Leseempfehlungen

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Donnerstag, 1. August 2013

{Rezension} Es wird Tote geben von Georg Haderer

Cover & Verlag: Haymon
Gebundene Ausgabe: 328 Seiten
Genre: Krimi Österreich
ISBN: 978-3-7099-7049-2
Erscheinungsdatum: 01. August 2013
Preis: 19,99 €




Der Tanz der Katze mit dem Raben

Polizeimajor Johannes Schäfer ist aufs Land versetzt und findet bei dem geruhsamen Leben so langsam wieder zu sich selbst zurück. Auf der Dienststelle wird Dienst nach Vorschrift gemacht und die Abende am Lagerfeuer im Garten verbracht. Ein bisschen Abwechslung gibt es aber auch mit einem deutschen Filmteam, welches gerade in der beschaulichen Idylle einen Actionkrimi dreht. Doch mit dieser Idylle ist es vorbei, als eine Jugendliche eines Morgens von einem Zug überfahren wird. Eigentlich spricht alles für Selbstmord, doch Schäfer kommen Zweifel. Und dann gibt es da noch den verschwundenen Sohn von Frau Mantura, die seitdem psychisch äußerst labil ist. Unerwartete Unterstützung bei der Lösung der Fälle erhält Schäfer dieses Mal von einem jungen Drehbuchautor, der nun seine Fantasie voll ausleben kann.

Donnerstag, 6. Juni 2013

{SuB-Zuwachs} Spannender, Fantastischer und Historischer Buchzuwachs

Hallo Ihr Lieben,

in den letzten zwei Wochen hat mein SuB wieder mächtig geschnauft ... es sind wieder einige (na ja, eher viele) neue Bücher bei mir eingezogen. Einmal bin ich beim Buchbestellen in einen kleinen Kaufrausch verfallen und zum anderen sind auch wieder einige Rezenzionsexemplare von meiner Bücherwand adoptiert worden.

Und hier sind die Neuzugänge:


Montag, 29. Oktober 2012

{Rezension} Engel und Dämonen von Georg Haderer


Verlag und Cover: Haymon Verlag
Gebundene Ausgabe: 385 Seiten
Genre: Krimi deutscher Nachbarländer / Österreich
ISBN: 978-3852187174
Erscheinungsdatum: 01. Oktober 2012
Preis: 19,90 €



Schäfers Dämonen

Seit mehr als drei Wochen ist Major Johannes Schäfer nun schon spurlos verschwunden. Sein Assistent Bergmann wird zum Leiter der Gruppe ernannt und erhält zusätzlich inoffiziell den Auftrag, nach Schäfer zu suchen. Vorrangig bearbeiten er und sein Team jedoch den Mord an einem Prostituiertenmörder, den Unfall des Bürgermeisters, den Fall eines unter mysteriösen Umständen gestorbenen Kroaten sowie den Tod eines IT-Spezialisten. Somit können sich Bergmann und sein Team über mangelnde Arbeit kaum beschweren und die mehr privaten Nachforschungen nach Schäfer bleiben zwischenzeitlich auf der Strecke. Die Ermittlungen machen Bergmann schon bald auf einen recht seltsamen Geheimbund aufmerksam und es deutet sich an, dass Schäfers Verschwinden hiermit in Verbindung steht. Als dann ein Hinweis von Wanderern eingeht, dass diese einen Mann in den Schweizer Wäldern gesehen haben, deren Beschreibung auf Schäfer passt, lässt Bergmann alles stehen und macht sich auf den Weg ins Nachbarland.


Freitag, 5. August 2011

{Rezension} Der bessere Mensch von Georg Haderer

Verlag: Haymon Verlag
Gebundene Ausgabe: 328 Seiten
Genre: Krimi deutsche Nachbarländer / Österreich
ISBN: 978-3852186313
Erscheinungsdatum: 05. August 2011
Preis: 19,99 €


Das Böse in etwas Gutes verwandeln

Nationalrat a. D. Born liegt tot in seinem Arbeitszimmer, sein Gesicht mit Phosphorsäure verätzt. Wer begeht nur so eine grausame Tat? Polizeimajor Johannes Schäfer aus Wien begibt sich zusammen mit seinem Assistenten Bergmann auf Spurensuche. Doch trotz größter Bemühungen ergeben sich weder ein Motiv noch eine heiße Spur. Dank der Pharmaindustrie schwankt Schäfers Gemütszustand momentan ziemlich und als er Tage später an einem weiteren Tatort ein erstochenes türkisches Mädchen vorfindet, geht er voller Vorurteile davon aus, dass nur der Vater der Täter sein kann. Da auf seinen Befehl hin dessen Verhaftung nicht unbedingt gesetzeskonform verläuft, wird Schäfer von seinem Vorgesetzten Kamp in Zwangsurlaub nach Salzburg geschickt. Dort geht er den kaum vorhandenen Spuren im Fall Born auf ziemlich unkonventionelle Weise weiter nach und bald nimmt der Fall eine äußerst unerwartete Wendung.

Georg Haderer erzählt hier eine Story, die sich zum Schluss völlig anders entwickelt als anfangs gedacht. Denn der Politiker Born war als Alt-Nazi bekannt, hatte entsprechend viele Feinde und so vermutet die Polizei erst einmal den Mörder aus diesem Umfeld. Doch irgendwie lässt sich hier einfach kein Motiv ableiten, geschweige denn einen Verdächtigen ermitteln. Schäfer hat immer mehr das Gefühl, einem Phantom hinterher zu jagen. Und so erfährt man auch erst ganz zum Schluss die Identität des Mörders, welches Motiv sich hinter dem Mord verbirgt und kann die komplizierten Zusammenhänge, die einem durch Schäfers kruden Gedankengänge auch nicht immer ganz klar sind, dann verstehen und logisch nachvollziehen.
 
Um sein Nervenkostüm wieder in Einklang zu bringen, nimmt Schäfer seit seinem letzten Fall auf ärztliche Anweisung hin die verschiedensten Tabletten ein. Diese kommen seinem Gemütszustand scheinbar sehr zu gute, denn Schäfer strotzt vor Energie und guter Laune, sehr zur Überraschung seiner Untergebenen und insbesondere seinem Assistenten Bergmann. Dieser erkennt seinen Chef kaum wieder. Allerdings wird ihm auch ziemlich schnell klar, dass Schäfer in seinem Verhalten immer eigenwilliger und unkontrollierbarer wird und eine Pressekonferenz zum neuen Fall nicht vorhersehbare Konsequenzen haben könnte. Und so überrascht es einem auch nicht wirklich, dass Schäfer beim Fall der jungen Türkin ausrastet.

Während des gesamten Krimis wirkt Schäfer wie aufgezogen, ja fast schon hyperaktiv. Dies überrascht einen zwar ein wenig im Vergleich zu den anderen Krimis, doch irgendwie auch nicht wirklich. Schließlich war der Polizeimajor in seiner Ermittlungsarbeit und auch in seinem Verhalten immer schon ein wenig eigenwillig gewesen und seine verqueren Gedankengänge, die meist zur Lösung des Falls führen, sind jetzt nur noch ein wenig ausgeprägter. Sehr zum Leidwesen seines Teams tritt aber auch seine bestimmende, ja regelrecht rechthaberische Seite immer mehr zutage. Man könnte jetzt meinen, dass Schäfer hierdurch ziemlich arrogant wirkt, dem ist aber überhaupt nicht so. Ganz im Gegenteil, irgendwie nimmt man ihm dieses eigenwillige Verhalten nicht übel und auch sein Team und vor allem Bergmann lassen sich hiervon nicht nachhaltig beeindrucken.

Der Schreibstil von Georg Haderer ist gewohnt flüssig und stellenweise richtig humoristisch. Die manchmal so herrlich kruden Gedankengänge von Schäfer und seine oft so unkonventionellen Ermittlungsansätze haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Die Spannung hält sich durchweg auf hohen Niveau, einfach auch aus dem Grund, dass bis zum Schluss absolut nicht ersichtlich ist, wer und welche Gründe hinter dem Mord an Born stehen, welche Zusammenhänge zu einem Einbruch eines Bekannten des Nationalrats a.D. bestehen und was denn nun der Mord an der jungen Türkin mit dem Fall zu tun haben soll. Hinzu kommt ein Täter mit einem äußerst rätselhaften und absolut unlogischen Verhalten.

Zusätzlich erfährt man auch wieder etwas aus Schäfers Privatleben. Hierbei geht Georg Haderer ein wenig auf Schäfers Beziehung zu Isabelle ein, die sich zwischenzeitlich zur Fernbeziehung entwickelt hat, da die Staatsanwältin nun in Den Haag arbeitet und auch ein Wiedersehen mit Schäfers Bruder ist dabei. Allerdings ist dies alles wohldosiert und die Ermittlungsarbeit von Schäfer steht hier eindeutig im Vordergrund.


Fazit: Ein spannender und gleichzeitig auch humoristischer Krimi mit einem Protagonisten, der einem in seiner eigenwilligen Art nur sympathisch sein kann und einer absolut unvorhersehbaren Story.

Mittwoch, 6. Juli 2011

{SuB-Zuwachs} Krimipost aus Innsbruck

Hallo Ihr Lieben,

am Wochenende hat mal wieder ein neues Rezensionsexemplar Einzug in mein Bücherregal gehalten, was ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte.

Georg Haderer: Der bessere Mensch
Kriminalroman
Haymon Verlag
ISBN: 978-3-85218-631-3
328 Seiten, 125 x 205 mm

Erscheinungsdatum: 05. August 2011
gebunden mit Schutzumschlag
EUR 19,90 / CHF 28,90

Hierbei handelt es sich um den bereits 3. Band der Krimireihe rund um Polizeimajor Schäfer.


Und diesen Fall hat der Polizeimajor diesmal zu lösen:

Schäfer ist zurück – und er ist besser gelaunt denn je. Schließlich war der Polizeimajor in seinem letzten Fall dem Wahnsinn wesentlich näher als der Aufklärung der Morde. Der Pharmaindustrie sei Dank geht es ihm nun bestens. Fast zu gut, findet Assistent Bergmann, als sich sein Chef pillengestärkt und manisch rechthaberisch in die Ermittlungen stürzt: Ein Nationalrat im Ruhestand liegt tot in seinem Arbeitszimmer. Von seinem Kopf ist nicht mehr viel übrig, nachdem der Täter ihn mit Phosphorsäure übergossen hat. Die DNA-Spur allerdings führt zu einem Verbrecher, der seit fünfzehn Jahren tot ist. Wenig später wird ein türkisches Mädchen mit einem Messer in der Brust in der elterlichen Wohnung gefunden. In heiligem Zorn auf den tyrannischen Vater übt Schäfer Selbstjustiz und wird geradewegs nach Salzburg strafversetzt, wo der Fall eine dramatische Wendung erfährt …

In seinem neuen Kriminalroman erschließt Georg Haderer eine neue Ebene der kriminalliterarischen Kunst – furios, komisch und berauschend in jeder Beziehung.


Der Autor
Georg Haderer, geboren 1973 in Kitzbühel/Tirol, lebt in Wien. Nach einem abgebrochenen Studium und einer vollendeten Schuhmacherlehre arbeitete er als Journalist, Barmann, Landschaftsgärtner, Skilehrer und Werbetexter. Schäfers Qualen, sein Debüt und zugleich erster Teil der Reihe rund um Polizeimajor Schäfer, erschien 2009 bei Haymon. www.georghaderer.com

Da ich die Sperrfrist beachten muss, erscheint meine Rezension erst am 05. August 2011. Lesen werde ich es jedoch gleich als nächstes.



Jetzt tauche ich erst mal wieder ins 12. Jahrhundert ein und lese "Isenhart" weiter. Auf diese Rezi müsst Ihr leider noch viel länger warten (15.09.2011), aber verraten kann ich zumindest jetzt schon, dass der Roman absolut lesenswert ist ... richtig klasse!

Liebe Grüße
Isabel

Donnerstag, 20. Januar 2011

(Rezension) Schäfers Qualen von Georg Haderer

Verlag: Haymon Verlag
Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
Genre: Krimi deutsche Nachbarländer / Österreich
ISBN: 385218598X
Erscheinungsdatum: 17. August 2009
Preis: 17,90 €





Der „hölzerne“ Schäfer

In Kitzbühel, dem Heimatort von Major Schäfer, wird ein Mann ermordet und am Gipfelkreuz aufgehängt. Major Schäfer soll Amtshilfe leisten und reist von Wien in seine Heimatstadt, um die dortigen Ermittlungen zu leiten. Kaum angekommen geschieht ein weiterer Mord. Dieses Mal wurde ein Mann bei lebendigem Leib einbetoniert, nur noch sein Kopf ragt heraus. Wer ist zu solch grausamen Morden fähig und vor allem, welches Motiv steckt hinter den Morden? Major Schäfer geht diesen Fragen nach und wird bei seinen Ermittlungen ein ums andere Mal auch mit seiner Vergangenheit konfrontiert.

Georg Haderer hat mit seinem Major Johannes Schäfer einen Ermittler der etwas anderen Art erschaffen. Recht unkonventionell geht dieser seinen Ermittlungen nach, wobei diese von Schäfer mit Vorliebe alleine durchgeführt werden. An dieses eigenwillige Verhalten müssen sich seine Kollegen in Kitzbühel erst einmal gewöhnen. So ist es bei Major Schäfer auch nicht ungewöhnlich, seine Ermittlungen in einer Kneipe durchzuführen, um so ein wenig mehr über die Mordopfer zu erfahren. Auch wenn dies zur Folge hat, dass er morgens vor seinem Hotelzimmer, eingewickelt im Flurteppich und einem mordsmäßigen Kater, wieder aufwacht.

Der Fall gestaltet sich von Anfang an sehr komplex. Doch mit seinen verworrenen Gedankengängen, denen seine Kollegen meist gar nicht und selbst der Leser manchmal nicht sofort folgen können, stellt Schäfer schon recht bald fest, dass das Motiv der Morde – und es soll nicht bei den Beiden bleiben – in der Vergangenheit zu finden ist. Doch welches Motiv genau steckt dahinter? Hat es etwas mit der damaligen Entführung des Sohns eines Großindustriellen zu tun, steckt gar ein zurückliegender Banküberfall dahinter oder hat etwa die RAF ihre Finger im Spiel? So präsentiert der Krimi immer wieder neue Wendungen, Verdächtige gibt es eigentlich bis zum Schluss nur wenige bis gar keine und – wie gesagt – das Motiv verschließt sich einem ebenfalls.

So ist die Story durchweg äußerst spannend angelegt und der flüssige, lockere und stellenweise auch recht nachdenkliche und dann wieder humoristische Schreibstil von Georg Haderer sorgt dafür, dass man sich durchweg hervorragend unterhalten fühlt. Über das Privatleben von Schäfer erfährt man eher wenig, hier werden nur vereinzelt Andeutungen gemacht und der Krimianteil liegt hier klar im Fokus. Trotzdem lernt man den Major sehr schnell kennen, dieser wirkt äußerst sympathisch und gerade sein Charakter mit den vielen Ecken und Kanten lassen ihn sehr authentisch wirken.

Fazit: Ein absolut gelungenes Krimidebüt mit einer gut durchdachten Story und einem Protagonisten, der einem mit seinen Eigenarten fast augenblicklich sympathisch wird.

Samstag, 15. Januar 2011

{SuB-Zuwachs} Spannender & mystischer Buchzuwachs

Hallo Ihr Lieben,

das nenne ich doch einmal einen tollen Start ins Wochenende!! Heute kamen gleich vier (!) Rezensionsexemplare von Verlagen an. 



Als erstes von Haymon Verlag


 
Schäfers Qualen von Georg Haderer 

ISBN: 978-3-85218-598-9
272 Seiten, 
Gebundene Ausgabe

Ich hatte ja vor Kurzem bereits "Ohnmachtspiele" des Autors gelesen und war total begeistert von dem Krimi. Auf meine Nachfrage hat mir der Verlag jetzt auch noch den 1. Teil der Krimireihe geschickt. Lieben Dank Nicole!!

Zum Inhalt: 

Dann kam wieder Blanvalet-Nachschub vom Feinsten. Hierbei handelt es sich um


 
Totenkammer von Nancy Grace

Taschenbuchausgabe, 448 Seiten
ISBN: 978-3-442-37629-2


Kurzbeschreibung:
Lange Jahre glaubte Hailey Dean, die Vergangenheit hinter sich gelassen zu haben: den Tod ihres Verlobten, die aufreibenden Berufsjahre in der Justizbehörde Atlantas und den brutalsten Serienkiller ihrer Karriere. Als Psychiaterin arbeitet sie inzwischen in New York. Doch eines Tages wird einer ihrer Patienten ermordet. Derselbe Tathergang wie damals bei dem Serienkiller in Atlanta. Derselbe Modus operandi. Und wie magnetisch steuert Hailey auf den Killer zu …

Bin schon sehr gespannt, denn die Beschreibung verspricht einen spannenden Thriller.

... und das ist die Vita der Autorin:
In jungen Jahren selbst Opfer eines Gewaltverbrechens, widmete Nancy Grace sich beruflich der Verbrechensbekämpfung und wurde Staatsanwältin. Von fast hundert Fällen verlor sie keinen einzigen. Aus der aktiven Zeit zog sie sich zurück und arbeitete fürs Fernsehen, bevor sie sich dem Schreiben zuwandte. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren Zwillingen in New York City und Atlanta – spätestens seit Karin Slaughter bekanntermaßen »Capital of Crime« und Schauplatz einiger der besten Thriller der vergangenen Jahre. Nancy Grace schreibt bereits an ihrem nächsten Roman.


Das dritte Buch im Bunde ist vom Droemer Knaur Verlag. Hierbei handelt es sich um den Mystery-Thriller



 
Das verschollene Pergament von Henri Loevenbruck

Taschenbuchausgabe, 544 Seiten
ISBN: 3-426-50236-4 

Laut Verlagsseite geht es hierbei um Folgendes:
Ari Mackenzie ist Spezialist für Sekten und Verschwörungen bei der Pariser Polizei. Als er seinen Freund Paul aufsucht, findet er dessen grausam zugerichtete Leiche vor: Der Schädel wurde durchbohrt, das Hirn verflüssigt. Doch dies ist nur der Auftakt zu einer Serie von bizarren Morden. Offenbar stehen sie alle mit einer jahrhundertealten Geheimloge und einem verloren gegangenen Pergament in Zusammenhang. In diesem Manuskript fehlen dreizehn Seiten – genauso viele, wie die Loge Mitglieder hat …



Ja, und dann durfte ich am Dienstag mal wieder jubeln, denn ich bin aus dem Lostopf bei vorablesen.de gezogen worden und habe heute als Vorableselexemplar folgendes Buch erhalten:


 
Die Freundin meines Sohnes von  Lauren Grodstein

Das Buch erscheint 
am 21. Februar 2011 
im Klett-Cotta Verlag
hat die ISBN: 978-3-608-93896-8 
und ist eine gebundene Ausgabe 
mit 351 Seiten.

Zum Inhalt:
Jeder Vater will für seine Kinder nur das Beste – so auch der erfolgreiche Arzt Pete Dizinoff. Und so versucht er, einige Entscheidungen seines Sohnes zu korrigieren.Bis plötzlich die Existenz seiner Familie, seiner Freunde und nicht zuletzt die eigene auf dem Spiel stehen.

Für Pete Dizinoff läuft alles prima. Er hat eine erfolgreiche Praxis, eine liebevolle Frau und ein hübsches Haus in einem gediegenen Vorort. Vor allem hat Pete einen Sohn, Alec, für den er nur das Beste will. Aber eines Tages und nach langer Abwesenheit taucht Laura wieder auf, die Tochter von Petes bestem Freund. Sie ist zehn Jahre älter als Alec, unwiderstehlich schön und steht in dem Verdacht, als Teenager ihr Baby bei der heimlichen Geburt getötet zu haben. Alec ist sofort von Laura hingerissen, Pete hingegen sieht seine Träume für den Sohn zerplatzen. In dem festen Glauben, nur in Alecs Sinne zu handeln, versucht er, die Beziehung seines Sohnes zu hintertreiben. Doch es sieht so aus, als ob er selber ein Auge auf Laura geworfen hätte. Und alles gerät außer Kontrolle …

Bereits die Leseprobe hat mir ja schon richtig gut gefallen und ich bin schon ziemlich neugierig darauf.


So, dann wünsche ich Euch noch ein weiterhin tolles Wochenende und ich mach mich jetzt wieder ans Lesen!!!

Liebe Grüße
Isabel

Dienstag, 28. Dezember 2010

{Rezension} Ohnmachtspiele von Georg Haderer

Verlag: Haymon Verlag
Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Genre: Krimi deutschsprachiger Nachbarländer /Österreich
ISBN: 3852186307
Erscheinungsdatum: 16. August 2010
Preis: 19,90 €



Mit der falschen Fährte ans Ziel?

Eine junge Frau wird tot aus dem Fluss geborgen. Alles deutet auf einen Unfall oder Selbstverschulden hin. Doch Major Johannes Schäfer aus Wien hat so seine Zweifel. Und dann ist da noch der skelettierte Tote aus dem Wienerwald. Als dann kurze Zeit später noch eine junge Frau tot in der Badewanne ihres Hauses gefunden wird, ist Major Schäfer überzeugt, einem Serienmörder auf der Spur zu sein. Doch nur er sieht hier Verbindungen, für den Polizeipräsidenten sind dies nur Unfälle und ein Drogentoter. Allerdings lässt Schäfer sich davon nicht abschrecken und beginnt teilweise auf eigene Faust Ermittlungen anzustellen. Und sein Polizeiinstinkt soll Recht behalten.

Eigentlich ist Johannes Schäfer noch krankgeschrieben, Diagnose: Burnout. Die für ihn mysteriösen Todesfälle lassen ihn jedoch keine Ruhe und so erklärt er sich kurzentschlossen wieder für gesund und beginnt, zusammen mit seinem Assistenten Bergmann und der jungen Kriminalinspektorin Kovacs, mit den Ermittlungen in den ungeklärten Fällen. Allerdings werden ihnen von Seiten der Obrigkeit massive Knüppel in den Weg gelegt. Denn die neue Polizeireform sieht Sparmaßnahmen vor, die Statistik muss stimmen, alles andere zählt nicht. Und so muss Schäfer zusehen, wie er seine Ermittlungen mit den Sparmaßnahmen in Einklang bringen kann, was ihn zu einigen ziemlich unkonventionellen  Vorgehensweisen zwingt.

Der Fall entwickelt sich von Anfang an sehr interessant und fesselnd. Immer wieder gelingt es Georg Haderer neue Fakten in die Ermittlungen einzubringen, die ungeahnte Wendungen herbeiführen. Der Leser ist ständig auf dem gleichen Wissenstand wie Schäfer und öfters mal überrascht über seine Gedankengänge, die ihn zwar auch das eine oder andere Mal auf eine falsche Spur führen, was aber gerade die Spannung in dem Krimi fördert. Und die Auflösung ist wirklich sehr überraschend, lange nicht ersichtlich und absolut logisch umgesetzt. Ergo: eine komplexe, gut durchdachte Story.

Der Schreibstil des Autors ist flüssig, bildhaft und stellenweise sehr ruhig und oft nachdenklich, mit einem guten Schuss Humor durchsetzt und durchweg äußerst fesselnd. Dadurch kommt während des gesamten Krimis nie ein Hauch von Langatmigkeit auf und auch die Wechsel zwischen den Ermittlungen und dem Privatleben von Johannes Schäfer sind hervorragend dosiert. Zumal Schäfer selbst während seiner privaten Zeit seine Gedanken nie ganz von dem Fall lösen kann und man dadurch seinen stellenweise leicht verworrenen Gedankengängen folgt. So ist das Buch perfekte Unterhaltung mit einem überwiegenden Krimianteil, welches sogar noch mit einem Hauch von Thrillerfeeling aufwarten kann.

Georg Haderer konzentriert sich bei seinem zweiten Schäfer-Krimi überwiegend auf seinen Protagonisten und so bekommt man schnell eine Vorstellung von ihm. Der Autor zeichnet den Major als einen zu Depressionen neigenden Menschen, der diesen aber auch mit einem guten Schuss Selbstironie gegenübertritt, sich durch den neuen Fall selbst aus dem Sumpf herauszieht und ziemlich dickköpfig, eigenbrötlerisch und vor allem stur seinen Weg geht. Hierbei interessiert es ihn auch herzlich wenig, ob ihm durch sein Verhalten ein Disziplinarverfahren drohen könnte oder er sich gar ziemlichen Ärger mit dem Polizeipräsidenten einhandelt. Durch diese Eigenarten wirkt die Figur von Major Schäfer äußerst sympathisch und gerade diese Fehler und Macken lassen ihn sehr authentisch wirken, zumal diese niemals überzogen beschrieben sind.

Fazit: Beste Krimiunterhaltung auf hohem Niveau mit einem Protagonisten, der Ecken und Kanten haben darf und einer Story, die von Anfang an überzeugt.

Der Autor Georg Haderer,
geboren 1973 in Kitzbühel/Tirol, lebt in Wien. Nach einem abgebrochenen Studium und einer vollendeten Schuhmacherlehre arbeitete er als Journalist, Barmann, Landschaftsgärtner, Skilehrer und Werbetexter. Schäfers Qualen, sein Debüt und zugleich erster Teil der Reihe rund um Polizeimajor Schäfer, erschien 2009 bei Haymon.

Donnerstag, 25. November 2010

{Sub-Zuwachs} Spannende, literarishe und historische Buchpost

Hallo Ihr Lieben,

diese Woche hat mir der Briefträger wieder viele schöne Bücher gebracht und somit ist mal wieder für ausreichend Lesestoff gesorgt.

Zum einen hat mir der Haymon Verlag  aus Innsbruck wieder vier Bücher österreichischer Autoren zum Rezensieren zur Verfügung gestellt. Hierbei handelt es sich um:



Schön tot - 
Ein Wien-Krimi von Edith Kneifl


Inhalt:
Eine hübsche Frau wird grausam getötet, eine junge Serbin kommt bei einer mysteriösen Gasexplosion ums Leben, eine dritte, die eigentlich keine Frau ist, entgeht dem Tod nur knapp. Dann schlägt der Serienkiller noch ein weiteres Mal zu ... Die rothaarige Romni Katharina Kafka, Kellnerin in einem Margaretner Café, verfolgt die Morde in ihrem Stadtviertel mehr mit Neugier als mit Schrecken. Doch als der geheimnisvolle Täter dann auch sie ins Visier zu nehmen scheint, nimmt sie selbst die Fährte auf. Gemeinsam mit ihrem Freund, dem exaltierten Transvestiten Orlando, verfolgt sie die Spuren des Täters quer durch Margareten. Immer enger wird der Kreis der Verdächtigen, die eines mit Sicherheit nicht sind: die üblichen … Vor dem lebendigen Hintergrund des Wiener „Grätzels“ Margareten legt Edith Kneifl einen Großstadtkrimi der besonderen Art vor: Ein spannender Psychothriller, garniert mit dem liebevoll ausgeschmückten Flair des Viertels rund um das Schlossquadrat und gewürzt mit einer guten Prise schwarzem Wiener Humor. 



Die Reise zum Horizont - 
Eine Novelle von Jürg Amann


Kurzbeschreibung: 
Vor dem realen Hintergrund des Absturzes der Fuerza Aerea five seven one in den 1970er-Jahren gestaltet Jürg Amann seine Menschheitsparabel als Gleichnis von Leben und Tod jenseits von Moral und Tabu: Ein Flugzeugabsturz mitten in der Gletscherwüste der Anden, damit beginnt es. Was folgt, ist der Lebens- und Überlebenskampf derer, die der Hölle scheinbar entkommen sind, die dem Wrack der Unglücksmaschine wenigstens körperlich heil entsteigen. Sie kämpfen miteinander, gegeneinander, die einen auf Kosten der anderen. Wovon sollen sie sich ernähren, in der unbarmherzigen Höhe und Kälte des ewigen Eises, bevor die Suchmannschaften sie finden? Falls die sie überhaupt finden? Wie weit kann, wie weit darf der Mensch gehen, um dabei Mensch zu bleiben? Wo verläuft der menschliche Horizont? Und wo bleibt dabei die Liebe?



Ohnmachtspiele - Ein Kriminalroman 
von Georg Haderer




Und darum gehts:

Georg Haderers zweiter Schäfer-Krimi ein fesselndes Spiel mit Wahn und Wirklichkeit:

Nebel, Kälte, Innenpolitik als ob Major Schäfer nicht schon genug mit seinen Depressionen und Angstzuständen zu kämpfen hätte, treten ihm auch noch der Wiener November und ein reformwütiger Innenminister in die Rippen. Wie soll Schäfer unter diesen Bedingungen arbeiten zumal in der Gerichtsmedizin neben zwei ertrunkenen Frauen auch noch die mumifizierte Leiche eines Drogensüchtigen liegt. Unfall, Unfall, Überdosis, so soll es in den Ermittlungsakten stehen, wenn es nach dem Polizeipräsidenten geht nur keine überflüssigen Ermittlungen. Doch dass nicht nur mit dem toten Junkie etwas faul ist, steht für den sturen Schäfer fest. Bei seinen Untersuchungen entdeckt er Zusammenhänge, die auf einen Serientäter schließen lassen, der sich seine Opfer nach dem Schema eines Kartenspiels aussucht. Mit seiner Theorie steht Schäfer innerhalb der Polizei weitgehend alleine da was ihn aber nicht daran hindert, mit seinen Ermittlungen in die Offensive zu gehen

Atemberaubende Spannung, rabiate Gesellschaftsanalyse und durchgeknallte Komik Georg Haderers neuer Krimi zeichnet mit Nachdruck das Bild eines unmenschlichen Systems, das sich nur mehr an Quoten und Machterhalt orientiert. 



Und zu guter Letzt das Lesedrama  
"Dunkelstein" von 
Robert Schindel  
mit folgendem Inhalt:

Als sich Saul Dunkelstein als Leiter der Auswanderungsabteilung der Israelitischen Kultusgemeinde in den Dienst der Nazis stellt, sind seine Tischgenossen in den Wiener Kaffeehäusern zunächst empört. Das Verdienst des Rabbiners ist zwiespältig. Aus Sicht der Nazis sorgt er für eine reibungslose Deportation der Juden nach Osten, in seinen Augen aber drängt er sie zur raschen Emigration und setzt damit lebensrettende Maßnahmen bleibt die alles entscheidende Frage: Paktiert Dunkelstein mit den Nazis oder hat er sich zugunsten der jüdischen Gemeinde mit ihnen arrangiert?

Robert Schindel überlässt die Beantwortung dieser Frage dem Publikum. Ausgewogen, aber mit Vehemenz stellt er den Rabbiner in einem ausweglosen historischen Dilemma dar. Partei ergreift Schindel höchstens für die Judenräte, zu jener Zeit Instanzen der Ohnmacht, die jeden Augenblick unter Lebensgefahr zwischen Pest und Cholera zu entscheiden hatten.


Dann lag am Donnerstag noch eine kleine, aber feine Büchersendung vor der Haustür. Geschickt hat mir der Blanvalet Verlag folgendes Buch:

Der Herzsammler von Inger Ash Wolfe


Inhalt:
Hazel Micallef, Polizeichefin in einem kleinen Ort in Kanada, erinnert sich an das, was sie soeben mit eigenen Augen sieht, nur zu gut – eine Leiche, die aus dem Wasser geborgen wird. In allen Details hat sie zum Frühstück in der Lokalzeitung davon gelesen: in einer Fortsetzungsgeschichte. Im ersten Kapitel. Allein der Autor weiß, wie es weitergeht. Doch wer ist dieser Autor? Und warum verschwindet plötzlich ein Zeuge nach dem anderen spurlos von der Bildfläche?

Ausgezeichnet als "die" Krimi-Entdeckung Kanadas: Hazel Micallef ermittelt.


Nachtrag:
Und um die Woche noch perfekt in Sachen Bücher abzurunden, kam am Samstag vom Heyne Verlag folgendes Buch:


Das große historische Epos von Bestsellerautor

Bernhard Hennen
Könige der ersten Nacht

Hier die Kurzbeschreibung zu dem historischen Roman:
Mailand 1162: Nach fast einjähriger Belagerung erobern die Kreuzritter Kaiser Friedrichs I. die Stadt und erbeuten einen der kostbarsten Schätze der Christenheit: die Gebeine der Weisen aus dem Morgenland. Sie sollen Köln zu einem mächtigen Pilgerort machen. Erzbischof Rainald von Dassel wähnt sich am Ziel seiner Wünsche, da macht er eine ungeheuerliche Entdeckung. In einer dunklen Nacht werden vier Ritter ausgesandt, um einem Geheimnis nachzuspüren, das den Lauf der Welt für immer verändern könnte.

Somit ist für die nächsten Wochen wieder einmal genügend Lesestoff vorhanden und meine entsprechenden Rezensionen erscheinen dann natürlich wieder hier auf meinem Blog.



Liebe Grüße
Isabel