Leseempfehlungen

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Freitag, 16. Oktober 2015

{Rezension} Der Giftzeichner von Jeffery Deaver

Cover & Verlag: Blanvalet
Übersetzer: Thomas Haufschild
Gebundene Ausgabe: 576 Seiten
Genre: Amerikanischer Thriller / Band 11
ISBN: 978-3-7645-0538-7
Erscheinungsdatum: 14. September 2015
Preis: 19,99 €

Zwei alte Bekannte und ein neuer Herausforderer

In einem alten Versorgungstunnel unter einer Modeboutique in New York wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Der Mörder hat ihr mit Gift eine Botschaft eintätowiert. Lincoln Rhyme und sein Team werden mit der Aufklärung betraut und Sachs und Rhyme ist schnell klar, dass der Giftzeichner sein Morden noch lange nicht beendet hat. Zur gleichen Zeit erfährt Rhyme, dass der Uhrmacher im Gefängnis an einem Herzinfarkt gestorben ist. Fest davon überzeugt, dass Richard Logan damals nicht allein gearbeitet hatte, wird Ron Pulaski als verdeckter Ermittler mit dem Fall betraut und zur Beerdigung des Uhrmachers geschickt.

Samstag, 10. Oktober 2015

{SuB-Zuwachs} Spannender Buchzuwachs

Hallo Ihr Lieben,

lange musste ich auf diese Bücherlieferung warten ... hat sich doch die Post echt fast einen Monat Zeit gelassen, mir vier Büchersendungen zuzustellen. Ich meine, es ist ja nicht so, als dass ich nichts zum Lesen hätte *grins*, aber wenn wieder ne Woche rum ist und die langersehnten Bücher sind immer noch nicht da, da wird man schon ein wenig hibbelig.

Bei uns ist die Post zwar noch nie die Schnellste gewesen, was Büchersendungen angeht, aber so lange habe ich echt noch nie gewartet. Die Konsequenz daraus ist, dass jetzt wieder alle Büchersendungen in die Packstation wandern ... da geht es wieder schneller.

Aber jetzt genug gejammert ... hier sind die spannenden Neuzugänge:

Freitag, 20. Februar 2015

{Rezension} Blinder Feind von Jeffery Deaver

Cover & Verlag: Blanvalet
Übersetzer: Fred Kinzel
Taschenbuchausgabe: 384 Seiten
Genre: Amerikanischer Thriller
ISBN: 978-3-442-38407-5
Erscheinungsdatum: 19. Januar 2015
Preis: 9,99 €




Die Oktoberliste

Eben noch war das Leben der New Yorker Büroleiterin Gabriela McKenzie in Ordnung, da erfährt die Mutter der 6-jährigen Sarah, dass ihr Boss Gelder veruntreut und der skrupellose Gangster Joseph ihre Tochter entführt hat. Fünfhunderttausend Dollar und die sogenannte Oktoberliste soll Gabriela ihm beschaffen, dann lässt er ihre Tochter wieder frei. Unerwartete Hilfe erhält Gabriela von dem charismatischen Daniel Reardon und ehe es sich die verzweifelte Mutter versieht, befindet sie sich zusammen mit Daniel auf der Flucht.

Samstag, 14. Februar 2015

{SuB-Zuwachs} Spannender & Unterhaltsamer Buchzuwachs

Hallo Ihr Lieben,

auch in dieser Woche ist wieder eine kunterbunte Mischung an neuen Büchern bei mir eingezogen. Es geht zum Ermittlern wieder einmal nach Deutschland und in die Staaten, aber auch die Unterhaltung kommt nicht zu kurz.

Und hier sind die Neugzugänge:


Donnerstag, 25. September 2014

{Rezension} Todeszimmer von Jeffery Deaver

Cover & Verlag: Blanvalet
Übersetzer: Thomas Haufschild
Gebundene Ausgabe: 608 Seiten
Genre: Amerikanischer Thriller / Band 10
ISBN: 978-3-7645-0482-3
Erscheinungsdatum: 14. Juli 2014
Preis: 19,99 €




Der kleine Fleischer

Auf den Bahamas wird in einem Hotelzimmer der antiamerikanisch gesinnte Aktivist und Blogger Roberto Moreno von einem Scharfschützen ermordet. Staatsanwältin Nance Laurel ist fest davon überzeugt, dass die Ermordung des US-Bürgers im Auftrag des amerikanischen Geheimdienstes geschah. Der Geheimdienst schiebt die Schuld auf südamerikanische Drogenkartelle. Nance Laurel engagiert Lincoln Rhyme und Amelia Sachs mit den Ermittlungen. Doch dieses Mal stehen Rhyme und seinem Team kaum Spuren zur Analyse zur Verfügung, zudem müssen die Ermittlungen möglichst lange geheim bleiben, um den Geheimdienst nicht auf den Plan zu rufen. 

Samstag, 2. August 2014

{SuB-Zuwachs} Spannender, Historischer & Unterhaltsamer Buchzuwachs

Hallo Ihr Lieben,

zum Ende der Woche haben sich neue Bücher bei mir die Klinge in die Hand gegeben und sind reihenweise in meine Bücherwand eingezogen. Einige Bestellungen waren dabei, aber auch das eine oder andere Leseexemplar hat den Weg zu mir gefunden. Und auch dieses Mal ist es wieder ein kunterbunter Mix durch die Genre.

Mein SuB schnauft zwar ein wenig, allerdings weiß er auch, dass es schon ziemlich die einzigen Bücher für diesen Monat sind, außer, es kommen ungeplant noch welche bei mir an.

Und hier sind die neuen Schätzchen:


Donnerstag, 26. Dezember 2013

{Rezension} Carte Blanche – ein James-Bond-Roman von Jeffery Deaver


Cover & Verlag: Blanvalet
Übersetzer: Thomas Haufschild
Taschenbuchausgabe: 544 Seiten
Genre: Thriller International
ISBN: 978-3-442-37859-3
Erscheinungsdatum: 16. Dezember 2013
Preis: 9,99 €

 

Der Vorfall 20 

James Bond ist gar nicht so böse, als der Abend mit einer schönen Frau abrupt endet. Eine verschlüsselte Botschaft wurde abgefangen, die einen bevorstehenden Anschlag ankündigt, dem Tausende von Menschen zum Opfern fallen sollen. Die Britischen Sicherheitsinteressen sind betroffen, was James Bond auf den Plan ruft. Doch bisher war 007 es gewohnt, keinen Regeln zu folgen. Nun ist die Zusammenarbeit mit dem MI6 notwendig. Schnell fällt der Verdacht auf einen weltweit operierenden Eigentümer einer Recyclingfirma, dessen Spur James Bond folgt. Und somit agiert der Spion seiner Majestät bald wieder allein und hat somit seine Carte Blanche: an keine Regeln gebunden.


Samstag, 14. Dezember 2013

{SuB-Zuwachs} Spannender Buchzuwachs

Hallo Ihr Lieben,

diese Woche sind vier neue Bücher in meine Bücherwand eingezogen, die Hochspannung versprechen.

Nachdem mir der erste Band der Henning-Juul-Reihe gut gefallen hatte, durfte natürlich der 2. Band jetzt bei mir einziehen. Für die Blanvalet-Challenge bei Kerry kam zudem noch der neue Jeffrey Deaver bei mir an.

Die Bücher von Sabine Kornbichler lese ich unheimlich gerne und jetzt ist endlich der letzte Krimi bei mir eingezogen. Und zu guter Letzt ist ja vor Kurzem von Stephen King "Doctor Sleep" erschienen, auf den ich schon mächtig gespannt bin. Um das Buch allerdings besser verstehen zu können, musste jetzt erst einmal der Vorgängerband gelesen werden. Den habe ich zwar vor zig Jahren schon mal verschlungen (war damals eine Leihgabe), kann mich aber nur noch an das Grundgerüst der Geschichte erinnern. Also wird dieser jetzt bald gelesen, damit auch "Doctor Sleep" bald ein heimeliges Plätzchen bei mir findet.

Und hier sind die Neuzugänge:


Sonntag, 14. Juli 2013

{Rezension} Die Angebetete von Jeffery Deaver

Cover & Verlag: Blanvalet
Übersetzer: Thomas Haufschild
Gebundene Ausgabe: 576 Seiten
Genre: Amerikanischer Thriller
ISBN: 978-3-7645-0470-0
Erscheinungsdatum: 22.April 2013
Preis: 19,99 €




Die unsichtbare Schlange

In wenigen Tagen wird die Country-Sängerin Kayleigh Towne in ihrer Heimatstadt ein Konzert geben, ihre neueste Single „Your Shadow“ ist bereits äußerst erfolgreich. Alles könnte bestens laufen, wenn da nicht ihr glühendster Fan Edwin Sharp wäre. Der Stalker verfolgt Kayleighs Leben penibel, scheint immer genau zu wissen, was sie gerade macht und ist Kayleigh auch in ihre Heimatstadt nachgereist. Dann geschieht ein Mord im Umfeld von Kayleighs Tourcrew und die Kinetikerin Kathryn Dance, die Kayleigh persönlich kennt, ermittelt in dem Fall. Doch Kathryn Dance vom CBI weiß auch, wenn der Mord auf das Konto des Stalkers geht, wird dies nicht der letzte Mord gewesen sein.

Samstag, 6. Juli 2013

{SuB-Zuwachs} Spannender, Historischer und Unterhaltsamer Buchzuwachs

Hallo Ihr Lieben,

auch in dieser Woche habe ich wieder einigen Büchern Asyl gewährt. Bei einem Online-Buchhändler habe ich zwei tolle Schnäppchen machen können und "nur" zwei Bücher gekauft. Gehe aber einmal davon aus, dass dies nicht mein letzter Buchkauf für diesen Monat bleibt. Schließlich hat er ja erst angefangen *schmunzel*

Außerdem kam vom btb-Verlag ein Rezensionsexemplar an, dessen Kurzbeschreibung sich richtig spannend anhört und dann habe ich mir als Produkttest noch einen rätselhaften Roman ausgesucht, der sich ein wenig gruselig anhört.

Und hier sind meine neuen Bücher:



Samstag, 1. Dezember 2012

{Rezension} Das Teufelsspiel von Jeffrey Deaver

Verlag: Blanvalet-Verlag
Übersetzer: Thomas Haufschild
Taschenbuchausgabe: 544 Seiten
Genre: Amerikanischer Thriller / Reihe
ISBN: 978-3-442-36829-7
Erscheinungsdatum: 09. Oktober 2007
Preis: 8,99 €






Ein 140-Jahre alter Tatort

Die sechzehnjährige Geneva Settle entgeht in einer New Yorker Bibliothek nur knapp einem Mordanschlag. Neben dem NYPD schalten sich auch Amelia Sachs und Lincoln Rhyme in die Ermittlungen ein. Während Sachs den Tatort untersucht, erschießt der mutmaßliche Mörder einen Zeugen, eine Passantin wird angeschossen. Schnell ist klar, dass hier ein Profikiller am Werk ist, der für den Mord an Geneva angeheuert wurde. Doch welches Motiv hat sein Auftraggeber? Hat es etwas mit den Recherchen des Mädchens zu tun, die für einen Schulaufsatz das Leben eines ihrer Urahnen untersucht? Während Rhyme und sein Team noch die Spuren vom Tatort analysieren, geschieht ein nächster Mord.


Mittwoch, 7. November 2012

{Rezension} Das Gesicht des Drachen von Jeffery Deaver


Übersetzer: Thomas Haufschild
Taschenbuchausgabe: 480 Seiten
Genre: Amerikanischer Thriller / Reihe
ISBN: 978-3-442-36091-8
Erscheinungsdatum: 01. Oktober 2004
Preis: 8,99 €
 

Die Suche nach dem Geist

Das chinesische Schiff Fuzhou Dragon ist auf dem Weg nach New York. Mit an Bord ein skrupelloser chinesischer Menschenhändler wie auch einige chinesische Bürger, die illegal in die USA einreisen möchten. Das FBI hat den Menschenschmuggler, der nur unter dem Decknahmen der „Geist“ bekannt ist, im Visier und plant, ihn direkt im New Yorker Hafen zu verhaften. Doch bevor dies passieren kann, sprengt der Geist die Fuzhou Dragon vor der Küste in die Luft und flieht. Auch einige chinesischen Immigranten können sich an Land retten. Während das FBI zusammen mit Lincoln Rhyme und Amelia Sachs versuchen, den Schlangenkopf aufzuspüren, macht sich der Geist auf die Suche nach den Überlebenden des Schiffes, bei denen es sich um politische Dissidenten handelt, da diese sein Gesicht kennen. Eine gnadenlose Jagd durch Chinatown beginnt.


Sonntag, 1. Juli 2012

{Rezension} Nachtschrei von Jeffery Deaver


Taschenbuchausgabe: 512 Seiten
Genre: Amerikanischer Thriller
Übersetzer: Thomas Haufschild
ISBN: 978-3-442-37471-7
Erscheinungsdatum: 18. Oktober 2010
Preis: 9,99 € 

Website: Jeffery Deaver



Der Trickster

„Dies …“, mehr nicht. Nur dieses eine Wort. Doch für den Sheriff einer kleinen Polizeistation in Wisconsin ist dieser Notruf Grund genug, seine Kollegin Brynn McKenzie zu der ermittelnden Adresse zu schicken. Es handelt sich um ein Ferienhaus, weitab von jeder Zivilisation, mitten in einem Naturschutzgebiet am Lake Mondac. Als Brynn bei dem Ferienhaus ankommt, entdeckt sie die Leichen eines jungen Ehepaars, doch auch die Täter sind noch auf dem Gelände und zusammen mit einer verängstigten Zeugin, die den Mördern entkommen konnte, flieht Brynn direkt in das Naturschutzgebiet. Doch die Täter bemerken ihre Flucht und eine atemlose Hetzjagd durch die Nacht in den Wäldern Wisconsins beginnt.



Donnerstag, 29. März 2012

{Rezension} Schutzlos von Jeffery Deaver


 

Verlag: Blanvalet-Verlag
Taschenbuchausgabe: 512 Seiten
ISBN: 978-3-442-37720-6
Übersetzer: Fred Kinzel
Genre: Amerikanischer Thriller
Erscheinungsdatum: 19. März 2012
Preis: 9,99 €





Der strategische Spieler

Corte ist ein „Hirte“, eine Art Bodyguard, der im Auftrag der Regierung Fälle übernimmt, die sich als äußerst riskant gestalten können. So  auch sein neuer Auftrag: Durch Zufall erfährt seine Organisation, dass der Familie Kessler Gefahr von dem berüchtigten Folterer Henry Loving droht. Dieser entführt für seine Auftraggeber Personen, um ihnen geheime Informationen zu entlocken und er schreckt dabei nicht vor Folterungen zurück. Corte bringt die Familie Kessler in ein sicheres Haus und versucht gleichzeitig auf die Spur von Loving zu kommen. Zumal er mit ihm auch noch eine alte Rechnung offen hat: Loving hatte vor Jahren Cortes Mentor gefoltert und ermordet. Ein taktisches und äußerst gefährliches Katz-und-Maus-Spiel beginnt.

Anfangs sieht alles danach aus, dass Loving es auf den Familienvater Ryan Kessler abgesehen hat. Dieser ist Polizist und bearbeitet gerade einige brisante Fälle von Wirtschaftskriminalität, doch sind diese wirklich so heikel, dass hierfür extra Henry Loving angeheuert wird? Zusammen mit seiner Kollegin du Bois versucht Corte auf die Spur des Auftraggebers von Loving zu kommen. Dabei stellen sie jedoch auch bald fest, dass Mitglieder der Familie nicht das sind, was sie auf den ersten Blick zu sein scheinen.

In einem sachlichen, nüchternen, stellenweise auch sehr emotionslosen Schreibstil präsentiert Jeffery Deaver einem seinen neuesten Thriller. Doch diese Schreibweise ist dem Charakter von Corte geschuldet, der fast ohne Gefühle zu zeigen seinem Job nachgeht, diese darf er sich als Hirte auch nicht erlauben. Nicht nur sein Leben würde sonst auf dem Spiel stehen, sondern auch das der ihm anvertrauten Personen. Man benötigt etwas, um sich an diese Schreibweise zu gewöhnen, doch es dauert nicht allzu lange und bald schon ist man gefesselt von der von Anfang bis Ende sehr gut durchdachten, kniffligen Story. Zwar nimmt Jeffrey Deaver zwischendurch immer mal wieder das Tempo etwas aus dem Thriller heraus, dennoch bleibt die Spannung durchweg auf hohem Niveau.

Corte ist ein Taktiker, einer Stratege, der immer versucht, seinen Gegnern einen Schritt voraus zu sein. Sein Privatleben lässt er hierbei fast völlig außen vor, präsentiert seinen ihm anvertrauten Schützlingen nur das Nötigste über sich und möchte auch selbst so wenig wie möglich in deren Privatleben hineingezogen werden. Mit Henry Loving hat er einen mehr als ebenbürtigen Partner gefunden und die Beiden bieten sich im Verlauf des Thrillers ein sehr spannendes und auch rasantes Katz-und-Maus-Spiel.

Während die Familie Kessler geschützt von mehreren Beamten in einem sicheren Haus untergebracht ist, versucht Corte unter Hochdruck, hinter den Auftraggeber von Loving zu kommen. Und hier führt Jeffrey Deaver seine Leser des Öfteren mal an der Nase herum. Immer wieder nimmt die Story neue Wendungen an und so kann man sich bis zum Schluss nicht über die wahren Gründe für Lovings Interesse an der Familie sicher sein.

Die mitwirkenden Figuren sind gewohnt detailreich beschrieben, dennoch offenbart Jeffrey Deaver einem den wahren Charakter seiner Figuren erst so nach und nach und so wirken viele auf den ersten Blick ganz anders als sie letztendlich wirklich sind.

Fazit: Wenn man sich an den nüchtern gehaltenen Schreibstil, der jedoch perfekt zur Story passt, gewöhnt hat, wird man mit einem temporeichen und mit überraschenden Wendungen versehenen Psychothriller belohnt.

Der Autor:
Jeffery Deaver gilt als einer der weltweit besten Autoren intelligenter psychologischer Thriller. Wie kaum ein anderer beherrscht der von seinen Fans und den Kritikern gleichermaßen geliebte Jeffery Deaver den schier unerträglichen Nervenkitzel, verführt mit falschen Fährten, überrascht mit blitzschnellen Wendungen und streut dem Leser auf seine unnachahmliche Art Sand in die Augen. Seit dem ersten großen Erfolg als Schriftsteller hat er sich aus seinem Beruf als Rechtsanwalt zurückgezogen und lebt nun abwechselnd in Virginia und Kalifornien. Seine Bücher, die in 25 Sprachen übersetzt werden und in 150 Ländern erscheinen, haben ihm bereits zahlreiche renommierte Auszeichnungen eingebracht. Die kongeniale Verfilmung seines Romans "Die Assistentin" unter dem Titel "Der Knochenjäger" (mit Denzel Washington und Angelina Jolie in den Hauptrollen) war weltweit ein sensationeller Kinoerfolg und hat dem faszinierenden Ermittler- und Liebespaar Lincoln Rhyme und Amelia Sachs eine riesige Fangemeinde erobert. 

Sonntag, 18. März 2012

{SuB-Zuwachs} Spannende, fantastische & historische Buchpost

Hallo Ihr Lieben,

es ist mal wieder Sonntag und so kommt auch wieder mein Post zu den Neuzugängen in dieser Woche. Zum einen gab es zwei tolle Rezi-Exemplare vom Piper-Verlag, über die ich mich riesig gefreut habe.


"Krieg der Sänger" habe ich schon gelesen/rezensiert und "Ancient Blades" wird hoffentlich genauso super wie schon der erste Band. Tja, und dann kam noch völlig überraschend - nee, wirklich - ein Buch ins Haus geflattert. Irgendwann im letzten Jahr hatte ich den neuen Thriller von Jeffrey Deaver vorbestellt und total vergessen, ist mir auch noch nie passiert, aber gefreut habe ich mich natürlich riesig :))

Wenn aus Minnesang Mord wird …

Die größten Dichter des Mittelalters auf Deutschlands berühmtester Burg – Robert Löhr sprengt mit seiner gleichermaßen schaurigen wie tragikomischen Erzählung des legendären Sängerstreits auf der Wartburg alle Ketten des historischen Romans.

Auf der Wartburg versammeln sich an den Weihnachtstagen 1206 die sechs bedeutendsten Dichter deutscher Zunge. Was als friedlicher Sängergipfel in Zeiten des Bürgerkriegs geplant war, artet aus in gegenseitige Provokationen und Streitereien – und endet mit dem Vorhaben, einen Wettstreit auf Leben und Tod durchzuführen: Wolfram von Eschenbachs Parzival gegen das Nibelungenlied Heinrichs von Ofterdingen und die Minnelieder Walthers von der Vogelweide. Aber es ist ein Spiel mit gezinkten Karten: Absprachen werden getroffen, Intrigen geschmiedet, Menschen verschwinden auf unerklärliche Weise von der verschneiten Burg. Ausgerechnet der jüngste und unbegabteste der Sänger nimmt es auf sich, Licht ins Dunkel zu bringen. Denn auch er muss entscheiden, auf wessen Seite er sich schlägt in diesem Krieg der Sänger.


Echte Helden. Echte Abenteuer. Echte Fantasy.
In der Metropole der Diebe ist er bekannt wie kein Zweiter: Malden hat unzählige Schandtaten begangen – und sich damit ebenso viele Feinde gemacht. Als er plötzlich untertauchen muss, begleitet er Ritter Croy und Magierin Cythera auf eine gefährliche Mission: In den Gräbern der Elfen, die vor 800 Jahren ausgerottet wurden, regt sich neues Leben. Sind die uralten Feinde der Menschen wieder erwacht? Welche dunklen Kräfte haben dies bewirkt? Und welche Rolle spielt der Fremde, der sich Morget nennt und eine der sieben magischen Klingen der Ancient Blades führt? Malden, Croy und Cythera müssen ihr ganzes Geschick und eine ordentliche Portion Glück aufbieten, um dieses Abenteuer zu überleben.


Ein atemberaubendes Duell auf Leben und Tod
Sein Name ist Corte, und er ist ein »Hirte«. Im Auftrag des Staates übernimmt er die Fälle, bei denen normale Bodyguards nichts ausrichten können. Als er erfährt, dass die Familie Kessler von Henry Loving – einem berüchtigten Entführer und Folterer – bedroht wird, ist er sofort bereit, ihren Schutz zu übernehmen. Zwischen Corte und Loving ist noch eine alte Rechnung offen. Um den Kesslers wirklichen Schutz bieten zu können, muss Corte allerdings erst einmal herausfinden, worauf Loving es eigentlich abgesehen hat. Denn in dieser Familie ist niemand, was er auf den ersten Blick zu sein scheint …


Liebe Grüße und macht Euch noch einen schönen Sonntag,
Isabel

Sonntag, 11. Dezember 2011

{SuB-Zuwachs} Spannend & Mystisch

Hallo Ihr Lieben,

auch diese Woche haben wieder ein paar Bücher den Weg zu mir gefunden. Eines habe ich mir für die Blanvalet-Challenge gekauft, lag schon ziemlich lange auf meinem Wunschzettel und jetzt hatte ich einen guten Grund, es mir zu kaufen *schönred*. Dann hatte mich vor kurzem die Autorin Lara Connelly angeschrieben und angefragt, ob ich ihr Buch rezensieren möchte. Nachdem ich mir die Inhaltsangabe durchgelesen habe, habe ich mit Begeisterung JAAAA gesagt. Zu guter Letzt kam noch mein Buchgewinn an, welches ich bei einer Facebook-Aktion des Insel-Verlags gewonnen hatte.


Kampf der Druiden von Lara Conelly
Taschenbuchausgabe: 420 Seiten
Teil 1 der Trilogie
ISBN: 978-3942514125
Erscheinungsdatum: 15. Juli 2011
Preis: 12,90 €

Inhalt:
Die Legende erzählt, dass an Samhain die Grenze zwischen der menschlichen und der feinstofflichen Welt durchlässig ist... Als Gwen Gordon zur Halloween-Party geht und dem Druiden Conall begegnet, ahnt sie nicht, dass diese Nacht ihr Leben verändern wird. Ihr Verstand weigert sich seiner Geschichte zu glauben, aber tief in ihrem Inneren vertraut sie ihm. Wer ist dieser Mann? Sie beschließt seinem Geheimnis auf die Spur zu kommen und gibt ihren gut bezahlten Job auf, um ihn zu suchen. Die Reise führt sie von England über Irland nach Schottland. Während dieser Zeit findet sie neue Freunde unter den Menschen und anderen mystischen Wesen. Conall O´Neill, einst Druide unter dem Einfluss der Tuatha De Danann, sucht nach einem Verbündeten. Seine Zeit in dieser Welt ist begrenzt und will er den Rest seines Lebens unter den Menschen verbringen, muss er seinen Erzfeind Cennmhar unschädlich machen. Als er Gwen begegnet, spürt er die Seelenverwandtschaft und bittet sie um Hilfe,denn sie umgibt ein Geheimnis, welches es noch zu lüften gilt. 

Autorin:
Lara Connelly , 1964 in Thüringen geboren, entdeckte schon früh ihr Interesse für Geschichte und romantische Literatur. Neben ihrer beruflichen Laufbahn schrieb sie Kurzgeschichten, Inzwischen liegt ihr erster Roman vor und sie arbeitet am nächsten Manuskript. Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben, zu leben. Dieses Zitat von Mark Twain begleitet sie seit Jahren und inspiriert sie ständig. Lara Connelly ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann in Mittelhessen. 

Vielen Dank an die Autorin Lara Connelly für die Zusendung des Rezensionsexemplars.



Das Geheimnis des weißen Bandes
Anthony Horowitz
Verlag: Insel Verlag
ISBN: 978-3-458-17543-8
Gebundene Ausgabe: 350 Seiten
Erscheinungsdatum: 12. Dezember 2011
Preis: 19,95 €

Inhalt:
Am Abend eines ungewöhnlich kalten Novembertages im Jahr 1890 betritt ein elegant gekleideter Herr die Räume von Sherlock Holmes‘ Wohnung in der Londoner Baker Street 221b. Er wird von einem mysteriösen Mann verfolgt, in dem er den einzigen Überlebenden einer amerikanischen Verbrecherbande erkennt, die mit seiner Hilfe in Boston zerschlagen wurde. Ist der Mann ihm über den Atlantik gefolgt, um sich zu rächen? Als Holmes und Watson den Spuren des Gangsters folgen, stoßen sie auf eine Verschwörung, die sie in Konflikt mit hochstehenden Persönlichkeiten bringen wird ? und den berühmten Detektiv ins Gefängnis, verdächtigt des Mordes. Zunächst gibt es nur einen einzigen Hinweis: ein weißes Seidenband, befestigt am Handgelenk eines ermordeten Straßenjungen …


Erstmals seit dem Tod von Arthur Conan Doyle erscheint ein neuer Roman um den genialsten Detektiv aller Zeiten, aus der Feder des internationalen Bestsellerautors Anthony Horowitz. Es ist Sherlock Holmes‘ spektakulärster Fall.




Nachtschrei von Jeffery Deaver
Taschenbuchausgabe: 512 Seiten
ISBN: 978-3-442-37471-7
Erscheinungsdatum: 18. Oktober 2010
Preis: 9,99 €
Inhalt:
Zwei Frauen gejagt von einem eiskalten Mörderduo
In einer Polizeistation in Wisconsin geht ein unverständlicher Notruf aus einem einsam gelegenen Ferienhaus ein. Obwohl Brynn McKenzie dienstfrei hat, geht sie der Angelegenheit nach und gelangt als Erste an den Schauplatz eines grausamen Doppelmordes. Beinahe zu spät bemerkt die Polizistin, dass sich außer einer verängstigten Zeugin auch die Täter noch auf dem Grundstück befinden. Und damit beginnt für die beiden ungleichen Frauen eine atemlose Hetzjagd durch die Nacht – ein Albtraum, den sie nur gemeinsam überleben können …


Liebe Grüße
Isabel

Montag, 23. Mai 2011

{Rezension} Opferlämmer von Jeffery Deaver

Verlag: Blanvalet Verlag
Übersetzer: Thomas Haufschild
Gebundene Ausgabe: 576 Seiten
Genre: Amerikanischer Thriller
ISBN: 978-3-7645-0335-2
Erscheinungsdatum: 21. März 2011
Preis: 19,99 €


Eines vorweg: Durch die Komplexität der Story und der Einbindung der Verfolgung des psychopatischen Killers Logan, der als der Uhrmacher bekannt ist, ist es in jedem Fall ratsam, zumindest zuerst „Der gehetzte Uhrmacher“ und vielleicht auch noch „Der Täuscher“ zu lesen, bevor man mit diesem Band beginnt, da man ansonsten Schwierigkeiten haben könnte, die Zusammenhänge zu verstehen.

In New York geht ein Bus an einer Haltestelle in Flammen auf, ausgelöst durch einen elektrischen Lichtbogen. Das hinzugezogene FBI geht von einem terroristischen Anschlag aus und neben dem NYPD wird auch das Ermittlerduo Rhyme/Sachs mit dem Fall betraut. Die Ermittlungen laufen unter Hochdruck und Spuren werden sichergestellt. Doch noch bevor die ersten relevanten Ergebnisse vorliegen, geht bereits ein Erpresserbrief ein: Der Schreiber fordert die Abschaltung einiger Stadtteile vom Strombetrieb, was jedoch unmöglich umzusetzen ist. Noch während Rhyme und Sachs verzweifelt herauszufinden versuchen, wo sich der nächste Anschlag ereignen wird, müssen wieder Menschen sterben, wieder ausgelöst durch einen Stromschlag. Gleichzeitig ermittelt Rhyme aber auch noch zusammen mit der mexikanischen Polizei und der Kinetikerin Kathryn Dance an der Ergreifung des Uhrmachers, der nach wie vor noch auf der Flucht ist und offensichtlich einen neuen Anschlag plant.

Ohne Vorgeplänkel steigt Jefferey Deaver sofort in seinen neuesten Thriller ein und nutzt hierbei eine Tatwaffe, die überall um uns herum gegenwärtig ist: Elektrizität. Sein Mörder tötet mithilfe von Strom, indem er Leitungen eines großen Stromunternehmers manipuliert und für seine Zwecke umfunktioniert. In New York breitet sich die Angst aus, denn der nächste Anschlag könnte sich überall und zu jeder Zeit zutragen und es könnte wirklich jeden treffen. Durch die akribische Spurenauswertung des genialen Ermittlers Lincoln Rhyme und seiner Partnerin Amelia Sachs kommen die Fahnder im Lauf des Thrillers dem mutmaßlichen Täter immer näher, doch Deaver wäre wieder einmal nicht Deaver, wenn sich die Story wie erwartet weiterentwickeln würde. Und so nimmt der Thriller eine überraschende, absolut nicht vorhersehbare und doch logische Wendung. Und auch hier merkt man wieder auf jeder Seite, dass der Autor gründlich recherchiert hat und so vermittelt er die Informationen über Elektrizität gut dosiert, sodass sie durchweg interessant, aber nie langweilig sind.

Die Spannung ist durchweg auf hohem Niveau und steigt im letzten Drittel sogar noch um einiges. Geschickt wechselt Jefferey Deaver immer wieder zwischen der reinen Spurensuche und –analyse, die sich durchweg in der Wohnung des gelähmten Rhyme abspielt und der Ermittlungsarbeit auf den Straßen New Yorks. Da zwischen Erpresserbrief und Durchführung der Tat immer nur wenige Stunden liegen, treibt der Autor seine Leser regelrecht durch seinen Thriller und sein sachlicher, schnörkelloser, temporeicher und so fesselnder Schreibstil sorgt dafür, dass man regelrecht unter Hochspannung steht. Und auch dieses Mal verzichtet der Autor wieder komplett auf reißerische Szenen und spielt hier eher mit der Angst des Ungewissen. Denn jeder Türgriff, jede Treppe, jeder Metallboden könnte unter Strom stehen, könnte Sachs oder Pulaski bei der Sicherung der Spuren an den Tatorten töten. Von dieser hintergründigen Spannung lebt der Thriller, denn ganz offensichtlich hat Rhyme hier einmal wieder einen ebenbürtigen Gegner gefunden.

Hinzu kommt, dass das Motiv wie auch der Täter lange Zeit ein Rätsel sind. Sind hier wirklich Ökoterroristen am Werk, die dem großen Energiekonzern schaden wollen, da dessen Führungsriege immer noch auf die Gewinnung durch Atomstrom und Kohlekraftwerke setzen und kein Interesse an erneuerbaren Energien haben? Dies zumindest ist die Meinung des FBIs. Oder handelt es sich hier um einen Einzeltäter? Zumindest weisen die sichergestellten Spuren darauf hin und somit neigt der Ermittler Rhyme mehr zu dieser Theorie. Oder liegt das Motiv ganz woanders? Jefferey Deaver erzählt seinen Thriller in verschiedenen Handlungssträngen, baut auch immer wieder die Suche der mexikanischen Polizei nach dem Uhrmacher mit ein, die Rhyme tatkräftig unterstützt und so entwickelt sich der gesamte Thriller sehr komplex, aber zu jeder Zeit mühelos verfolgbar, verständlich und vor allem absolut schlüssig.

Gewohnt wenig geht der Autor wieder auf das Privatleben der einzelnen Mitwirkenden ein, wobei diesem jedoch ab und an auch  etwas Platz eingeräumt wird, um den Charakteren mehr Tiefe zu geben. So geht der Autor dieses Mal etwas auf den Undercover-Agenten Fred Dellray ein und auch der „Grünschnabel“ des Teams, Ron Pulaski, ist ein kleiner Nebenstrang vergönnt. Natürlich darf auch wieder nicht Rhymes Betreuer Thom fehlen, allerdings ist seine Rolle sehr sparsam gehalten, wodurch die „Streitigkeiten“ zwischen Thom und Rhyme kaum stattfinden. Was ich schade fand, da dieses Geplänkel doch ab und an die Story angenehm aufgelockert hatte.


Fazit: Wieder einmal ein hervorragend recherchierter und spannender Thriller, der durch eine intelligente und komplexe Story überzeugt.

Donnerstag, 25. Februar 2010

{Rezension} Allwissend von Jeffery Deaver

Übersetzer: Thomas Haufschild
Gebundene Ausgabe: 544 Seiten
ISBN: 376450336X
Erscheinungsdatum: 15. Februar 2010
Preis: 21,95 €


"... Von A nach B nach X ..."

Am Highway 1 der Halbinsel Monterey/Kalifornien wird am Straßenrand ein Kreuz mit dem Datum des kommenden Tages gefunden. Am nächsten Tag wird die junge Tammy entführt, in den Kofferraum ihres Wagens gesperrt und diesen an den Strand gestellt, damit sie bei steigender Flut ertrinkt. Kaum ist dieses schreckliche Verbrechen bekannt, wird beim Chilton Report - einer Internetseite, die sich mit aktuellen und ortsansässigen Themen beschäftigt - das Thema in einem Blog veröffentlicht. Rasend schnell "schießen" sich die Teilnehmer auf den jugendlichen Einzelgänger Travis ein und selbst die CBI-Agentin und Kinesik-Expertin Kathryn Dance und ihr Team gelangen zu der Überzeugung, dass Travis für diese Tat verantwortlich sein muss, da er ein Motiv hat. Doch kurz nach einer ersten Befragung verschwindet Travis und das Morden an Menschen, die sich in dem Blog negativ über ihn geäußert haben, geht weiter ...
 
Auf sehr eindringliche Art beschreibt Jeffrey Deaver, wie rasend schnell in Zeiten des Internets Gerüchte gestreut werden (was es natürlich schon seit Menschengedenken gibt, nur heute halt bedeutend schneller geht) und jemand eines Verbrechens beschuldigt wird, welches er möglicherweise gar nicht begangen hat. Und er zeigt auch den altbewährten "Stille-Post-Effekt" auf. Da wird z. Bsp. aus normalem Haushaltsreiniger plötzlich Giftgas, das bei Neonazis besorgt wurde. Diese Eigendynamik ist sehr nachvollziehbar und glaubwürdig dargestellt. Auch ist wirklich interessant zu verfolgen, wie selbstverständlich die Informationen, welche über Blogs, Chatrooms etc. veröffentlicht werden als wahr hingenommen werden bzw. sich die Nutzer möglicherweise auch gar nicht trauen zu hinterfragen, da sie ansonsten selbst Gefahr laufen könnten, in die "Schusslinie" der Blog-Nutzer zu geraten. Zusätzlich geht er auch auf die Leichtsinnigkeit vieler Internetnutzer ein, die in der vermeintlichen Anonymität des Internets private Informationen über sich bedenkenlos preisgeben und wie diese anschließend gegen sie benutzt werden.

Eigentlich müsste man ja meinen, wenn man so ziemlich am Anfang schon den mutmaßlichen Täter kennt und Kathryn Dance und ihr Team nur noch die Festnahme erfolgreich zum Abschluss bringen müssen, wäre das meiste an Spannung genommen. Aber weit gefehlt! Denn Deaver wäre nicht Deaver, wenn er nicht noch die eine oder andere Überraschung in petto hätte. Zudem erzählt er wieder so anschaulich, abwechslungsreich, informativ und lebendig, dass die Story durchweg auf einem hohen Spannungslevel ist und zum Ende hin noch einmal gewaltig anzieht. Klar sind einige Beschreibungen rund um die Kinesik und das Internet wieder etwas lehrbuchhaft. Allerdings sind diese so gut in die Story eingepackt und informativ, dass man sich hier immer gut unterhalten fühlt und ich als IT-Laie habe hier noch so das ein oder andere Interessante erfahren können.

Seine Charaktere beschreibt er wieder gewohnt detailreich und lebendig. So erfährt man ein wenig mehr über das Privatleben von Kathryn Dance, was in einem wohl dosierten Maß in die Story integriert wurde und er führt auch eine neue Person ein: Jonathan Boling, ein sehr symphatischer Professor Mitte Vierzig, der Kathryn und ihr Team in IT-Fragen tatkräftig unterstützt.

Besonders interessant ist natürlich die Figur von Travis angelegt. Ihn stellt Jeffrey Deaver als einen sehr introvertierten, mürrischen Einzelgänger dar, der von seinen Mitschülern nicht akzeptiert wird und nun auch noch den Beschimpfungen und Bedrohungen durchs Internet ausgesetzt ist. So flüchtet der fanatische PC-Spieler scheinbar lieber in die synthetische Welt von Aetheria des Computerspiels DimensionQuest und bleibt für die Polizei ein Phantom und somit auch für den Leser, da seine Figur undurschaubar dargestellt wird.

Fazit: Jeffrey Deaver ist wieder einmal ein intelligenter, gut recherchierter, ein aktuelles Thema aufgreifender und wohldurchdachter Thriller gelungen, der von der ersten Seite an absolut überzeugt.

Montag, 26. Oktober 2009

{Rezension} Der Insektensammler von Jeffery Deaver

Übersetzer: Hans-Peter Kraft
Tachenbuchausgabe: 480 Seiten
ISBN: 3442359058
Genre: Amerikanischer Thriller
Erscheinungsdatum: Mai 2003
Preis: 8,95 €


 Spannungsgeladene Jagd durch den Paquenoke-Sumpf

Der gelähmte New Yorker Ermittler Lincoln Rhyme hat von einer neuen Art einer Operation erfahren und reist hoffnungsvoll mit seiner Assistentin Amelia Sachs nach North Carolina, um sich dort in einer Spezialkliniker der komplizierten Operation zu unterziehen. Doch bevor es dazu kommt, werden Rhyme und Sachs vom ortsansässigen Sheriff Jim Bell um Unterstützung gebeten. Der sechzehnjährige Einzelgänger und Insektenfan Garett Hanlon hat ein Mädchen in den nahe gelegenen Paquenoke-Sumpf entführt und Sheriff Bell ist mit dem Fall überfordert. Schon schnell können Rhyme und Sachs den jungen Außenseiter ausfindig machen und dem Gefängnis überstellen. Allerdings bleibt das entführte Mädchen verschwunden und Garett weigert sich hartnäckig, ihr Versteck preiszugeben. Als sich eine Bürgerwehr formiert und Amelia feststellt, dass Garett fast panisch vor Angst ist, entschließt sie sich, zusammen mit ihm in die Sümpfe zu fliehen, um das Mädchen zu suchen. Währendessen bleibt Rhyme rat- und hilflos zurück und fängt an, in der Vergangenheit von Garett zu recherchieren. Hierbei stößt er auf eine tödliche Gefahr.

Dieses Mal lässt sich Jeffrey Deaver etwas Zeit, bis er bei seinem Psychothriller die Spannung anzieht, zuerst plätschert die Story mehr so dahin, man fühlt sich jedoch trotzdem bei der Spurensuche und Rhymes gewohnt zynischem Verhalten gut unterhalten. Erst nach gut 200 Seiten zieht die Spannung extrem an und sobald sich Amelia auf die Seite von Garett schlägt und mit ihm in die Sümpfe flieht, ist es fast unmöglich, dass Buch auch nur kurz aus der Hand zu legen.

Was auch äußerst spannungsfördernd ist, sind die überraschenden Wendungen in dem komplexen Psychothriller. Hier ist wirklich nichts so, wie es anfangs scheint. Sehr intensiv und beklemmend beschreibt der Autor die Szenen im Sumpf wie auch das Verhalten von Garett, dem Insektensammler. Eindringlich werden einem nach und nach der Charakter und das Verhalten von ihm näher gebracht.

Auch alle weiteren Figuren sind gewohnt detailreich und lebendig beschrieben. Hier natürlich in erster Linie Rhyme und Sachs, wobei Rhyme wieder gewohnt zynisch, überheblich und herrlich arrogant auftritt. Etwas aufgelockert wird die düstere Stimmung des Psychothrillers durch die gelegentlichen Kabbeleien zwischen Rhyme und seinem „Mädchen für alles“ Thom, der sich absolut nichts von Rhyme vorschreiben lässt und immun gegen seine Sticheleien ist.

Fazit: Alles in allem ist Jeffrey Deaver mit dem vorliegenden Psychothriller wieder ein spannungsgeladenes, sehr facettenreiches Buch gelungen, welches zwar dieses Mal etwas braucht bis Spannung aufkommt, aber Durchhalten wird hier eindeutig belohnt.

Mittwoch, 15. Juli 2009

{Rezension} Der gehetzte Uhrmacher von Jeffery Deaver

Übersetzer: Thomas Haufschild
Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
ISBN: 3764502029
Genre: Amerikanischer Thriller
Erscheinungsdatum: 16. Februar 2007
Preis: ---

Ein Wettlauf gegen die Uhr

Zwei grausame Morde erschüttern New York. An beiden Tatorten, die augenscheinlich nichts miteinander zu tun haben, findet sich jedes Mal eine kleine, tickende Standuhr. Ansonsten hinterlässt der Mörder, der sich selbst „der Uhrmacher“ nennt, keine Spuren. Lincoln Rhyme und Amelia Sachs nehmen die Ermittlungen auf und erhalten unerwartete Hilfe von Kathryn Dance, eine Spezialistin für Körpersprache. Scheinbar schnell können sie die Spur des Uhrmachers aufnehmen, doch bald müssen sie feststellen, dass dieser ihnen immer einen Schritt voraus ist.

In ihrem 7. Fall haben es das Ermittlerduo Rhyme/Sachs wieder mit einem äußerst intelligenten und wandlungsfähigen Gegner zu tun. Jeffrey Deaver steigt sofort in die Geschichte ein und beginnt die Story mit seinem Mörder, dem Uhrmacher, und seinem Komplizen. So wechseln sich die Erzählstränge ab und diese sind präzise gelegt, sodass sich die Spannung immer auf einem extrem hohen Level befindet. Was diese noch erhöht: Während der Ermittlungen müssen Rhyme und Sachs feststellen, dass der Uhrmacher 10 dieser kleinen Standuhren erworben hat. So ist klar, dass er bei weiten sein Morden noch nicht beenden wird. Rhyme und Sachs ermitteln gegen die Uhr und die Zeit drängt.

Atmosphärisch sehr dicht erzählt der Autor seinen Thriller. Die vielen und unvorhersehbaren Wendungen überraschen ein ums andere Mal und man stellt während des Lesens immer mehr fest, dass das Ermittlerduo hier einen ebenbürtigen Gegner gefunden hat.

Neben den bereits bekannten Charaktere aus vorherigen Bänden, die gewohnt lebendig beschrieben sind, ist dieses Mal auch eine neue Figur mit eingebaut. Hierbei handelt es sich um die Kinesik-Expertin Kathryn Dance. Von ihr erhalten Lincoln Rhyme und Amelia Sachs wertvolle Hinweise in Bezug auf die Identität des Mörders. Auch wenn Rhyme der Expertin für Körpersprache anfangs äußerst skeptisch und gewohnt zynisch gegenübersteht, lernt er sie und besonders ihre Fähigkeiten im Laufe des Thrillers doch zu schätzen.

Fazit: Wieder einmal ist Jeffrey Deaver ein überaus intelligenter, sehr facettenreicher und äußerst spannender Thriller gelungen, der einem mindestens eine schlaflose Nacht beschert.