Leseempfehlungen

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Donnerstag, 31. März 2016

{Rezension} Fremdes Leben von Petra Hammesfahr

Cover & Verlag: Diana
Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
ISBN: 978-3-453-35893-5
Erscheinungsdatum: 08. März 2016
Preis: 19,99 €




Prinzessin Tausendschön

Eine Frau wacht aus dem Koma auf, weiß nicht, wie sie heißt, noch wo sie ist, geschweige denn, wie sie dorthin gekommen ist. Sie kann sich nicht bewegen und nicht sprechen und hört nur die Worte in ihrem Kopf „Mach sie tot, mach sie tot“. Ein grausames Erwachen für die Mitvierzigerin aus dem Koma, abgemagert bis auf die Knochen und nicht fähig, auch nur den kleinen Finger zu bewegen. Doch so nach und nach kehrt das Leben zurück, die Frau erfährt immer mehr über sich, doch es bleiben viele Lücken und sie ist fest davon überzeugt, einen Mord begangen zu haben.

Dienstag, 22. März 2016

{SuB-Zuwachs} Spannender Buchzuwachs

Hallo Ihr Lieben,

auch diesen Monat gab es wieder Buchzuwachs, den ich Euch nicht vorenthalten möchte. Neben zwei deutschen Krimis ist auch dieses Mal wieder ein amerikanischer Thriller dabei und da ich von dem Autor schon einiges gelesen habe, verspricht das Buch wieder Hochspannung.

Aber angefangen habe ich mit dem neuen Roman von Petra Hammesfahr, der eher ruhig, aber keinesweg langatmig beginnt und schon einige kriminalistische Züge aufweist. Bin gespannt, wie es hier weitergeht.

Und hier sind die neuen Bücher:


Donnerstag, 17. September 2015

{Rezension} Die Frau, die Männer mochte von Petra Hammesfahr

Cover & Verlag: Diana
Taschenbuchausgabe: 368 Seiten
Genre: Roman
ISBN: 978-3-453-35845-4
Erscheinungsdatum: 08. September 2015
Preis: 9,99 €

Das Waldschlösschen


Marisa Behrend führte äußerst erfolgreich ein Restaurant, indem die örtliche Politprominenz verkehrte. Nun ist Marisa tot und Hauptkommissar Rolf Wegener soll sehr diskret in dem brisanten Fall ermitteln. Doch die Tote hat für den Kommissar eine ganz besondere Bedeutung und so stürzt dieser sich regelrecht in die Aufklärung des Falls.

Mittwoch, 9. September 2015

{SuB-Zuwachs} Spannender Buchzuwachs

Hallo Ihr Lieben,

wieder gibt es Buchzuwachs und wieder geht es dabei eher um Spannungslektüre.

Von Petra Hammesfahr ist ein neuer Roman eingezogen, der aber eindeutig kriminalistige Züge hat und auch der neue Thriller des Autorenduos Erik Axl Sund darf einfach nicht fehlen.

Und hier sind die beiden Neuzugänge:


Freitag, 29. Mai 2015

{Rezension} An einem Tag im November von Petra Hammesfahr

Cover & Verlag: Diana
Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
Genre: Roman
ISBN: 978-3-453-29155-3
Erscheinungsdatum: 01. September 2014
Preis: 19,99 €

Was geschah mit Emilie?

An einem Tag im November verschwindet die fünfjährige Emilie Brenner spurlos. Die Vermisstenanzeige wird von den Eltern erst Stunden später aufgegeben, die Suche der Polizei verläuft ergebnislos. Kommissar Arno Klinkhammer nimmt die Ermittlungen auf und erfährt so nach und nach Dinge, die bereits vor Monaten begannen und unweigerlich zur Katastrophe führen mussten.

Dienstag, 5. Mai 2015

{SuB-Zuwachs} Spannender Buchzuwachs

Hallo Ihr Lieben,

gestern sind zwei neue Bücher bei mir eingezogen. Wie sollte es anders sein, sind es dieses Mal wieder zwei Krimis.

Und somit geht es zum Ermitteln zum einen mit Lacey Flint nach England und zum anderen verschwindet in Deutschland ein kleines Mädchen spurlos.

Und hier sind die beiden Neuzugänge:


Donnerstag, 24. Februar 2011

{Rezension} Der Frauenjäger von Petra Hammesfahr

Verlag:  Wunderlich Verlag 
Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
Genre: Deutscher Krimi
ISBN: 978-3-8052-5014-6
Erscheinungsdatum: 24. Februar 2011
Preis: 19,95 €
"Während dein Leben perfekt scheint, lauert Er im Dunklen.
Keiner weiß, dass es ihn gibt. Niemand hat die Zeichen erkannt, niemand die Frauen gefunden. Frauen, die seiner Meinung nach Parasiten sind, die sich von ihren Männern aushalten lassen und diese betrügen."

Die Ballade von Lucy Jordan

Sein Frauenbild ist eindeutig gestört. Die Schuld daran gibt er seiner Mutter. Ihr zügelloser Lebenswandel hat ihn von frühester Kindheit an beeinflusst und so bezeichnet er Frauen nur als Weiber, sieht in ihnen nur Nummern, die man beseitigen muss. Bei der ersten Nummer war er noch recht nervös, doch sie machte es ihm einfach und er bereute sechs Tage lang nicht, sie aufgegriffen zu haben. Nummer 1 wohl eher, schließlich war sie die meiste Zeit bei Bewusstsein. Szenenwechsel mit Überschrift Nummer Neun: Marlene Weißkirchen erwacht aus tiefer Bewusstlosigkeit in absoluter Dunkelheit. Wo ist sie, wie ist sie hierhergekommen und vor allem, wer hält sie gefangen?

Petra Hammesfahr stellt ihren Lesern gleich zu Anfang den Mörder vor, gibt einem einen kleinen Einblick in seine gestörte Gedankenwelt, ohne hierbei seine Identität preiszugeben. Schon allein diese ersten Seiten verursachen beim Lesen eine Gänsehaut, so kalt, teilnahm- und vor allem gefühllos erzählt der Mörder von seiner Kindheit, Jugend und seinen ersten Morden. Petra Hammesfahr gelingt es hierdurch fast augenblicklich, einen an das Buch zu fesseln und neugierig zu machen auf die Story. So verfolgt man seine Morde, wie er erst noch zögerlich zuschlägt und diese nach und nach immer mehr perfektioniert.

Anschließend wechselt die Autorin ständig die Zeiten. So lernt man zum einen die Lebensgeschichte von Marlene und ihren drei besten Freundinnen kennen, erfährt zum anderen nach und nach, was vor ihrer Entführung geschehen ist und ist natürlich dabei, wie Marlene in ihrer Gefangenschaft versucht zu überleben. So laufen die verschiedenen Handlungsstränge nach und nach aufeinander zu. Doch bis zum Schluss weiß man weder, wie Marlene dem Mörder in die Hände fallen konnte, noch hat man auch nur den Hauch einer Ahnung, um wen es sich bei ihm handeln könnte.  Die Wechsel sind hervorragend gesetzt und sorgen dafür, dass die Spannung durchweg immer auf einem sehr hohen Niveau ist. Hinzu kommt auch, dass man sich ständig die Frage stellt, wie Marlene in das Schema des Mörders passen soll, da sie doch so ganz anders ist.

Marlene könnte eigentlich ein glückliches und zufriedenes Leben haben. Ihr Ehemann ist ein erfolgreicher Unternehmensberater, erfüllt ihr jeden Wunsch und liebt sie, ihre beiden fast erwachsenen Kinder sind erfolgreich in der Schule und machen auch sonst absolute keine Probleme. Und doch ist Marlene unzufrieden, fühlt sich nicht gebraucht, weiß nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Entscheidungen trifft ihr Mann Werner für sie, an Fremdgehen verschwendet sie keine Gedanken, ganz im Gegenteil. Umso unverständlicher ist es somit für den Leser, wie ausgerechnet die biedere, brave und unscheinbare Marlene in das Visier des Mörders geraten konnte.

Die Erzählweise von Petra Hammesfahr ist eher ruhig, nicht auf reißerische Szenen ausgelegt und absolut fesselnd. So gelingt es ihr mühelos, selbst bei dem Handlungsstrang, in dem sie über das Leben von Marlene und ihren Freundinnen schreibt, eine gewisse Spannung aufzubauen und vor allem die Neugier anzuregen. Und während man nach und nach die Geschichte von Marlene, ihren Freundinnen und das Leben mit Ehemann Werner kennen lernt, blendet die Autorin immer wieder kleine Szenen ein, in dem Marlene ganz langsam feststellen muss, dass sie nicht in ihrem Bett zu Hause aufgewacht ist, sondern in die Fänge eines Mörders geraten ist.


Samstag, 19. Februar 2011

{SuB-Zuwachs} Spannender Buchzuwachs

Na, das Wochenende fängt ja schon einmal richtig klasse an. Unser lieber Postbote hat mir heute gleich zwei Büchersendungen in die Hand gedrückt ... freu ... jubel!!!


Zum einen hatte ich bei vorablesen.de wieder einmal Glück gehabt und habe folgendes Buch zum Lesen und Rezensieren erhalten:


Petra Hammesfahr: Der Frauenjäger
Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
Erscheinungsdatum: 24. Februar 2011
ISBN: 978-3-8052-5014-6
Preis: 19,95 €
Während dein Leben perfekt scheint, lauert Er im Dunklen.
Keiner weiß, dass es ihn gibt. Niemand hat die Zeichen erkannt, niemand die Frauen gefunden. Frauen, die seiner Meinung nach Parasiten sind, die sich von ihren Männern aushalten lassen und diese betrügen.

Auch Marlene muss nicht arbeiten. Ihr Mann ist ein erfolgreicher Unternehmensberater, sie hat zwei wohlgeratene ältere Kinder, ein Haus – kurz: alles, was man braucht. Nur das Gefühl, gebraucht zu werden, das fehlt ihr oft. Nur zu gerne hilft sie ihrem alten Freund Andreas Jäger aus der Klemme.
Kurz darauf erwacht Marlene in totaler Schwärze und erinnert sich nicht, wie sie in diese Finsternis geraten ist.



Und dann hatte ich Euch ja schon vor ein paar Tagen den neuen Thriller von Sharon Bolton vorgestellt Sharon Bolton - Bluternte  ... und heute kam das Buch vom  Manhatten Verlag





Ich bin schon wahnsinnig gespannt auf die beiden Bücher und werde sie jetzt auch gleich in Angriff nehmen, sobald ich mit "Der Ahnhof" von Joachim Rangnick fertig bin.

Ich wünsche Euch ein traumhaft schönes Wochenende,
liebe Grüße
Isabel 

Dienstag, 1. Februar 2011

(Leseeindruck) Der Frauenjäger von Petra Hammesfahr

Verlag: Wunderlich Verlag
Gebundene Ausgabe: 432 Seiten

Genre: Deutscher Thriller
ISBN: 978-3-8052-5014-6


Erscheinungsdatum: 24. Februar 2011
Preis: 19,95 €




Ein gestörtes Frauenbild

Sein Frauenbild ist eindeutig gestört. Die Schuld daran gibt er seiner Mutter. Ihr zügelloser Lebenswandel hat ihn von frühester Kindheit an beeinflusst und so bezeichnet er Frauen nur als Weiber, sieht in ihnen nur Nummern, die man beseitigen muss. Bei der ersten Nummer war er noch recht nervös, doch sie machte es ihm einfach und er bereute sechs Tage lang nicht, sie aufgegriffen zu haben. Nummer 1 wohl eher, schließlich war sie die meiste Zeit bei Bewusstsein.

Schon allein die ersten Seiten verursachen beim Lesen eine Gänsehaut, so kalt, teilnahm- und vor allem gefühllos erzählt der Mörder von seiner Kindheit, Jugend und seinen ersten Morden. Petra Hammesfahr gelingt es hierdurch fast augenblicklich, einen an das Buch zu fesseln und neugierig zu machen auf den Mörder, denn seine Identität ist nicht bekannt. Allerdings gewährt sie einem sofort einen Blick in seine gestörte Gefühlswelt und so verfolgt man seine Morde, wie er erst noch zögerlich zuschlägt und diese nach und nach immer mehr perfektioniert. Wobei er der Meinung ist, dass er den Männern der getöteten Frauen einen Gefallen getan hat, ihren größten Fehler korrigiert und diese in seinen Augen von einer Schlampe befreit hat. Und so ist er auch der festen Überzeugung, dass sein Handeln absolut richtig ist, bedauert allerdings ein wenig, dass dies im Verborgenen geschehen muss. Wobei er die Ehemänner oder Freunde der Ermordeten über Jahre hinweg beobachtet, um zu sehen, wie sie ihr weiteres Leben gestalten. Also wirklich eine ziemlich gestörte Seele.

Szenenwechsel mit Überschrift Nummer Neun: Marlene Weißkirchen erwacht aus tiefer Bewusstlosigkeit und man weiß, dass man nun auch eines der Opfer kennen lernt. Doch wie ist sie in seine Gewalt gekommen, warum ist er überzeugt davon, dass auch Marlene sterben muss? Die Autorin wechselt hier sofort wieder den Handlungsstrang und erzählt erst einmal aus dem bisherigen Leben von Marlene und so lernt man sie recht gut kennen und kann eine Vorstellung von ihr erhalten. Das ist natürlich interessant, fördert aber gleichzeitig extrem die Neugier und Spannung, da man ja eigentlich wissen möchte, wie Marlene in die Fänge des Mörders geraten konnte.

Die Erzählweise von Petra Hammesfahr ist eher ruhig, nicht auf reißerische Szenen ausgelegt und absolut fesselnd. Und trotzdem gelingt es ihr auch bei der Beschreibung des so normalen und vorhersehbaren, durchgeplanten Lebens von Marlene eine gewisse Spannung aufzubauen. Und dies mit nur einem einzigen Satz, nämlich, dass ihr Mann sich mit blutgetränkten Hemd über sie gebeugt hat. Natürlich ist die Frage nach dem Warum sofort präsent, doch aufgelöst wird es so schnell nicht.

Und während man nach und nach die Geschichte von Marlene, ihren Freundinnen und die Heirat und das Leben mit Ehemann Werner erfährt, blendet die Autorin immer wieder kleine Szenen ein, in dem Marlene ganz langsam feststellen muss, dass sie nicht in ihrem Bett zu Hause aufgewacht ist, sondern in die Fänge eines Mörders geraten ist.