Leseempfehlungen

Samstag, 31. Dezember 2011

{Statistik} Lesestatistik Dezember 2011

Hallo Ihr Lieben,

hier mal wieder zum Ende des Monats meine Lesestatistik für Dezember 2011. Diesen Monat hatte ich ziemlich wenig Zeit zum Lesen, was man ja an der geringen Anzahl von Büchern sieht. Ich hoffe auf den Januar und mehr Zeit!!!

11 gelesene Bücher:
7 Rezensionsexemplare von Verlagen/Autoren erhalten:
  • Kampf der Druiden von Lara Connelly
  • Herr, erbarme dich von Joshua Corin 
  • Hapu - Teufel im Leib von Michael Zandt 
  • Die Flüsse von London von Ben Aaronovitch 
  • Tales of Partholon 3 - Gekrönt von P.C. Cast 
  • Stop me - Blutige Botschaft von Brenda Novak
  • Watch me - Blutige Spur von Brenda Novak
6 Bücher gewonnen:
  • Das Geheimnis des weißen Bandes von Anthony Horowitz 
  • Zweilicht von Nina Blazon 
  • Zeit der Rosenblüte von Luanne Rice 
  • Stadt aus Trug und Schatten von Mechthild Gläser 
  • Die Zufallsfamilie von Marina Endicott 
  • Die Hebamme von Sylt von Gisa Pauly
6 Bücher geschenkt bekommen:
  • Die Larve von Jo Nesbo
  • Die Tochter des Leuchtturmmeister von Ann Rosman
  • Todesfahrt von Michael Kibler 
  • Flavia de Luce - Mord im Gurkenbeet von Alan Bradley
  • Verfehlung von G.J. Moffat
  • Das Schwert und die Lämmer von Claudia Kern
5 Bücher vom SuB gelesen:
  • Die Insel der besonderen Kinder von Ransom Riggs
  • Das Geheimnis des weißen Bandes von Anthony Horowitz 
  • Tote Stille von Erica Spindler 
  • Stirb von Hanna Winter 
  • Bleicher Tod von Andreas Winkelmann
2 Bücher für die MIRA-Challenge gelesen:
  • Herr, erbarme dich von Joshua Corin
  • Tote Stille von Erica Spindler
1 Buch gekauft:
  • Nachtschtschrei von Jefferey Deaver (für die Blanvalet-Challenge)
1 Buch von Blog Dein Buch erhalten:
  • Bodyfinder - Echo der Toten von Kimberly Derting
Aktueller SuB: 153 Bücher





Und diesen Monat waren meine Highlights:
  • Das Geheimnis des weißen Bandses von Anthony Horrowitz
  • Die Insel der besonderen Kinder von Ransom Riggs




Liebe Grüße
Isabel

HAPPY NEW YEAR ... Rutscht gut ins NEUE JAHR

Hallo Ihr Lieben,

für das Jahr 2012 wünsche ich Euch alles Liebe, viel Gesundheit, viel Glück, viel Freude, eine Menge Bücher und alles, was Ihr Euch selbst wünscht!!


Viel Spaß heute beim Feiern und und vor allem, rutscht gut rein ins Neue Jahr

Liebe Grüße
Isabel

Freitag, 30. Dezember 2011

{Statistik} Jahresstatistik 2011


Hallo Ihr Lieben,

zum Ende des Jahres darf natürlich nicht die Statistik zu meinen Highlights 2011 in Sachen Büchern  fehlen. Ich war erstaunt, dass es wirklich so viele Bücher geworden sind (insgesamt 184) und ich hatte echt ein wenig Mühe, hier ein Ranking hinzukriegen.


Genre: Deutscher Krimi / Thriller
Platz 3:  Wer Wind sät von Nele Neuhaus
Platz 2:  Karwoche von Andreas Föhr
Platz 1:  So unselig schön von Inge Löhnig


Genre: Amerikanischer Krimi / Thriller
Platz 3:   Todesstoß von Karen Rose
Platz 2:   Blutige Stille von Linda Castillo
Platz 1:   Opferlämmer von Jefferey Deaver


Genre: Historischer Roman
Platz 3:   Das Geheimnis der Hebamme von Sabine Ebert
Platz 2:   Isenhart von Holger Karsten Schmitt
Platz 1:   Der dunkle Thron von Rebecca Gablé


Genre: Zeitgenössische Literatur
Platz 3:   Jacob beschließt zu lieben von Catalin D. Florescu
Platz 2:   Marina von Carlos Ruiz Zafón
Platz 1:   Der Schatten des Windes von Carlos Ruiz Zafón


Genre: Englischer Krimi / Thriller
Platz 3:   Sterbenskalt von Tana French
Platz 2:   Bluternte von Sharon Bolton
Platz 1:   Das Geheimnis des weißen Bandes von Anthony Horowitz


Genre: Dystopie
Platz 2:   Dark Love von Lia Habel
Platz 1:   Der Übergang von Justin Cronin


Genre: Fantasy
Platz 3:   Die Lieder der Erde von Elspeth Cooper
Platz 2:   Die Insel der besonderen Kinder von Ransom Riggs
Platz 1:   Die Seelen der Nacht von Deborah Harkness


Genre: Mystery-Thriller / Roman:
Platz 1:   Die Rückkehr der Templer von Martina André

Genre: Roman / Frauenroman / Liebesroman
Platz 1:   Wenn ich bleibe von Gayle Forman







Bestes Buch 2011:
Der Schatten des Windes 
Carlos Ruiz Zafón


Liebe Grüße
Isabel

Donnerstag, 29. Dezember 2011

{Rezension} Bodyfinder - Echo der Toten von Kimberly Derting




Verlag:  Coppenrath Verlag 
Übersetzer: Sylke Hachmeister
Gebundene Ausgabe: 343 Seiten
Genre: Fantasy / Jugendthriller
ISBN: 978-3815798737
Erscheinungsdatum: 01. September 2010
Preis: 16,95 €

Das Echo der Toten

Gewaltsam ums Leben gekommene Lebewesen hinterlassen ein Echo, welches die 16-jährige Violet spürt und auch hört. Diese Gabe oder auch Fluch hat Violet seit Geburt an und nur ihre Eltern, ihr Onkel und ihr bester Freund Jay wissen davon. Als ein Serientäter in Violets Heimatort junge Mädchen entführt und kurz danach ermordet, versucht Violet mithilfe ihres Freundes Jay den Mörder zu stellen. Doch während ihre Liebe zueinander mehr und mehr Raum im Denken von Violet einnimmt, kommt der Täter dem jungen Mädchen immer näher.

Nach den Sommerferien hat sich in der Gefühlswelt von Violet so einiges verändert, besonders ihre Gefühle zu ihrem besten Freund Jay, mit dem sie bereits seit Kindergartenzeiten eng befreundet ist. Denn plötzlich hat Violet Schmetterlinge im Bauch, sobald sie Jay begegnet und dies nicht zu knapp. Allerdings versucht sie aber auch alles, dies vor Jay zu verbergen, denn sie hat viel zu viel Angst, Jay durch ihre veränderten Gefühle möglicherweise zu verlieren.   

Kimberly Derting erzählt ihren Roman aus zwei Perspektiven, wobei der Part von Violet natürlich bei weitem überwiegt. Aber ab und an kommt auch der Mörder zu Wort, ohne hierbei jedoch irgendetwas über seine Identität zu verraten.  Die Story entwickelt sich anfangs recht vielversprechend und spannend. Schnell steigt die Autorin in die Handlung rund um den Mörder ein  und man folgt schon ziemlich gebannt der Geschichte.

Allerdings ebbt diese Spannung im Verlauf des Buches stellenweise ziemlich ab und die Liebesgeschichte zwischen Violet und Jay nimmt Überhand. Und dieses Liebesgeplänkel hat mich manchmal schon etwas genervt, da sie oft zu sehr in den Vordergrund rückte. Auch kann die Story jetzt nicht unbedingt mit überraschenden Wendungen aufwarten, vieles ist vorhersehbar.

Der Schreibstil von Kimberly Derting ist unkompliziert, locker, leicht und relativ anspruchslos. So lässt sich das Buch ziemlich flott und zügig lesen. Ihre Charaktere sind gut beschrieben, überraschen jetzt aber nicht in ihrem Verhalten, sondern agieren eigentlich genau so, wie man es von Teenagern erwartet. Violet stellt die Autorin als eine liebeswerte, ziemlich mutige und sympathische Jugendliche dar, die vergeblich versucht, ihre Liebe zu Jay um jeden Preis vor ihm und ihren Freundinnen geheim zu halten. Sie darf auch mal ein wenig zickig sein und natürlich auch Angst haben. Besonders natürlich dann, wenn sie wieder einmal ein Echo spürt und damit rechnen muss, die Leiche eines jungen Mädchens zu finden.
Fazit: Für Leser/-innen bis ca. 17 – 18 Jahren ein durchaus unterhaltsamer und lesenswerter Roman, wenn man eher mehr Wert auf eine Liebesgeschichte anstatt auf einen Jugendthriller legt.

Ein dickes Dankeschön geht an den Coppenrath Verlag und Blog dein Buch für die Zusendung des Rezi-Exemplars.


Das Buch könnt Ihr hier kaufen!

Mittwoch, 28. Dezember 2011

{Rezension} Die Flüsse von London von Ben Aaronovitsch






Verlag: dtv Verlag
Übersetzer: Karlheinz Dürr
Taschenbuchausgabe: 480 Seiten
Genre: Fantasy / Englischer Krimi
ISBN: 978-3-423-21341-7
Erscheinungsdatum: 01. Januar 2012
Preis: 9,95 €



Peter Grant – Polizist und Zauberlehrling

Eines Abends wird Constabler Peter Grant und seine Kollegin Lesley zu einem Tatort gerufen, ein Mann wurde am Covent Garden enthauptet. Zur Sicherung des Tatorts abgestellt, entdeckt Peter durch Zufall einen Mann, der sich als Zeuge entpuppt. Allerdings hat dies Ganze ein Problem: Der Zeuge ist ein Geist. Doch wie hat Peter in der Ausbildung gelernt: Erst einmal den Namen des Zeugen und seinen Bericht notieren, dann sich darüber Gedanken machen, ob es jetzt wirklich Geister gibt. Schon ein paar Tage später entscheidet sich Peters weiterer Berufsweg bei der Metropoliten Police und er sieht sich schon hinter einem Schreibtisch einen Berg Papierkram bewältigen als Inspector Nightingale Interesse an ihm zeigt und ehe es sich Peter versieht, ist der er der erste Zauberlehrling der Londoner Polizei seit 50 Jahren.

Der eigentliche Fall des enthaupteten Mannes rückt erst einmal ein wenig in den Hintergrund, wobei dieser Fall die eigentliche Geschichte des Fantasykrimis ist und sich noch äußerst komplex entwickelt. Zuerst jedoch lernt Peter, wie man in London Vampire beseitigt, ein Wehrlicht zaubert, explodierenden Äpfeln ausweicht und durchleidet so manche Lateinstunde. Und dann ist da ja noch der Revierstreit zwischen Mama Themse und Vater Themse, bei dem Peter vermitteln soll. Ja, richtig gelesen, Wassergötter gibt es wirklich und diese Gottheiten haben auch noch Töchter und Söhne. Und an einer Tochter hat Peter bald mehr Interesse als es Mama Themse lieb ist und Ärger ist hier vorprogrammiert.

Zauberlehrling Peter erzählt seine Geschichte selbst und so ist auch der Sprachstil modern, manchmal etwas flapsig und durchsetzt mit einem herrlich schrägen und oft auch bissigen Humor. Peter hat sich zwischenzeitlich auch damit abgefunden, dass er von seinem Meister Nightingale nicht alle Fragen sofort beantwortet bekommt und so nimmt er es einfach hin, dass Gottheiten, Vampire, Wiedergänger und Geister in London leben. Zumal es auch für die Führungsriege bei der Metropoliten Police dies etwas völlig normales zu sein scheint.  Und so ist man als Leser bald gar nicht mehr verwundert, als man feststellt, dass das Hausmädchen Molly eine Vorliebe für rohes Fleisch hat und auch sonst ziemlich skurril in ihrem Auftreten ist.

Ben Aaronovitch hat mit seinem Debütroman einen zumeist spannenden, herrlich skurrilen, fantasievollen und fesselnden Fantasykrimi geschrieben, der einfach von der ersten Seite an bestens unterhält. Absolut gelungen finde ich auch die Ortswahl für diesen Krimi, denn wo passen Geister und Gespenster besser hin als in das geschichtsträchtige Flair von London mit seinen nebligen und verregneten Wetter. Dies alles verleiht dem Krimi eine atmosphärische Dichte, die perfekt zur Stimmung des Buches passt.

Die Charaktere sind bis in die kleinste Nebenrolle facettenreich beschrieben und überraschen oftmals in ihrem Verhalten. Irgendwie hat jeder so seine kleinen bis großen Macken und wirkt nur auf den ersten Blick normal. Gerade der nüchtern denkende, manchmal etwas in Gedanken versunkene und mit einem guten Schuss herrlich trockenem Humor ausgestattete Peter ist einem sofort sympathisch. Seine Mutter ist eine Afrikanerin aus Sierra Leona und sein Vater ein drogenabhängiger Jazzmusiker. Mit diesen Voraussetzungen konnte Peter ja nur Polizist werden. Besonders gefallen hat mir allerdings das Hausmädchen Molly. Sie wirkt äußerst geheimnisvoll, verschroben und da im Juli 2012 bereits der nächste Band (Schwarzer Mond über Soho) veröffentlicht wird, hoffe ich sehr, dass ihre Rolle noch ein wenig ausgebaut wird.
Fazit: Ein komplex angelegter und voll Fantasie versehener spannender Krimi, der durch seinen überaus sympathischen Protagonisten und  einem wunderbaren Humor überzeugt.

 Der Autor: 

Ben Aaronovitch wurde in London geboren und lebt auch heute noch dort. Arbeitet als Buchhändler, wenn er gerade keine Romane oder Fernsehdrehbücher schreibt (er hat u. a. Drehbücher zu der englischen Kult-TV-Serie ›Doctor Who‹ verfasst).

Sonntag, 25. Dezember 2011

{Sub-Zuwachs} Romantisch & Spannend

Hallo Ihr Lieben,

keine Woche ohne Bücherzuwachs und ich wollte eigentlich meinen SuB abbauen *hust*. Na ja, wenigstens selbst gekauft sind sie nicht, da halte ich mich ja momentan brav zurück.

ABER NICHT damit, an diesen tollen Adventsgewinnspielen, die momentan auf Blogs und bei Verlagen angeboten werden, teilzunehmen. Da muss man doch einfach mitmachen, oder?? Jedenfalls ich nehme seit 01.12. fleißig dran teil und letzte Woche habe ich noch rumgenölt, dass ALLE gewinnen, nur ich wieder mal nicht ... hach ... und diese Woche bin ich aus dem Jubeln gar nicht mehr rausgekommen. Aber schaut selbst:

Bei Sonja's Adventskalender-Gewinnspiel (zum Blog)  habe ich folgendes Buch gewonnen:


Zeit der Rosenblüte von Luanne Rice
Taschenbuchausgabe: 416 Seiten
ISBN: 978-3426634875
Erschienen im November 2008
Inhalt:
Um ihrer schwerkranken Großmutter beizustehen, kehrt Lily Malone mit ihrer kleinen Tochter Rose und ihrer neuen Liebe Liam in ihren Heimatort an der Ostküste zurück. Lily sieht ihrer Heimkehr mit Sorge entgegen, denn sie befürchtet, ihrem Exmann Edward wiederzubegegnen, vor dem sie einst hochschwanger geflohen ist. Edward will sich an ihr rächen und schreckt nicht davor zurück, dafür auch die kleine Tochter zu benutzen. Lily ist verzweifelt, und nur ihre Freundin Marisa, ebenfalls ein Opfer von Edward, und Liam stehen ihr zur Seite. Was aber können sie gegen einen Menschen ausrichten, der alles daransetzt, Lilys Leben zu vernichten? Die amerikanische Bestseller-Queen der großen Gefühle!

Vielen lieben Dank Sonja für dieses tolle Buch!!!



Mein Onkel hat mir wieder mal ein Buch geschenkt:


Todesfahrt von Michael Kibler
Taschenbuchausgabe: 336 Seiten
ISBN: 978-3492273572
Erschienen im Dezember 2011
Inhalt:
Als in einem Wald bei Darmstadt die Leiche des Amerikaners William Fishkin auftaucht, stehen die Kommissare Steffen Horndeich und Margot Hesgart vor einem Rätsel: Warum wurde der Mann erschlagen? Und weshalb hielt er sich überhaupt in Deutschland auf? Fishkin arbeitete als Privatdetektiv, sein letzter Aufenthalt in Hessen jedoch war rein privater Natur – er war auf der Suche nach seinem Erzeuger. Obwohl der seine Vaterschaft gleich anerkannte, schien irgendetwas nicht zu stimmen. Denn warum hat Fishkin sich sonst bei der amerikanischen Polizei nach mysteriösen Todesfällen vor vierzig Jahren erkundigt? Allmählich kommen Horndeich und Hesgart einem düsteren Geheimnis auf die Spur.

 
Ja, und dann gab es doch vom Loewe-Verlag dieses Blog-Gewinnspiel, bei dem man den Trailer zum Buch "Stadt aus Trug und Schatten" posten sollte. Habe ich natürlich gemacht, aber nie damit gerechnet, eines von 10 Leseexemplaren zu gewinnen. Falsch gedacht, am Dienstag lag es im Briefkasten und ich bin hin und weg, total begeistert und freu mich einfach nur riesig!!!!!!


Stadt aus Trug und Schatten von 
Mechtild Gläser
Gebundene Ausgabe, 416 Seiten
Erscheint Januar 2012
ISBN 978-3-7855-7402-7
Inhalt:
Flora fällt aus allen Wolken, als sie erfährt, dass ihre Seele seit jeher ein nächtliches Doppelleben in der geheimnisvollen Stadt Eisenheim führt. Von nun an wird sie nie wieder schlafen, ohne dass ihr Bewusstsein in die farblose Welt der Schatten wandert. Als wäre das nicht unerfreulich genug, hat ihre Seele offenbar den Weißen Löwen gestohlen, einen mächtigen alchemistischen Stein, nach dem sich nicht nur die Herrscher der Schattenwelt verzehren. Bald ist Flora selbst in der realen Welt vor den Gefahren Eisenheims nicht mehr sicher und eines ist klar: Sie kann niemandem trauen, nicht einmal Marian, der plötzlich in beiden Welten auftaucht und dessen Küsse vertrauter schmecken, als ihr lieb ist.

Bei Anja's Adventsgewinnspiel (Blog Bücherzauber) habe ich folgendes Buch gewonnen:


Die Zufallsfamilie von 
Marina Endicott
Gebundene Ausgabe, 480 Seiten
Erschienen im August 2011
ISBN: 978-3-426-19876-6
Inhalt:
Manchmal erwächst aus Unglück Glück. Ein Autounfall beendet Clara Purdys einsames Leben mit einem Schlag. Sie fühlt sich verpflichtet, sich um die Familie Gage und vor allem um die Kinder zu kümmern, und blüht auf. Doch was soll aus ihr werden, wenn sie nicht mehr gebraucht wird?
Eines weiß Clara genau: Ihr altes Leben will sie nicht mehr zurück

Liebe Anja, noch einmal lieben Dank für dieses tolle Buch!!!


Ja, und dann kam noch ein Rezensionsexemplar an, auf das ich schon ziemlich gespannt bin:

Hapu - Der Teufel im Leib von
Michael Zandt
Taschenbuchausgabe: 273 Seiten
Erschienen im November 2011
ISBN: 978-3942635196

Inhalt:
Die attraktive Hapu ist eine junge Frau, wie viele andere auch. Sie liebt ihr Motorrad, geht keiner Prügelei aus dem Weg und ist engagierter Fan der Stuttgarter Kickers. In mancher Hinsicht unterscheidet sich Hapu aber von der der Mehrzahl ihrer Altersgenossinnen. Sie hat schneeweiße Haut, einen beweglichen Schwanz und manchmal Appetit auf Menschenfleisch!

Der Autor:
Michale Zandt wurde 2011 in der Kategorie "Beste deutschsprachige Kurzgeschichte" für den Deutschen Phantastik Preis nominiert. Hapu - Teufel im Leib ist sein Debüt-Roman


Liebe Grüße
Isabel

Samstag, 24. Dezember 2011

FROHE WEIHNACHTEN

Hallo Ihr Lieben,

ich wünsche Euch schöne, friedvolle und besinnliche Weihnachten im Kreis Eurer Familie und Freunden.
Lasst Euch reich beschenken, viele Bücher unterm Weihnachtsbaum und genießt die Zeit.





Mein Blog geht jetzt auch in Weihnachtsurlaub und ich melde mich erst zwischen den Jahren wieder. Für Sonntag habe ich allerdings noch einen Post vorbereitet, damit es nicht ganz so ruhig hier wird. 



Lasst es Euch gut gehen!
Liebe Grüße
Isabel

Freitag, 23. Dezember 2011

{Rezension} Bleicher Tod von Andreas Winkelmann


Taschenbuchausgabe: 384 Seiten
Genre: Deutscher Krimi
ISBN: 978-3-442-47589-6
Erscheinungsdatum: 17. Oktober 2011
Preis: 9,99 €



Einer von Fünfundzwanzig

Bei einem Seminar erfährt Kommissarin Nele Karminter, dass einer von 25 Menschen ein Soziopath ist. Diese Zahl schockiert Nele, ohne zu wissen, dass sie es schon bald mit solch einem zu tun haben wird. Denn kurz nach dem Seminar wird Nele zu einem grauenhaften Tatort gerufen. Ein junges Mädchen wurde auf grausame Weise ermordet, ihr Leiden dauerte viele lange Stunden lang. Und Nele weiß bald, dass der Mörder bereits eine weitere junge Frau in seiner Gewalt hat.

Eine interessante, vielschichtige Geschichte und ständig wechselnde Handlungsstränge – hier ist mal wieder Spannung garantiert. Andreas Winkelmann erzählt seinen Psychothriller aus verschiedenen Perspektiven, wobei der Fokus natürlich bei Nele und ihrer Kollegin und Partnerin Anou liegt. Beide ermitteln in dem Fall der grausam entstellten Leiche, zusätzlich ist ein Privatdetektiv auf der Suche nach einer spurlos verschwundenen Jugendlichen, eine Frau wird von ihrem Ehemann misshandelt und eine andere junge Frau kann gerade noch einem Gewalttäter entkommen. Passt erst mal nicht zusammen? Falsch gedacht.

Andreas Winkelmann verknüpft diese unterschiedlichen Handlungsstränge perfekt zu einer schlüssigen und überaus fesselnden Story zusammen und bald ist für jeden ersichtlich, wie die einzelnen Erzählstränge zusammenpassen. Allerdings lässt der Autor einen in Bezug auf die Identität des Täters lange Zeit im Dunkeln. Genauso geht er auch mit dem Motiv des Täters um, denn die Opfer des Mörders scheinen wahllos ausgewählt und warum er so grausam tötet, ist ebenfalls lange Zeit unverständlich. Die Auflösung ist zwar schlüssig, kam mir dann aber schlussendlich doch etwas schnell und hat ein paar Fragen offen gelassen.

Die Charaktere sind klar und detailreich gezeichnet und nehmen schnell Konturen an. Stellenweise zieht der Autor auch das Privatleben von Nele und Anou mit ein, dies aber in gut dosiertem Maße. Und so erfährt man, dass Anou sich von den Vorfällen aus dem Debütroman „Tief im Wald und unter der Erde“ immer noch nicht richtig erholt hat, ihre Ängste und Probleme verdrängt und hierunter auch ihre Beziehung zu Nele leidet.



Fazit: Wieder einmal ein sehr spannender Thriller von Andreas Winkelmann mit gut herausgearbeiteten Charakteren und einer komplexen Story.

Hier geht es zur Website des Autors: Homepage Andreas Winkelmann


 

Dienstag, 20. Dezember 2011

{Leseeindruck} Angsthauch von Julia Crouch


 

Verlag: Ullstein
Übersetzer: Sybille Uplegger

Taschenbuchausgabe: 448 Seiten
ISBN: 9783548283326
Genre: Englischer Krimi

Erscheinungsdatum: 13. Januar 2012
Preis: 9,99 €


Christos ist tot …

… damit beginnt nach einer kleinen Einführung der Roman von Julia Crouch und mit diesem Satz ändert sich das Leben von Rose und ihrer Familie von Grund auf. Eben erst haben sie sich ihren Traum von einem Häuschen in den Hügeln von Wiltshire erfüllt, da erreicht Rose diese schreckliche Nachricht von ihrer Freundin aus Kindertagen. Als sie erfährt, dass Polly nach England zurückkehren will, bietet Rose ihr spontan an bei ihnen einzuziehen.

Auch wenn man die Kurzbeschreibung nicht gelesen hat, spürt man gleich zu Beginn, dass der Einzug von Polly und ihrer Söhne mit Problemen behaftet ist. Denn ganz offensichtlich war zwar Christos ein guter Freund von Rose und ihrem Mann Gareth, doch dessen Witwe Polly  kann Gareth nicht leiden.

Der Schreibstil von Julia Crouch ist eher ruhig gehalten und sehr einnehmend. Früh merkt man, dass die Autorin viel Wert auf die Charakterbeschreibung und somit auf die Gefühlswelt ihrer Protagonisten legt. So geht sie bereits auf den wenigen Seiten schon sehr intensiv auf das bisherige Leben von Rose und Gareth ein, wodurch man eine gewisse Vorstellung des Ehepaares erhält. Gareth scheint mehr der introvertierte Typ zu sein, der zu Depressionen neigt und Probleme lieber totschweigt. Rose dagegen wünscht sich, mit ihm darüber reden zu können, weiß sie doch genau, dass sonst die nächste Krise vorprogrammiert ist. So merkt man schnell, dass bei den Beiden offensichtlich der idyllische äußere Schein trügt und dass ihre Ehe mit einigen Problemen behaftet ist.

Inwieweit das Buch noch Spannung aufbaut kann man bei der kurzen Leseprobe nicht sagen, da sie mit der Ankunft von Polly in England endet. Die Schreibweise von Julia Crouch lässt jedoch vermuten, dass man hier einen durchaus spannenden Roman geboten bekommt, der weniger Wert auf reißerische Szenen legt, sondern hier mehr das Kopfkino des Lesers in Aktion treten lässt. In jedem Fall wirft die LP aber schon einige Fragen auf, gerade in Bezug auf Polly und könnte sich so durchaus noch sehr fesselnd entwickeln.

Die Leseprobe könnt Ihr hier selbst lesen!

Montag, 19. Dezember 2011

{Rezension} Der Kampf der Druiden von Lara Connelly


Taschenbuchausgabe: 420 Seiten
Genre: Fantasy-/Mystery-Roman
ISBN: 978-3942514125
Erscheinungsdatum: 15. Juli 2011
Preis: 12,90 €


Ein gelungener Auftakt

Um über ihren Liebeskummer hinwegzukommen besucht Gwen zusammen mit ihrer Freundin Lilly an Samhain eine Halloween-Party. Dort trifft sie auf einen Mann, von dem sie vom ersten Augenblick an fasziniert ist. Conall ist Druide und war aufgrund eines Fluches 777 Jahren von der Erde verbannt. Nun hat er die Möglichkeit endgültig wieder zurückzukehren, hierfür muss er aber zuerst seinen Erzfeind Cennmhar besiegen. Dazu benötigt Conall jedoch auch die Hilfe seiner Freunde, ebenfalls Druiden, die unentdeckt seit Jahrhunderten auf der Erde leben. Doch der Fluch hindert ihn daran, direkt mit Brensal und Ethain in Verbindung zu treten, Gwen muss diesen Kontakt herstellen. Und obwohl sich die Geschichte von Conall  für sie mehr als merkwürdig anhört, spürt sie doch eine starke Verbindung zwischen ihnen. So lässt sie alle Bedenken hinter sich und begibt sich auf die Suche nach Brensal, die sie nach Irland führt. Zwischenzeitlich erfährt aber auch Cennmhar von Conalls Absichten und der Druide setzt alles daran, Conall und seine Freunde zu besiegen sowie Gwen in seine Gewalt zu bekommen. Denn Gwen umgibt ein Geheimnis, welches sich Cennmhar zunutze machen will.

Um Irland ranken sich viele Sagen und Legenden und die Iren sind nicht umsonst bekannt dafür, begnadete Geschichtenerzähler zu sein. In diese mystische Welt der alten Götter lässt Lara Connelly ihre Leser mit ihrem Debütroman eintauchen. Geschickt bringt die Autorin einem die Sagenwelt Irlands nach und nach näher, denn so wie Gwen von Conall, Brensal und Ethain mit der Zeit immer mehr über die alten Götter Irlands, das Leben der Druiden und auch dem Feenreich erfährt und bald auch selbst erlebt, so bekommt man als Leser auch immer mehr Einblick in diese faszinierende Sagenwelt.

Zumeist spielt die Handlung in unserer Welt und man erlebt gebannt mit, wie Conalls Freunde alles daran setzen, um dem Druiden zum Sieg gegen Cennmhar zu verhelfen. Hierbei führen ihre und Gwens Wege sie aber auch in das Feenreich wie auch in das Reich der Fomori. Doch immer wieder wechselt die Autorin auch in die Parallelwelt zu den Tuatha de Danann sowie dem irischen Sonnengott Lugh, die ebenfalls nicht ganz untätig sind und Conalls Bemühungen aus der Ferne beobachten.

Lara Connelly verwendet fast ausschließlich die alten Begriffe wie Eire für Irland, bei Nordirland spricht sie zumeist von Ulster und bei der Insel Anglesey redet sie von Mona, der Insel der Druiden. Hinzu kommt, dass die Geschichte fast ausschließlich außerhalb großer Städte spielt.  Dies allein verleiht dem Roman schon eine atmosphärische Dichte und lässt ihn hierdurch geheimnisvoll und mystisch wirken und der bildhafte, fantasievolle und einnehmende Schreibstil von Lara Connelly sorgt für eine sagenumwobene Stimmung während des Lesens. Und so ganz nebenbei erhält man auch noch einige sehr unterhaltsame und informative Lehrstunden in der keltischen Mythologie.

Zudem gestaltet sich die Story an sich sehr vielschichtig, spannend und temporeich, aber auch recht rätselhaft. Zwar ist das Ende in gewisser Weise vorhersehbar, doch den Weg bis dahin erzählt die Autorin durchweg sehr abwechslungsreich, verbunden mit einigen überraschenden Wendungen. Und obwohl Lara Connelly ihre Protagonisten vielen Gefahren aussetzt und vor scheinbar ausweglose Situationen stellt, verlieren sie doch hierbei selten ihren Humor und Optimismus und gerade der Schlagabtausch zwischen dem spitzfindigen Ethain und dem charismatischen Brensal ist unterhaltsam und auch amüsant erzählt.

Ihre Charaktere beschreibt die Autorin facettenreich, sodass man schnell von allen Mitwirkenden ein Bild vor Augen hat. Im Fokus steht natürlich Gwen Gordon. Diese wird als eine ziemlich eigensinnige, starrköpfige, neugierige junge Frau beschrieben, die vieles hinterfragt, sich mit Gegebenheiten nicht einfach abfindet und auch des Öfteren einmal die Entscheidungen der Druiden anzweifelt, was die sympathische Gwen aber auch in ziemlich prekäre Situationen geraten lässt. Conalls Charakter braucht ein wenig bis er sich entfaltet, mag bedingt auch dadurch sein, dass Conall durch den Fluch viel zwischen den Welten verweilen muss und auf ihm nicht durchgängig das Augenmerk liegt.

Die Beziehung zwischen Gwen und Conall entwickelt sich sofort sehr rasant und emotional, was mich anfangs etwas irritiert hat, zumal ihnen ja auch immer wieder nur wenig gemeinsame Zeit vergönnt ist. Allerdings hätte Gwen sich nie dazu entschlossen, Conall zu helfen, wenn sie nicht von Anfang an eine tiefe Verbundenheit zu ihm gespürt hätte, was auf Gegenseitigkeit beruht. Etwas störend fand ich auch, dass Brensal, Ethain wie auch Conall als überaus gutaussehende Männer dargestellt werden, denen keine Frau widerstehen kann. Aber das sind wirklich nur Nebensächlichkeiten.

Fazit: Ein gelungener erster Teil der Saga. Die in sich abgeschlossene, komplex angelegte Geschichte bietet jede Menge Spannung, Unterhaltung und einen sehr guten, verständlichen und vor allem unterhaltsamen Einblick in die Sagenwelt Irlands. Der zweite Teil mit Titel „Druidenerbe“ ist in Planung.

Sonntag, 18. Dezember 2011

{SuB-Zuwachs} Fantastische Buchpost

Hallo Ihr Lieben,

auch diese Woche gab es wieder Buchzuwachs. Einmal habe ich bei Larissa am Adventskalender-Gewinnspiel teilgenommen und gewonnen *jubel*. Schaut mal bei ihr vorbei, es sind jeden Tag wirklich tolle Gewinne hinter den Türchen versteckt (Laris Bücherkiste). Und dann kam noch ein Rezensionsexemplar vom dtv-Verlag an, auf das ich mich auch schon sehr freue.

Aber genug jetzt, hier sind die Bücher:


Zweilicht von Nina Blazon
Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
ISBN: 978-3570161173
Erschienen im August 2011 bei cbt
Inhalt:
Erst stiehlt sie sein Herz, dann seine Welt ... Der 17-jährige Jay ist in der Stadt seiner Träume angelangt – ein Jahr wird er als Austauschschüler in New York, der Heimat seines verstorbenen Vaters, verbringen. Gleich zu Beginn verliebt er sich in die geheimnisvolle Madison mit den Indianeraugen. Doch was er keinem zu erzählen wagt: Hin und wieder taucht ein anderes Mädchen auf, das außer ihm niemand zu sehen scheint. Sie nennt sich Ivy und er kann nicht aufhören, an sie zu denken. Bis sie ihn schließlich in eine verwunschene Welt entführt, die seit Jahrhunderten kein lebender Mensch betreten hat. Als auch im New York der Gegenwart die Geister und Dämonen erwachen, beginnt für Jay ein Kampf auf Leben und Tod. Der Dämon mit dem Herzen aus Eis ist ihm auf der Spur und giert nach menschlichen Seelen. Und Jay muss sich entscheiden – zwischen zwei Mädchen, zwei Leben, zwei Wirklichkeiten …

Larissa: Vielen lieben Dank noch einmal für dieses tolle Buch!!!



Die Flüsse von London von Ben Aaronovitch
Taschenbuchausgabe: 480 Seiten
ISBN: 978-3423213417
Erscheint im Januar 2012 bei dtv
Inhalt:
Peter Grant ist Police Constable in London mit einer ausgeprägten Begabung fürs Magische. Was seinen Vorgesetzten nicht entgeht. Auftritt Thomas Nightingale, Polizeiinspektor und außerdem der letzte Zauberer Englands. Er wird Peter in den Grundlagen der Magie ausbilden. Ein Mord in Covent Garden führt den frischgebackenen Zauberlehrling Peter auf die Spur eines Schauspielers, der vor 200 Jahren an dieser Stelle den Tod fand. 

»Mein Name ist Peter Grant. Ich bin seit Neuestem Police Constable und Zauberlehrling, der erste seit fünfzig Jahren. Mein Leben ist dadurch um einiges komplizierter geworden. Jetzt muss ich mich mit einem Nest von Vampiren in Purley herumschlagen, einen Waffenstillstand zwischen Themsegott und Themsegöttin herbeiführen, Leichen in Covent Garden ausgraben. Ziemlich anstrengend, kann ich Ihnen sagen – und der Papierkram!«




Liebe Grüße und Euch einen schönen 4. Advent,
Isabel

Freitag, 16. Dezember 2011

{Rezension} Stirb von Hanna Winter


Taschenbuchausgabe: 352 Seiten
Genre: Deutscher Thriller
ISBN: 978-3548283449
Erscheinungsdatum: 12. August 2011
Preis: 8,99 €


Spuren der Vergangenheit

Lara Simons, frisch geschieden von ihrem untreuen Ehemann, erfüllt sich in Berlin ihren großen Traum von einem eigenen Café. Als sie nach der Eröffnung nachts nach Hause fahren will, wird sie brutal überfallen und kann in letzter Sekunde fliehen. Allerdings entwickelt sich dieser Überfall zu einem Alptraum, denn der Täter kennt sie. Es handelt sich hierbei um einen Serienmörder, der schon seit Jahren von der Polizei gesucht wird und er hat Laras Adresse. Die Polizei fürchtet um ihre Sicherheit und zusammen mit ihrer kleinen Tochter Emma erklärt sich Lara bereit, in das Zeugenschutzprogramm aufgenommen zu werden. 6 Jahre später leben Beide auf Rügen und haben sich ein neues Leben aufgebaut. Doch durch einen dummen Zufall kommt der Serientäter auf die Spur von Lara und Emma. Der Alptraum beginnt von neuem.

In ihrem zweiten Thriller legt Hanna Winter sogar an Spannung noch zu, was ich mir nach dem Lesen von „Der Spur der Kinder“ kaum vorstellen konnte. Die Story beginnt mit der Eröffnung von Laras Café und so lernt man die junge sympathische Mutter bereits ein wenig kennen wie auch ihr Umfeld. Doch die Autorin hält sich nicht lange mit der Vorstellung der einzelnen Personen auf und fast augenblicklich befindet man sich mitten in dem Thriller. Hierdurch ist Hochspannung von Anfang an garantiert und diese hält sich problemlos bis zum Schluss. Nur ab und an nimmt die Autorin das Tempo etwas heraus und hierüber ist man wirklich nicht böse.

Die Geschichte entwickelt sich durchweg sehr komplex, immer wieder überrascht die Autorin mit unerwartenden Wendungen und dies alles beschreibt sie in einem eher ruhigen, einnehmenden und gefühlvollen Schreibstil.

Gegen Mitte des Thrillers kommt auch der Täter zu Wort, man lernt nach und nach sein Leben wie auch seine Beweggründe für die Morde kennen, erfährt sogar seinen Namen, dieser ist jedoch der Story nicht zuzuordnen. Somit tappt man regelrecht  während der gesamten Zeit im Dunkeln und seine Identität offenbart sich einem erst ganz zum Schluss in einem sehr gelungenen Showdown.

Die Charaktere beschreibt die Autorin detailreich und so bekommt man fast augenblicklich eine Vorstellung von Lara, die neben ihrer Tochter Emma die einzige Mitwirkende ist, die für einen durchschaubar ist. Lara ist eine Kämpfernatur, ihr gelingt es auf Rügen sich eine neue Existenz aufzubauen und sie lebt mit dem Pensionsbesitzer Frank zusammen. Die Geschehnisse der Vergangenheit holen sie zwar immer wieder einmal ein, doch zumeist versteht sie es gut, damit umzugehen. So wirkt ihr Leben zufrieden und glücklich. Lara kümmert sich aufopferungsvoll um Emma und arbeitet in der Pension mit, die in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Alle weiteren Charaktere, auf die ich aufgrund der Identität des Täters nicht eingehen werde, wirken auf den ersten Blick klar gezeichnet und ebenfalls durchschaubar, aber halt nur auf den ersten Blick.


Fazit: Ein sehr spannendender und fesselnder Thriller, der durch seine komplex angelegte Story und überaus gut dargestellten Charakteren absolut überzeugt.

Donnerstag, 15. Dezember 2011

{Rezension} Tote Stille von Erica Spindler


Übersetzer: Rainer Nolden
Taschenbuchausgabe: 464 Seiten
Genre: Amerikanischer Thriller
ISBN: 978-3899416756
Erscheinungsdatum: 15. Dezember 2009
Preis: 8,95 €

Die Jagd nach dem Handyman-Mörder

Kurz nach der Verwüstung durch Hurrikan Katrina wird in New Orleans die Leiche des Polizisten Sammy O’Shays gefunden. Fast zeitgleich macht ein Aufräumdienst in einem alten Kühlschrank eine grausige Entdeckung. In ihm liegen sechs rechte Frauenhände. Die Tat weist auf den Handyman hin, der ganz offensichtlich auch für den Mord an Captain Patti O’Shays Ehemann verantwortlich ist. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, doch der Mörder bleibt unentdeckt.

Zwei Jahre später wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Ihr fehlt die rechte Hand. Sofort wird eine Verbindung zum Handyman-Fall hergestellt und Detective Spence Malone wird mit den Ermittlungen beauftragt, die er zusammen mit seiner Tante Patti durchführt. Als seine Freundin, Detective Stacey Killian, bei verdeckten Ermittlungen einen Hinweis auf den Handyman erhält, beginnen beide Ermittlungen parallel zu laufen und schnell ist ein Verdächtiger gefasst. Doch ist er wirklich der mehrfache Mörder? Captain O’Shay hat hieran ihre Zweifel und als Leser ist man selbst fast sofort davon überzeugt, dass die Polizei hier eindeutig den Falschen gefasst hat.

Auch 2 Jahre nach Katrina ist vieles in New Orleans noch nicht beim Alten und ganze Bezirke sind verwaist und verwüstet. So ist es auch nicht verwunderlich, dass nach Jahren noch Leichen gefunden werden, die der Hurrikan an die Oberfläche getrieben hat. Die Menschen sind bemüht, ihr New Orleans wieder aufzubauen und auch die NOPD hat während dieser Zeit alle Hände voll zu tun. Dies alles vermittelt die Autorin sehr anschaulich, geht oft auf die Verwüstung von Katrina und dessen Folgen für die Bevölkerung ein und allein hierdurch wirkt der Thriller schon atmosphärisch dicht umgesetzt.

Mit dazu beiträgt natürlich aber auch der einnehmende, fesselnde Schreibstil von Erica Spindler, der einen praktisch von der ersten Seite an den Thriller bindet. Sie steigt indirekt mit dem Mord an Sammy O’Shays in die Story ein, wobei sie hierzu den Mörder gleich zu Anfang zu Wort kommen lässt. Und auch während des Verlaufs der Story fließt immer mal wieder eine kleine Passage des Mörders ein, allerdings ohne hierbei in irgendeiner Weise auf dessen Identität einzugehen. Zudem streut sie genug neue Wendungen und Hinweise ein, sodass ich mehr als einmal mit meinem Verdacht in Bezug auf den Mörder total falsch lag. Dies hebt natürlich die Spannung zusätzlich.

Spannungsgeladen ist der Thriller sowieso durchweg. Immer wieder geschehen unerwartete Ereignisse, oft nimmt die Story eine neue Richtung an und man ist fast durchweg hautnah bei den Ermittlungen der Polizei von New Orleans dabei. Hierbei trifft man auf fast den gesamten Malone-Clan, denn nicht nur Spencer Malone und Stacey Kilian sind in den Fall involviert, sondern auch Spencers beide Brüder haben kleine Szenen und seine Schwester Shauna nimmt ebenfalls eine Nebenrolle ein. Und nicht zu vergessen Patti O’Shay, die Tante von Spencer, die natürlich ein ganz besonderes Interesse an der Lösung des Falls hat. Diese Menge an Verwandtschaft mag anfangs vielleicht ein wenig verwirrend sein, doch durch die detaillierte Darstellung der einzelnen Charaktere kann man sie bald entsprechend zuordnen.

Erica Spindler geht auch dieses Mal auf das Privatleben der einzelnen Personen ein, wobei hier der Focus zumeist bei der Beziehung von Stacey und Spencer liegt, die sich ein wenig festgefahren hat. Allerdings geschieht diese Einbeziehung des Privatlebens eher nebenbei und rundet die ganze Geschichte einfach nur ab.

Fazit: Ein überaus spannender und fesselnd erzählter Thriller, der mit gewohnt detailreich beschriebenen Charakteren und einer komplex angelegten Story aufwarten kann.


Dienstag, 13. Dezember 2011

{Rezension} Judaswiege von Ben Berkeley




Verlag: Piper Verlag
Taschenbuchausgabe: 464 Seiten

Genre: Amerikanischer Thriller
ISBN: 9783492272919

Erscheinungsdatum: Dezember 2011
Preis: 9,99 €

Die Triple-Identity

Im Jahr 2004 verschwindet die junge Jessica von Bingen spurlos auf Hawaii. Nur ihr Auto wird gefunden, die Ermittlungen verlaufen im Sande. Rund 7 Jahre später erscheinen kurze Bildsequenzen im Netz, auf denen auch Jessica in reell wirkenden Folterszenen zu sehen ist. Dies ruft das FBI auf den Plan. Der Profiler Sam Burke übernimmt den Fall und zieht seine ehemalige Kollegin Klara „Sissi“ Swell als Beraterin hinzu. Während Sam und Klara mit ihren Ermittlungen beginnen, wird bereits eine erste Frauenleiche gefunden, die ganz eindeutige Folterspuren aufweist. Die junge Frau wurde mit einer sogenannten Judaswiege gepfählt. Und der Serienmörder, der seine Opfer mithilfe einer Autobombe zu abgelegenen Plätzen lockt, um ihnen so habhaft zu werden, hat bereits sein nächstes Opfer ins Visier genommen.

Sam Burke und Klara Swell erhalten unerwartete Unterstützung von dem versierten Rechtsanwalt Thibault Stein, der im Auftrag von Jessicas Ehemann ebenfalls in dem Fall aktiv ist. Und obwohl die Ermittlungen von allen Seiten auf Hochtouren laufen, lässt sich einfach keine Gemeinsamkeit zwischen den Opfern herstellen, der Täter scheint planlos über das ganze Land hinweg zu morden und anschließend Bildsequenzen seiner Folterungen ins Netz zu stellen.

Die Story an sich ist jetzt nicht unbedingt neu, irgendwie hat man alles schon einmal gelesen, aber die Umsetzung ist Ben Berkeley dennoch gut gelungen. Hinzu kommt, dass er sein Fachwissen als Experte für Medien- und Täterpsychologie mit einfließen lässt und dadurch gerade die reine Ermittlungsarbeit durchaus realistisch und überzeugend wirkt.

Ohne großes Vorgeplänkel steigt Ben Berkeley bei seinem Erstlingswerk in die Story ein und so ist man zu Beginn gleich bei der Entführung von Jessica dabei und bekommt schon eine kleine Ahnung davon, wie der Täter agiert. Den temporeichen Erzählstil hält der Autor bei und so entwickelt sich der Thriller bis zum Schluss äußerst spannend und fesselnd.

Die Story erzählt Ben Berkeley aus verschiedenen Perspektiven und lässt hierbei auch den Serienmörder nicht außen vor, ohne hierbei jedoch in irgendeiner Form auf dessen Identität einzugehen. Sein Motiv kristallisiert sich im Verlauf des Thrillers zwar heraus, nach welcher Methodik er jedoch seine Opfer auswählt, dies verrät einem der Autor erst auf der letzten Seite. Und diese Idee fand ich wirklich gelungen. Zudem hat mir gefallen, dass Ben Berkeley nicht zu blutrünstig schreibt. Zwar erklärt er schon, wie die jungen Frauen ermordet wurden, geht hierbei aber nicht sehr auf Details ein. Eher legt er bei dem aktuellen Entführungsfall mehr den Fokus auf die Angst und Verzweiflung des Opfers, was einem beim Lesen stellenweise schon nahe geht.

Vordergründig ist man aber natürlich bei den Ermittlungen und somit beim Team von  Profiler Sam Burke dabei. Hierbei stellt man auch ziemlich schnell fest, dass das Verhältnis zwischen Klara und Sam durch ein Ereignis aus der Vergangenheit vorbelastet ist, die Beiden aber doch soweit Profis sind, um dies nicht in ihre Arbeit mit einfließen zu lassen. Zusätzlich wird man auch ständig über die Aktivitäten des Anwalts Stein und seiner Assistentin Pia Lindt auf dem Laufenden gehalten. Zudem gewährt der Autor einem als Leser auch ein wenig Einblick in das Privatleben der einzelnen Mitwirkenden, ohne dies jedoch zu sehr in den Fokus zu rücken. Zudem sind die Wechsel der Erzählstränge recht häufig und zumeist sehr gut gelegt, wodurch die Spannung konstant auf hohem Niveau gehalten wird.

Seine Charaktere sind ziemlich unterschiedliche Typen. Das ist einmal die sympathische, resolute und sture Klara Swell, die für Ermittlungen auch gerne einmal ziemlich unkonventionelle Wege einschlägt. Ihr Pendant ist der Psychiater und FBI-Profiler Sam Burke. Dieser stringent arbeitende, immer korrekt angezogene und eher konservativ eingestellte Ermittler ist zwar nicht immer mit Klaras Aktivitäten einverstanden, deckt sie aber gewissenhaft gegenüber ihren Vorgesetzten. Tja, und dann gibt es noch den älteren Herrn, Rechtsanwalt Thibault Stein. Dieser ist wahrhaft ein Gentleman alter Schule, gewitzt, integer und wirklich mit allen Wassern gewaschen. Und auch er schreckt nicht vor unlauteren Mitteln zurück, wenn diese dem Fall nutzen können.

Fazit: Ein sehr spannender Thriller, der weitgehendst auf blutrünstige Szenen verzichtet, mit einer recht komplexen und schlüssigen Story aufwarten kann und ein Ermittlerteam präsentiert, das überaus sympathisch dargestellt wird. 

Der Autor:
Ben Berkeley, Jahrang 1975, wurde als Sohn deutscher Einwanderer in Palo Alto geboren und wuchs in der Bay Area auf. Nach einem Psychologiestudium wurde er Berater des FBI und ist einer der führenden Experten für Medien- und Täterpsychologie. Ben lebt in Santa Barbara, Kalifornien und Tel Aviv, Israel. "Judaswiege" ist sein erstes Buch. 



Montag, 12. Dezember 2011

{Rezension} Wohin du auch fliehst von Elisabeth Haynes


 


Verlag: Diana Verlag
Übersetzer: Christiane Winkler
Taschenbuchausgabe: 480 Seiten
Genre: Englischer Psychothriller
ISBN: 978-3453355859
Erscheinungsdatum: 12. Dezember 2011
Preis: 8,99 €

Ich werde dich finden

Das Leben könnte für die lebenslustige Catherine aus Lancaster so schön sein: Hat sie doch einen tollen Job, viele Freunde und Bekannte und einen Lebensgefährten, um den sie ihre Freundinnen beneiden. Doch der Schein trügt, denn Lee ist bei weitem nicht so perfekt wie er nach außen hin wirkt. Immer mehr kontrolliert er Catherines Leben, manipuliert und misshandelt sie. Ihr einziger Ausweg ist die Flucht, doch dieser Plan endet fast tödlich für sie. Vier Jahre später lebt Cathy in London und ist immer noch nicht über die Zeit mit Lee hinweg. Sie leidet unter Ängsten und einem Kontrollzwang. Ihr neuer Nachbar Stuart versucht zwar, ihr zu helfen, doch die Angst, dass Lee sie wieder finden könnte, beherrscht ihr Denken. Und eines Tages deutet alles darauf hin, dass Lee mit seinen perfiden Spielchen wieder begonnen hat.

Elisabeth Haynes erzählt ihren Psychothriller in zwei Erzählsträngen. In dem einen, der zwischen 2003 und 2004 spielt, erfährt man nach und nach die Geschichte von Catherine und Lee. Wie sie sich in einem Club kennen lernen und wie aus der anfangs kontaktfreudigen, unternehmungslustigen Catherine fast schleichend eine verängstigte junge Frau wird, die sich ständig beobachtet und kontrolliert fühlt. Der anfangs so liebenswerte, gut aussehende, überaus charmante Lee, der sich bestens mit ihren Freunden versteht, ihr scheinbar jeden Wunsch von den Augen abliest, manipuliert sie mit der Zeit immer mehr. Seine Kontrollen verstärken sich, durch perfide Spielchen zermürbt er Catherine und schlussendlich zieht sie sich auch immer mehr von ihren Freunden zurück.

Im zweiten Erzählstrang, der sich ständig durch kurze Kapitel mit dem Anderen abwechselt, lernt man eine Cathy kennen, die 4 Jahre später immer noch versucht, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Sie leidet unter einem extremen Kontrollzwang, alles muss sie mindestens 6x kontrollieren bevor sie sich einigermaßen sicher fühlt. Ihren Heimweg von der Arbeit verändert sie ständig aus Angst, sie könnte verfolgt werden. Man lernt so eine völlig andere Cathy kennen, die große Menschenansammlungen meidet, so gut wie nie mehr ausgeht und dadurch völlig zurückgezogen lebt. Und bald hat man den Eindruck, dass ihre Ängste völlig berechtigt sind.

Die Autorin hat einen eher nachdenklichen und ruhigen Psychothriller geschrieben, indem sie wirklich sehr gut den Psychoterror beschreibt, dem sich Cathy ausgesetzt fühlt. Die Spannung ist eher hintergründig vorhanden, auf reißerische  Szenen verzichtet sie vollkommen. Durch die ständigen Wechsel der beiden Handlungsstränge wird die Neugier beim Lesen ständig gesteigert, da man immer nur häppchenweise etwas aus Catherines Vergangenheit erfährt und man so anfangs ihr heutiges Verhalten überhaupt nicht nachvollziehen kann. Je weiter man jedoch liest, umso mehr wundert man sich bald, dass Cathy hieran nicht komplett zerbrochen ist.

Elisabeth Haynes lässt ihre Protagonistin selbst ihre Geschichte erzählen und so bekommt man sehr schnell ein Gefühl für Cathy, durchlebt teilweise ihre Ängste regelrecht mit und wünscht sich wirklich für sie, dass dieser Alptraum schnell ein Ende nimmt. Dabei beschreibt sie Cathy jedoch keineswegs als total verängstigte, sich selbst bemitleidende Frau, eher das Gegenteil. Cathy kennt ihre Probleme und arbeitet ständig daran diese zu überwinden. Allerdings fällt ihr es durch Erfahrungen aus der Vergangenheit extrem schwer, Hilfe von außen anzunehmen. Selbst zu ihrem Nachbar Stuart, ein Psychologe, gewinnt Cathy erst nach und nach Vertrauen. Dieser erkennt natürlich fast sofort, woran Cathy leidet und versucht ihr zu helfen.

Die Stimmung des Thrillers ist bedingt durch das Thema meist sehr verhalten, oftmals beklemmend, manchmal locker leicht und jederzeit kurzweilig und fesselnd, dafür sorgt einfach der flüssige, einfühlsame Schreibstil der Autorin.

Fazit: Wer gerne Psychothriller liest, die eher ruhig daherkommen und sehr viel Wert auf eine komplexe Handlung und sehr gut herausgearbeitete Charaktere legt und keine reißerischen oder gar blutrünstige Szenen mag, liegt hier genau richtig. 

Autorin:
Elizabeth Haynes wuchs in Seaford, Sussex auf und studierte an der Leicester University Englisch, Deutsch und Kunstgeschichte. Sie arbeitet als Fallanalytikerin bei der Polizei und lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Kent. Wohin du auch fliehst ist ihr erster Roman.

Sonntag, 11. Dezember 2011

{SuB-Zuwachs} Spannend & Mystisch

Hallo Ihr Lieben,

auch diese Woche haben wieder ein paar Bücher den Weg zu mir gefunden. Eines habe ich mir für die Blanvalet-Challenge gekauft, lag schon ziemlich lange auf meinem Wunschzettel und jetzt hatte ich einen guten Grund, es mir zu kaufen *schönred*. Dann hatte mich vor kurzem die Autorin Lara Connelly angeschrieben und angefragt, ob ich ihr Buch rezensieren möchte. Nachdem ich mir die Inhaltsangabe durchgelesen habe, habe ich mit Begeisterung JAAAA gesagt. Zu guter Letzt kam noch mein Buchgewinn an, welches ich bei einer Facebook-Aktion des Insel-Verlags gewonnen hatte.


Kampf der Druiden von Lara Conelly
Taschenbuchausgabe: 420 Seiten
Teil 1 der Trilogie
ISBN: 978-3942514125
Erscheinungsdatum: 15. Juli 2011
Preis: 12,90 €

Inhalt:
Die Legende erzählt, dass an Samhain die Grenze zwischen der menschlichen und der feinstofflichen Welt durchlässig ist... Als Gwen Gordon zur Halloween-Party geht und dem Druiden Conall begegnet, ahnt sie nicht, dass diese Nacht ihr Leben verändern wird. Ihr Verstand weigert sich seiner Geschichte zu glauben, aber tief in ihrem Inneren vertraut sie ihm. Wer ist dieser Mann? Sie beschließt seinem Geheimnis auf die Spur zu kommen und gibt ihren gut bezahlten Job auf, um ihn zu suchen. Die Reise führt sie von England über Irland nach Schottland. Während dieser Zeit findet sie neue Freunde unter den Menschen und anderen mystischen Wesen. Conall O´Neill, einst Druide unter dem Einfluss der Tuatha De Danann, sucht nach einem Verbündeten. Seine Zeit in dieser Welt ist begrenzt und will er den Rest seines Lebens unter den Menschen verbringen, muss er seinen Erzfeind Cennmhar unschädlich machen. Als er Gwen begegnet, spürt er die Seelenverwandtschaft und bittet sie um Hilfe,denn sie umgibt ein Geheimnis, welches es noch zu lüften gilt. 

Autorin:
Lara Connelly , 1964 in Thüringen geboren, entdeckte schon früh ihr Interesse für Geschichte und romantische Literatur. Neben ihrer beruflichen Laufbahn schrieb sie Kurzgeschichten, Inzwischen liegt ihr erster Roman vor und sie arbeitet am nächsten Manuskript. Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben, zu leben. Dieses Zitat von Mark Twain begleitet sie seit Jahren und inspiriert sie ständig. Lara Connelly ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann in Mittelhessen. 

Vielen Dank an die Autorin Lara Connelly für die Zusendung des Rezensionsexemplars.



Das Geheimnis des weißen Bandes
Anthony Horowitz
Verlag: Insel Verlag
ISBN: 978-3-458-17543-8
Gebundene Ausgabe: 350 Seiten
Erscheinungsdatum: 12. Dezember 2011
Preis: 19,95 €

Inhalt:
Am Abend eines ungewöhnlich kalten Novembertages im Jahr 1890 betritt ein elegant gekleideter Herr die Räume von Sherlock Holmes‘ Wohnung in der Londoner Baker Street 221b. Er wird von einem mysteriösen Mann verfolgt, in dem er den einzigen Überlebenden einer amerikanischen Verbrecherbande erkennt, die mit seiner Hilfe in Boston zerschlagen wurde. Ist der Mann ihm über den Atlantik gefolgt, um sich zu rächen? Als Holmes und Watson den Spuren des Gangsters folgen, stoßen sie auf eine Verschwörung, die sie in Konflikt mit hochstehenden Persönlichkeiten bringen wird ? und den berühmten Detektiv ins Gefängnis, verdächtigt des Mordes. Zunächst gibt es nur einen einzigen Hinweis: ein weißes Seidenband, befestigt am Handgelenk eines ermordeten Straßenjungen …


Erstmals seit dem Tod von Arthur Conan Doyle erscheint ein neuer Roman um den genialsten Detektiv aller Zeiten, aus der Feder des internationalen Bestsellerautors Anthony Horowitz. Es ist Sherlock Holmes‘ spektakulärster Fall.




Nachtschrei von Jeffery Deaver
Taschenbuchausgabe: 512 Seiten
ISBN: 978-3-442-37471-7
Erscheinungsdatum: 18. Oktober 2010
Preis: 9,99 €
Inhalt:
Zwei Frauen gejagt von einem eiskalten Mörderduo
In einer Polizeistation in Wisconsin geht ein unverständlicher Notruf aus einem einsam gelegenen Ferienhaus ein. Obwohl Brynn McKenzie dienstfrei hat, geht sie der Angelegenheit nach und gelangt als Erste an den Schauplatz eines grausamen Doppelmordes. Beinahe zu spät bemerkt die Polizistin, dass sich außer einer verängstigten Zeugin auch die Täter noch auf dem Grundstück befinden. Und damit beginnt für die beiden ungleichen Frauen eine atemlose Hetzjagd durch die Nacht – ein Albtraum, den sie nur gemeinsam überleben können …


Liebe Grüße
Isabel