Leseempfehlungen

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Dienstag, 3. Januar 2012

{Leseeindruck} Fünf von Ursula Poznanski


 

Verlag: Wunderlich Verlag
Gebundene Ausgabe: 384 Seiten

Genre: Deutscher Thriller
ISBN: 978-3805250313

Erscheinungsdatum: 16. Februar 2012
Preis: 14,95 €

Dumpfes Muhen begrüßt den Tag

Ein Mann sitzt in einer Küche. Er hat Todesangst. Eine Frau steht vor ihm, beruhigt ihn und zielt  gleichzeitig mit einer Waffe auf ihn. Was für ein Prolog! Auf diesen nur 1 ½ Seiten erzeugt die Autorin bereits eine Spannung, die regelrecht greifbar ist. Dann springt die Story kurz zum Tatort auf der Kuhwiese, die in der Kurzbeschreibung erwähnt wird, nur um dann sofort zum Ermittlerduo Kaspary und Wenninger zu wechseln.

Hier nimmt Ursula Poznanski die Spannung erst einmal etwas heraus und stellt einem die Ermittler Beatrice Kaspary und Florin Wenninger in ihrem Berufsalltag vor. Beide kommen hierbei ziemlich sympathisch rüber und schnell stellt man fest, dass Beatrice und Florin sich gut verstehen und gerne zusammenarbeiten. Diese Verschnaufpause hält jedoch nur einen kurzen Moment an, denn schnell kommt der Anruf vom Fund der Frauenleiche auf der Kuhweide und man erlebt die Ermittler bei der Tatortuntersuchung, welche die Autorin recht ausführlich beschreibt. Dies ist jedoch kurzweilig und interessant beschrieben und passt natürlich absolut zum Verlauf der Story. Zumal man als Leser selbst auch schon einige Informationen erhält und zudem die Neugier angeregt wird, denn auf den Fußsohlen der Toten werden seltsame Zahlenkombinationen gefunden.

Ursula Poznanski findet einen guten Mix zwischen spannender und interessanter Krimihandlung und dem Privatleben ihrer Protagonisten. Letzteres ist gut dosiert in die Story eingearbeitet und hierdurch bekommt man schnell eine sehr gute Vorstellung der Ermittler, besonders von Beatrice Kaspary. Ihr Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen und ihr gelingt es recht mühelos, bereits auf den wenigen Seiten die Neugier des Lesers zu wecken und gleichzeitig auch schon eine gewisse Spannung aufzubauen, die einen an das Buch bindet.


Die Autorin
Ursula Poznanski wurde 1968 in Wien geboren, studierte sich einmal quer durch das Angebot der dortigen Universitäten und landete schließlich als Redakteurin bei einem medizinischen Fachverlag. Nach dem fulminanten Erfolg ihres Jugendromans «Erebos» widmet sie sich nun hauptsächlich dem schreiben. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien.



Hier könnt die Leseprobe selbst lesen

Dienstag, 20. Dezember 2011

{Leseeindruck} Angsthauch von Julia Crouch


 

Verlag: Ullstein
Übersetzer: Sybille Uplegger

Taschenbuchausgabe: 448 Seiten
ISBN: 9783548283326
Genre: Englischer Krimi

Erscheinungsdatum: 13. Januar 2012
Preis: 9,99 €


Christos ist tot …

… damit beginnt nach einer kleinen Einführung der Roman von Julia Crouch und mit diesem Satz ändert sich das Leben von Rose und ihrer Familie von Grund auf. Eben erst haben sie sich ihren Traum von einem Häuschen in den Hügeln von Wiltshire erfüllt, da erreicht Rose diese schreckliche Nachricht von ihrer Freundin aus Kindertagen. Als sie erfährt, dass Polly nach England zurückkehren will, bietet Rose ihr spontan an bei ihnen einzuziehen.

Auch wenn man die Kurzbeschreibung nicht gelesen hat, spürt man gleich zu Beginn, dass der Einzug von Polly und ihrer Söhne mit Problemen behaftet ist. Denn ganz offensichtlich war zwar Christos ein guter Freund von Rose und ihrem Mann Gareth, doch dessen Witwe Polly  kann Gareth nicht leiden.

Der Schreibstil von Julia Crouch ist eher ruhig gehalten und sehr einnehmend. Früh merkt man, dass die Autorin viel Wert auf die Charakterbeschreibung und somit auf die Gefühlswelt ihrer Protagonisten legt. So geht sie bereits auf den wenigen Seiten schon sehr intensiv auf das bisherige Leben von Rose und Gareth ein, wodurch man eine gewisse Vorstellung des Ehepaares erhält. Gareth scheint mehr der introvertierte Typ zu sein, der zu Depressionen neigt und Probleme lieber totschweigt. Rose dagegen wünscht sich, mit ihm darüber reden zu können, weiß sie doch genau, dass sonst die nächste Krise vorprogrammiert ist. So merkt man schnell, dass bei den Beiden offensichtlich der idyllische äußere Schein trügt und dass ihre Ehe mit einigen Problemen behaftet ist.

Inwieweit das Buch noch Spannung aufbaut kann man bei der kurzen Leseprobe nicht sagen, da sie mit der Ankunft von Polly in England endet. Die Schreibweise von Julia Crouch lässt jedoch vermuten, dass man hier einen durchaus spannenden Roman geboten bekommt, der weniger Wert auf reißerische Szenen legt, sondern hier mehr das Kopfkino des Lesers in Aktion treten lässt. In jedem Fall wirft die LP aber schon einige Fragen auf, gerade in Bezug auf Polly und könnte sich so durchaus noch sehr fesselnd entwickeln.

Die Leseprobe könnt Ihr hier selbst lesen!

Montag, 24. Oktober 2011

{Leseeindruck} Schuld währt ewig von Inge Löhnig


Verlag: List Taschenbuch Verlag
Taschenbuchausgabe: 432 Seiten

Genre: Deutscher Thriller
ISBN: 9783548610696

Erscheinungsdatum: 10. November 2011
Preis: 8,99 €

Alles ist vergänglich

Sanne lebt zurückgezogen auf einem alten Gutshof, ihr einziger Begleiter ist ein zugelaufener Kater. Immer wieder driften Sannes Gedanken zum kleinen Ludwig ab, der bereits seit 6 Jahren tot ist und über dessen Tod sie bis heute nicht hinweg ist. Eugen Voigt ist Frührentner und seinen einzigen Sinn im Leben sieht er noch darin, von seiner Wohnung aus Verkehrssünder zu fotografieren und zu melden. Doch eines Tages im November fotografiert er hierbei einen scheinbaren Autounfall, bei dem der Architekt aus dem Nachbarhaus überfahren wird. Dühnfort und Gina werden zum Unfallort gerufen und nach ersten Zeugenbefragungen muss davon ausgegangen werden, dass es sich hier nicht um einen Unfall, sondern um Mord handelt.

Inge Löhnig beginnt ihren neuesten Thriller zwar ziemlich ruhig, dennoch gelingt es ihr praktisch wieder von der ersten Seite an, eine atmosphärische Dichte aufzubauen, die einen sofort in die Story eintauchen lässt. Und ihr flüssiger, bildhafter Schreibstil tut sein übriges, dass man sich sofort gut unterhalten fühlt. Entsprechend der Jahreszeit ist die Stimmung gerade bei Sanne eher gedrückt, traurig und melancholisch angelegt. Man spürt regelrecht, dass eine schwere Schuld auf ihr lastet. Anders sieht es da schon wieder bei Gina und Dühnfort aus. Diese sind jetzt seit 4 Monaten ein Paar, halten das aber verständlicherweise auf der Arbeit geheim und genießen ihr Leben und ihr Verliebtsein.

Da Inge Löhnig gleich auf den wenigen Seiten der Leseprobe häufig die Handlungsstränge wechselt, verspricht die Story zum einen wieder komplex angelegt zu sein und zum anderen temporeich erzählt zu werden. Und da ich bereits die vorherigen Bände der Autorin kenne, gehe ich fest davon aus, dass die Spannung auch nicht mehr lange auf sich warten lassen wird.

Hier  geht es zur Leseprobe bei vorablesen.de

Mittwoch, 14. September 2011

{Leseeindruck} Tabu von Casey Hill

Verlag: rororo-Verlag
Taschenbuchausgabe: 448 Seiten

Genre: Englischer Thriller
ISBN: 978-3-499-25664-6

Erscheinungsdatum: 01. November 2011
Preis: 9,99 €


Der Mörder kennt kein Tabu

Reilly Steel ist CSI-Spezialistin und lebt seit einigen Monaten in Irland, das Heimatland ihres Vaters. Vieles ist hier anders als in Kalifornien und Reilly hat noch einige Probleme, sich hier zurecht zu finden.

Der Prolog berichtet kurz über das Zusammentreffen von Reilly und ihrer kleinen Schwester Jess mit einem Nachbarn, scheinbar handelt es sich hierbei um einen Pädophilen. Die 10-jährige Jess provoziert den Nachbarn, Reilly ist hierüber entsetzt, aber auch beeindruckt von Jess. Die Leseprobe lässt ahnen, dass etwas mit Jess passiert ist, doch um was es sich handelt, bleibt noch im Dunkeln. Allerdings scheint dies Reilly nach all den Jahren immer noch stark zu beschäftigen.

Im ersten Kapitel erfährt man bereits einiges über Reilly Steel  wie auch über ihr Team im forensischen Institut, dessen Leitung sie übernommen hat. Reilly ist immer noch dabei, sich in Dublin einzuleben, scheint viel Wert auf Teamarbeit zu legen und liebt ihre Arbeit.

Chris Delaney von der Mordkommission und sein Kollege Kennedy betreten im nächsten Kapitel die Thrillerbühne. Die Beiden bearbeiten gerade den Mordfall einer männlichen, kopflosen Leiche als sie einen weiteren Mordfall übertragen bekommen. Am Tatort angekommen treffen sie auf Reilly, die bereits ihre Arbeit aufgenommen hat.

Der Schreibstil von Casey Hill ist eher ruhig angelegt, sehr einnehmend und flüssig. Ausführlich geht sie auf die Tatortbesichtigung und auch auf das Zusammentreffen von Reilly und den beiden Detectives ein. Dies alles gestaltet sich jetzt nicht unbedingt spannend, ist aber durchaus schon interessant und wirft einige Fragen auf, welche die Neugier beim Lesen anregt.

Die Leseprobe lässt erahnen, dass Casey Hill gleich viel Wert auf die Handlung wie auch auf ihre Mitwirkenden zu legen scheint. Dies verspricht dem Thriller im Lauf der Geschichte viel Tiefe zu geben und lässt auf einen komplexen Thriller hoffen.

{Leseeindruck} Der Augenjäger von Sebastian Fitzek

Verlag: Droemer Knaur Verlag
Gebundene Ausgabe: 432 Seiten

Genre: Deutsche Psychothriller
ISBN: 978-3-426-19881-0

Erscheinungsdatum: 27. September 2011
Preis: 19,99 €

Unerwünschte Wahrheit

Anhand eines Zeitungsberichts gibt Sebastian Fitzek dem Leser einen kurzen Abriss zum Inhalt von „Der Augensammler“, was ich sehr gut finde, da „Der Augenjäger“ direkt an den 1. Band anknüpft und man sich hierdurch sofort in der Story zurechtfindet.

Der Thriller beginnt mit Johanna Strom, die nahe Hamburg in einer psychiatrischen Klinik lebt. Für sie ist heute genau der richtige Tag zum Sterben. Sehr eindringlich beschreibt der Autor Johannas bisheriges Leben, das schlimmer hätte nicht verlaufen können und sie als gebrochene Frau zurückgelassen hat. Immer wieder trifft sie bei ihren täglichen Spaziergängen im Klinikpark einen älteren Mann. Irgendwann entschließt sie sich ihn anzusprechen. Was sich für sie zum Alptraum gestaltet.

Dann macht die Leseprobe einen Sprung von 5 Monaten und man begegnet Alexander Zornbach wieder, dessen Handlungsstrang in der Ich-Form gehalten ist. Zornbach ist immer noch auf der verzweifelten Suche nach seinem Sohn. Das Ultimatum ist um einige Minuten verstrichen, als die Polizei in seinem Beisein den Frachtraum eines alten Schiffes öffnet. Doch von Julian keine Spur. Dieses Kapitel ist extrem temporeich und fesselnd gehalten. Sofort erhält man wieder einen Bezug zu Zornbach, der mit der festen Überzeugung zu dem Frachtschiff gekommen ist, hier nur noch die Leiche seines Sohnes zu finden. Doch der Augensammler hat ein viel perfideres Spiel für ihn vorgesehen. Wie dies jedoch ausgeht, erfährt man nicht und somit ist nicht nur die Neugier geweckt, sondern auch die Spannung bereits auf Seite 39 extrem hoch.

Szenenwechsel zur Physiotherapeutin  Alina Gregoriev, wiederum 7 Wochen später. Hier nimmt Fitzek die Spannung wieder etwas heraus, als Alina auf Dr. Suker trifft, allerdings ist sie jederzeit unterschwellig zu spüren. Dr. Suker sitzt seit einigen Monaten in Einzelhaft, hat sich beim Sport einen Nerv eingeklemmt und soll von Alina entsprechend behandelt werden. Die Polizei erhofft sich hierdurch, dass Dr. Suker möglicherweise Alina einige entscheidende Informationen anvertraut. Doch Dr. Suker weiß sehr genau, wer Alina ist und lässt sie dies auch wissen. Nur woher hat er diese Informationen?

Wie nun diese drei Erzählstränge in Verbindung stehen, warum Dr. Suker bereits in Haft ist, ob Zornbach (wovon ja eigentlich auszugehen ist) noch am Leben ist, wo sich sein Sohn befindet und ob er noch lebt, … . Die Leseprobe wirft bereits auf den ersten 50 Seiten dermaßen viele Fragen auf, fesselt einen von der ersten Seite mit dem flüssigen, rasanten und leicht zu lesenden Schreibstil des Autors, dass man nur hoffen kann, dass Fitzek dieses Tempo und das hohe Spannungsniveau halten kann. Wenn ja, ist „Der Augenjäger“ ein erstklassiger Psychothriller.

Samstag, 10. September 2011

{Leseeindruck} Ein Herzschlag bis zum Tod von Sara J. Henry


Verlag: dtv Verlag
Übersetzer: Susanne Goga-Klinkenberg

Taschenbuchausgabe: 336 Seiten
Genre: Kanadischer Thriller
ISBN: 978-3-423-24888-4

Erscheinungsdatum: 01. Oktober 2011
Preis: 14,90 €


Das Rätsel um Paul

Der Thriller beginnt mit der Rettung eines kleinen Jungen. Beim Überqueren des Lake Champlain sieht die Sportreporterin Troy durch Zufall, wie etwas von der Fähre ins Wasser fällt. Fest davon überzeugt, dass es sich um ein Kind handelt, denkt sie nicht lange nach und springt hinterher. Troy gelingt es unter größter Anstrengung, den kleinen, französisch sprechenden Jungen zu retten.

Kaum hat Troy den Kleinen gerettet, ist ihr auch schon klar, dass er nicht durch Zufall ins Wasser geworfen wurde, sondern mit Absicht. Denn am Anleger sind weder die verzweifelten Eltern, noch Polizei oder Rettungskräfte zu finden und das Schlimmste, dem kleinen Paul sind die Ärmel seines viel zu großen Sweatshirts um den Körper gebunden worden, wie bei einer Zwangsjacke.

Ohne groß nachzudenken, nimmt Troy den Kleinen mit zu sich nach Hause nach Lake Placid. Bedingt ist dies wohl durch ein Erlebnis aus ihrer Vergangenheit. Denn durch die Ich-Form erfährt man bereits auf wenigen Seiten sehr viel über die ziemlich unkonventionell lebende Sportlerin, die eine ausgeprägte soziale Ader hat.

Sara J. Henry gelingt es wirklich mühelos durch ihre ruhige, fesselnde, sehr eindringliche und einfühlsame Schreibweise eine atmosphärische Dichte aufzubauen. Und wenn auf den ersten Seiten jetzt noch nicht unbedingt eine hohe Spannung aufkommt, wirft die Story doch bereits schon so viele Fragen auf und berührt einen das Schicksal von Paul, dass man einfach nur gebannt weiterlesen kann.

Mittwoch, 31. August 2011

{Leseeindruck} Dead Beautiful - Deine Seele in mir von Yvonne Woon

Verlag: dtv-Verlag
Übersetzer: Nina Frey

Hardcover-Ausgabe: 480 Seiten
Genre: Fantasy
ISBN: 978-3-423-76038-6

Erscheinungsdatum: 01. Oktober 2011
Preis: 16,95 €


Rätselhafter Todesfall

Renée findet eines Abends durch Zufall ihre Eltern tot im Wald, lauter Geldstücke um die beiden Leichen verteilt. Am Tag der Beerdigung zieht ihr herrischer Großvater bei der 16-jährigen ein, der fortan ihr gesetzlicher Vormund ist. Renée hat ihn das letzte Mal mit sieben Jahren gesehen und hat große Probleme, sich an seine stringenten Regeln zu halten. Zudem kommt noch hinzu, dass er Renée auf das Gottfried-Institut nach Maine schicken will. Renée ist entsetzt darüber, dass sie auch noch aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen werden soll. Doch ihr Großvater hat überzeugende Argumente und auch ihr sind die Todesumstände ihrer Eltern mehr als merkwürdig vorgekommen.

Schon nach wenigen Seiten taucht man in die Geschichte von Renée ein. Mit ein Grund mag sein, dass die Autorin bei der Erzählweise die Ich-Form gewählt hat und man hierdurch sehr schnell einen Bezug zu Renée erhält und somit natürlich auch schon einiges über sie erfährt. Dadurch kann man auch wunderbar ihren Zorn auf ihren so konservativen, strengen Großvater nachvollziehen, der sie ständig gängelt, ihr Regeln aufzwingt und ihr Leben komplett umzukrempeln versucht.

Hinzu kommt aber auch, dass sich die Story von Anfang an sehr mysteriös und rätselhaft gestaltet. Bedingt ist dies durch die mehr als seltsamen Todesumstände von Renées Eltern. Aber auch der Prolog, der ebenfalls von Renée erzählt wird, wirft eine Menge Fragen auf und macht neugierig. Und noch ein Plus ist der Schreibstil von Yvonne Woon, der äußerst fesselnd, bildhaft und flüssig daherkommt. Dies alles zusammengenommen verspricht ein spannendes und mysteriöses Buch zu werden.

Hier  findet Ihr die Leseprobe.

Dienstag, 30. August 2011

{Leseeindruck} Nichts als Erlösung - Judith Kriegers 5. Fall von Gisa Klönne

Verlag: Ullstein Verlag
Gebundene Ausgabe: 352 Seiten

Genre: Deutscher Krimi
ISBN: 9783550087776

Erscheinungsdatum: 10. Oktober 2011
Preis: 19,99 €


Von einem Albtraum in den nächsten

Eine Person nimmt Abschied von ihrem Zuhause, zu dem sie nicht mehr zurückkehren möchte. Eric Sievert sucht im Wald nahe Biblis nach keltischen und römischen Funden, um diese zu Geld zu machen. Kommissarin Judith Krieger weckt ein Albtraum. Um den düsteren Erinnerungen zu entfliehen, geht sie mitten in der Nacht joggen. Mitten in der Altstadt von Köln hört sie Hilfeschreie.

Auf den wenigen Seiten der Leseprobe stellt Gisa Klönne ihren Lesern schon einige Mitwirkenden vor und dies bereits mit einer Intensität, dass man fast augenblicklich eine Vorstellung von ihnen erhält. Ihr Schreibstil ist eher ruhig angelegt, jedoch durchaus schon fesselnd. Und da die unterschiedlichen Handlungsstränge scheinbar absolut nichts miteinander zu tun zu haben scheinen, dies natürlich aber nicht der Fall ist, ist das Interesse in jedem Fall geweckt.

Fazit: Die Leseprobe verspricht eine komplexe und durchaus spannende Story mit gut herausgearbeiteten Charakteren und einer sympathischen Protagonistin.

Hier geht es zur Leseprobe.

Dienstag, 23. August 2011

{Leseeindruck} Die Larve von Jo Nesbo


Verlag: Ullstein Verlag
Übersetzer: Günther Frauenlob

Gebundene Ausgabe: ca. 528 Seiten
Genre: Skandinavischer Thriller
ISBN: 9783550088735

Erscheinungsdatum: 10. Oktober 2011
Preis: 21,99 €


Ich sehe dich ganz genau

Ein 19-jähriger Drogensüchtiger mit einer Kugel im Körper reflektiert sein bisheriges Leben. Der Flugkapitän Thord Schultz landet aus Bangkok kommend in Oslo, an Bord sind Drogen. Diese nimmt die Reinigungskraft Sergej Ivanov unauffällig in Empfang, um sie entsprechend weiterzugeben.  Mit der gleichen Maschine kehrt auch Harry Hole nach 3 Jahren aus Hongkong nach Oslo zurück und checkt wieder im Hotel Leon ein.

Ganz eindeutig sind Drogen das Thema dieses neuen Harry-Hole-Thrillers, denn jeder Handlungsstrang bezieht sich darauf. Selbst der von Hole, denn während er sich auf den Weg zu seinem Hotel macht, kommt er im Drogen- und Prostituierten-Milieu vorbei.

Jo Nesbos Schreibstil ist gewohnt direkt, eindringlich und fesselnd. Obwohl man auf den ersten 15 Seiten jetzt natürlich noch nicht so viel von der Story erfährt, scheint sie sich wieder sehr komplex aufzubauen, hierauf deuten die vielen unterschiedlichen Mitwirkenden auf den wenigen Seiten hin.

Mühelos gelingt es Jo Nesbo auch wieder, seinen Charakteren nach wenigen Seiten Konturen zu geben, sodass man eine gute Vorstellung von ihnen erhält und so auch einiges über ihr bisheriges Leben erfährt. Und bereits jetzt ist eine gewisse Grundspannung zu spüren, die wieder auf einen vielschichtigen, gut durchdachten und fesselnden Thriller hoffen lässt.

Hier geht es zur Leseprobe bei vorablesen.de: Leseprobe: Die Larve von Jo Nesbo