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Montag, 30. Mai 2011

{Rezension} Yelena und die verlorenen Seelen von Maria V. Snyder

Verlag: mira Taschenbuchverlag
Übersetzer: Rainer Nolden
Taschenbuchausgabe: 512 Seiten
Genre: Fantasy-Roman
ISBN: 978-3-89941-854-5
Erscheinungsdatum: 11. April 2011
Preis: 7,95 €


Yelena findet ihre Bestimmung

Während Yelena ihre Ausbildung als Seelenfinderin weiter vorantreibt, muss sie erfahren, dass der entflohene Mörder Ferde zusammen mit den Daviians versucht, die Macht in Sitia an sich zu reißen. Zusammen mit Mondmann, ihrem Bruder Leif und einigen altbekannten Weggefährten setzt Yelena alles daran, die Machtübernahme und einen drohenden Krieg zu verhindern. Schon bald muss sie jedoch feststellen, dass Ferde ihr kleinstes Problem ist und Yelena sich plötzlich einem Gegner gegenübersieht, dem sie offensichtlich nicht gewachsen ist.

Wie bereits beim 2. Teil schließt Maria V. Snyder beim Abschluss ihrer Trilogie direkt an den Vorgängerband an und so findet man sich bereits nach wenigen Seiten mitten in Yelenas Leben wieder. Natürlich bleiben auch die zahlreichen Abenteuer nicht aus und mit ihrer typischen Sturheit und den damit verbundenen Einzelaktionen bringt Yelena sich wieder mehr als einmal in Lebensgefahr. Jedoch bekommt sie es dieses Mal auch noch mit einem Gegner zu tun, der sie an ihre Grenzen und auch darüber hinaus führt. Und wäre dies nicht schlimm genug, muss Yelena schon bald nach Ixia fliehen, da durch geschickt gelegte Intrigen den Geschwistern die Hinrichtung in Sitia droht.

Das alles hört sich sehr rasant und abwechslungsreich an und dies ist der 3. Band auch zweifelsohne, nur hatte ich irgendwann das Gefühl, dies alles in ähnlicher Form in den beiden Vorgängerbänden schon gelesen zu haben. Auch wenn die Story immer wieder neue Wendungen nimmt, können diese nicht mehr wirklich überraschen, da man schon regelrecht mit ihnen rechnet. Die ausweglosen Situationen, welche Yelena ja irgendwie immer dank ihrer magischen und kämpferischen Fähigkeiten meistert, sind Standard und so ist man es einfach schon gewohnt, dass Yelena und ihre Freunde sich permanent in gefahrvollen Situationen befinden. Auch dass ihre Freunde an ihrer Integrität zweifeln, allen voran Leif, ist jetzt auch nicht unbedingt neu und so haben mir eigentlich in diesem Teil ein wenig die Überraschungsmomente gefehlt.

Nichtsdestotrotz überzeugt aber wieder einmal der temporeiche, flüssige und leicht zu lesende Schreibstil von Maria V. Snyder und dieser sorgt durchweg für gute Unterhaltung. Die Atmosphäre des Romans ist ähnlich wie im 2. Teil wieder farbenfroh und lebendig, wobei es zum Ende hin aber auch ziemlich düster, bedrückend und finster wird, also irgendwie eine Mischung aus Band 1 und 2.

Im Gegensatz zum 2. Band, wo Yelena keine Schwäche zeigte, extrem selbstbewusst und regelrecht perfekt auftrat, ist dies hier zum Glück nicht mehr so der Fall. Yelena sieht sich einem Gegner gegenüber, dem sie sich nicht gewachsen fühlt, der ihr regelrecht Angst macht und sie ziemlich verunsichert. Hierdurch wirkt sie wieder viel menschlicher, die Distanziertheit beim Lesen zu ihrer Figur verschwindet sehr schnell und so fällt es einem auch wieder viel leichter, mit Yelena mitzufühlen. Hinzu kommt, dass sie auch immer noch ihre Bestimmung als Seelenfinderin sucht und hierbei begreift, welche Macht man mit der Zauberei in Händen hält und wie leicht diese Macht zum Eigennutz eingesetzt werden kann. Dies alles belastet Yelena sehr, lässt sie auch an sich selbst und ihrer Magie zweifeln und macht sie für den Leser dadurch wieder viel greifbarer als noch im 2. Teil.

Detailreich sind auch die weiteren Charaktere gezeichnet, wobei man auf viele alte Bekannte trifft und natürlich auch Valek wieder mit von der Partie ist. Einigen Figuren ist es gelungen, mich im Verlauf der Story zu überraschen, andere dagegen sind so wie Ari und Janco klar vorhersehbar und hierdurch aber auch der ruhende Pol der Geschichte. Neue Charaktere betreten kaum die Lesebühne und so fühlt es sich durchweg so an, als wenn man ständig auf alte Bekannte treffen würde.

Fazit: Auch wenn die Story wieder abwechslungsreich gestaltet ist, kann sie dieses Mal in ihrem Verlauf nicht wirklich überraschen. Allerdings sorgen der fesselnde Schreibstil der Autorin und die sympathisch auftretende Protagonistin dafür, dass durchweg Lesespaß vorhanden ist.

Freitag, 13. Mai 2011

{Rezension} Yelena und der Mörder von Sitia von Maria V. Snyder

Verlag: mira Taschenbuchverlag
Übersetzer: Rainer Nolden
Taschenbuchausgabe: 528 Seiten
Genre: Fantasy
ISBN: 9783899418446
Erscheinungsdatum: 10. März 2011
Preis: 7,95 €



Das Abenteuer geht weiter

Nachdem Yelena in Ixia die Hinrichtung droht, macht sie sich nun mit der Magierin Yris auf den Weg nach Sitia, um dort ihre Familie wieder zu finden und um ihre magische Ausbildung zu beginnen. Nur kurz ist das Wiedersehen mit ihrer Familie, da geht der Weg auch schon weiter zur Zitadelle von Sitia. Während Yelena sich ihrer Ausbildung widmet und versucht, sich in Sitia einzuleben, treibt ein Mörder sein Unwesen. Dieser entführt junge Mädchen, beraubt sie ihrer Seele und tötet sie anschließend. Yelena unterstützt die Magier von Sitia bei der Suche des Mörders und schon bald muss sie feststellen, dass dieser es auch auf sie abgesehen hat. Zusammen mit ihrem Geliebten Valek versucht Yelena alles, um den Mörder zu stellen.

Maria V. Snyder schließt mit dem zweiten Teil der Trilogie direkt an Band 1 an und so ist man auch sofort wieder mitten im Geschehen, denn schon die Ankunft in Sitia gestaltet sich für Yelena nicht gerade einfach. Liebevoll wird sie zwar von ihren Eltern empfangen, doch von ihrem älteren Bruder Leif erfährt sie nur Ablehnung und Hass, da dieser sie für eine Spionin aus Ixia hält. Und auch die Weiterreise zur Zitadelle läuft nicht reibungslos, sodass Yelena kaum Zeit bleibt, ihre Eindrücke von Sitia zu verarbeiten. Selbst in der Zitadelle ist an ein ruhiges Leben nicht zu denken, sind doch nicht alle Magier von ihrer Anwesenheit begeistert. Yelena lässt sich hiervon jedoch nicht beirren und geht beharrlich ihrer Ausbildung nach, bis sie von den Morden erfährt.

War die Stimmung des ersten Teils noch etwas finster und bedrückend angelegt, so gestaltet sich dieser Band äußerst farbenfroh und lebendig. Die Menschen in Sitia lieben bunte Kleidung, sind lebhaft, eigenwillig und aufgeschlossen. Anfangs hat Yelena hiermit ein wenig Probleme, lebt sich jedoch schnell ein, doch heimatliche Gefühle wollen sich bei ihr nicht so richtig einstellen. Zu sehr hat sie das Leben von Ixia mit ihren klar strukturierten Regeln geprägt. Hinzu kommt, dass sie Valek schmerzlich vermisst. Ein treuer Begleiter wird ihr schnell der kleine Bettler Fisk und das Pferd Kiki, mit dem sie gedanklich kommunizieren kann. Und Kiki hilft ihr auch aus der einen oder anderen gefahrvollen Situation heraus.

Richtig zum Luftholen kommt man in diesem Band auch wieder nicht. So reiht sich eine gefährliche Situation an die nächste und Yelena muss hierdurch oft genug ihre kämpferischen und auch magischen Fähigkeiten beweisen. Die Spannung ist von Anfang an wieder auf einem sehr hohen Niveau und da die Story sich sehr interessant entwickelt, hält sich so die Spannung auch mühelos bis zum Schluss. Letztendlich überzeugt aber auch wieder der fesselnde und flüssige Schreibstil von Maria V. Snyder und sorgt dafür, dass man problemlos in die Story eintauchen kann.

Alle Charaktere sind wieder sehr detailreich gezeichnet, überraschen einen im Verlauf der Geschichte öfter einmal in ihrem Verhalten und sind somit zumeist nicht vorhersehbar. Besonders hat mir hier die Darstellung von Yelenas Mutter gefallen, in ihr hatte ich mich ja wirklich total getäuscht und bin wirklich angenehm überrascht worden. Auch sind einige Figuren aus dem ersten Band vertreten und so trifft man auch wieder auf Ari und Janco. Das Geplänkel zwischen den Beiden lockert zwischendurch die Stimmung ein wenig auf und verleitet einen des Öfteren zum Schmunzeln.

Einzig die Beschreibung von Yelena hat mich dieses Mal etwas gestört. Durfte sie im ersten Band noch Fehler, Schwächen und Selbstzweifel haben, so wirkt sie hier fast zu perfekt. Mutig und selbstsicher stellt sie sich jeder gefährlichen Situation, zeigt keine Angst und neigt eher zur Selbstüberschätzung. Gerade da sie sich in der Ausbildung befindet, hätte ich mir bei der Anwendung ihrer magischen Fähigkeiten doch ein wenig mehr Zurückhaltung gewünscht. Und auch wenn es sich hierbei um einen Fantasyroman handelt, hätte eine etwas realistischere Darstellung ihrem Charakter gut getan.


Fazit: Ansonsten ist der 2. Band jedoch ein durchweg sehr rasant erzähltes Buch mit einer fesselnden Geschichte und sauber heraus gearbeiteten Charakteren.

Dienstag, 3. Mai 2011

{SuB-Zuwachs} Fantastischer Buchzuwachs

Hallo Ihr Lieben,

vor kurzem hatte ich ja vom mira Taschenbuchverlag "Yelena und die Magierin des Südens" zugeschickt bekommen und war ja etwas skeptisch, da ich der Meinung war, dass das Fantasy-Genre irgendwie nicht so ganz meins wäre. Großer Irrtum meinerseits ... das Buch war richtig klasse und da ich gesehen hatte, dass bereits Band 2 und 3 veröffentlicht sind, habe ich beim Verlag angefragt ... ja und am Wochenende kamen die beiden anderen Bände ... jubel, freu!!!

Und das sind die beiden Schätzchen:

Yelena und die Mörder von Sitia
Maria V. Snyder
ISBN 978-3-89941-844-6
7,95 EUR [D]8,20 EUR [AT]12,90 sFr [Ch]
528 Seiten

Die bösen Kräfte rotten sich noch einmal zusammen – wird Yelena sie aufhalten können?

Nach ihrem Weggang aus Ixia hat Yelena nur wenig Zeit, um ihre Familie kennen zu lernen, aus deren Armen sie als Kind gestohlen wurde: Die Zitadelle von Sitia wartet auf ihr Eintreffen, damit sie unter der Führung der Magierin Irys ihre magische Ausbildung beginnt. Doch dann werden im ganzen Land junge Magierinnen entführt und getötet, um sie ihrer Macht zu berauben. Yelena schließt sich der Jagd auf den Mörder an begleitet von ihrem Geliebten Valek, dem die Hinrichtung droht, sollte er in Sitia entdeckt werden. Und so muss Yelena ungeahnte magische Kräfte entwickeln, um den Mörder zu fangen und ihre Liebe zu schützen.

"Ein weiteres mitreißendes Abenteuer, in dem Maria V. Snyder die internationalen Verwicklungen geschickt Yelenas persönlichen Kämpfen gegenüberstellt." Publishers Weekly



Yelena und die verlorenen Seelen
Maria V. Snyder
ISBN 978-3-89941-854-5
7,95 EUR [D]8,20 EUR [AT]12,90 sFr [Ch]
512 Seiten

Die bösen Kräfte rotten sich noch einmal zusammen – wird Yelena sie aufhalten können?

Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Nachricht, dass Yelena eine Seelenfinderin ist, die Seelen fangen und in die Ewigkeit entlassen kann. Gerade als sie versucht, dieser Gabe Herr zu werden, erhält sie eine verstörende Nachricht: Ferde, der Mörder von elf Mädchen, ist aus dem Gefängnis entkommen und plant gemeinsam mit den Daviians, die Macht in Sitia zu übernehmen. Um das Schlimmste zu verhindern, muss die junge Magierin sich jetzt einer Herausforderung stellen, die sie an die Grenzen ihrer Fähigkeiten bringt. Doch die Hoffnung, am Ende endlich wieder ihren Geliebten in die Arme schließen zu können, verleiht ihr ungeahnte Kräfte.


"Ein weiteres mitreißendes Abenteuer, in dem Maria V. Snyder die internationalen Verwicklungen geschickt Yelenas persönlichen Kämpfen gegenüberstellt." Publishers Weekly

Die beiden Bücher werden für diesen Monat so ziemlich die einzigen sein, die ich als Rezensionsexemplare erhalte, da ich mir ganz fest vorgenommen habe, erst einmal meinen SuB abzubauen und auch geliehene Bücher zu lesen. Für Bücher kaufen oder gar ersteigern (hüstel ... ebay ist aber auch einfach zu verlockend) lege ich jetzt aber nicht unbedingt meine Hand ins Feuer ... da werden bestimmt einige auch diesen Monat wieder den Weg in mein Bücherregal finden.
Ich wünsche Euch noch eine schöne Woche,
liebe Grüße
Isabel

Montag, 25. April 2011

{Rezension} Yelena und die Magierin des Südens von Maria V. Snyder

Verlag: mira Taschenbuchverlag 
Übersetzer: Rainer Nolden
Taschenbuchausgabe: 464 Seiten
Genre: Fantasy Roman
ISBN: 3899418247
Erscheinungsdatum: März 2011
Preis: 7,95 €


Yelenas geheimnisvolle Vergangenheit

In Ixia herrschen klare Regeln und Gesetze. Wer jemanden getötet hat, wird hingerichtet durch den Strang. Auch Yelena blüht dieses Schicksal, da sie einen Mann aus Notwehr getötet hat. Nach einem Jahr Kerkerhaft steht der Tag der Hinrichtung bevor. Doch sie erhält ein verlockendes wie auch tödliches Angebot: Die Vorkosterin des Kommandanten zu werden.  Yelena nimmt dieses Angebot an und wird fortan vom Sicherheitschef Valek in Gifterkennung unterrichtet. Doch diese Stelle hat einen entscheidenden Nachteil. Um jegliche Fluchtversuche im Keim zu ersticken, verabreicht Valek ihr ein tödliches Gift. Nur wenn sie jeden Morgen das Gegengift erhält, kann sie überleben.  Neben dieser tödlichen Drohung ist sie bald mehrmals täglich als Vorkosterin tätig und muss somit ständig mit vergifteten Essen rechnen, denn der Kommandant hat viele Feinde. Hinzu kommt, dass Yelena den Sohn von General Brazell getötet hat und dieser hat nur ein Interesse: Den Tod von Yelena. So sieht sie sich von allen Seiten tödlich bedroht. Doch ihre anfängliche Angst überwindet Yelena und arrangiert sich mit ihrem Leben auf der Burg des Kommandanten. Dennoch hat sie nur ein Ziel vor Augen, nämlich das Rezept für das Gegengift zu finden und ihre Flucht in den Süden nach Sitia.

Ich muss gestehen, dass ich mich bisher nie mit Fantasy-Romanen beschäftigt habe, warum auch immer. Doch Maria V. Snyder hat mich davon überzeugt, in Zukunft doch öfter einmal ein Buch dieses Genre zu lesen. Denn die Autorin versteht es von der ersten Seite an, einen an das Buch zu binden.

Gelungen ist es ihr mit einem absolut temporeichen und extrem fesselnden Schreibstil. Völlig schnörkellos, erfrischend und flüssig erzählt sie die Geschichte von Yelena und ihr gelingt es fast augenblicklich, einem ein Bild von ihrer Protagonistin zu vermitteln wie auch über das Leben in Ixia selbst. Dieses läuft nach der Machtübernahme des Kommandanten Ambrose in geraden, direkten Zügen für alle Einwohner. Nach der Monarchie leben die Menschen nun in einer Diktatur, jeder trägt seiner Zunft entsprechende Uniformen, für jede Überschreitung des Gesetzes gibt es klare Strafen, ohne Ausnahme.  So verläuft zwar das Leben in klaren Linien, aber auf Freiheit und Vergnügungen müssen die Menschen verzichten.

Obwohl recht bald ersichtlich ist, worauf die Story hinauslaufen wird, überrascht sie doch ständig mit neuen Wendungen.  So schickt die Autorin ihre Protagonistin von einem gefährlichen Abenteuer ins nächste, nie kann man sich sicher sein, wer nun auf der Seite von Yelena steht und wer zu ihren Feinden gehört. Ganz besonders mysteriös ist hier die Figur von Valek. Es ist zwar schnell klar, dass er bedingungslos hinter dem Kommandanten steht, alles dafür unternimmt, um sein Leben zu schützen. Doch welche Ziele er bei Yelena verfolgt, bleiben sehr lange im Dunkeln.

Da die Autorin Yelena selbst ihre Geschichte erzählen lässt, bekommt man schnell ein sehr gutes Bild von ihr und lernt so eine zwar anfangs äußerst verängstigte junge Frau kennen, die sich aber schnell mit ihrem neuen Leben arrangiert und versucht, das Beste daraus zu machen, immer ihre Flucht im Hinterkopf. Yelena ist mutig, intelligent, zielstrebig und schon bald erfährt man auch den Grund für den Mord an Reyad, dem Sohn von General Brazell. Und auch alle weiteren Mitwirkenden sind facettenreich und stellenweise sehr undurchsichtig beschrieben. Und so können einige Figuren einen im Laufe der Geschichte überraschen, wohingegen andere klar umrissen sind und einen nur durch ihre intrigante, hinterlistige und brutale Art erstaunen.

Zwar kommt der Fantasyteil hier auch nicht zu kurz, da aber Zauberei in Ixia strikt verboten ist und mit dem Tod bestraft wird, hält sich dieser – zumindest bis gut zur Mitte hin – ziemlich zurück. Man merkt zwar ziemlich bald, dass auch Yelena über magische Fähigkeiten verfügt, doch sie selbst nimmt diese nicht als solche wahr. Erst als Yris, die Magierin des Südens die Lesebühne betritt, nimmt die Geschichte nach und nach magische Züge an, obwohl diese selbst dann absolut nicht überdreht wirken und logisch erklärt werden.


Fazit: Ein sehr temporeicher Auftakt der Trilogie, mit einer packenden, sehr spannenden Story und einer äußerst sympathischen, mutigen Protagonistin.


Ein ganz herzliches Dankeschön an den mira Taschenbuchverlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars

Samstag, 2. April 2011

{SuB-Zuwachs} Fantastische Überraschungspost aus Köln

Hallo Ihr Lieben,

da komme ich heute nichtsahnend nach Hause und da liegt in der Küche eine Büchersendung vom mira Taschenbuchverlag. Ziemlich verwundert, da ich kein Rezensionsexemplar angefragt hatte, öffne ich den Umschlag und darin ist:


Yelena und die Magierin des Südens
von
Maria V. Snyder


Und das sagt der Verlag in einem sehr netten Begleitbrief dazu:

Mit ihrem Debütroman "Yelena und die Magierin des Südens" gelang Maria V. Snyder auf Anhieb der Sprung in die oberen Ränge der Fantasyautoren. Das dreibändige Epos um Yelena, ein magisch begabtes heimatloses Mädchen, das in einem Waisenhaus unmenschliche Qualen erleiden musste und erst langsam ihre magischen Kräfte entdeckt und zur Heldin heranreift schlägt den Leser / die Leserin in den Bann.

Zudem erschafft die Autorin ein außergewöhnliche Welt, die in ihrer Konstruktion beunruhigende Parallelen zu autoritäten und diktatorischen Regimes der Jetztzeit aufweist.

Faszinierende Personen, eine starke Frauenfigur, undurchschaubare Charaktere und ein flüssiger und mitreißender Schreibstil lassen die Leser eintauchen in die stimmungsvolle und spannungsgeladene Atmosphäre dieses Romans.

Lassen auch Sie sich vom ersten Band dieser faszinierenden Trilogie (Band 2 "Yelena und der Mörder von Sitia" ist bereits erschienen, Band 3 "Yelena und die verlorenen Seelen" erscheint im Mai 2011) begeistern!

Bisher hatte ich mich ja noch nicht so recht an Fantasy-Romane herangetraut, warum auch immer. Deswegen bin ich umso gespannter wie mir dieser gefallen wird.


Ich sage jetzt schon einmal vielen lieben Dank an den mira-Taschenbuchverlag, die Überraschung ist Ihnen wirklich gelungen.

Und Euch wünsche ich noch ein traumhaft schönes Wochenende mit vielen vergnüglichen Lesestunden.

Liebe Grüße
Isabel