Hallo Ihr Lieben,
kaum wieder im Büro hat mich meine liebe Kollegin sofort mit neuen Bücher eingedeckt ... es ist ja nicht so, dass ich nichts zu lesen hätte, nein, aber dennoch sind sie immer wieder gern genommen. Auch, weil meine Kollegin was Krimis und Thriller angeht mit mir auf einer Wellenlänge liegt. Und somt freue ich mich natürlich wieder seeeehhhrr über die drei geliehenen Neuzugänge.
Und .... taaataaa .... hier sind sie :) :
Hallo und ein herzliches Willkommen auf der Leseinsel. Hier findet Ihr meine Rezensionen zu Büchern der Genre Thriller, Krimi, zeitgenössischer Literatur und historischen Romanen.
Leseempfehlungen
Posts mit dem Label Sebastian Fitzek werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Sebastian Fitzek werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Freitag, 15. Januar 2016
Mittwoch, 31. Dezember 2014
{Rezension} Noah von Sebastian Fitzek
Cover & Verlag: Lübbe
Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
Genre: Thriller / Öko-Thriller
ISBN: 978-3-7857-2482-8
Erscheinungsdatum: 20. Dezember 2013
Preis: 19,99 €
Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
Genre: Thriller / Öko-Thriller
ISBN: 978-3-7857-2482-8
Erscheinungsdatum: 20. Dezember 2013
Preis: 19,99 €
Der Eine, der den Unterschied macht
Sein Name ist Noah, doch ob es sein
wirklicher Name ist, weiß er nicht. Der Obdachlose Oskar findet Noah durch eine
Schusswunde schwer verletzt auf und pflegt ihn gesund. Noah hat sein Gedächtnis
verloren, weiß nicht, wer er ist, noch wie er nach Berlin gekommen ist. Durch
eine zufällig entdeckte Zeitungsannonce hat Noah einzelne Erinnerungsfetzen und
ruft kurzentschlossen die dort angegebene Telefonnummer an. Fortan ist nichts
mehr so wie es vorher war. Noah und Oskar werden verfolgt, folgen gleichzeitig
aber auch immer neueren Spuren, die unweigerlich zur wahren Herkunft und
Bestimmung von Noah führen und zu einer Verschwörung, der Millionen von
Menschen zum Opfer fallen sollen.
Sonntag, 29. Juni 2014
{SuB-Zuwachs} Spannender & Historischer Buchzuwachs
Hallo Ihr Lieben,
da dachte ich Anfang Juni noch, dass diesen Monat ganz wenig Bücher bei mir Einzug halten, tja Pustekuchen wars. Das Monatsende hat es wirklich in sich, bin aber auch selbst Schuld, ich kann einfach die Finger nicht von der Bestelltaste lassen ... schließlich waren die Bücher reduziert, da muss man doch zugreifen.
Aber auch der ein oder andere Verlag hat mir ein Rezi-Exemplar zukommen lassen, beide völlig überraschend, aber sehr gerne genommen. Und meine liebe Kollegin war auch mal wieder der Meinung, ich hätte definitiv zu wenig zu lesen und hat mir noch zwei tolle Thriller ausgeliehen.
Aber genug gebabbelt ... hier sind die neuen Schätzchen:
da dachte ich Anfang Juni noch, dass diesen Monat ganz wenig Bücher bei mir Einzug halten, tja Pustekuchen wars. Das Monatsende hat es wirklich in sich, bin aber auch selbst Schuld, ich kann einfach die Finger nicht von der Bestelltaste lassen ... schließlich waren die Bücher reduziert, da muss man doch zugreifen.
Aber auch der ein oder andere Verlag hat mir ein Rezi-Exemplar zukommen lassen, beide völlig überraschend, aber sehr gerne genommen. Und meine liebe Kollegin war auch mal wieder der Meinung, ich hätte definitiv zu wenig zu lesen und hat mir noch zwei tolle Thriller ausgeliehen.
Aber genug gebabbelt ... hier sind die neuen Schätzchen:
Sonntag, 4. Mai 2014
{Rezension} Der Nachtwandler von Sebastian Fitzek
Cover & Verlag: Knaur TB
Taschenbuchausgabe: 320 Seiten
Genre: Deutscher Psychothriller
ISBN: 978-3-426-50374-4
Erscheinungsdatum: 14. März 2013
Preis: 9,99 €
Taschenbuchausgabe: 320 Seiten
Genre: Deutscher Psychothriller
ISBN: 978-3-426-50374-4
Erscheinungsdatum: 14. März 2013
Preis: 9,99 €
Was tue ich, wenn ich
schlafe?
Diese Frage stellt
sich Leon jedes Mal, wenn er einschläft. Als Kind litt Leon an massiven
Schlafstörungen, doch diese galten mittlerweile als geheilt. Nun scheint es
wieder loszugehen. Eines Morgens wacht der junge Mann auf und sieht seine Frau
Natalie schwer misshandelt vor dem Kleiderschrank knien und hektisch einen
Koffer packen. Bevor er überhaupt realisieren kann, was passiert ist, flieht
seine Frau panisch aus der Wohnung. Jegliche Kontaktaufnahme mit ihr scheitert.
Natalie scheint spurlos verschwunden. Doch was ist in der Nacht vorgefallen?
Leon kauft sich eine Kopfkamera, um sich im Schlaf zu beobachten. Und was der
Architekt nach dem Aufwachen auf seinem Laptop sieht, übersteigt seine
komplette Vorstellungskraft. In seinem Schlafzimmer befindet sich eine geheime
Tür, durch die der schlafende Leon in die Dunkelheit hinuntersteigt.
Freitag, 24. Januar 2014
{SuB-Zuwachs} Spannender, Historischer und Unterhaltsamer Buchzuwachs
Hallo Ihr Lieben,
oh jesses, wenn das Jahr so weitergeht wie der Januar begonnen hat, dann muss sich mein SuB warm anziehen.
In dieser Woche sind ein ganzer Berg neuer und geliehener Bücher bei mir eingezogen. Meine liebe Kollegin hat mir einige tolle Bücher ausgeliehen, dann musste ich natürlich sofort den Gutschein von Kleeblatt vom Lesenden Katzenpersonal in Bücher umsetzen, den ich bei ihrer Krimi-/Thriller-Challenge gewonnen hatte. Und dann kam von einem Verlag noch der Auftakt einer Krimireihe samt den beiden Folgebänden.
Und hier sind die vielen Neuzugänge:
oh jesses, wenn das Jahr so weitergeht wie der Januar begonnen hat, dann muss sich mein SuB warm anziehen.
In dieser Woche sind ein ganzer Berg neuer und geliehener Bücher bei mir eingezogen. Meine liebe Kollegin hat mir einige tolle Bücher ausgeliehen, dann musste ich natürlich sofort den Gutschein von Kleeblatt vom Lesenden Katzenpersonal in Bücher umsetzen, den ich bei ihrer Krimi-/Thriller-Challenge gewonnen hatte. Und dann kam von einem Verlag noch der Auftakt einer Krimireihe samt den beiden Folgebänden.
Und hier sind die vielen Neuzugänge:
Dienstag, 2. April 2013
{Rezension} Abgeschnitten von Sebastian Fitzek / Michael Tsokos
Cover & Verlag: Droemer Knaur
Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
Genre: Deutscher Thriller
ISBN: 978-3-426-19926-8
Erscheinungsdatum: 26. September 2012
Preis: 19,99 €
Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
Genre: Deutscher Thriller
ISBN: 978-3-426-19926-8
Erscheinungsdatum: 26. September 2012
Preis: 19,99 €
„… Keiner kann uns trennen …“
Ein Mädchen schießt im Wald auf Befehl ihres älteren
Freundes auf einen Mann, der verletzt im Kofferraum liegt. Die junge
Comic-Zeichnerin Linda flieht vor ihrem Ex-Freund Danny, der sich als Stalker
der schlimmsten Sorte entpuppte, nach Helgoland, mitten hinein in einen
tosenden Sturm, die Insel ist von der Außenwelt abgeschnitten.
Gerichtsmediziner Paul Herzfeld findet im Kopf eines Mordopfers die
Telefonnummer seiner Tochter Hannah. Der Teenager wurde entführt und ihr
Peiniger führt Herzfeld auf eine gnadenlose Schnitzeljagd.
Samstag, 26. Januar 2013
{SuB-Zuwachs} Spannender, historischer, horrormäßiger & biografischer Buchzuwachs
Hallo Ihr Lieben,
diese Woche sind wieder neue Bücher - dieses Mal teilweise aber nur vorübergehend - bei mir eingezogen. Meine liebe Kollegin hat mir nämlich zwei tolle Bücher ausgeliehen.
Zudem erhielt ich diese Woche noch die Biografie einer Autorin, die sich wirklich sehr interessant anhört. Auf dieses Buch bin ich schon sehr neugierig, da bisher auch nur sehr positive Rezensionen hierzu im Netz zu finden sind. Tja, und dann hatte ich im letzten Jahr noch zwei Bücher vorbestellt, die diese Woche nun auch eingetrudelt sind
Jaaa, und hier sind sie:
diese Woche sind wieder neue Bücher - dieses Mal teilweise aber nur vorübergehend - bei mir eingezogen. Meine liebe Kollegin hat mir nämlich zwei tolle Bücher ausgeliehen.
Zudem erhielt ich diese Woche noch die Biografie einer Autorin, die sich wirklich sehr interessant anhört. Auf dieses Buch bin ich schon sehr neugierig, da bisher auch nur sehr positive Rezensionen hierzu im Netz zu finden sind. Tja, und dann hatte ich im letzten Jahr noch zwei Bücher vorbestellt, die diese Woche nun auch eingetrudelt sind
Jaaa, und hier sind sie:
Donnerstag, 5. Juli 2012
{Rezension} Das Kind von Sebastian Fitzek
Taschenbuchausgabe: 400 Seiten
Genre: Deutscher Psychothriller
ISBN: 978-3-426-63793-7
Erscheinungsdatum: 01. April 2009
Preis: 9,99 €
Website des Autors: Sebastian Fitzek
Facebook: Sebastian Fitzek
Die Stimme aus
dem Off
Rechtsanwalt Robert Stern wird von einer Freundin auf ein einsames
Industriegelände bestellt, um dort einen neuen Mandanten zu treffen. Doch bei
diesem handelt es sich um den 10-jährigen Simon, der behauptet, vor 15 Jahren
einen Menschen getötet zu haben. Die Leiche hätte er auf diesem Gelände
versteckt. Stern glaubt natürlich nicht an Wiedergeburt und somit auch nicht
daran, dass Simon in einem früheren Leben ein Mörder gewesen sein soll. Doch
die anschließende Suche fördert eine Leiche zutage, genau an der Stelle, die
Simon genannt hat. Und angeblich hätte Simon in seinem früheren Leben noch weitere Morde verübt.
Mittwoch, 14. September 2011
{Leseeindruck} Der Augenjäger von Sebastian Fitzek
Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
Genre: Deutsche Psychothriller
ISBN: 978-3-426-19881-0
Erscheinungsdatum: 27. September 2011
Preis: 19,99 €
Unerwünschte Wahrheit
Anhand eines Zeitungsberichts gibt Sebastian Fitzek dem Leser einen
kurzen Abriss zum Inhalt von „Der Augensammler“, was ich sehr gut finde, da „Der
Augenjäger“ direkt an den 1. Band anknüpft und man sich hierdurch sofort in der
Story zurechtfindet.
Der Thriller beginnt mit Johanna Strom, die nahe Hamburg in einer psychiatrischen
Klinik lebt. Für sie ist heute genau der richtige Tag zum Sterben. Sehr
eindringlich beschreibt der Autor Johannas bisheriges Leben, das schlimmer
hätte nicht verlaufen können und sie als gebrochene Frau zurückgelassen hat.
Immer wieder trifft sie bei ihren täglichen Spaziergängen im Klinikpark einen
älteren Mann. Irgendwann entschließt sie sich ihn anzusprechen. Was sich für
sie zum Alptraum gestaltet.
Dann macht die Leseprobe einen Sprung von 5 Monaten und man begegnet
Alexander Zornbach wieder, dessen Handlungsstrang in der Ich-Form gehalten ist.
Zornbach ist immer noch auf der verzweifelten Suche nach seinem Sohn. Das
Ultimatum ist um einige Minuten verstrichen, als die Polizei in seinem Beisein den
Frachtraum eines alten Schiffes öffnet. Doch von Julian keine Spur. Dieses
Kapitel ist extrem temporeich und fesselnd gehalten. Sofort erhält man wieder
einen Bezug zu Zornbach, der mit der festen Überzeugung zu dem Frachtschiff
gekommen ist, hier nur noch die Leiche seines Sohnes zu finden. Doch der
Augensammler hat ein viel perfideres Spiel für ihn vorgesehen. Wie dies jedoch
ausgeht, erfährt man nicht und somit ist nicht nur die Neugier geweckt, sondern
auch die Spannung bereits auf Seite 39 extrem hoch.
Szenenwechsel zur Physiotherapeutin Alina Gregoriev, wiederum 7 Wochen später.
Hier nimmt Fitzek die Spannung wieder etwas heraus, als Alina auf Dr. Suker
trifft, allerdings ist sie jederzeit unterschwellig zu spüren. Dr. Suker sitzt
seit einigen Monaten in Einzelhaft, hat sich beim Sport einen Nerv eingeklemmt
und soll von Alina entsprechend behandelt werden. Die Polizei erhofft sich
hierdurch, dass Dr. Suker möglicherweise Alina einige entscheidende
Informationen anvertraut. Doch Dr. Suker weiß sehr genau, wer Alina ist und
lässt sie dies auch wissen. Nur woher hat er diese Informationen?
Wie nun diese drei Erzählstränge in Verbindung stehen, warum Dr. Suker
bereits in Haft ist, ob Zornbach (wovon ja eigentlich auszugehen ist) noch am
Leben ist, wo sich sein Sohn befindet und ob er noch lebt, … . Die Leseprobe
wirft bereits auf den ersten 50 Seiten dermaßen viele Fragen auf, fesselt einen
von der ersten Seite mit dem flüssigen, rasanten und leicht zu lesenden Schreibstil
des Autors, dass man nur hoffen kann, dass Fitzek dieses Tempo und das hohe
Spannungsniveau halten kann. Wenn ja, ist „Der Augenjäger“ ein erstklassiger
Psychothriller.
Montag, 7. Juni 2010
{Rezension} Der Augensammler von Sebastian Fitzek
Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
ISBN: 3426198517
Genre: Deutscher Thriller
Erscheinungsdatum: 01. Juni 2010
Preis: 16,95 €
Verstecken spielen
Schon seit Monaten werden in Berlin immer wieder Mütter ermordet und deren Kinder entführt. Dem Vater bleiben genau 45 Stunden und 7 Minuten Zeit, sein Kind wieder zu finden, was bisher noch nie gelungen ist. Immer findet man kurz nach Ablauf des Ultimatums das getötete Kind, dem das linke Auge fehlt. Die Arbeit der Kripo Berlin war bisher erfolglos. Der ehemalige Polizeibeamter und heutige Reporter Alexander Zorbach verfolgt die Taten des Augensammlers aufmerksam und berichtet regelmäßig darüber. An einem Dezembermorgen schlägt der Augensammler wieder zu und Zorbach ist als erster Reporter vor Ort. Als dann auch noch die blinde Therapeutin Alina Kontakt mit ihm aufnimmt, muss Zorbach bald feststellen, dass er stärker in den Fall eingebunden ist, als im lieb ist und der Countdown läuft erbarmungslos ab. Ein Wettlauf um das Leben der versteckten Kinder beginnt.
Sebastian Fitzek lässt in seinem neuesten Psychothriller nicht nur seinen Protagonisten Alexander Zorbach zu Wort kommen, sondern schildert die Story aus Sicht der verschiedenen Mitwirkenden. So erhält man nach und nach ein recht gutes Bild der einzelnen Hauptakteure sowie deren Sicht zu der Geschichte. Die Kapitel wie auch die Seitenzahlen sind in umgekehrter Reihenfolge aufgelistet und der Prolog wird von Alexander Zorbach sehr dramatisch erzählt, dies sorgt gleich von Anfang an dazu, dass eine gewisse Grundspannung herrscht. Der Thriller ist durchweg nachvollziehbar angelegt und überrascht auch des Öfteren mit einigen interessanten Szenen, die beim Lesen immer wieder ein ziemlich beklemmendes Gefühl hervorrufen.
Die Spannung hält durchweg an, allerdings ist schon sehr bald ersichtlich, wie der Psychothriller endet, da Sebastian Fitzek hier einfach zu offensichtliche Hinweise gibt. Dieses Wissen nimmt doch die Spannung etwas heraus, vor allem, da man sich immer wieder fragt, warum diese Hinweise seinem Protagonisten nicht schon längst aufgefallen sind. Manche Szenen fand ich auch einfach zu überzogen und realitätsfremd, gerade in Bezug auf die Person des Kommissars Scholle, die für den Verlauf der Geschichte so auch nicht relevant sind und durchaus realistischer hätten dargestellt werden können.
Die Figur der blinden Alina ist Sebastian Fitzek gut gelungen. So schildert er überzeugend ihr Leben als Blinde, räumt mit einigen Klischees auf und hat seinem Protagonisten eine selbstbewusste, mutige, sympathische junge Frau zur Seite gestellt. Die Gründe für das Handeln des Augesammlers werden während des Thrillers schon angedeutet und zum Schluss dann schlüssig geklärt, wobei das Ende hier auch wieder für eine Überraschung gut ist. Auch alle weiteren Mitwirkenden, allen voran natürlich die Figur des Alexander Zorbach, sind detailreich und stellenweise natürlich auch etwas undurchsichtig dargestellt.
Sonntag, 13. September 2009
{Rezension} Splitter von Sebastian Fitzek
Verlag: Droemer Knaur Verlag
Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
ISBN: 3426198479
Genre: Deutscher Thriller / Psychothriller
Erscheinungsdatum: 02. Juni 2009
Preis: 16,95 €
Vergessen ... oder lieber doch nicht?!
Wie wäre es, wenn man alle schlechten, traurigen und peinlichen Erinnerungen einfach für immer vergessen könnte? Müsste doch eigentlich fantastisch sein. Man geht unbeschwert durchs Leben, muss sich keine Gedanken über sein Verhalten machen und wäre einfach nur glücklich und zufrieden. Oder aber brauchen wir diese Erinnerungen? Formen sie nicht unser Ich? Werden wir nicht erst auch durch unsere negativen Erfahrungen zu dem, was wir heute sind? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der neue Psychothriller von Sebastian Fitzek.
Marc Lucas ist ein gebrochener Mann. Durch einen Autounfall hat er seine Frau und sein ungeborenes Baby verloren. Er kam bei dem Unfall relativ glimpflich davon, nur ein kleiner Splitter steckt in seinem Nacken nahe an der Wirbelsäule. Um das „Wandern“ dieses Splitters zu verhindern, muss er regelmäßig Tabletten nehmen. Aus lauter Verzweiflung hatte er auf eine Annonce geantwortet, in der eine Privatklinik verspricht, unangenehme Erlebnisse mit Hilfe von Tabletten, die eine Teilamnesie herbeiführen, vergessen zu lassen. In seiner Verzweiflung antwortet er auf diese Annonce und der Alptraum beginnt.
Sebastian Fitzek hat wieder einmal einen atmosphärisch sehr dichten Psychothriller abgeliefert, der einen sofort fesselt und nicht mehr loslässt. Die Geschichte beginnt mit dem Ende, ohne dies jedoch zu verraten, aber schon ahnen lässt, dass man hier in einem Alptraum hineingeraten ist. Die Handlung ist für den Leser genauso verwirrend und beängstigend wie für seinen Protagonisten Marc. Man hat zu keiner Zeit des Buches auch nur die geringste Ahnung, worauf der Thriller hinausläuft. Und das erhöht die Spannung extrem, zumal die Atmosphäre der Story zu jeder Zeit sehr beklemmend und düster ist.
Allerdings bin ich bei dem Ende etwas Hin- und Hergerissen. Zum einen wirkt die Lösung für diese rasante Story etwas zu einfach, obwohl sie absolut glaubwürdig und schlüssig erklärt wird. Auf der anderen Seite zeigt Sebastian Fitzek hier mehr als deutlich, dass eine für die Betroffenen „einfache“ Lösung eines Problems total aus dem Ruder laufen kann.
Alles in allem ist Sebastian Fitzek mit „Splitter“ ein überaus spannender Psychothriller gelungen, der einen auch nach Beenden des Buches so schnell nicht mehr loslässt.Montag, 13. Juli 2009
{Rezension} Amokspiel von Sebastian Fitzek
Verlag: Droemer Knaur Verlag
Taschenbuchausgabe: 448 Seiten
ISBN: 3426637189
Genre: Deutscher Thriller / Psychothriller
Erscheinungsdatum: 01. April 2007
Preis: 8,95 €
Geiselnahme im Radiosender
Ein Geiseldrama in einem Radiosender. Jan May hat die Kontrolle über den Sender an sich gerissen und droht damit, alle halbe Stunde ein Geisel zu töten bis seine Freundin Leonie wieder bei ihm ist. Doch Leonie ist tot, nur will Jan dies nicht wahrhaben. Mit der Geiselnahme wird die Kriminalpsychologin Ira Samin beauftragt. Ira, gepeinigt von Schuldgefühlen und alkoholabhängig, hatte eigentlich für heute etwas anderes geplant, nämlich ihren Selbstmord, da der Tod ihrer ältesten Tochter zu schwer auf ihr lastet. Doch alles kommt anders und Ira muss sich nun mit dem Geiselnehmer auseinandersetzen und versuchen, ihn zur Aufgabe zu überreden.
Die Geschichte beginnt mit dem versuchten Selbstmord von Ira und geht nahtlos in die Geiselnahme über. Die Story ist schlüssig umgesetzt und Sebastian Fitzek gelingt es mühelos, den Leser gleich an das Buch zu fesseln, was seiner flüssigen, lebendigen Schreibweise anzurechnen ist.
Seine Protagonistin Ira beschreibt er wirklich sehr lebendig und authentisch, sodass man gleich ein Gefühl für sie bekommt und auch gut ihren Kampf gegen die Alkoholsucht, die zwangsläufig während der Geiselnahme aufkommt, nachvollziehen kann. Ebenso ist die Balance zwischen ihrer Schwermut und ihrem verzweifelten Kampf um die Geiseln realistisch und nachvollziehbar beschrieben.
Spannung ist praktisch von der ersten Minute an vorhanden und hält sich mühelos über den gesamten Thriller hin und wird noch verstärkt durch die interessanten Wendungen, die die Handlung im Lauf der Geschichte nimmt.
Abonnieren
Posts (Atom)




