  10. Sündenjagd von Allison Brennan - 475 Seiten 
  11. Angsthauch von Julia Crouch - 490 Seiten 
  12. Heldenwinter von Jonas Wolf - 508 Seiten 
  13. The Cutting von James Hayman - 512 Seiten 
  14. Ewig bist du mein von Andrea Kane - 420 Seiten 
  15. Der Name des Windes - Die Königsmörder-Chronik, Tag 1 von Patrick Rothfuss - 860 Seiten 
  16. Vergeltung von Julie Hastrup - 392 Seiten 
  17. Delirium - Die Amor-Trilogie, Teil 1 von Lauren Oliver - 416 Seiten 
  18. Die Bücherdiebin von Markus Zusak - 586 Seiten 
  19. Nightshifted - Medizin um Mitternacht von Cassie Alexander - 387 Seiten 
  20. Das Schwert und die Lämmer von Claudia Kern - 480 Seiten 
  21. Das 8. Geständnis von James Patterson - 350 Seiten 
  22. Erebos von Ursula Poznanski - 486 Seiten 
  23. Die Spur der Hebamme von Sabine Ebert - 599 Seiten 
  24. Der Anschlag von Stephen King - 1.056 Seiten 
  25. Die Elbenthal-Saga: Die Hüterin Midgards von Ivo Pala - 383 Seiten 
  26. Nichts bleibt je vergessen von Claudia Vilshöfer - 350 Seiten
  27. Dunkle Gebete von Sharon Bolton  - 510 Seiten
  28. Tote Augen von Karen Slaughter - 570 Seiten 
  29. Der Visionist von M.J. Rose - 448 Seiten 
  30. Die Violine des Teufels von Josef Gelinek - 475 Seiten 
  31. Schlossblick von Marcus Imbsweiler - 369 Seiten 
  32. Der Hochzeitsring von Henry Köhlert - 237 Seiten 
  33. Die Frau in Schwarz von Susan Hill - 202 Seiten 
  34. Das Wunder von Treviso von Susanne Falk - 253 Seiten 
  35. Vor dem Regen kommt der Tod von Lieneke Dijkzeul - 334 Seiten 
Gesamtseitenzahl:  15.919 Seiten
Punktezahl: 31
Restseiten: 419 Seiten

{Challenge} 2 von 12 - Die Verlage Challenge - Stand: Februar 2012

Für die 2 von 12 - Verlage Challenge, die vom 01.01. bis zum 31.12.2012 bei Maxibienes Bücherregal läuft, habe ich bisher Bücher von folgenden Verlagen gelesen:

Bisheriger Fortschritt: 6 von 12 Verlagen abgedeckt

1. MIRA Taschenbuchverlag
    - Stop me - Blutige Botschaft von Brenda Novak
    - Tales of Partholon 3 - Gekrönt von P.C. Cast

2. HEYNE Verlag
    - Das Totendorf von Alexandra Sell
    - Der Anschlag von Stephen King 

3. FISCHER-Verlag
    - Das Spiel des Engels von Carlos Ruiz Zafón

4. BLANVALET-Verlag
    - Flavia de Luce - Mord im Gurkenbeet von Alan Bradley
    - Furie von Chelsea Cain

5. DIANA-Verlag
    - Sündenjagd von Allison Brennan
    - Nichts bleibt je vergessen von Claudia Vilshöfer

6. ULLSTEIN-Verlag
    - Angsthauch von Julia Crouch

7. PIPER-Verlag
   - Heldenwinter von Jonas Wolf
   - Vergeltung von Julie Hastrup

8. KLETT-COTTA, HobbitPress
    - Der Name des Windes von Patrick Rothfuss


9. LIMES-Verlag
    - Das 8. Geständnis von James Patterson

10. WELTBILD-Verlag
     - Die Spur der Hebamme von Sabine Ebert

11. LOEWE-Verlag
     - Erebos von Ursula Poznanski

12. MANHATTAN-Verlag
     - Dunkle Gebete von Sharon Bolton

13. DROEMER-KNAUR-Verlag
     - Die Violine des Teufels von Josef Gelinek  
     - Die Frau in Schwarz von Susan Hill

14. GMEINER Verlag
    - Schlossblick von Marcus Imbsweiler 

15. SUTTON-Verlag
    - Der Hochzeitsring von Henry Köhlert 

16. DTV-Verlag
    - Vor dem Regen kommt der Tod von Lieneke Dijkzeul