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Mittwoch, 23. Februar 2011

{SuB-Zuwachs} Spannender Buchzuwachs

Es haben mal wieder neue Bücher den Weg in mein Bücherregal gefunden ... wie das nur passieren konnte ... lach ...

Ich konnte aber auch einfach nicht widerstehen. Schließlich kommt nicht alle Tage ein neuer Simon Beckett oder Cody McFadyen auf den Buchmarkt und da muss man doch sofort vorbestellen, oder??? Die erste Vorbestellung kam bereits am Montag und so bin ich jetzt schon mittendrin im Lesen von "Der Menschenmacher" von Cody McFadyen.

Mein erstes Fazit: Etwas anderster als die Smoky-Barrett-Reihe, etwas ruhiger, nachdenklicher, aber zwischendurch auch schon richtig spannend. Allerdings bin ich auch erst auf Seite 177 von 605.


Tja, und auf den neuen Simon Beckett warte ich noch, müsste aber diese Woche auch noch kommen, schließlich wird er ja am 24.02.2011 veröffentlicht ... und den werde ich dann auch gleich lesen. Hatte ja bereits bei vorablesen.de schon mal in die Leseprobe reingelesen, aber da konnte man noch nicht so recht erkennen, in welche Richtung das Buch geht ... also Neugier pur!!!!



Ja, und dann hatte ich Ende letzten Jahres beim Piper Verlag einige Bücher für 2011 als Rezi-Exemplare vorbestellt und heute kam das Erste:

Opferzahl von Arne Dahl
Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag
440 Seiten
ISBN: 3492049680
Erscheinugnsdatum: 24. Februar 2011
Preis: 19,95 

Und das sagt der Verlag dazu:

»Hochspannend – ein Buch wie ein Inferno« Svenska Dagbladet.

Stockholm unter Schock: Ein Bombenanschlag fordert in der U-Bahn zehn Tote. Der Verdacht fällt auf die islamistische Vereinigung »Siffins heilige Ritter«. Doch dann werden deren Mitglieder systematisch ermordet – »›Opferzahl‹ ist Arne Dahls bester Kriminalroman und hat ein spektakuläres Finale.« Expressen

Um 0.45 Uhr explodiert ein Waggon der grünen U-Bahn-Linie in der Station Fridhemsplan. Zehn Menschen sterben, der Terror kommt nach Schweden. Rasch glaubt man, die Täter gefunden zu haben – »Siffins heilige Ritter«, eine geheime islamistische Vereinigung. Doch dann werden die »heiligen Ritter« einer nach dem anderen ermordet. Kommissarin Kerstin Holm greift auf die Erfahrung des pensionierten Kollegen Jan-Olof Hultin zurück. Denn ihr A-Team gerät in eine fatale Hetzjagd nach den wahren Tätern, deren Verbindungen bis ins Herz der Stockholmer Polizei reichen.

»Opferzahl« lässt den Atem stocken vor so viel Raffinesse und menschlichem Abgrund. Arne Dahl gehört seit Langem zu den besten Kriminalautoren Schwedens.

Und das ist der Autor:
Arne Dahl ist das Pseudonym des schwedischen Romanautors Jan Arnald, geboren 1963. Arnald ist Literatur- und Theaterkritiker und arbeitet für die Schwedische Akademie, die alljährlich den Nobelpreis vergibt. Als Arne Dahl wurde er in den letzten Jahren mit seinen Kriminalromanen um den Stockholmer Inspektor Paul Hjelm und die Sonderermittler der A-Gruppe bekannt und von Publikum und Kritik begeistert aufgenommen. »Misterioso« ist Paul Hjelms erster Fall, es folgten »Böses Blut«, »Falsche Opfer«, »Tiefer Schmerz«, »Rosenrot«, »Ungeschoren«, »Totenmesse« und »Dunkelziffer«. »Opferzahl« ist der neunte Fall für das Team um Kerstin Holm und Paul Hjelm. Die Verfilmung der gesamten Serie ist in Vorbereitung. Arne Dahl erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter zweimal den Deutschen Krimipreis: 2005 für »Falsche Opfer« und 2006 für »Tiefer Schmerz«, den dänischen Krimipreis und jüngst den Radio Bremen Krimipreis. Ebenfalls erschien unter seinem Namen Jan Arnald der Roman »Maria und Artur«.
Weiteres zum Autor unter http://www.arnedahl.de/ und http://english.arnedahl.net/.


Und zu guter Letzt kam heute wieder toller Blanvalet-Nachschub bzw. vom Limes-Verlag. Hierbei handelt es sich um ein sehr bekanntes Autorenduo: Liz Marklund und James Patterson. Sie haben den Thriller


Letzter Gruß 
Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag
Erscheinungsdatum: 15. März 2010
ISBN: 978-3-8090-2585-6
352 Seiten
Preis: 19,95 €

geschrieben und das meint der Verlag dazu:

Schwedens Krimistar Nr. 1 trifft auf den amerikanischen »King of Thrills«
Eine Mordserie erschüttert Europa: Junge Pärchen werden getötet; dann arrangieren die Täter die Leichen kunstvoll und verschicken Postkarten an ausgewählte Journalisten …

Seit seine Tochter in den Flitterwochen brutal ermordet wurde, ist Jacob Kanon wie besessen davon, die Täter zu fassen. Unterstützt wird er dabei von Dessie Larsson, einer attraktiven Reporterin aus Stockholm, die erst kürzlich eine Postkarte mit den grausigen Details eines ähnlichen Verbrechens erhielt. Schon bald glauben Dessie und Jacob, die Täter zu kennen. Doch noch während die Zwillinge Silvia und Malcolm Rudolph verhört werden, geschehen weitere Morde nach ähnlichem Muster. Einen entscheidenden Hinweis erhält Jacob erst, als er auf ein düsteres Kapitel im Leben der Zwillinge stößt. Und gemeinsam mit Dessie dringt er in eine bizarre Welt voller Gewaltfantasien vor …

Starkstrom-Spannung garantiert: Mord in Rom ... Berlin ... Stockholm ...



So, ich denke mal, dass wars für diesen Monat ... allerdings hat der Februar ja noch ein paar Tage ... also abwarten ... grins ...

Ich wünsche Euch eine schöne Woche,
liebe Grüße
Isael

Donnerstag, 16. September 2010

{Rezension} Sieh mir beim Sterben zu von P.J. Tracy

Übersetzer: Tanja Handels
Genre: Amerikanische Thriller
ISBN: 978-3-8052-0859-8 
Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Erscheinungsdatum: 17. September 2010
Preis: 19,95 €



Morde ins Internet gestellt

Am Lake Superior in Minnesota wird scheinbar geplant ein Mann am zugefrorenen See in den Tod geschickt, für die dortige Polizei sieht es wie ein Unfall aus. Ein halbes Jahr später wird am Ufer des  Mississippi die Drag-Queen Alan nachts von einem Unbekannten ertränkt, beobachtet wird dies von Wild Jim, der sich oft sturzbetrunken am Ufergelände aufhält. Durch Zufall entdeckt das FBI im Internet diese Morde. Da die Urheber dieser Snuff-Filme nicht zurückzuverfolgen sind, geht das FBI einen ziemlich unkonventionellen Weg und wendet sich an das Hacker-Team Monkeewrenche. Mit ihrer Hilfe erhofft sich Special-Agent Jon Smith Hinweise auf den Mörder zu erhalten. Schnell werden auch die beiden Detectives Leo Magozzi und Gino Rolseth vom MPD mit in die Fälle involviert, die ursprünglich beim Mord an der Drag-Queen von einem Selbstmord ausgegangen waren. Die Arbeit der Hacker ist schon bald erfolgreich, doch was sie im Netz entdecken, lässt sie das Schlimmste befürchten, denn Monkeewrenche haben eine Liste der Morde gefunden, bei denen einige noch nicht geschehen sind. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Das Autorenteam greift in ihrem neuesten Buch das Thema „Snuff-Filme“ auf und baut hierum einen äußerst fesselnden Thriller auf. Ohne zu sehr in die Details zu gehen beschreiben sie die Arbeit des Hacker-Teams und zeigen auf, wie im Internet mutmaßliche Mörder unentdeckt operieren können. Selbst das FBI ist hier mit seinen Experten machtlos, sodass sie einen für sie ganz untypischen Weg einschlagen und zugeben müssen, auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Natürlich gestaltet sich die Zusammenarbeit mit dem FBI-Agenten, der den sinnigen Namen Jon Smith trägt, und der Hacker-Crew Monkeewrenche anfangs etwas schwierig, da erst einmal das gegenseitige Misstrauen überwunden werden muss. Doch schon bald stellen Monkeewrenche wie auch Jon Smith fest, dass hier eine sehr konspirative Arbeit möglich ist und sich sogar so etwas wie Freundschaften entwickeln können.
In diese Zusammenarbeit schalten sich auch die beiden Detectives Gino Roshelt und Leo Magozzi ein, die das Monkeewrenche-Team bereits längere Zeit kennen und gerade Leo zu einer der Frauen des Teams eine mehr als komplizierte Beziehung pflegt. Mit ihrer bodenständigen Ermittlungsarbeit überzeugen sie auch bald den FBI-Agenten und so entwickelt sich zwischen den drei Parteien eine hervorragende Zusammenarbeit mit dem einzigen Ziel, den Mörder zu stellen.
Schon allein im Prolog gelingt es P.J. Tracy eine hohe Spannung aufzubauen, die zwar während der klassischen Ermittlungsarbeit der Detectives zwischenzeitlich etwas abflacht, nur um dann wieder kräftig anzuziehen und sich bis zum Schluss auf sehr hohem Niveau zu halten. Die Kabbeleien von Magozzi und Gino sorgen immer mal wieder für etwas Entspannung und ihre herzliche, sehr menschliche Art überzeugt durchweg. So gestatten die Autorinnen den Beiden auch Gefühle zu zeigen und müssen keine abgebrühten Cops spielen, denen eine Leiche nichts mehr ausmacht. So wirken Gino und Magozzi äußerst sympathisch und durchaus authentisch. Auch die anderen Charaktere wie Jon Smith, Wild Jim, Grace, Annie wie auch Harley und Roadrunner sind gut herausgearbeitet und glaubwürdig in ihren Handlungen, wobei die eine oder andere Figur den Leser zu überraschen versteht.
Zu Mörder und Motiv der Morde lässt P.J. Tracy ihre Leser lange im Dunklen tappen und die Auflösung ist äußerst überraschend und so wirklich nicht vorhersehbar. Ganz im Gegenteil, ihnen gelingt es sogar zwischendurch immer mal wieder neue Fährten auszulegen, bei denen man nie sicher sein kann, ob diese die Lösung des Falls sind.

Alles in allem ein spannender, komplex angelegter Thriller mit sympathischen Protagonisten, der ein Thema aufgreift, dass zwar schon oft erzählt wurde, hier aber sehr gut umgesetzt wurde.

Freitag, 3. September 2010

{Leseeindruck} Sieh mir beim Sterben zu von P.J. Tracy

Verlag: Wunderlich Verlag
Übersetzer: Tanja Handels
Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Genre: Amerikanischer Thriller
ISBN: 3805208596
Erscheinungsdatum: 17. September 2010
Preis: 19,95 €





Morde ins Internet gestellt 

Schon allein der Prolog hat es in sich, als man bei einem scheinbar harmlosen Vorfall plötzlich Zeuge eines Mordes wird und die Kaltblütigkeit des Mörders Randy Coulter miterlebt, wie dieser ohne zu zögern und scheinbar geplant, einen Mann am zugefrorenen Lake Superior/Minnesota in den Tod schickt. 

Im nächsten Kapitel macht sich die Drag-Queen Alan stockbetrunken am Ufer des Mississippi auf den Weg zur Wohnung einer Freundin, um dort wieder einigermaßen nüchtern zu werden und um sich etwas zurecht zu machen, bevor sein nächster Auftritt beginnt. Doch natürlich gestaltet sich der holprige Weg mit Stilettos und nicht ganz intaktem Gleichgewichtssinn als äußerst schwierig und so stürzt Alan. Als ihm aufgeholfen wird, geht er erst einmal davon aus, das Wild Jim, ein stets betrunkener Uferbewohner, ihm hilft. Er erkennt zwar schnell, dass es sich hierbei nicht um Wild Jim handelt, glaubt aber in seiner alkoholbenebelten Glückseligkeit, dass endlich sein Prinz ihn gefunden hat und ein paar schöne Stunden mit ihm verbringen möchte. Willig fügt sich Alan ihm. Als er feststellt, dass aus dem vermeintlichen Liebespiel nichts wird, ist es bereits zu spät für ihn. 

In Kapitel 3 lernt man den FBI-Agenten mit dem sinnigen Namen John Smith kennen, der nach 30 Jahren Berufsleben nun kurz vor der Zwangspensionierung steht und zum ersten Mal eine Rede vor etwa dreißig Seminarteilnehmern halten muss. In einem kurzen Rückblick erhält man einen ganz kurzen Abriss über sein bisheriges Leben, dass eher als durchschnittlich und uninteressant – ähnlich wie sein Name – beschrieben werden kann. Und doch gerade diese Mittelmäßigkeit macht ihn sympathisch. Während Agent Smith sich für seinen Vortrag sammelt, erhält man einen kurzen Überblick über die Anwesenden, die sich aus weiteren FBI-Agenten und Hackern zusammensetzt. Die sich mit Cyberkriminalität befassenden Stelle beim FBI hat dieses Treffen koordiniert, da sie sich Hilfe bei der Aufspürung eines anonymen Netzwerkes erhoffen von den Hackern, die hiervon natürlich erst einmal nicht sonderlich begeistert sind. Dieses anonyme Netzwerk stellt Filme ins Netz, die Morde zeigen und Agent Smith greift zu diesem unkonventionellen Mittel, um endlich diese Mörder dingfest machen zu können. 

Allein im Prolog und den zwei Kapiteln gelingt es dem Autorenteam eine Spannung aufzubauen, die einen sofort an das Buch fesselt. Ihr Schreibstil ist leicht und flüssig und trotzdem so atmosphärisch dicht, dass augenblicklich das Interesse an der Story geweckt ist. Die Wechsel der Kapitel sind geschickt gelegt und verraten gerade so viel, dass die Neugier beim Lesen geweckt ist. 

Gut, die Story ist nicht wirklich neu, sondern in den verschiedensten Formen schon oft erzählt worden. Allerdings versprechen die drei so unterschiedlichen Kapitel zumindest eine komplexe Story und allein der Charakter von Randy Coulter macht einfach neugierig auf mehr und verspricht mit seinem krankhaften Verhalten einen fesselnden Thriller.