Leseempfehlungen

Posts mit dem Label Marcus Imbsweiler werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Marcus Imbsweiler werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 14. April 2014

{Rezension} Dreamcity von Marcus Imbsweiler

Cover & Verlag: Gmeiner
Taschenbuchausgabe: 438 Seiten
Genre: Deutscher Krimi / Band 7
Erscheinungsdatum: 05. Februar 2014
ISBN: 978-3-8392-1524-1
Preis: 11,99 €



Heidelberg im Baufieber

In Heidelberg entsteht ein neuer Stadtteil, der allenthalben nur noch Dreamcity genannt wird. Dem Privatdetektiv Max Koller werden von einem ehemaligen Mitarbeiter des Mäzens Lothar Driehm, welcher der Hauptinvestor von Dreamcity ist, Unterlagen zugespielt. Diese enthalten brisantes Material über die neu entstehende Bahnstadt, bei denen auch einige Dokumente auf mögliche illegale Machenschaften von Driehm hinweisen. Kaum hat Koller mit seinen Ermittlungen begonnen, wird sein Informant tot aufgefunden. Kommissar Fischer bearbeitet fortan den Mordfall, doch dann tritt Driehms Tochter Therese mit einem Auftrag an Koller heran und schon steckt der Privatschnüffler wieder metertief in dem Fall drin.

Dienstag, 17. Juli 2012

{Rezension} Glücksspiele von Marcus Imbsweiler



Paperback-Ausgabe: 434 Seiten
Genre: Deutscher Krimi
ISBN: ISBN 978-3-8392-1311-7
Erscheinungsdatum: 09. Juli 2012
Preis: 11,90 €



Max Koller in Höchstform

Die Olympia-Qualifikation für 2012 in London ist der Marathonläuferin Katinka Glück so gut wie sicher. Doch dann erhält die junge Mutter versteckte Drohungen, die ihr einen Olympiaverzicht nahe legen. Doch Katinka möchte sich unbedingt diesen Traum erfüllen und trainiert verbissen weiter. Als Schutz wird ihr der Heidelberger Privatermittler Max Koller zur Seite gestellt, gleichzeitig soll Koller herausfinden, wer hinter den Drohungen steckt. Doch diese werden immer massiver und dann passiert ein Mord.

Schon bei der ersten Seite hat man das Gefühl sich bereits mitten in der Geschichte zu befinden, denn Koller ist bei einem Wettkampf von Katinka in Karlsruhe dabei, bei dem es im Anschluss wieder eine perfide Drohung gegen die junge Athletin gibt. Aber diese kleine Irritation lässt schnell nach und der sportliche Beginn sorgt dafür, dass die Spannung sich gleich einmal auf hohem Niveau befindet.

Diese ebbt aber zwischendurch auch immer mal wieder ab, was jedoch überhaupt nicht störend ist, da Marcus Imbsweiler einem mit seinem lockeren, flüssigen Schreibstil augenblicklich an seinen Krimi bindet.  Und auch dieses Mal lässt der Autor seinen schrägen Privatermittler wieder selbst seinen mittlerweile 6. Fall erzählen.

Die Story wirkt von Anfang an ziemlich undurchsichtig und überzeugt im Verlauf mit unvorhersehbaren, gut durchdachten Wendungen. Lange Zeit ist nicht ersichtlich, wer hinter den Drohungen gegenüber Katinka Glück stehen könnte, noch warum. Die Spannung nimmt mit der Zeit immer kontinuierlicher zu und mündet in einem wirklich fulminanten Ende. Zudem sorgen die Wortgefechte und Kabbeleien zwischen Max und seinem Schützling Katinka noch zusätzlich dazu, dass man mit „Glücksspiele“ beste Krimiunterhaltung geboten bekommt.

Marcus Imbsweiler gibt einem auch einen guten Einblick in das Leben eines Hochleistungssportlers mit PR-Terminen, täglichen Trainingseinheiten und Wettkämpfen. Und gerade unter den Trainingseinheiten hat Koller anfangs ganz schön zu leiden. Zwar ist er ein passionierter Radfahrer, aber das tägliche Training von Katinka quer durch den hügeligen Odenwald überfordert ihn anfangs  schon ziemlich. Und dieses Mal bleibt es auch nicht beim Radfahren, denn Katinka‘s Wettkämpfe, Sponsorentermine und Trainingslager führen Beide quer durch die Republik, sehr zum Leidwesen von Max.

Aber der Autor zeigt auch ein wenig die andere Seite des Hochleistungssports. Wer nicht an der absoluten Spitze des Sports steht, ist sehr auf Sponsorengelder angewiesen und oft auch Schmerzen und Nebenwirkungen ausgesetzt, wenn man seinen Körper zur Höchstform anspornen muss. Und natürlich spart der Autor hier auch das Thema Doping nicht aus. Diese ganzen Informationen sind prima in die Story eingebaut und man merkt, dass Marcus Imbsweiler hier entsprechend recherchiert hat.

Die Charaktere sind gewohnt facettenreich und authentisch gezeichnet. Besonders gut hat mir die Figur von Katinka Glück gefallen, die durch ihre stellenweise etwas unterkühlte Art anfangs etwas unnahbar wirkt, aber durch ihre kleinen Macken, die Koller manchmal zur Verzweiflung treiben, wird sie einem schnell sympathisch. Und Max Koller ist wirklich ein Original. Durch seine schnodderige, freche Art eckt er natürlich öfter mal an und sein loses Mundwerk gefällt auch nicht unbedingt jedem, was natürlich Max überhaupt nicht stört. Nach wie vor lebt er noch mit seiner Ex-Frau zusammen, jedoch geht Marcus Imbsweiler dieses Mal kaum auf das private Umfeld von Max ein, da der Autor diesen mehr oder weniger einmal quer durch Deutschland schickt.

Fazit: Koller ist wirklich in Höchstform! Der Krimi überzeugt durch seine spritzig, freche Art, seinem äußerst sympathischen Protagonisten und einer Story, deren Spannung zwar etwas Zeit benötigt, aber durch ihre Komplexität und Undurchsichtigkeit von Anfang an überzeugt. Der perfekte Krimi zu den Olympischen Spielen 2012 in London.

Der Autor:
Marcus Imbsweiler, geboren 1967 in Saarbrücken, lebt seit 1990 in Heidelberg. Er studierte Germanistik und Musikwissenschaft und arbeitet seit 1997 als freier Musikredakteur und Autor. Mit „Bergfriedhof“ startete 2007 seine Krimiserie um den Heidelberger Privatermittler Max Koller. 2011 erschien „Die Erstürmung des Himmels“, ein historischer Roman über Franz Liszt. Imbsweiler ist leidenschaftlicher Läufer, dem unterwegs die besten Einfälle kommen. „Glücksspiele“ ist Max Kollers sechster Fall.

Montag, 16. Juli 2012

{SuB-Zuwachs} Spannende & fantastische Buchpost

Hallo Ihr Lieben,

auch diese Woche sind wieder einige Bücher in meine Bücherwand eingezogen:

Vor einiger Zeit hatte ich von Jonas Wolf bereits "Heldenwinter" gelesen und war von dem Buch total begeistert. Daraufhin hatte ich den Verlag angeschrieben und angefragt, ob sie mir den neuen Fantasyroman "Heldendzorn" zusenden könnten. Ja, und letzte Woche kam er dann und wird auch als nächstes gleich gelesen:

TOLKIEN-FANS AUFGEPASST ? JETZT BEGINNT DAS GRÖSSTE ABENTEUER DER HALBLINGE!
Seit Jahrzehnten führen die Barbaren der Steppe einen verzweifelten Kampf gegen das übermächtige Dominum. Bei einem Scharmützel wird auch der junge Teriasch gefangen genommen. Als Sklave erfährt er die Grausamkeit des Dominums am eigenen Leib. Teriasch hat jedoch eine geheimnisvolle Begabung, die er gemeinsam mit dem gerissenen Halbling Rukabo zu erforschen beginnt. Nachdem er der schönen Julanesca das Leben gerettet hat, scheint die Freiheit zum Greifen nahe. Doch wird Teriasch Tausende anderer Sklaven in der Knechtschaft zurücklassen, oder wird er die Feuer der Revolution entfachen und dem dekadenten Imperium den Untergang bringen?


Neben diesem Roman hatte mir der Piper-Verlag auch noch den 3. Band der Trilogie "Die Götterkriege - Das blutige Land" von Richard Schwartz mitgeschickt. Da ich aber die ersten beiden Bände nicht kenne, werde ich mir zuerst diese noch bestellen, bevor ich dann mit dem 3. Band anfange. Also, auf die Rezi müsst Ihr dann noch ein wenig warten. Hört sich aber richtig klasse und  ganz nach meinem Geschmack an.


»EINE DER PACKENDSTEN FANTASY-SERIEN UNSERER ZEIT!« Carsten Kuhr, phantastik-couch.de
»Die Götterkriege« ist die grandiose Fortführung der High-Fantasy- Saga »Das Geheimnis von Askir«. Richard Schwartz’ neuestes Buch »Das blutige Land« bringt den Askir-Fans ihren größten Helden zurück: Havald. Nachdem Leandra von Borons weißer Flamme verschont worden ist und es ihr gelang, die Krone von Illian zu erringen, steht für den wiedergekehrten Havald die nächste Herausforderung an. Seit Jahrhunderten hält die Ostmark in blutigen Kämpfen das Reich gegen die Stämme der Steppe. Doch nun sammeln sie sich unter dem schwarzen Banner des Nekromantenkaisers und drohen, das Alte Reich zu erschüttern. Mit einer Handvoll Getreuen will Havald das Unmögliche wagen: die Stämme zu einen und damit den Einfl uss des toten Gottes zu zerschlagen …


Bereits Anfang der Woche erhielt ich ein Rezensionsexemplar, welches ich mir als Produkttest bei einem Online-Kaufhaus ausgesucht hatte. Ich liebe ja Historische Romane und dieses ist wieder einmal eine richtig dicke Schwarte und einfach nur total klasse. Habe es bereits gelesen, besser gesagt: verschlungen!! Allerdings müsst Ihr Euch mit meiner Rezension zu Jan Guillous Roman "Die Brückenbauer" bis 13. August 2012 gedulden, da das Buch erst dann veröffentlicht wird.

Ihren Vater und ihren Onkel holte die See – für die armen Fischer im Umland von Bergen im Westen Norwegens waren solche Tragödien am Ende des 19. Jahrhunderts Teil des täglichen Lebens. Nun müssen sich die Brüder Lauritz, Oscar und Sverre in der Stadt als Lehrlinge eines Seilmachers durchschlagen. Doch das Schicksal will es anders. Durch glückliche Fügung können die Jungen einen reichen Gönner für sich gewinnen, der ihr großes Talent erkennt und fördert. Auf seine Kosten werden sie für das Polytechnikum in Dresden vorbereitet, die angesehenste technische Universität jener Zeit. Nach Abschluss ihres Studiums sollen sie diese Schuld zurückzahlen, indem sie am ehrgeizigsten Ingenieursprojekt des Landes mitwirken: dem Bau einer Eisenbahnverbindung zwischen Bergen und Oslo. Und tatsächlich, 1901 beenden die drei Brüder ihr Studium mit Auszeichnung. Es ist der Anbruch des großen Jahrhunderts des technischen Fortschritts, und Lauritz, Oscar und Sverre sind bereit, die Welt zu erobern. Aus den drei Fischersöhnen sind Männer von Welt geworden, denen alle Möglichkeiten offen stehen. Doch die Liebe durchkreuzt ihre Pläne.


Und dann gab es wieder einen ganzen Schwung Regional-Krimis vom Gmeiner Verlag, über die ich mich riesig gefreut habe. Bis auf einen Autor kenne ich alle Schriftsteller und es sind alles Fortsetzungen einer Krimi-Reihe, deren Protagonisten mir im Lauf der Zeit richtig ans Herz gewachsen sind. Also, so leid es mir tut *grins*, aber Ihr werdet wohl oder übel in dern nächsten Zeit verstärkt mit Regionalkrimis bombardiert werden.

Von Susanne Kronenberg gibt es nun den vierten Fall ihrer Protagonistin Norma Tann mit Titel "Edelsüß". Der Krimi spielt in Wiesbaden, praktisch bei mir um die Ecke:


WINZER STERBEN  Wiesbaden. Die Staatsanwältin Angela Bennefeld wird tot aus dem Schiersteiner Hafen geborgen. Alles sieht wie ein Unfall aus, doch ihre Stiefmutter glaubt nicht daran und bittet Privatdetektivin Norma Tann um Hilfe. Norma rekonstruiert Angelas letzten Abend. Sie stößt auf Unterlagen über den Glykolwein-Skandal im Jahr 1985, der für viele Winzer das Aus bedeutete. Immer mehr Einzelheiten aus Angelas Vergangenheit bringt die Privatdetektivin ans Licht: Angelas Mörder gerät in Bedrängnis - und Norma in Lebensgefahr.


Letztes Jahr hatte ich mit Begeisterung von S. Porath / A. Braun deren Debütroman "Klostergeist" gelesen. Nun gibt es den zweiten Krimi mit Pater Pius mit dem Titel "Klosterbräu": 

TODESMESSE  »Und jetzt ein kühles Spöttinger Bräu!« – Die Leute lieben das Spaichinger Bier, den Inhaber der Brauerei aber offensichtlich nicht: Er wird erwürgt. Mitten in der Klosterkirche. Pater Pius’ detektivischer Verstand arbeitet auf Hochtouren und als Kommissarin Verena Hälble einen Undercover-Mann braucht, schickt sie kurzerhand den Ordensmann nach Berlin. Und der gerät mitten hinein in einen Strudel aus Bier, Bonzentum und bitteren Wahrheiten …
Der zweite Fall des ungewöhnlichen Ordensbruders führt den Leser vom Schwäbischen bis nach Berlin. Ein Buch, das gute Laune garantiert.




Mit "Isarblues" veröffentlicht Michael Gerwien mittlerweile seinen 3. Regionalkrimi mit seinem Protagonisten Max Raintaler. Mal schauen, ob es wieder so vergnügliche Lesestunden werden.

MORDSMELODIEN  Mitte August. Ganz München stöhnt unter einer unerträglichen Hitzewelle. Nur die schattigen Biergärten können hier noch Abhilfe schaffen. Der Münchner Exkommissar Max Raintaler wird von seinem Freund Heinz Brummer, einem erfolgreichen Schlagerkomponisten, um Hilfe gebeten. Ihm wurden die Rechte an fünf Liedern gestohlen und Max soll sie wieder herbeischaffen. Es geht dabei um Millionen. Max macht sich auf die Suche nach den Tätern. Plötzlich geschieht ein angeblicher Mord … und noch einer.
Spannendes Insiderwissen, authentisch verpackt in bayerischen Dialogwitz mit gekonnt ironischen Untertönen.


Matthias P. Gibert ist ein Garant für spannende Krimi-Unterhaltung. Nun hat er seinen mittlerweile 10. Fall mit Kommissar Lenz mit dem Titel "Höllenqual" veröffentlicht:

PHANTOMJAGD  Kassel im Frühsommer 2012. Ein scheinbar religiös motivierter Täter mordet im Prostituierten- und Strichermilieu. Hauptkommissar Paul Lenz und sein Mitarbeiter Thilo Hain jagen das Phantom, das nicht nur die Stadt in Angst und Schrecken versetzt, sondern durch seine Taten auch den sonst so lukrativen Markt der käuflichen Liebe nahezu austrocknet. Und das, nachdem kurz zuvor die 13. Documenta eröffnet wurde, die weltgrößte Ausstellung zeitgenössischer Kunst, die hunderttausende Besucher in die Stadt lockt …
„Gibert ist ein guter Personenzeichner. Kommissar Lenz und seine Kollegen werden einem als handfeste Typen schnell sympathisch. Gibert erzählt nicht nur spannend, er kann sich auch gut in unterschiedliche Milieus einfühlen …“
(Hessische/Niedersächsische Allgemeine)



Peter Schmidt kenne ich bisher noch nicht, aber die Inhaltsangabe zu seinem Krimi "Einsteins Gehirn" hört sich richtig klasse an:

DUCHGEKNALLT!  Nach Einsteins Tod stahl der Pathologe Thomas Harvey das Gehirn des Schöpfers der Relativitätstheorie. Als es nach jahrelanger Odyssee ins Princeton Hospital zurückkehrt, beauftragt ein Schweizer Verehrer des Genies den Ganoven Edwin Klein die kostbare Reliquie nach Europa zu bringen. Doch es kommt zu einer kuriosen Verwechslung. Ein halbes Jahrhundert später recherchiert der 14-jährige Albert die Umstände seiner Herkunft, als er im Keller seines Vaters auf eine Stickstoffflasche stößt …
Ein 14-jähriges Universalgenie löst während einer furiosen Odyssee um den Globus das Rätsel seiner wahren Herkunft. Ein Feuerwerk aus Witz und Überraschungen, umwerfender Komik – und intellektuellem Tiefgang!


Und auch Bernd Köstering lässt seinen Protagonisten, den Goetheexperten Hendrik Wilmut in "Goethesturm" nun bereits zum dritten Mal ermitteln:

FALSCHE FREUNDE  Weimar, 2007. Hendrik Wilmut könnte es gut gehen. Er ist anerkannter Goetheexperte, glücklich verheiratet und seine Espressomaschine läuft einwandfrei. Doch an ruhige Herbsttage ist in Weimar nicht zu denken. Am Deutschen Nationaltheater verschwindet eine Schauspielerin. Dann geschieht ein Mord. Hendrik ist wieder mittendrin in einem Fall und Goethes »Clavigo« scheint der Schlüssel zu sein.




Zu guter Letzt darf natürlich Marcus Imbsweiler's leicht chaotischer Privatermittler Max Koller nicht fehlen. Ich liebe diese Reihe! In "Glücksspiele" hat der schräge Detektiv einen recht kniffligen Fall rund um die Olympischen Spiele dieses Jahr in London zu lösen, sein bisher 6. Fall. 116 Seiten habe ich bereits gelesen und es ist mal wieder richtig gut.

HOHER PULS  Olympia 2012 wirft seine Schatten voraus. Auch die deutsche Marathonhoffnung Katinka Glück sieht in den Spielen ihren Karrierehöhepunkt. Dann aber legt man der Läuferin anonym einen Startverzicht nahe, es kommt zu unverhohlenen Drohungen. Schließlich lauert ihr sogar ein Unbekannter im Training auf. Steckt die Konkurrenz hinter diesen Machenschaften? Privatermittler Max Koller wird zum Schutz der Athletin eingeschaltet. Und dann geschieht auch noch ein Mord ….
Max Koller ist zurück! In einem Fall, der ihn durch die gesamte Republik führt. Spannend, humorvoll und authentisch.


Liebe Grüße
Isabel 

Sonntag, 26. Februar 2012

{Rezension} Schlossblick von Marcus Imbsweiler




Max Koller ermittelt zum fünften Mal in Heidelberg

Am Imbiss Schlossblick liegt ein Toter und dies auch noch vor den Augen vom Imbissbudenbesitzer und Kumpel von Max Koller. Anstatt die Polizei zu rufen, gilt der erste Anruf von Fred deswegen Max und so steckt der Privatdetektiv schneller als gedacht wieder mitten in einem neuen Fall. Die Identität des Toten ist schnell festgestellt und so beginnt Max im Umfeld des Lehrers einer Hauptschule zu ermitteln. Dort erfährt er auch, dass Schallmo ein Verhältnis mit einer Schülerin aus dem benachbarten Privatgymnasium hatte. Ist hier das Motiv für den Mord zu finden?

Dank dem Handy des Toten hat Koller schnell eine Spur, die er sofort auf einfallsreiche und direkte Art verfolgt. Auf den Gedanken, dass Handy der Polizei aushändigen zu müssen, kommt Koller zwar, es muss aber ja nicht sofort sein. Und so ist das Verhältnis zu seinem „Lieblingskommissar“ nach wie vor ein wenig gestört und Koller sieht zu, dass sich ihre Wege so wenig wie möglich kreuzen. Wenn dies dann doch einmal der Fall ist, gestaltet sich dies zumeist wieder ziemlich amüsant für den Leser.

Aber nicht nur im Umfeld der Schule sucht Koller nach einem Mörder und einem Motiv, auch im Privatleben einiger Schüler beginnt er seine Nachforschungen anzustellen, was natürlich nicht immer gerne gesehen wird. Und selbst der ehemalige ägyptische Staatspräsident ist vor Kollers Ermittlungen nicht sicher. Hierbei erhält er wieder tatkräftige Unterstützung von seinem Freund und Ghostwriter, dem Journalisten Covet, wohingegen sein Co-Ermittler auf einer Weiterbildung für Erzieher ist und für Koller dieses Mal nicht den Laufburschen spielen kann.

Wie bereits gewohnt legt Marcus Imbsweiler weniger Wert auf einen spannenden, sondern mehr  Wert auf einen unterhaltsamen, interessanten Krimi mit einer ziemlich undurchsichtigen und komplexen Story.  Und so liest man zumeist amüsiert, aber auch neugierig weiter, da der Fall sich im Verlauf anders entwickelt als anfangs gedacht, viele Szenen äußerst humoristisch beschrieben und mit einem guten Schuss Galgenhumor versehen sind. Und so steht auch Kollers Privatleben genauso im Fokus wie der Fall und man verfolgt kurzweilig und vergnügt die Beziehung von Koller zu seiner Ex-Frau, mit der er zusammen lebt.

Marcus Imbsweiler lässt seinen Privatermittler Max Koller bereits zum fünften Mal in Heidelberg ermitteln. Wieder in der Ich-Form geschrieben, überzeugt die Figur des Max Koller zumeist. Seine zynische, unkonventionelle und spitzfindige Art ist durchweg erfrischend und unterhaltsam dargestellt und auch die weiteren Charaktere sind absolut authentisch beschrieben und stellenweise schon wirklich ganz schön schräg. Man denke da nur an seine Kumpels aus dem "Englischen Jäger". Das ganze mixt der Autor wieder mit viel Lokalkolorit rund um Heidelberg.

Allerdings muss man auch den Charakter von Max Koller mögen, denn er ist schon ziemlich schnoddrig, vorlaut, unkonventionell, unfähig sich anzupassen und Kritik verträgt Max auch nicht unbedingt. Oft verliert sich Koller bei seinen Überlegungen auch zu sehr in Details und Nebensächlichkeiten, bevor er wieder zum eigentlichen Thema zurückfindet. Dadurch wirken manche Dialoge oder auch Monologe etwas albern und einfach überzogen.

Fazit: Wer gerne unterhaltsame, erfrischend frech geschriebene Krimis mag, bei dem die Ermittlungen wie auch das Privatleben des Protagonisten sich die Waage halten, wird mit „Schlossblick“ zumeist bestens unterhalten.

Verlag: Gmeiner-Verlag, Taschenbuchausgabe: 369 Seiten , ISBN: 978-3-8392-1242-4, Preis: 11,90 €, erschienen am 13. Februar 2012

Der Autor:
Marcus Imbsweiler, geboren 1967 in Saarbrücken, lebt seit 1990 in Heidelberg. Er studierte Musikwissenschaft und Germanistik und veröffentlicht regelmäßig Artikel im Bereich Feuilleton. Nach seiner erfolgreichen Krimiserie um den Heidelberger Privatermittler Max Koller und dem fantastischen Schwarzwald-Krimi „Himmelreich und Höllental“ ist „Die Erstürmung des Himmels“ seine erste Veröffentlichung im Bereich Historischer Roman.

Donnerstag, 23. Februar 2012

{SuB-Zuwachs} Neue Krimis von Gmeiner Verlag

Hallo Ihr Lieben,

gestern kam ein  Buchpaket vom Gmeiner-Verlag mit lauter tollen Krimis an und bei mir war die Freude natürlich riesengroß. Auf diesem Weg schon einmal ein ganz, ganz dickes Dankeschön an den Verlag!!!

Ja, und hier sind meine neuen Schätzchen:


Schlossblick von Marcus Imbsweiler
Kollers fünfter Fall
Taschenbuch: 369 Seiten
ISBN: 978-3-8392-1242-4
Erschienen: Februar 2012
Preis: 11,90 €

TATORT SCHULE  Freds Imbiss „Schlossblick“ steht – anders, als der Name vermuten lässt – am südlichen Stadtrand von Heidelberg. Besucht wird er hauptsächlich von Schülern eines Privatgymnasiums und einer Hauptschule. Eines Nachts wird ein Lehrer der Hauptschule, Thorsten Schallmo, vor dem Imbiss erschossen. Privatdetektiv Max Koller beginnt zu ermitteln. Schallmo hatte nicht den besten Ruf als Lehrer, ein persönlicher Racheakt scheint denkbar. Dann aber erfährt Koller, dass das Opfer ein Verhältnis mit einer Schülerin des benachbarten Privatgymnasiums hatte – ist der Mörder also dort zu suchen?

Max Koller trifft in seinem fünften Fall Lehrer, Schüler und Ex-Schüler. Spannend und absolut authentisch!


Menschenopfer von Matthias P. Gibert
Lenz' neunter Fall
Taschenbuch: 366 Seiten
ISBN: 978-3-8392-1237-0
Erschienen: Februar 2012
Preis: 11,90 €

STRAHLKRAFT  Hideo Asami, Küchenhilfe in einem Sushi-Restaurant in Kassel, plagen Unwohlsein und Übelkeit. Als ihm die Haare büschelweise ausgehen, verschwindet er plötzlich spurlos. Wenige Tage später werden drei verkohlte Leichen in einer Laube entdeckt, Hauptkommissar Paul Lenz übernimmt die Ermittlungen. Ein weiterer Angestellter des Sushi-Restaurants leidet unter den gleichen Beschwerden wie sein Kollege, weigert sich jedoch zum Arzt zu gehen, da er sich illegal in Deutschland aufhält und nicht krankenversichert ist. Als auch er verschwindet, verschärft sich die Situation dramatisch …
Wieder schafft es Matthias P. Gibert hochaktuelle Themen in einem authentischen Kriminalroman zu verpacken: Lebensmittelskandale, wirtschaftliche Interessen und der geringe Wert eines Menschenlebens.



Steirerherz von Claudia Rossbacher
Sandra Mohrs zweiter Fall
Taschenbuch: 278 Seiten
ISBN: 978-3-8392-1243-1
Erschienen: Februar 2012
Preis: 9,90 €

VON HERZEN  Abteilungsinspektorin Sandra Mohr und Chefinspektor Sascha Bergmann vom LKA in Graz werden in die Weststeiermark gerufen, um einen grausamen Mord aufzuklären. Die bildhübsche 19 jährige Studentin Valentina Trimmel wurde gepfählt und wie eine Vogelscheuche auf dem Kürbisacker ihres Vaters aufgestellt. Die Spuren führen zunächst nach Graz, wo der Freund des Opfers und dessen Vater, ein reicher Autohändler, ins Visier der Ermittler geraten. Sandra fürchtet, dass der Mörder ein weiteres Mal zuschlagen wird …
Mit „Steirerherz“ legt Claudia Rossbacher erneut einen Alpen-Krimi der Extraklasse vor. Unbedingt lesen!



Schnapsleiche von Sabine Trinkaus
Taschenbuch: 322 Seiten
ISNB: 978-3-8392-1228-8
Erschienen: Februar 2012
Preis: 9,90 €

WO IST WALTER?  Walter Hutschendorf ist weg! Und mit dem Verschwinden des Bonner Schnapsfabrikanten ist es auch mit der Ruhe für Britta Brandner vorbei, wird sie doch mit der Suche nach ihrem Arbeitgeber beauftragt. Dass ihr die trinkfeste, rheinische Frohnatur Margot zur Seite steht, die mangelnden Sachverstand durch großen Enthusiasmus wettzumachen sucht, erleichtert die Lage nicht wirklich. Dennoch kommt das ungleiche Gespann mit seinen unkonventionellen Ermittlungsansätzen dem dunklen Familiengeheimnis der Hutschendorfs schon bald gefährlich nahe …
Zwei grundverschiedene Frauen machen sich auf die Suche nach einem verschwundenen Schnapsfabrikanten – spannend und zum Brüllen komisch.



Isarbrodeln von Michael Gerwien
Max Raintalers zweiter Fall
Taschenbuch: 319 Seiten
ISBN: 978-3-8392-1234-9
Erschienen: Februar 2012
Preis: 11,90 €

MAFIA, MORD, MüNCHEN  Der Münchner Exkommissar Max Raintaler und seine Freundin Monika feiern Geburtstag im „Da Giovanni“, ihrem gemeinsamen Lieblingsitaliener und Stammlokal. Beide sind seit Jahren eng mit Giovanni befreundet, Max spielt zudem mit ihm Fußball. Der gemütliche Abend wird gestört, als der Italiener mit zwei jungen Männern in Streit gerät, die Max jedoch kurzerhand hinauswirft. Am nächsten Tag liegt Giovanni erschlagen in seinem Restaurant. Sofort macht sich Max auf die Suche nach dem Täter …
Exkommissar Max Raintaler ermittelt in der der Münchner Gastronomieszene – spannend, humorvoll, authentisch.


Liebe Grüße
Isabel