Leseempfehlungen

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Donnerstag, 12. März 2015

{Rezension} Dunkle Havel von Tim Pieper

Cover & Verlag: Emons
Taschenbuchausgabe: 256 Seiten
Genre: Deutscher Krimi / Potsdam
ISBN: 978-3-95451-507-3
Erscheinungsdatum: 12. März 2015
Preis: 9,90 €




Die weinende Frau

Hauptkommissar Toni Sanftleben wird zu einem Tatort in der Potsdamer Innenstadt gerufen. Ein Mann liegt erstochen auf einer Baustelle, alles sieht nach einem Routinefall aus. Doch als Toni die Habseligkeiten der Leiche durchsieht, findet er das Bild einer Frau und ist geschockt. Bei dem Foto handelt es sich um seine Ehefrau Sofie, die vor 16 Jahren in Werder spurlos verschwand. Alle Nachforschungen nach ihr verliefen im Sande, die Ungewissheit über Sofies Schicksal ist für den Hauptkommissar nach wie vor kaum auszuhalten. Hat er nun endlich eine heiße Spur und kann herausfinden, was mit seiner Frau damals wirklich geschah?

Montag, 9. März 2015

{SuB-Zuwachs} Spannender Buchzuwachs

Hallo Ihr Lieben,

der erste März-Zuwachs ist bei mir eingezogen und dieses Mal geht es mit Otto Sanftlebens Urenkel zum Ermitteln nach Potsdam  und auch auf den neuen Fall der Hamburger Therapeutin Tessa Ravens freue ich mich sehr.

Und so stehen die beiden Neuzugänge ganz oben auf meiner Leseliste und hier sind sie:


Donnerstag, 14. November 2013

{Rezension} Mord im Tiergarten von Tim Pieper


Cover & Verlag: Emons
Taschenbuchausgabe: 256 Seiten
Genre: Historischer Roman / 19. Jahrhundert
ISBN: 978-3-95451-178-5
Erscheinungsdatum: 11. Oktober 2013
Preis: 11,90 €

 

"Odin ist mein Heil"

Sommer 1896 in Berlin: Im Zoologischen Garten wird ein jüdischer Zeitungsunternehmer tot aufgefunden, alles deutet auf einen Ritualmord hin. Schnell hat Commissarius Funke einen Verdächtigen ermittelt, doch bei dessen Vernehmung benötigt er die Hilfe des Kriminologen Dr. Otto Sanftleben. Nach der Befragung ist es jedoch offensichtlich, dass der junge Herero-Prinz aus Deutsch-Südwestafrika nicht der Täter sein kann. Somit geht die Suche nach dem Mörder weiter und dieser sieht seinen "Auftrag" noch lange nicht als erfüllt an. Während Otto sich privat auf eine anstehende Segelregatta vorbereitet, unterstützt er weiterhin Commissarius Funke bei dessen Ermittlungen und gerät dabei immer tiefer in einen Sumpf aus Rassismus, Antisemitismus und Nationalismus.


Freitag, 25. Oktober 2013

{SuB-Zuwachs} Spannender & Historischer Buchzuwachs

Hallo Ihr Lieben,

es gibt wieder neuen Zuwachs für meine Bücherwand. Von Tim Pieper kam sein neuester Historischer Krimi bei mir an, der wieder in Berlin spielt. Vielen Dank an dieser Stelle an Tim und auch für die liebe Widmung.

Und auch Alice Allevi ermittelt mittlerweile zum zweiten Mal und auf den neuesten Fall dieser etwas tollpatschigen Protagonistin bin ich schon sehr gespannt.

Damit die Wartezeit auf den nächsten Jamie & Claire-Roman nicht mehr sooo lange wird, hat mir meine Kollegin den neuesten Roman von Diana Gabaldon ausgeliehen. Ist zwar nicht ganz dasselbe, aber man kann sich ja schon mal wieder ein wenig in die Geschichte einleben. ;)

Und da meine Kollegin ein riesiger John-Grisham-Fan ist, ist jetzt vorübergehend auch der neue Thriller des Autors beim mir eingezogen.

Und zu guter Letzt ist diese Woche auch der neue Westfalen-Krimi von Erasmus Herold eingezogen. Lieben Dank für die Zusendung und der netten Widmund, Erasmus.

Und hier sind die Neuzugänge:


Donnerstag, 3. Mai 2012

{Rezension} Der Minnesänger von Tim Pieper





Verlag: Heyne-Verlag 
Taschenbuchausgabe: 480 Seiten
ISBN: 978-3-453-47099-6 
Genre: Historischer Roman
Erscheinungsdatum: 04. Januar 2010
Preis: 8,95 €


 „Es war einmal ein Ritter,
der so gebildet war,
dass er alles,
was er in den Büchern geschrieben fand,
lesen konnte.
Er hieß Hartmann
und war Lehnsmann zu Aue“
Quelle: Hartmann von Aue: Der arme Heinrich, V. 1–5. Hg. v. Ursula Rautenberg, übersetzt von Siegfried Grosse. Stuttgart 1993


Das abenteuerliche Leben eines Minnesängers

Als zweitgeborener Sohn sehen die Zukunftschancen für Hartmann von Aue sehr schlecht aus. Deswegen beschließt der unfreie Lehnsherr Dankwart von Aue seinen Sohn im nahegelegenen Kloster St. Georgen ausbilden zu lassen.  Bei einem Besuch zu Hause trifft der mittlerweile 14-jährige  Hartmann auf seine Freundin aus Kindertagen. Der junge Mann verliebt sich sofort in Judith und beschließt, das Harfe spielen zu lernen, um ihr ein Lied vortragen zu können. Allerdings steht ihrer Liebe einiges im Wege und so vergehen viele Jahre, die sich für Judith schwierig und gefahrvoll gestalten. Und auch Hartmanns Leben verläuft nicht unbedingt in ruhigen Bahnen, allerdings genießt er aber auch den Einfluss seines Mentors, dem Herzog von Zähringen, für den der gebildete junge Mann schon bald ein enger Vertrauter wird. Doch dies soll Hartmann noch zum Verhängnis werden.



Montag, 16. April 2012

{Rezension} Mord unter den Linden von Tim Pieper





Verlag: emons-Verlag
Taschenbuchausgabe: 288 Seiten
ISBN: 978-3-89705-914-6
Genre: Historischer Krimi
Erscheinungsdatum: 08. März 2012
Preis: 11,90 €




Kreuzigungen in Berlin

Ein grausamer Mord erschüttert Berlin im Sommer 1890. Eine Frau wurde gekreuzigt und dann verbrannt. Commissarius Funke ist mit den Ermittlungen betraut und erhält tatkräftige Unterstützung von Dr. Otto Sanftleben, der die Körpersprache von Kriminellen erforscht.  Einen entscheidenden Hinweis erhalten die Beiden von der jungen Schauspielerin Friederike Dürr, die in Otto Gefühle weckt, die er lange verdrängt hatte. Dann passiert ein weiterer Mord und zu spät muss Otto feststellen, dass er selbst in den Focus des Mörders geraten ist.

Ein Kerker, ein Mann mit Ketten an die Wand gefesselt, eine schwer misshandelte Frau betritt humpelnd das Verlies, in ihrer Hand ein Folterwerkzeug. So düster, rätselhaft und spannend gestaltet sich der Prolog des historischen Krimis von Tim Pieper, um danach in die eigentliche Geschichte einzusteigen, welche rund 20 Jahre später in Berlin spielt.

Diese beginnt mit einem Vortrag, den Dr. Otto Sanftleben in einem elitären Club in Berlin zu seinem neuesten Buch hält. Hier trifft er auch den Kommerzienrat Karl Vitell. Der erfolgreiche Geschäftsmann bittet Otto, Commissarius Funke bei den Ermittlungen im Mordfall um die gekreuzigte Handschuhnäherin zu unterstützen. Bei seinem kriminalistischen Spürsinn und Ehrgeiz gepackt, sagt Otto nur zu gern zu, zumal er auch genau weiß, dass dies für Kriminaldirigenten von Grabow ein Dorn im Auge ist. Denn Otto ist begeisterter Radfahrer und widersetzt sich regelmäßig dem Fahrradverbot in der Innenstadt. Dies hat ihm nicht nur eine Menge Strafzettel eingebracht, sondern auch von Grabow zum Feind gemacht.

Tim Pieper nimmt sich anfangs etwas Zeit, einem das Leben in Berlin Ende des 19. Jahrhunderts näher zu bringen und so dauert es auch nicht lange bis man dank seinem bildgewaltigen, einnehmenden Sprachstil die Flaniermeile Unter den Linden mit seinen Landauer und Droschken, Gaslichtern,  eleganten Damen und fein gekleideten Herrn vor Augen hat. Aber auch die andere Seite von Berlin zeigt er einem, wo Wäscherinnen in stinkenden Hinterhöfen leben, Prostituierte mühsam versuchen, sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen und Arbeiter oftmals von der Hand in den Mund leben. Zusätzlich erfährt man viel über die politisch angespannte Lage im Kaiserreich, lernt Menschen unterschiedlichster Herkunft kennen und selbst Kaiser Wilhelm II. findet kurz Erwähnung. Diese Details und Informationen lässt der Autor immer wieder in seinen Krimi wie nebenbei  mit einfließen und so wirkt der Krimi atmosphärisch sehr dicht umgesetzt und zeigt, dass sich Tim Pieper intensiv mit den geschichtlichen Hintergründen befasst hat.

Die reine Krimihandlung beginnt nach dem düsteren Prolog etwas langsam, jedoch durchweg interessant und unterhaltsam. Kontinuierlich baut Tim Pieper seine Story auf, die sich äußerst komplex entwickelt und stetig an Dramatik zunimmt. Weiter Morde geschehen, politische Attentate werden verübt und immer wieder wechselt der Autor die Handlungsstränge. So dauert es auch nicht lange bis er einem den Mörder mit seinem krankhaften Verhalten präsentiert, doch um wen es sich handelt oder gar, warum er diese Morde begeht, bleibt einem bis zum Schluss ein Rätsel. So gestaltet sich der Krimi nicht nur fesselnd und im Laufe der Story immer spannender, sondern man rätselt selbst gebannt bis zum Schluss mit und die Auflösung ist wirklich gelungen und überzeugend.

Das Hauptaugenmerk liegt bei den Ermittlungen von Otto wie auch auf dessen Privatleben, was im Verlauf immer mehr ineinanderfließt, je mehr Otto in die Mordermittlung einsteigt. Dabei bedient er sich natürlich hauptsächlich seinem Fachwissen als Kriminologe, allerdings handelt er oftmals auch ziemlich impulsiv, was aber auch zu seiner Mentalität passt. Der begeisterte Fahrradfahrer, der sogar an den Deutschen Meisterschaften in München teilnimmt, lebt zusammen mit seinem Leibdiener Moses, einem farbigen 17-jährigen jungen Mann, in der Familienvilla „Klein Sanssouci“ im Grünen. Otto hatte den Waisenjungen einige Jahre zuvor von einer seiner Reisen aus Südwest-Afrika mitgebracht. Untypisch für die damalige Zeit duzen die Beiden sich und Moses ist in seinem Verhalten Otto gegenüber oftmals ziemlich frech und fast schon respektlos, was regelmäßig bei ihren Wortgefechten für einige Schmunzler sorgt.

Fazit: Wer Krimis mag, die sich nicht nur auf die reine Mordermittlung konzentrieren, sondern dem Protagonisten wie auch seinem Umfeld und den geschichtlichen Hintergründen genug Platz einräumt und eine vielschichtige, spannende Story erwartet mit Charakteren, die äußerst ausgefeilt und authentisch beschrieben sind, wird von Tim Piepers „Mord unter den Linden“ begeistert sein.

Der Autor:
Tim Pieper, geboren 1970 in Stade, studierte nach einer Weltreise Neuere und Ältere deutsche Literatur und Recht. Seit 1998 lebt er in seiner Wahlheimat Berlin und nutzt jede Gelegenheit, um die spannende und abwechslungsreiche Geschichte der Stadt zu erkunden. Zuletzt veröffentlichte er einen Mittelalterroman. »Mord unter den Linden« ist sein erster historischer Krimi im Emons Verlag.

Sonntag, 1. April 2012

{SuB-Zuwachs} Historische Buchpost

Hallo Ihr Lieben,

diese Woche stand ganz im Zeichen der historischen Romane und beide hören sich einfach nur sehr interessant, unterhaltsam und spannend an. Und deswegen werde ich sie auch diese Woche noch versuchen zu lesen.


DER SCHWARZE TOD  Staufen im Jahre 1634. Die Pest wütet im Allgäu, in der Bevölkerung herrscht Angst. Lodewig und sein kleiner Bruder Diederich, Söhne des Kastellans Ulrich Dreyling von Wagrain, belauschen auf dem Friedhof ein folgenschweres Gespräch zwischen dem Totengräber und einem Unbekannten. Unfreiwillig werden sie dabei zu Mitwissern eines schrecklichen Geheimnisses. Als ein Geräusch die Jungen verrät, können sie gerade noch entkommen, werden jedoch von nun an unbarmherzig verfolgt. Obwohl statt ihrer zwei andere Knaben umkommen, schweben die beiden in ständiger Lebensgefahr. Und dann scheint auch noch die Pest ihre Opfer zu fordern …
Eine mörderische Jagd durch das Allgäu inmitten des Dreißigjährigen Krieges. Fesselnd, authentisch und brilliant recherchiert.
  



Berlin, im Sommer 1890. Dr. Otto Sanftleben erforscht die Körpersprache von Kriminellen. Als eine junge Handschuhnäherin gekreuzigt und mehrere anarchistische Attentate verübt werden, erklärt er sich bereit, den ermittelnden Commissarius zu unterstützen und zur schnellen Aufklärung beizutragen. Eine geheimnisvolle  Revueschauspielerin gibt den entscheidenden Fingerzeig und weckt tot geglaubte Gefühle in ihm. Zu spät begreift er, dass er in Lebensgefahr schwebt …



Liebe Grüße
Isabel