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Dienstag, 9. April 2013

{Rezension} Das Vermächtnis der Montignacs von John Boyne

Cover & Verlag: Piper
Übersetzerin: Gabriele Weber-Jari
Broschierte Ausgabe: 512 Seiten
Genre: Historischer Roman / 20. Jahrhundert
ISBN: 978-3-492-30154-1
Erscheinungsdatum: 12. Februar 2013
Preis: 12,99 €




Der rätselhafte Montignac

Es ist die Tradition der schwerreichen Montignacs, dass immer der männliche Nachkomme das beträchtliche Familienvermögen erbt. Doch der Onkel von Owen Montignac bricht im Jahr 1936 mit dieser Tradition und vererbt alles seiner schönen Tochter Stella. Owen ist zwar nach der Testamentseröffnung verstört, versteht es aber gut dies zu kaschieren und leitet weiter als Geschäftsführer eine erfolgreiche Londoner Galerie. Doch den jungen Spross aus gutem Haus plagen immense Spielschulden, zudem empfindet er mehr für seine Cousine Stella als gesellschaftlich erlaubt wäre. Und so entwickelt Owen einen perfiden Plan für die Lösung all seiner Probleme.

Samstag, 16. März 2013

{SuB-Zuwachs} Spannender & Historischer Buchzuwachs

Hallo Ihr Lieben,

keine Woche ohne neue Bücher, aber ich konnte mal wieder einfach nicht widerstehen.

Bei Blog dein Buch hatte ich wieder Glück gehabt und habe einen amerikanischen Thriller zugschickt bekommen, der sich inhaltlich nicht nur spannend anhört, sondern zudem prima zur Blanvalet-Challenge passt.

Tja, und dann habe ich mir als Produkttest wieder zwei Bücher ausgesucht, welche schon einige Zeit auf meinem Wunschzettel liegen. Einmal handelt es sich um einen historischen Roman von einem Autor, der mich schon mit seinem Buch "Das Haus zur besonderen Verwendung" total fasziniert hatte und dann hat eine Krimiautorin das Genre gewechselt und einen Roman über ein altes Familiengeheimnis geschrieben. So etwas interessiert mich ja immer sehr.

Und hier sind die drei neuen Bewohner meiner Bücherwand:


Dienstag, 28. September 2010

{Rezension} Der Junge im gestreiften Pyjama von John Boyne

Verlag: Fischer Verlag 
Übersetzer: Brigitte Jakobeit 
Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
Genre: Historischer Roman
ISBN: 3596852285
Erscheinungsdatum: 27. Juli 2007
Preis: 19,95 €

Eindeutig kein Kinder- und Jugendbuch!

Bei diesem Buch von John Boyne bin ich hin- und hergerissen. Zum einen hat mich der Sprachstil des Autors wieder sofort überzeugt. Scheinbar mühelos gelingt es ihm bereits von der ersten Seite an, eine Atmosphäre aufzubauen, die einfach nur als hervorragend zu bezeichnen ist. Sofort erhält man ein Gefühl für die Geschichte, taucht regelrecht in diese ein und sein bildhafter Schreibstil sorgt dafür, dass man augenblicklich jede Szene vor Augen hat.

Ich bin ziemlich unbefangen und auch unwissend in Bezug auf den Inhalt an den Roman herangegangen, wobei ich schon wusste, dass er von zwei kleinen Jungen erzählt, die sich im Umfeld eines KZ kennenlernen, und dass es sich hierbei um ein Kinder-und Jugendbuch handelt. Das Buch wurde mir empfohlen als ein anrührender, wunderbar geschriebener Roman und auch die Bewertungen zu diesem Buch haben mich überzeugt, es mir zu kaufen, ohne hierbei auch nur eine Rezension dazu gelesen zu haben. Was ein Fehler war, zumindest für mich. Ich habe bisher immer noch keine Rezension dazu gelesen, um einfach unbeeinflusst meine schreiben zu können, werde es aber danach nachholen.

Wie gesagt, anfangs war ich von dem Erzählstil, den ich bereits von seinem Roman „Das Haus zur besonderen Verwendung“ kannte, wieder total gefesselt. Doch je länger ich las umso wütender bin ich geworden. Zum einen ist mir schon recht bald die Naivität von Bruno unangenehm aufgestoßen. Wie kann ein Neunjähriger, der im direkten Umfeld des NS-Regimes aufwächst, so unwissend sein. Wenn sein Vater ein ranghoher Kommandant war, der selbst mit Adolf Hitler und Eva Braun im Kreis seiner Familie zu Abend isst, wie kann dieser seinem Sohn dann nicht eine „angemessene“ Erziehung zukommen lassen, sprich: Bruno müsste zumindest in der Hitlerjugend gewesen sein, zumal sein Vater ja voll hinter dem kranken Gedankengut der Nazis stand. Da muss es doch sein oberstes Ziel gewesen sein, seinem einzigen Sohn dies auch so schnell wie möglich zukommen zu lassen.

Dann kommt hinzu, dass Bruno nicht fähig ist, dass Wort Führer richtig auszusprechen und auch Auschwitz ist wirklich nicht so schwer zu sprechen, als dass er es nicht nach den mehrmaligen Verbesserungen, die im Roman erwähnt wurden, richtig hätte wiedergeben können. Zumal er mit anderen Wörtern absolut keine Probleme hat. Mir ist auch nicht klar, was der Autor hiermit bezwecken wollte, außer dass es mit der Zeit nervt und einem an Brunos Intellekt zweifeln lässt oder wollte er damit die kindliche Naivität hervorheben, wie diese mit einem Thema umgehen. Dann hätte er aber das Alter seines Protagonisten um einiges jünger wählen müssen, so wirkt es einfach nur unglaubwürdig.

Dann Brunos Gedanken: Sie drehen sich ausschließlich um das Haus in Berlin, um seine drei besten Freunde und das er keine Spielkameraden in Auschwitz hat und unbedingt wieder nach Hause will. Lange Zeit interessiert ihn nichts anderes. Natürlich ist dies nachvollziehbar, zumal Bruno von dem lebendigen Berlin in eine solche Einöde katapultiert wird. Aber welcher aufgeweckter Junge, und als dieser wird Bruno einem vermittelt, hätte sich nicht spätestens nach einer Woche auf Entdeckungstour an dem neuen Ort begeben, da er ja unbedingt Forscher werden möchte. Auch ansonsten hatte ich das Gefühl, dass Bruno nur mit riesengroßen Scheuklappen durchs Leben läuft und das Gemüt eines Fünfjährigen, aber keinesfalls die Intelligenz eines neunjährigen Jungen besitzt.

Er lebt in unmittelbarer Nähe des Konzentrationslagers Auschwitz und bekommt über die Vorgänge, die sich dort abspielen, ebenfalls nichts mit? So wie es in dem Buch beschrieben ist, trennte nur ein Zaun die Gefangenen von den Nazis. Im Haus sind ständig Nazi-Schergen ein und aus gegangen, wie kann man da nur so desinteressiert sein? Wenn der Autor damit vermitteln will, dass auch viele Erwachsene im 2. Weltkrieg ihre Augen vor dem Offensichtlichen verschlossen haben, lass ich dies so aber auch nicht stehen, da Bruno genug Menschen um sich herum hatte, die er gezielt fragen konnte, ohne Angst um sein Leben haben zu müssen.

Nie werden von Bruno Ereignisse genauer hinterfragt und gerade in dem Alter sind doch Kinder besonders neugierig und wissbegierig. Ihn interessiert kaum das kränkliche Aussehen von Schmuel, sondern er registriert nur, dass der jüdische Junge etwas grau im Gesicht ist und dünn aussieht. Zumindest scheint er mit der Zeit schon verstanden zu haben, dass Schmuel Hunger leiden muss, aber selbst hier denkt Bruno erst einmal nur an sich und futtert das für Schmuel gedachte Essen meist zur Hälfte auf dem Weg zum Zaun selbst. Das zeigt doch deutlich, dass ihm absolut nicht bewusst ist, wie schlimm es Schmuel hinter dem Zaun gehen muss und wer schon mal Bilder von KZ-Häftlingen gesehen hat, für den ist dies schwer vorstellbar. Da muss doch auch ein Neunjähriger ins Grübeln kommen.  Dann der Zaun! Für mich ist es nicht vorstellbar, dass die Umzäunung eines KZ’s so nachlässig war und so unzureichend gesichert. Und wie war es Schmuel möglich, sich jeden Tag unbemerkt an die Grenze des Lagers zu begeben, ohne dass auch nur ein Soldat dies jemals bemerkt hat.

Hier wird einfach ein total falsches Bild eines Konzentrationslagers und dem Leben darin vermittelt und das ist gefährlich.  Besonders erschreckend fand ich die Szene, als Schmuel von der Verhaftung seiner Familie, dem Leben im Getto und der anschließenden Verschleppung nach Auschwitz erzählt. Hier stellt Bruno immer wieder Vergleiche mit seinem Leben an, schließlich sei er ja auch nicht freiwillig von Berlin weggezogen. Das ist purer Hohn und verharmlost ungemein das Schicksal von Schmuel und seiner Familie.

Selbst als Märchen kann ich die Geschichte nicht ansehen, dafür ist das Thema einfach zu brisant. Als Autor hat man gegenüber seiner Leser auch eine gewisse Verantwortung, vor allem wenn die Zielgruppe Kinder oder Jugendliche sind.  Und hier wird meiner Meinung nach sehr schlecht recherchiert auf ein Thema eingegangen, dass einfach sehr gut recherchiert vermittelt werden muss. Hinzu kommt, dass Berlin Anfang der 40er Jahre noch als Paradies dargestellt wird, in dem die Gemüse- und Obststände überquellen und Menschen bei schäumenden Getränken lachend auf der Straße sitzen und das 1943! Dass nachts Verdunklung angesagt war, wird hier nur am Rande erwähnt.

Ok, das Buch ist ein Roman und somit hat der Autor ein Recht, Fiktion und Wahrheit zu vermischen und sich auch schriftstellerische Freiheiten zu erlauben. Allerdings sollte man sich auch bei einem Roman an offensichtliche Tatsachen halten.

Etwas entschädigt hat mich das Buch dann mit seinem Ende, das mich wirklich überrascht und auch berührt hat und der jungen Leserschar vielleicht doch einen winzigen Blick auf das wahre Leben im 2. Weltkrieg und dem Holocaust werfen lässt.

Fazit: Ein anrührendes, wunderbar geschriebenes Buch, keine Frage. Aber als Kinder- und Jugendbuch absolut nicht empfehlenswert, da für das ernste Thema viel zu schlecht recherchiert wurde und so ein völlig falscher Eindruck des Holocaust vermittelt wird.

Samstag, 7. August 2010

{Rezension} Das Haus zur besonderen Verwendung von John Boyne


Verlag: Arche Verlag
Übersetzer: Fritz Schneider
Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
Genre: Historischer Roman
ISBN: 3716026425
Erscheinungsdatum: 30. August 2010
Preis: 24,90 €




Die Geschichte einer großen Liebe

1981: Georgi Daniilowitsch Jatschmenew ist ein 81-jähriger Exilrusse, der zusammen mit seiner russischen Frau Soja in den 1920er Jahren nach England emigriert war. Die Revolution 1918 in Russland vertrieb sie aus ihrer Heimat und sie flohen erst einmal nach Paris bis sie dann in einem kleinen Londoner Vorort ein neues Zuhause fanden. Nun hat seine mittlerweile auch 79-jährige Frau Soja Krebs im Endstadium und während er sie im Krankenhaus besucht und sonst seine Tage meist alleine verbringt, schweifen seine Gedanken immer wieder in die Vergangenheit zurück.

Georgi wuchs in ärmlichen Verhältnissen in dem kleinen russischen Dorf Kaschin auf, durch das eines Tages der Vetter des Zaren mit seinen Soldaten reitet. Durch eine Reflexreaktion rettet Georgi an diesem Tag dem Vetter des Zaren das Leben, verliert aber gleichzeitig seinen besten Freund durch sein Verhalten. Als Dank für sein selbstloses Handeln wird Georgi zum persönlichen Leibwächter des Zarewitsch Alexei ernannt. Hierdurch ändert sich das Leben des Bauernjungen radikal. Er lebt fortan im Winterpalais von St. Petersburg, lernt die Zarenfamilie kennen und schätzen und führt ein sorgenfreies Leben. Mit dem jungen Alexei freundet er sich schnell an und er verliebt sich in Anastasia, die jüngste Tochter des Zaren. Seine Liebe bleibt nicht unerwidert.

Doch die schönen Jahre im Winterpalais von St. Petersburg sind viel zu schnell vorbei als die Stimmen der Revolution immer lauter werden und die Bolschewiki unter der Führung Lenins die Macht übernehmen. Der Zar muss abdanken und die Zarenfamilie wird nach Jekaterinenburg ins Haus zur besonderen Verwendung verschleppt. Dort werden sie wie Gefangene gehalten bis zum 17. Juli 1918, dem Tag der Ermordung der letzten Romanows.

Der in der Ich-Form geschriebene Roman beginnt zum Einen in der Gegenwart, in der Georgi seine Frau im Krankenhaus besucht, man sein Leben in London, seine Liebe zu Büchern wie auch seinen Enkel Michael kennenlernt. In einem weiteren Erzählstrang geht der Autor mit seiner Geschichte zurück in das Jahr 1916, als Georgi als Jugendlicher in dem kleinen Dorf Kaschin lebt und dort das Leben des Zarenvetters rettet. Diese beiden Erzählstränge arbeiten sich langsam aufeinander zu, sodass man nach und nach das ganze aufregende, erbarmungsreiche, traurige, aber auch glückliche und zufriedene Leben von Georgi und Soja kennenlernt. Und schon bald stellt man fest, dass John Boyne eine Legende neu aufleben lässt, er hier seine Version des Mythos erzählt und dies wirklich in einer grandiosen Art und Weise.

John Boyne ist ein wahrer Meister des Erzählens. Ihm gelingt es absolut mühelos, schon nach wenigen Seiten eine so dichte Atmosphäre aufzubauen, dass man regelrecht in die Geschichte von Georgi und Soja eintaucht. Seine Sprache ist lebendig, farbenfroh und so bildgewaltig, dass man regelrecht vor Augen hat, wie erstaunt und ehrfürchtig Georgi ist, als er das erste Mal das Winterpalais erblickt oder auch wie er kurz darauf dem Zar vorgestellt wird. Und obwohl John Boynes Schreibstil eher als ausschweifend zu bezeichnen ist, gelingt es ihm doch mühelos, die Spannung und auch den Unterhaltungswert immer sehr hoch zu halten, ohne auch nur einmal langatmig zu werden. Dies ist auch bedingt durch die sehr geschickt gelegten Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit sowie durch seinen sehr warmherzigen, gefühlvollen und flüssigen Schreibstil.

Man spürt regelrecht in jeder Zeile die Liebe von Georgi und Soja zu Russland wie auch zueinander und so nehmen diese beiden Figuren sehr schnell Konturen an und wachsen einem regelrecht ans Herz. Die Charaktere der restlichen Zarenfamilie sind ebenfalls sehr detailreich beschrieben, wobei die Darstellung der Zarin Alexandra hier nicht unbedingt sympathisch wirkt, dies jedoch zum Teil mit ihrer Erziehung begründet wird. Ich denke, hier hat sich der Autor seiner schriftstellerischen Freiheit bedient, da es so besser in die Geschichte passt. Die Figur von Vater Gregori oder besser bekannt als Rasputin ist genau so düster, unheimlich und hinterhältig beschrieben wie man es in anderen Erzählungen oft schon nachlesen konnte.

Auf die Hintergründe der Revolution wie auch auf die Ermordung der Zarenfamilie geht der Autor zwar ein, diese stehen aber nicht im Fokus, was ich auch nicht unbedingt vermisst habe, da dies zwar entscheidende Einschnitte in das Leben von Georgi und Soja waren, ihre Liebe zueinander und ihr Leben miteinander aber im Vordergrund der Geschichte stehen.

Fazit: So ist John Boyne ein üppiger, spannender und sehr unterhaltsamer Roman gelungen, der der Legende um die letzte Zarentochter eine neue Sichtweise gibt.
 

Mittwoch, 21. Juli 2010

{Leseeindruck} Das Haus zur besonderen Verwendung von John Boyne


Übersetzer: Fritz Schneider
Genre: Historischer Roman
ISBN: 978-3-7160-2642-7
Erscheinungsdatum: 30. August 2010
Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
Preis: 24,90 €



Die letzten Tage vor der Revolution

Die Leseprobe beginnt mit Seite 87, als Georgi das erste Mal das Winterpalais der Zarenfamilie in St. Petersburg betritt und von dessen Prunk schier sprachlos ist. Während er in einem luxuriösen Raum wartet, schweifen seine Gedanken noch einmal zurück zu dem Tag, der ihn letztendlich hierher geführt hat: In sein kleines Dorf Kaschin, als er den Vetter des Zaren rettete und gleichzeitig seinen besten Freund verlor.

Dem in der Ich-Form geschriebene Roman fehlt zum Glück jegliche russische Melancholie, sondern John Boyne beschreibt sehr lebendig und farbenfroh die Erlebnisse des Jungen. Dieser ist ein stolzer und tapferer 16-jähriger, der nur staunend und ehrfürchtig den Glanz der Hauptstadt in sich aufnimmt, aber auch nicht bereit ist, sich unterzuordnen und hocherhobenen Hauptes den Adligen gegenübertritt.

Durch seine Neugier getrieben und aus Langeweile macht sich Georgi auf Entdeckungstour durch das Winterpalais und trifft dort auf Rasputin und die Kaiserin. Voller Schrecken ob der Szene, die sich ihm dort bietet, flieht er zurück, gerade noch rechtzeitig, bevor sein Verschwinden entdeckt wird. Und dann kommt der große Augenblick: Er wird dem Zaren vorgestellt.

John Boyne gelingt es – trotz oder gerade deswegen – durch seinen ausschweifenden Schreibstil, einen fast augenblicklich an die Geschichte zu binden und eine sehr dichte Atmosphäre aufzubauen. So entsteht schon kurz nach Beginn des Lesens ein Bild im Kopf vom glanzvollen St. Peterburg und dem prunkvollen Winterpalais. Und auch die Figur des Georgi nimmt fast augenblicklich Gestalt an und das Ende der Leseprobe lässt einen ziemlich enttäuscht zurück, da man neugierig auf die weiteren Erlebnisse von Georgi ist. Zumal die Geschichte in einer Zeit angesiedelt ist, die sich im Umbruch befindet und deren Geschehnisse rund um die Zarenfamilie schon die Fantasie vieler Menschen beflügelt hat.

Somit verspricht der Roman eine üppige, spannende, unterhaltsame und vor allem sehr interessante Geschichte.