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Montag, 14. Januar 2013

{Rezension} Die Furcht des Weisen - Zweiter Tag, Band 2 von Patrick Rothfuss

Cover & Verlag: Klett-Cotta
Übersetzer: Jochen Schwarzer, Wolfram Ströle
Gebundene Ausgabe: 522 Seiten
Genre: Fantasy
ISBN: 978-3608939262
Erscheinungsdatum: 24. Januar 2012
Preis: 22,95 €




Im Land der Feen und Adem

Auf der Rückreise zum Hof des Maer begegnet Kvothe der betörenden Felurian. Völlig willenlos und bezaubert von deren Schönheit folgt Kvothe ihr ins Feenreich. Bisher hat kaum ein Mann jemals wieder den Weg zurück gefunden, doch durch eine List gelingt es dem jungen Mann, sich aus ihren Armen zu befreien. Kaum in der Welt des Commonwealth zurückgekehrt, macht sich Kvothe auf den Weg zur Heimat der Adem, um von ihnen in die Kunst des Lethani eingeführt zu werden. Doch nach einiger Zeit führt ihn seine Reise wieder zurück zum mächtigen Maer und  an dessen Hof.


Sonntag, 3. Juni 2012

{Rezension} Die Furcht des Weisen, Teil 1 von Patrick Rothfuss



Verlag: Klett-Cotta-Verlag
Gebundene Ausgabe: 859 Seiten
Genre: Fantasy
ISBN: 978-3608938166
Erscheinungsdatum: 24. Oktober 2011
Preis: 24,95 €




Kvothes Geschichte geht weiter

Der zweite Tag ist angebrochen und Kvothe erzählt Bast und dem Chronisten sein abenteuerliches Leben weiter. Das neue Trimester an der Akademie steht an und Kvothe drücken nach wie vor Geldsorgen, auch hat er immer noch keinen Zugang zur Bibliothek, was seine Vorbereitungen für die anstehenden Prüfungen erschweren. Aber auch Ambrose hat seinen Hass auf den Edema Ruh nach wie vor nicht vergessen.



Samstag, 19. Mai 2012

{SuB-Zuwachs} Fantastischer & historischer Buchzuwachsr

Hallo Ihr Lieben,

keine Woche ohne neue Bücher ... wie schön! Auch diese Woche kam ein Rezi-Exemplar bei mir an und zwei Bücher habe ich mir von einer lieben Kollegin ausgeliehen. Aber schaut selbst:



Montag, 30. Januar 2012

{Rezension} Der Name des Windes von Patrick Rothfuss



Gebundene Ausgabe: 860 Seiten
ISBN: 978-3608938159
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: September 2008
Preis: 24,95 €


 
Im Gasthaus zum Wegstein

Irgendwo in einem kleinen Dorf im Commonwealth bewirtschaftet der junge Kote zusammen mit seinem Lehrling Bast ein kleines Wirtshaus. Allabendlich treffen sich dort die Einheimischen und erzählen sich Geschichten. Auch viele Geschichten über Kvothe, den großen Magier. Eines Tages besucht ein Chronist das Wirtshaus und erkennt, welche Person sich wirklich hinter dem Wirt verbirgt. Mit ein wenig Überredungskunst gelingt es ihm, den verschlossenen, etwas mürrisch wirkenden Kvothe dazu zu bringen, ihm sein Leben zu erzählen. Hierfür muss er sich jedoch drei Tage Zeit nehmen, denn Kvothe bestimmt den Rhythmus der Geschichte selbst.

Der erste Band „Der Name des Windes“ beinhaltet den ersten Tag von Kvothes Erzählungen. Und so erlebt man einen wissbegierigen, klugen Jungen, der Sohn fahrender Spielleute ist und dank dem Arkanisten Ben seine schier unstillbare Neugier befriedigt bekommt. Ben ist es auch, der bei Kvothe den Wunsch weckt, auf der Universität für hohe Magie aufgenommen zu werden. Doch der Weg dorthin ist steinig, denn schon bald ist das glückliche Leben vorbei. Seine Eltern und die gesamte Truppe werden grausam ermordet, Kvothe muss als Bettler in der Hafenstadt Tarbean leben, bis er sich irgendwann dann doch dazu aufrafft und sich auf den Weg zum Arkanum macht, der Universität für hohe Magie. Und immer hat er nur ein Ziel vor Augen. Soviel wie möglich über die Chandrian zu erfahren, die Dämonen, die seine Eltern ermordet haben.

Patrick Rothfuss hat hier wirklich ein Meisterwerk geschaffen. Von der ersten Zeile an ist man fasziniert von der bildgewaltigen, fesselnden, anspruchsvollen, ja stellenweise regelrecht poetischen Sprache des Autors. Die Geschichte von Kvothe erzählt er aus zwei Perspektiven. Einmal in der dritten Person, diese spielt  ausschließlich in der Gegenwart im Wirtshaus zum Wegstein. Hier lernt man ein wenig das momentane Leben von Kvothe als Wirt kennen und liest über einige sagenumwobene, fantastische Geschichten, die über ihn im Commonwealth kursieren. Und mit der Zeit erfährt man, dass diese zwar maßlos übertrieben sind, sich dahinter aber doch ein Fünkchen Wahrheit verbirgt.

Der Hauptteil des Buches ist jedoch in der Ich-Form geschrieben und man erlebt die Geschichte von Kvothe so kennen, wie er sie dem Chronisten erzählt. Patrick Rothfuss ist stellenweise schon sehr detailverliebt. Aber dies stört in keiner Weise und ihm gelingt es mühelos, das abenteuerliche Leben von Kvothe spannend, oftmals sehr witzig, tiefgründig und sehr unterhaltsam zu vermitteln. Der Autor erschafft so eine farbenprächtige, fantasievolle und stellenweise auch sehr düstere Welt und lässt einen hierdurch hautnah am Leben seines Protagonisten teilhaben.

Kvothe ist kein einfacher Charakter. Schon in jungen Jahren steckt er voller Fragen. In dem Arkanisten Ben findet er einen Lehrer, der seinen Horizont erweitert, sein einzigartiges Talent entdeckt und ihn entsprechend fördert. Doch der Tod seiner Eltern wirft ihn aus der Bahn und es dauert Jahre bis er sich seinem eigentlichen Ziel wieder widmet und zur Universität geht. Doch auch hier eckt er mit seiner stellenweise arroganten und überheblichen Art immer wieder an, doch die Meister dort erkennen auch sein Talent und er findet Förderer, schafft sich aber auch Feinde. 

Da Kvothe seine Geschichte selbst erzählt, geht er auch in der Beschreibung seines Charakters sehr selbstkritisch um und so stört einem das oftmals etwas überhebliche Verhalten des jungen Mannes nicht, denn dies bringt ihn auch oft in ziemlich missliche Lagen und er muss erkennen, dass ihn da wohl doch die jugendliche Unbesonnenheit getrieben hat. So ist sein Charakter sehr vielschichtig und vor allem sehr sympathisch angelegt. Aber auch sehr geheimnisvoll, denn man lernt im ersten Band ja nur den jungen Kvothe kennen, hört aber schon einige sagenhafte Geschichten über ihn, die er angeblich in späteren Jahren erlebt hat. Und auch die weiteren Figuren sind bis in die kleinste Nebenrolle vielschichtig angelegt, sodass sie in ihren Handlungen überzeugen und es auch öfter einmal verstehen, einen zu überraschen.


Fazit: Ein Fantasyroman, der ganz klar aus der breiten Masse durch den farbenprächtigen und bildgewaltigen Sprachstil des Autors heraussticht wie auch durch seine komplexe, fantasievolle Geschichte.
Der Autor:
Patrick Rothfuss, geboren 1973 in Madison (Wisconsin), unterrichtet als Universitätsdozent und lebt in Wisconsin. In seiner Freizeit schreibt er satirische Kolumnen und versucht sich in Alchemie. »Der Name des Windes« ist sein erster Roman.

2007 wurde Patrick Rothfuss für seinen Roman »Der Name des Windes« mit dem Quill Award sowie dem Pulishers Weekly Award für das beste Fantasy-Buch des Jahres ausgezeichnet, 2009 hat das Buch den Deutschen Phantastik Preis als bester internationaler Roman erhalten.

Sonntag, 8. Januar 2012

{SuB-Zuwachs} Historisch, fantastisch & spannend

Hallo Ihr Lieben,

auch im Neuen Jahr lässt der Buchzuwachs nicht lange auf sich warten und so sind wieder einige Bücher in meine Bücherwand gewandert. Zum einem habe ich einen schon ewig zu Hause liegenden Buchgutschein endlich eingelöst und mir 3 Taschenbücher für die Blanvalet-Challenge geholt und zum anderen hat mir eine liebe Kollegin den ersten Teil einer Fantasy-Trilogie ausgeliehen. Ja, und zum Ende der Woche kam noch eine Rezi-Exemplar vom Heyne Verlag an. Vielen lieben Dank dafür!

Alan Bradley
Flavia de Luce - Mord im Gurkenbeet
Inhalt:
Eine liebenswerte Giftmischerin. Der Debütroman von Alan Bradley sorgte bereits vor Erscheinen für eine beispiellose Sensation: Er wurde mit dem renommiertesten Krimipreis der Welt ausgezeichnet, dem Dagger Award – auf der Basis eines einzigen Kapitels! Die junge Flavia de Luce staunt nicht schlecht, als sie im ersten Morgenlicht eine Leiche im Garten entdeckt – ausgerechnet im Gurkenbeet! Jeder hält ihren Vater für den Mörder, denn Colonel de Luce hat sich noch tags zuvor mit dem Verblichenen gestritten. Nur ein einziger Mensch glaubt felsenfest an die Unschuld des Colonels – seine neunmalkluge Tochter Flavia. Schließlich ist der Ermordete vergiftet worden, und – ganz im Gegensatz zu Flavia, die eine begnadete Giftmischerin ist – ihr Vater hat nie Interesse an der Chemie des Todes gezeigt. Also fragt Flavia in vermeintlich kindlicher Unschuld sämtlichen Zeugen Löcher in den Bauch. Hartnäckig folgt sie jeder noch so abwegigen Spur – bis sie einsehen muss, dass ihr Vater tatsächlich ein dunkles Geheimnis hütet. Und so befürchtet Flavia, dass sie vielleicht eine zu gute Detektivin ist …



Claudia Kern
Das Schwert und die Lämmer
Inhalt:
Das überwältigende Gemälde einer beinahe vergessenen Epoche Im Jahre 1212 taucht ein junger Schafhirte vor dem Kölner Dom auf und ruft die Armen und die Kinder zur Befreiung des Heiligen Landes auf. Tausende schließen sich ihm an, darunter auch Madlen, eine in Ungnade gefallene Magd, die ihre beiden Söhne nicht alleine ziehen lassen will. Ständig dem Hungertod nahe führt der Kreuzzug der Kinder quer durch Deutschland. Unzählige Gefahren und Intrigen sind zu überstehen, aber Madlen hält zu ihren Söhnen. Doch in den Alpen wird sie von ihnen getrennt. Wie weit kann Madlen gehen, um ihre Söhne wiederzusehen?



G.J. Moffat
Verfehlung
Inhalt:
Eine tote Frau, ein vermisstes Mädchen und zwei Ermittler, die unterschiedlicher nicht sein könnten Es ist der erste Tag für Detective Constable Rebecca Irvine in ihrem neuen Job in der Abteilung für strafrechtliche Ermittlungen. Und es ist ihr erster Mordfall. Umso besser, dass sie gleich einen Verdächtigen vorweisen kann: Logan Finch, erfolgreicher Anwalt und – wie sich herausstellt – Exfreund der toten Frau. Doch Logan fällt aus allen Wolken – seine Penny ist tot, und er wird verdächtigt? Und eine Frage quält sowohl Logan als auch Rebecca: Wo ist die 11-jährige Tochter der Toten, und wie viel Zeit wird ihnen bleiben, sie zu finden?


Patrick Rothfuss
Der Name des Windes: Die Königsmörder-Trilogie. Erster Tag
Inhalt:
In »Der Name des Windes« erzählt Patrick Rothfuss die Geschichte von Kvothe, dem berühmtesten Zauberer seiner Zeit. Damit ist ihm ein Roman von so viel Einfallsreichtum und solch sprachlicher Kraft und Authentizität gelungen, dass er die gesamte Fantasyszene aufhorchen lässt. »Vielleicht habt ihr von mir gehört« ... von Kvothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. Das Lager seiner Truppe findet er verwüstet, die Mutter und den Vater tot - »sie haben einfach die falschen Lieder gesungen«. Wer aber sind diese Chandrian, die weißglänzenden, schleichenden Mörder seiner Familie? Um ihnen auf die Spur zu kommen, riskiert Kvothe alles. Er lebt als Straßenjunge in der Hafenstadt Tarbean, bis er auf das Arkanum, die Universität für hohe Magie aufgenommen wird. Vom Namenszauber, der ihn als Kind fast das Leben gekostet hätte, erhofft sich Kvothe die Macht, das Geheimnis der sagenumwobenen Dämonen aufzudecken.

Im Mittelpunkt dieses Leseabenteuers steht ein großer Magier und leidenschaftlicher Wissenschaftler, ein Musiker, dessen Lieder die Sänger zum Weinen bringen ... und ein schüchterner Liebhaber.



Das Totendorf von Alexandra Sell
Taschenbuchausgabe: 366 Seiten
ISBN: 978-3-453-40877-7
Genre: Historischer Roman/Thriller
Erscheinungsdatum: 09. Januar 2012
Preis: 8,99 €
Inhalt:
Sein Fluch wird dich treffen. Ein Dorf im Harz, 1729. Seit einigen Jahren versetzen seltsame Todesfälle und unerklärlicher Wahnsinn die Einwohner in Angst und Schrecken. Das junge Dienstmädchen Ida und die Nonne Johanna sitzen nach einem Unfall im Dorf fest. Johanna findet schließlich heraus, dass der Ursprung der Vorfälle beim mythischen Wesen Lugus liegt, der germanischen Gottheit des Chaos. Doch ihr bleibt nur wenig Zeit: Von Tag zu Tag werden die Dorfbewohner misstrauischer, und schließlich beginnt eine mörderische Hexenjagd ...


Liebe Grüße
Isabel