Leseempfehlungen

Posts mit dem Label Dan Wells werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Dan Wells werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 1. November 2015

{Rezension} Nur über deine Leiche von Dan Wells

Cover & Verlag: Piper
Übersetzer: Jürgen Langowski
Broschierte Ausgabe: 384 Seiten
Genre: Amerikanischer Thriller / Band 5
ISBN: 978-3-492-28024-2
Erscheinungsdatum: 19. Oktober 2015
Preis: 12,99 €




Das Alphabet-Spiel

John Cleaver und Brooke sind im ganzen Land unterwegs und auf der Suche nach Dämonen. Deren Aufenthaltsorte erhalten sie dabei von Brooke, denn die Dämonin Niemand ist immer noch Teil ihrer verwirrten Persönlichkeit. In einem kleinen Ort beginnt kurz nach ihrer Ankunft eine Mordserie, doch die Identität der Verwelkten bereitet John ziemliche Probleme, denn hierfür kommen einige Bewohner des kleinen Ortes in Frage.

Samstag, 24. Oktober 2015

{SuB-Zuwachs} Spannender & Historischer Buchzuwachs

Hallo Ihr Lieben,

eine neue Woche und wieder sind neue Bücher bei mir eingezogen. Und wieder ist es ein kunterbunter Mix.

Im mittlerweile 5. Band soll John Cleaver geheilt sein und arbeitet nun beim FBI. Mal schauen, welche Dämonen ihm dieses Mal über den Weg laufen. Dann geht es ein wenig zurück in die Vergangenheit als kurz nach dem 2. Weltkrieg zwei Mädchen aus völlig unterschiedlichen Verhältnissen eine enge Freundschaft verbindet. Und zu guter Letzt geht es um einen Jungen, der die Sonne meiden muss und einem Mädchen, dass sprurlos verschwindet.

Somit versprechen die Neuzugänge wieder viel Lesespaß und hier sind die neuen Schätzchen:



Dienstag, 21. Oktober 2014

{Rezension} Du bist noch nicht tot von Dan Wells

Cover & Verlag: Piper
Übersetzer: Jürgen Langowski
Broschierte Ausgabe: 352 Seiten
Genre: Fantasy-Thriller / Band 4
ISBN: 978-3-492-26995-7
Erscheinungsdatum: 13. Oktober 2014
Preis: 12,99 €



Die Verwelkten

„Niemand“ ist tot und John Wayne Cleaver arbeitet mittlerweile in einer Sondereinheit des FBIs, die sich zum Ziel gesetzt haben, alle Dämonen zu vernichten. Mit seinen Kollegen reist John von Stadt zu Stadt, um den Dämonen das Handwerk zu legen, immer mit dabei seine Schulkameradin Brooke. Diese verfügt über die Erinnerungen von „Niemand“ und unterstützt John und seine Kollegen, allerdings ist Brookes Psyche gestört und sie schwankt immer wieder zwischen Mensch und Dämon. In einer kleinen Stadt stößt das FBI-Team auf einen Serienkiller, der bald schon Kontakt zu John aufnimmt.  Die Jagd beginnt, doch je tiefer sich John in die Psyche des Serienkillers hineindenkt, umso schwieriger wird es für ihn zu sehen, auf welcher Seite er eigentlich steht. Und bald werden aus den Jägern die Gejagten.

Samstag, 11. Oktober 2014

{SuB-Zuwachs} Spannender, Fantastischer und Unterhaltsamer Buchzuwachs

Hallo Ihr Lieben,

in dieser Woche haben ganz viele neue Bücher den Weg in unserem Briefkasten gefunden und sind natürlich freudig aufgenommen worden.

Die Mischung ist wieder kunterbunt ... mal spannend (hoffe ich), Fantasie kommt nicht zu kurz und was zur Unterhaltung ist auch dabei.

Und hier sind die neuen Schätzchen:


Freitag, 27. Dezember 2013

{Rezension} Sa(r)g niemals nie von Dan Wells


Cover & Verlag: Piper
Übersetzer: Jürgen Langowski
Broschierte Ausgabe: 320 Seiten
Genre: Historischer Gruselroman
ISBN: 978-3492268837
Erscheinungsdatum: 16. April 2012
Preis: 12,99 € 


Der Ghul von Barth 

Barth im Jahr 1817: Der junge Frederick sitzt wegen kleinerer Betrügereien im Gefängnis. Als Bankangestellter hat er es so gedreht, dass er als Alleinerbe eines älteren Herrn eingesetzt wird. Als Harry Beard nun endlich stirbt, muss Frederick dringend raus aus dem Gefängnis. Die Gelegenheit ist günstig, als sein Zellenkumpel an der Schwindsucht stirbt. Also, nichts wie rein in den Sarg und sich aus dem Gefängnis tragen lassen. Blöd nur, dass er erst wieder auf dem Friedhof aufwacht und schon halb eingebuddelt ist. Als er aus dem ungewollten Grab heraussteigt, sind dummerweise eine Schar Vampire anwesend, die Frederick für ihren Anführer halten. Noch dummer, dass der wahre Erhabene bereits auf den Weg nach Barth ist. Frederick flüchtet erst einmal per Kutsche Richtung London, um seine Erbansprüche geltend zu machen. Doch irgendwie läuft alles vollkommen anders als geplant.


Mittwoch, 27. März 2013

{Rezension} Du stirbst zuerst von Dan Wells

Cover & Verlag: Piper
Übersetzer: Jürgen Langowski
Taschenbuchausgabe: 448 Seiten
ISBN: 978-3-492-26858-5
Genre: Amerikanischer Thriller
Erscheinungsdatum: 01. Oktober 2011
Preis: 12,99 €

Was ist real?

Der 20-jährige Michael Shipman wacht im Krankenhaus auf, an die letzten zwei Wochen kann er sich nicht mehr erinnern. Doch er weiß, dass er verfolgt wird, verfolgt von gesichtslosen Monstern, und dass irgendetwas nicht mit ihm stimmt. Denn Michael hat Visionen, sieht Monster und hört fremde Stimmen in seinem Kopf. Die Ärzte halten ihn für verrückt, diagnostizieren bei Michael Schizophrenie und weisen ihn in eine psychiatrische Klinik ein. Doch Michael weiß es besser, die Gesichtslosen verfolgen einen dunklen Plan und nur er allein kann sie aufhalten oder bildet er sich dies alles doch nur ein?


Samstag, 26. Januar 2013

{SuB-Zuwachs} Spannender, historischer, horrormäßiger & biografischer Buchzuwachs

Hallo Ihr Lieben,

diese Woche sind wieder neue Bücher - dieses Mal teilweise aber nur vorübergehend - bei mir eingezogen. Meine liebe Kollegin hat mir nämlich zwei tolle Bücher ausgeliehen.

Zudem erhielt ich diese Woche noch die Biografie einer Autorin, die sich wirklich sehr interessant anhört. Auf dieses Buch bin ich schon sehr neugierig, da bisher auch nur sehr positive Rezensionen hierzu im Netz zu finden sind. Tja, und dann hatte ich im letzten Jahr noch zwei Bücher vorbestellt, die diese Woche nun auch eingetrudelt sind

Jaaa, und hier sind sie:


Samstag, 3. März 2012

{SuB-Zuwachs} Spannende & unterhaltsame Buchpost

Hallo Ihr Lieben,

wie jedes Wochenende, so auch heute wieder meine Neuzugänge für diese Woche:


Mit »Ich bin kein Serienkiller« gelang dem jungen US-Autor Dan Wells ein Überraschungserfolg, der die Grenzen zwischen Thriller und Fantasy sprengte. Nun erzählt Wells eine ganz neue Geschichte: Michael erwacht in einem Krankenhaus. Was ist in den letzten zwei Wochen geschehen? Er erinnert sich nicht. Er weiß nur, dass mit ihm etwas ganz und gar nicht stimmt. Denn er sieht Monster. Er hört fremde Stimmen in seinem Kopf. Die Ärzte behaupten, er habe Wahnvorstellungen. Doch Michael weiß es besser. Die Monster sind real. Sie verfolgen einen dunklen Plan. Und wenn er den Kampf gegen sie aufnimmt – wer wird zuerst sterben? 



Der erste Tote stammt aus den besten Kreisen. Der zweite kommt aus der Szene und ist den Sonderermittlern um Kommissar Christian Beyer nur allzu bekannt. Beide bieten einen abscheulichen Anblick: denn die Leichen sind von Parasiten – Würmern, Maden und sogar Spinnen – geradezu übersät. Wurden sie vom Mörder ausgesetzt? Welche Botschaft steckt dann dahinter? Und was verbindet die beiden Opfer? Ritualmorde oder organisiertes Verbrechen? Was Beyer und Co schließlich zu Tage fördern, raubt selbst den hartgesottenen Ermittlern den Atem … 



Treviso, ein kleines Dorf in Norditalien, leidet unter seiner kompletten Bedeutungslosigkeit. Don Antonio, der Pfarrer des Ortes, hat die Nase voll: Ein Wunder muss her! Kurzerhand lässt er eine Madonnenstatue präparieren, und siehe da: Beim nächsten Gottesdienst weint sie rote Tränen. Sofort ist die Presse vor Ort, und bald kann sich Treviso vor Pilgern aus der ganzen Welt nicht mehr retten. Alle profitieren davon: der Supermarkt, die Trattoria und sogar Don Antonio. Seine Schwester Maria kommt nach Treviso, um ihn bei der Vielzahl seiner neuen Aufgaben zu unterstützen. Zwischen ihr und Luigi, dem Friseur, entspinnt sich eine zarte Romanze. Doch dann schickt der Vatikan einen Gesandten, der sich von der Echtheit des Wunders überzeugen soll…



Die Literaturdozentin Viola reist mit ihrem Mann Axel, einem Rechtsanwalt, und ihren beiden Töchtern nach Südschweden ins Sommerhaus. Doch auf der Ferienidylle liegt ein Schatten: Axel, der erst vor kurzem von einer schweren Krankheit genesen ist, verhält sich seltsam gereizt. Viola hat das Gefühl, dass er ihr etwas verschweigt. Sie sucht Zuflucht in der Begegnung mit der 90-jährigen Lea, die – einst Missionarin in China – Viola nach und nach ihre unglaubliche Familiengeschichte offenbart. Je näher sich die beiden Frauen kommen, desto weiter scheint sich Violas Mann von ihr zu entfernen. Bis etwas geschieht, das Viola vor eine schwere Entscheidung stellt …

Liebe Grüße
Isabel

Montag, 31. Januar 2011

(Rezension) Ich will dich nicht töten von Dan Wells

Verlag: Piper Verlag
Übersetzer: Jürgen Langowski
Taschenbuchausgabe: 448 Seiten
Genre: Amerikanischer Thriller
ISBN: 978-3-492-26781-6
Erscheinungsdatum: 02. November 2010
Preis: 12,95 €


Abschluss der Trilogie

Kaum ist der letzte Dämon aus „Mr. Monster“ vom 16-jährigen John Cleaver vernichtet worden, scheint schon wieder einer – dieses Mal ein weiblicher – sein Unwesen in Clayton County zu treiben. Zusätzlich geschehen mehrere Selbstmorde unter weiblichen Teenagern. Ungereimtheiten hierbei scheinen jedoch nur John aufzufallen, nicht jedoch der Polizei. Während er sich den Kopf darüber zerbricht, wie er den Dämon, den John Niemand nennt, bekämpfen kann, erhält er dieses Mal unerwartete Unterstützung. Die Tochter von Sheriff Jenssen weiß durch ihren Vater von Johns Beteiligung beim letzten Serienmörder und so versucht Marci ihm bei seinem Kampf gegen den Killer zu helfen, ohne zu ahnen, dass es sich hierbei um einen Dämon handelt.

In bewährter Manier lässt Dan Wells auch im dritten Teil seinen Protagonisten die Geschichte selbst erzählen. So merkt man auch schnell, dass sich John kaum noch seine Regeln ständig vor Augen führen muss und selbst Marci relativ normal gegenübertreten kann, ohne ständig Mordfantasien zu haben. Doch Gefühle gegenüber anderen Menschen empfindet er immer noch nicht. Allerdings erhält er hiervon im Lauf des Buches eine Ahnung, nicht zuletzt dank Marci, die mehr als nur freundschaftliche Gefühle für John hegt und dank ihrer Hartnäckigkeit nimmt er sogar an einem Schulball teil.

Die Story baut sich wieder gewohnt ruhig auf. Man verfolgt Johns Überlegungen, wie er auf die Spur des Dämons kommen könnte und gleichzeitig ist man bei den zarten Anbandelungen zwischen Marci und John dabei, die dieser anfangs überhaupt nicht wahrnimmt und so passiert erst einmal nicht so viel. Trotzdem gelingt es Dan Wells auch dieses Mal wieder, hierbei absolut keine Langeweile aufkommen zu lassen, da die Erzählungen von John fesselnd und spannend umgesetzt sind. Man spürt hier förmlich, unter welcher Anspannung John steht, endlich die Identität des Dämons aufzudecken. Natürlich dürfen auch wieder die ziemlich ausführlichen Beschreibungen einer Einbalsamierung nicht fehlen, die John dazu nutzt, sich als Hobbypathologe zu betätigen.

Nach gut der Hälfte nimmt die Story dann wieder extrem an Fahrt auf und hier ist die Spannung fast wieder greifbar. Auch überrascht Dan Wells immer mal wieder durch interessante Wendungen in der Geschichte und genauso wie John, ist es einem als Leser bis zum Schluss nicht ersichtlich, um wen es sich bei dem Mörder handelt.

Seine Figuren sind gewohnt detailreich beschrieben, wobei natürlich der Fokus bei John liegt. Und hier gelingt es Dan Wells sehr gut, den schleichenden Prozess von John zu beschreiben, wie er sich so langsam für seine Umgebung zu einem relativ normalen Jugendlichen entwickelt, auch wenn er seinen Mordphantasien nie ganz entfliehen kann. Wobei für ihn die Jagd nach dem Dämon wie ein Katalysator wirkt, da er seine Mordphantasien nun voll und ganz auf den Dämon projizieren kann.

Mittwoch, 26. Mai 2010

{Rezension} Ich bin kein Serienkiller von Dan Wells

Verlag: Piper Verlag 
Übersetzer: Jürgen Langowski
Broschierte Ausgabe: 377 Seiten
ISBN: 3492701698
Genre: Amerikanischer Thriller / Horror
Erscheinungsdatum: März 2010
Preis: 12,95 €



Vergiss mich nicht

John Wayne Cleaver ist 15 Jahre alt und lebt mit seiner Mutter über einem Bestattungsinstitut. Seit seiner frühesten Jugend hilft er ihr bei der Einbalsamierung von Leichen und hier in der Leichenhalle fühlt er sich wohl. John ist verhaltensgestört, er kann für andere Menschen keine Gefühle empfinden, er selbst bezeichnet sich als einen Soziopathen. Sein einziges Hobby ist die Analyse und das Sammeln von Informationen über Serienmörder, auf diesem Gebiet ist er ein Genie. Als eines Tages kurz vor Weihnachten in seinem Heimatort Clayton County eine schwer verstümmelte Leiche gefunden wird, ist für John sofort klar, dass es sich hierbei um die Tat eines Serienmörders handeln muss. Damit liegt John nicht ganz verkehrt und als er feststellt, dass es sich bei dem Serienmörder um einen Dämon handelt, macht er es sich zur persönlichen Aufgabe, diesen zu töten, um weitere Morde zu verhindern.


Allerdings muss er hierfür einige seiner selbst aufgestellten Regeln brechen, denn in John schlummert eine andere, dunkle Seite, die durch den Bruch der Regeln droht, auszubrechen und nichts lieber tun möchte als ebenfalls zu töten. Bedingt durch sein überaus fundiertes Fachwissen und durch seine Intelligenz durchschaut John schnell das Verhalten und das Motiv des Clayton-Mörders und hierdurch gelingt es ihm recht schnell, der wahren Identität des Dämons auf die Spur zu kommen.

Dan Wells erzählt seinen Horror-Thriller aus der Sicht von John und so erfährt man anfangs ein wenig über sein Leben, seine selbstauferlegten Regeln, seine völlige Empfindungslosigkeit und seiner Besessenheit Serienmördern gegenüber. Man merkt, dass John gerne wie andere Teenager seines Alters sein möchte und ständig bemüht ist, so normal wie möglich zu wirken. Doch sobald er anfängt über sein Lieblingsthema Serienmörder zu referieren, zeigt sich sogar sein einziger Freund Max des Öfteren erschüttert und so hat John eigentlich nur bei seinem Psychiater die Möglichkeit, sich ein wenig zu öffnen. Aber auch nicht zu weit, da ansonsten Mr. Monster, sein dunkles Ich, zu sehr in den Vordergrund rückt und davor hat John panische Angst. Denn eigentlich möchte er gut sein und keine Mordgedanken haben. Diesen Zwiespalt, den ständigen Kampf zwischen Gut und Böse beschreibt der Autor sehr nachvollziehbar.

Die Spannung ist anfangs noch etwas unterschwellig, baut sich jedoch im Verlauf des Thrillers hervorragend auf und hält sich dann mühelos bis zum Schluss. Es ist zwar recht schnell klar, bei wem es sich um den Dämon handelt, aber Johns Art, seine Schwachstellen zu analysieren, um so eine Möglichkeit zu finden, ihn zu töten, sind äußerst fesselnd umgesetzt. Das Ende ist zwar recht schnell vorhersehbar, aber der Weg dahin wurde von Dan Wells sehr gut umgesetzt. Allerdings neigt der Autor dazu, die Einbalsamierungsarbeit wie auch die Morde des Dämons recht detailliert zu beschreiben, sodass das Buch nicht unbedingt etwas für Zartbesaitete ist. Da der Thriller aus Sicht eines 15-jährigen geschrieben ist, ist somit auch das Buch leicht und flüssig zu lesen.

Durch die Ich-Form wird einem der Charakter von John sehr schnell vertraut und sogar sympathisch, obwohl seine Gedanken zwangsläufig schon etwas abartig anmuten. Trotzdem gelingt es Dan Wells seinen Protagonisten als einen netten, sehr nachdenklichen, intelligenten Teenager darzustellen, der ständig sich und sein Verhalten analysiert. Die weiteren Figuren des Horrorthrillers sind eher Nebendarsteller und runden nur mehr oder weniger die Geschichte ab bis natürlich auf die Figur des Dämons, der allerdings etwas blass herüberkommt und dessen Rolle meiner Meinung nach mehr ausgebaut hätte werden können.


Alles in allem ein fesselnder und spannender Horrorthriller, der jedoch absolut nichts für schwache Mägen ist und einen einen Blick hinter die Fassade eines Soziopathen werfen lässt.

Mittwoch, 12. Mai 2010

{Rezension} Mr. Monster von Dan Wells

Verlag: Piper Verlag 
Übersetzer: Jürgen Langowski
Broschierte Ausgabe: 398 Seiten
ISBN: 3492267262
Genre: Amerikanischer Thriller / Horror
Erscheinungsdatum: Mai 2010
Preis: 12,95 €



Die Welt aus Sicht eines Soziopathen

Nach einer Mordserie, die Clayton County in Atem gehalten hat und genauso plötzlich abbrach wie sie anfing, kehrt langsam wieder Ruhe in die Stadt ein. Hier in Clayton lebt auch der 16-jährige Schüler John Cleaver, zusammen mit seiner Mutter April über einem Leichenschauhaus. Doch eines Tages beginnt das Morden wieder. Treibt ein neuer Serientäter sein Unwesen in Clayton County? John lassen die Morde an den jungen Frauen keine Ruhe und er versucht wieder einmal selbst, den Mörder zu stoppen.

John bezeichnet sich selbst als einen Soziopathen, der für sich selbst Regeln aufstellt, wie z. Bsp. Du sollst keine Tiere töten oder ich werde nichts verbrennen. Im Fachjargon nennt man dies antisoziale Persönlichkeitsstörung. Mit diesen aufgestellten Regeln versucht John mit allen Mitteln, den "bösen Teil" in ihm, den er als Mr. Monster bezeichnet, in Schach zu halten.

Der zweite Teil der Trilogie wird aus Sicht von John erzählt. So erhält man gleich zu Anfang einen sehr guten Einblick in seine Psyche, der Dan Wells sehr viel Raum in seinem Thriller einräumt. Diese Erzählungen über die Gedankenwelt von John sind besonders für Leser informativ, die den ersten Teil "Ich bin kein Serienkiller" nicht gelesen haben. So erhält man noch mal einen kurzen Abriss über die Geschehnisse im ersten Teil und lernt auch John und seine kleine Welt besser kennen.

Es dauert etwas, bis ersichtlich wird, in welche Richtung der Thriller sich entwickelt und anfangs gleicht das Buch eher den Erzählungen eines sozial gestörten Jungen, der mit Hilfe seiner vielen Regeln versucht, seine Leben als Soziopath zu meistern. Doch wie aus dem Nichts nimmt der Thriller eine wirklich überraschende Wendung und die Spannung zieht extrem an, die bis zum Schluss auf sehr hohem Niveau bleibt.

Der Schreibstil von Dan Wells ist zu jeder Zeit sehr fesselnd, flüssig und unterhaltsam. Allerdings sind seine Beschreibungen der Einbalsamierungen einiger Leichen nicht unbedingt jedermanns Geschmack und sehr ausführlich gehalten. Wobei er sich bei den Folterungsszenen eher zurückhält und hier der Fantasie des Lesers mehr Platz einräumt.


Fazit: Ein gelungener 2. Teil, der der Person John Cleaver viel Raum lässt und sich erst zur Mitte hin zu einem nervenaufreibenden Horrorthriller entwickelt.

Montag, 19. April 2010

{Leseeindruck} Mr. Monster von Dan Wells

Verlag: Piper Verlag
Übersetzer: Jürgen Langowski
Broschierte Ausgabe: 400 Seiten
ISBN: 9783492267267
Genre: Amerikanischer Thriller
Erscheinungsdatum: 10. Mai 2010
Preis: 12,95 €


Nach einer Mordserie, die Clayton County in Atem gehalten hat und genauso plötzlich abbrach wie sie anfing, kehrt langsam wieder Ruhe in die Stadt ein. Hier in Clayton lebt auch der Schüler John zusammen mit seiner Mutter über dem Leichenschauhaus.

Der Autor hat den Thriller aus Sicht von John geschrieben und dies in einer sehr fesselnden, beklemmenden Art, die einen sofort neugierig auf mehr macht.

John bezeichnet sich selbst als einen Soziopathen, der für sich selbst Regeln aufstellt, wie z. Bsp. Du sollst keine Tiere töten oder ich werde nichts verbrennen. Im Fachjargon nennt man dies antisoziale Persönlichkeitsstörung. Mit diesen aufgestellten Regeln versucht John mit allen Mitteln, den „bösen Teil“ in ihm, den er als Mr. Monster bezeichnet, in Schach zu halten. Allerdings deutet die Leseprobe schon darauf hin, dass davon nicht auszugehen ist.

Diese Informationen, welche der Leser gleich auf den ersten Seiten über John erhält und die Wahl, das Buch in der Ich-Form zu schreiben, versprechen eine perfekte Mischung für ein sehr spannendes Lesevergnügen zu werden.

Das Buch habe ich von vorablesen.de als Leseexemplar erhalten und hierzu bereits eine Rezension geschrieben (15.06.2010).