Leseempfehlungen

Montag, 14. März 2011

{Buchvorstellung} Stephan Naumann und sein neuer Roman ...

Hallo Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch mal wieder ein Buch aus dem Gmeiner Verlag vorstellen. Dieses Mal  handelt es sich nicht um einen Regionalkrimi, sondern um einen historischen Roman, der mich ganz besonders interessiert. Denn er spielt in meiner Heimatstadt und da bin ich natürlich schon ziemlich neugierig, ob und wenn ja, wie unsere schöne Altstadt in dem Roman beschrieben wird und natürlich Johannes Gutenberg selbst.

Und das ist das Schätzchen:


Das Werk der Bücher 
Stephan Naumann
Historischer Roman
319 Seiten
12 x 20 cm
Erschienen: März 2011
Paperback
ISBN 978-3-8392-1139-7
12,90 €

Und hierum geht in dem Roman:

TEUFLISCHER PAKT  Mitte des 15. Jahrhunderts. Der menschenverachtende Richter Tanner ist bis ins hohe Alter kinderlos geblieben. Sein Unmut darüber treibt ihn zu einem schicksalhaften Pakt mit dem Teufel. Der Bastard Nathan, den er mit einer Dirne zeugt, wird jedoch nicht nur ihm sehr schnell unheimlich. Während eines Feuers, das ihm durch seine Verbindung mit der Hölle nichts anhaben kann, erhält der hinterhältige Junge seine wahre Bestimmung: Er soll die bedeutendste Erfindung seiner Epoche, Gutenbergs Buchdruck, zu Gunsten des Teufels missbrauchen. Nathan macht sich auf den Weg nach Mainz …
Die Gutenberg-Bibel als Instrument des Bösen. Stephan Naumanns fesselnde Geschichte steckt voll überschäumender Fantasie, origineller Charaktere und unzähliger Verweise auf eine Epoche, die von Gewalt und Wandel gleichermaßen geprägt ist. 

Und das ist der Autor zum Buch:

Stephan Naumann

Stephan Naumann, geboren 1981 in Lichtenfels, absolvierte nach dem Abitur ein Praktikum in der Lokalredaktion einer Tageszeitung. Danach war er lange Zeit als freier Mitarbeiter für verschiedene Zeitungen tätig. Nach einem mit eigenen Illustrationen versehenen Patientenratgeber ist „Das Werk der Bücher“ sein Debüt als Romanautor.






 Auf dem Weg möchte ich mich wieder einmal ganz herzlich beim Gmeiner-Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars bedanken!

Euch wünsche ich noch eine schöne Woche,
liebe Grüße
Isabel

{Leseeindruck} Teufelsfrucht von Thomas Hillenbrandt


Verlag: KiWi-Verlag
Taschenbuchausgabe: 304 Seiten

Genre: Krimi deutscher Nachbarländer
ISBN: 978-3-462-04287-0

Erscheinungsdatum: 18. April
Preis: 8,95 €


Die unbekannte Frucht Chatwa

Karpologe und Foodscout Aaron Keitel ist im Dschungel von Papua-Neuguinea unterwegs, auf der Suche nach dem Eingeborenenstamm der Tulai. Diese sind im Besitz der Frucht Chatwa, die Keitel unbedingt bekannt machen möchte. Ihr Geschmack soll unvergesslich sein. In dem Dorf angekommen, probiert Keitel gleich nach der Begrüßung die Frucht, die ihm Tränen in die Augen treibt.

Der Prolog fängt schon einmal richtig spannend an und macht neugierig auf mehr. Die Beschreibungen des Dschungels wie auch die Unwägbarkeiten, die sich Keitel ausgesetzt fühlt, hat der Autor sehr bildhaft und fesselnd umgesetzt. So spürt man regelrecht die feuchte, tropische Luft des Urwalds und hört die Insekten schwirren.

Nachdem der Prolog natürlich an der spannendsten Stelle endet, wechselt die Story nach Luxemburg zu Xavier Kieffer, der auf dem Kirchberg ein kleines, aber feines Restaurant betreibt. In seinem „Deux Eglises“ bietet er nur einige auserwählte Gerichte an, sein Lokal ist gut besucht und Ambitionen zu einem Gourmet-Stern hat Xavier eher auch nicht.

Umso verwunderter ist er über seinen heutigen Gast, denn ganz offensichtlich handelt es sich bei dem übelgelaunten Franzosen um einen Kritiker. Xavier ist über dessen herblassende Art zwar ziemlich verärgert, bedient ihn jedoch weiterhin freundlich.

Thomas Hillenbrand lässt einem während der Leseprobe regelrecht das Wasser im Mund zusammenlaufen. Da der Krimi in Luxemburg spielt, ist die Küche französisch angehaucht und somit werden auch viele französische Begriffe in Bezug auf die Gerichte angewandt, die ich jetzt nicht unbedingt alle auf Anhieb verstanden habe, man diese jedoch im Lauf der Story beschrieben bekommt. Von daher hat mich das wenig gestört.

Der Schreibstil des Autors ist sehr locker, flüssig und vor allem durchweg unterhaltsam. Seine Charaktere nehmen fast augenblicklich Gestalt an und gerade seinen Protagonisten beschreibt er sehr warmherzig, sodass der etwas eigenwillige Koch und Restaurantbesitzer fast sofort Konturen annimmt.

Der Mord lässt auch nicht lange auf sich warten, so ist der vermeintliche Restaurantkritiker bereits nach dem 2. Gang tot und keiner weiß, wie es geschehen ist. Somit ist die Neugier des Lesers geweckt und die Spannung früh vorhanden.

Alles in allem verspricht die Leseprobe einen amüsanten, kulinarischen Krimi mit einem interessanten Protagonisten und einer spannenden Story.


{Rezension} Letzter Gruß von James Patterson / Liza Marklund

Verlag: Blanvalet Verlag
Übersetzer: Anne Bubenzer, Dagmar Lendt
Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Genre: Thriller Allgemein
ISBN: 978-3-8090-2585-6
Erscheinungsdatum: 15. März 2010
Preis: 19,95 €


Blutige Spur quer durch Europa

Der New Yorker Detective Jacob Kanon kennt nur noch ein Ziel: Die Mörder seiner Tochter Kimmy zu schnappen. Doch dies gestaltet sich schwieriger als gedacht, denn Kimmy wurde von einem Pärchen umgebracht, das mordend durch Europa reist. Ihre Opfer sind immer junge Paare, zumeist auf Hochzeitsreise, die sie auf ihren Hotelzimmern ermorden und wie bekannte Gemälde drapieren. Nun führt ihre Spur nach Stockholm. Dort hat die Journalistin Dessie Larsson eine Postkarte erhalten. Das Killerpärchen kündigt so immer ihren nächsten Mord an. Zusammen mit Jacob und der örtlichen Polizei versucht Dessie hinter die Identität der Postcard-Killer zu kommen.

Eine Gemeinschaftsarbeit der schwedischen Krimi-Autorin Liza Marklund mit dem amerikanischen Thriller-Autoren James Patterson. Hört sich nach einer interessanten Mischung an, allerdings spürt man den Einfluss vom Liza Marklund nicht. Und so werden Leser der Autorin mit Sicherheit enttäuscht von dem Thriller sein. Denn hier dominiert klar die Handschrift von James Patterson. Die Kapitel sind zumeist extrem kurz gehalten, der Plot temporeich und sehr spannend erzählt. Allerdings fehlt den Figuren jeglicher Tiefgang.

Und auch die Story an sich ist mehr die, welche man bei einem Thriller akzeptiert, nämlich eher realitätsfern. Ein junges Pärchen, welches eine Blutspur quer durch Europa hinterlässt, rund 20 Opfer oder mehr – irgendwann habe ich bei der Anzahl den Überblick verloren – gehen auf ihr Konto. Die Morde werden jedes Mal mit einer Kunstpostkarte bei einem örtlichen Journalisten einer Tageszeitung angekündigt, die Suche nach den Opfern beginnt und als man den Tatort findet, gibt es absolut keine Spuren zu den Tätern. Diese sind meist schon wieder in einer nächsten europäischen Stadt und spähen ihre zukünftigen Opfer aus. So werden die Morde von der örtlichen Polizei anfangs auch als Einzeltat gewertet und erst Jacob stellt die Zusammenhänge her und hiermit beginnt dann auch die Geschichte des vorliegenden Thrillers.

Von Anfang an gestaltet sich die Geschichte sehr temporeich, überrascht in ihrer Auflösung und ist bis zum Schluss konsequent rasant und fesselnd umgesetzt. Dem Leser wird auch ziemlich schnell das Mörderpärchen vorgestellt, allerdings bleiben ihre Beweggründe für die Morde lange im Dunkeln und entschlüsseln sich erst im letzten Drittel des Buches. Zusätzlich begleitet man natürlich die schwedische Polizei, die hier etwas träge dargestellt wird, wie auch  Dessie und Jacob bei ihren Bemühungen, das Mörderpaar zu fassen. Diese Wechsel der Erzählstränge sind – typisch Patterson – schnell und meist an der interessantesten Stelle gesetzt. So ist die Spannung durchweg auf hohem Niveau und der Thriller lässt sich flüssig und leichtfüßig lesen.

Schwachpunkt des Buches sind eindeutig die Charaktere. Gerade die beiden Protagonisten Dessie und Jacob mit ihrer ungewöhnlichen Vergangenheit liefern viel Potential, welches jedoch kaum genutzt wird. So bleiben sie einfach fad und oberflächlich. Die Figuren der Serienkiller sind jetzt nicht sonderlich originell, haben natürlich eine schwere Kindheit, die sie geprägt hat und letztendlich zu den Morden getrieben hat. Alles irgendwie nicht neu und ihr krankhaftes Verhalten hätte durchaus auch besser ausgebaut werden können.

Fazit: Ein extrem kurzweiliger Thriller, der dem entspricht, was man von einem Patterson-Thriller erwartet. Allerdings hätte ich mir doch etwas ausgefeiltere Charaktere gewünscht und eigentlich auch erwartet.

Samstag, 12. März 2011

{SuB-Zuwachs} Spannender Buchzuwachs

 Hallo Ihr Lieben,

und wieder gibt es SuB-Zuwachs ... meine Hoffnung liegt ja auf dem nächsten Monat. Da gibt es doch tatsächlich nur EIN Buch, was mich interessiert und dann werde ich auch endlich Zeit finden, meinen SuB wieder unter die magische 100 zu bringen.

Aber genug gejammert ... hier sind die Neuzugänge der Woche:

Zum einem habe ich Euch ja bereits diese Woche das Buch

"Traumwelten" von Karsten Eckert 

vorgestellt klick hier. Es ist dann auch Mitte der Woche in meinem Briefkasten gelandet und wartet jetzt darauf, gelesen zu werden. Wie ich schon erwähnte, wird es wohl Ende März werden.



Vom Haymon Verlag kam eine Rezensionsexemplar-Vorbestellung. Dieses Mal ist es:


Letzter Kirtag 
Herbert Dutzler

ISBN: 978-3-85218-870-6
264 Seiten, 114 x 190 mm
Paperback
EUR 9,95 / CHF 15,90

Das sagt der Verlag dazu:
So etwas hatte selbst Gasperlmaier noch nie gesehen. Dabei hat er schon viel gesehen, der Gasperlmaier, schließlich ist er seit mehr als zwanzig Jahren Polizist in Altaussee. Aber ein Erstochener am Montag in der Früh im Festzelt vom Altausseer Kirtag, das ist auch für ein gestandenes Mannsbild wie ihn zu viel. Und so trifft er eine falsche Entscheidung – nicht die letzte an diesem Tag, und auch der Tote, der in seinem eigenen Blut im Festzelt hockt, wird nicht das einzige Opfer bleiben.

Herbert Dutzler setzt in seinem ersten Krimi ein mörderisches Karussell in Gang, das die unschönen Seiten der Ausseer Postkartenidylle zeigt. Konsequent aus der Perspektive von Gasperlmaier erzählt, findet Dutzler einen ganz eigenen Ton, der das Lokalkolorit glaubhaft wiedergibt. Mit dem liebenswürdig tollpatschigen Dorfpolizisten hat er einen originellen Ermittler geschaffen, der für Spannung und Schmunzeln gleichermaßen sorgt – den Gasperlmaier wird man sich merken müssen!


Dann kam heute endlich das lang ersehnte Buch von vorablesen.de an. Hierbei handelt es sich um:


Blaue Augen
Joanne Harris
Verlag: List Verlag
ISBN: 9783471350539
Erscheinungsdatum: 11. März 2011
Gebundene Ausgabe, 352 Seiten, 19,99 €

Das sagt vorablesen.de dazu:
Es war einmal eine Witwe, die hatte drei Söhne. Sie hießen Schwarz, Braun und Blau. Schwarz war der älteste, er war launisch und streitsüchtig. Braun war der mittlere, er war furchtsam und einfältig. Blau jedoch war der Liebling seiner Mutter. Und er war ein Mörder.

Ein Mann gesteht einen Mord, den er nicht begangen haben kann. Joanne Harris erzählt die Geschichte eines Jungen, der durch die Grausamkeit seiner Mutter zum Verbrecher wird.


Und zu guter Letzt hat mir meine liebe Kollegin Gabi  (mit ihr tausche ich ständig Bücher) wieder ein tolles Buch ausgeliehen, und zwar:


Das 8. Geständnis
James Patterson
Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
26. Juli 2010
ISBN: 978-3809025511


Kurzbeschreibung lt. amazon.de:
Denn das Böse hat eine gespaltene Zunge ... Eine mysteriöse Mordserie erschüttert San Francisco, ein Obdachloser wird gnadenlos exekutiert, und die Explosion eines Drogenlabors fordert viele Opfer …

Die Herausforderungen für Detective Lindsay Boxer waren nie größer: Da treibt eine psychopathische Schlangenmörderin ihr Unwesen, die es vor allem auf die Upper Class abgesehen hat und so gut wie keine Spuren hinterlässt. Selbst Pathologin Claire Washburn findet keine Hinweise. Dann wird ein schwarzer Obdachloser, der unter Seinesgleichen als Heiland galt, brutal hingerichtet, und Journalistin Cindy Thomas wittert eine große Story. Doch je mehr sie über den Toten erfährt, desto schmutziger erscheint seine Weste. Und nicht zuletzt steht der »Women’s Murder Club« vor einer Zerreißprobe ganz anderer Art: Zwischen Cindy und Lindsays Partner Rich Conklin vibriert die Luft. Bringt die Liebe all das zum Einsturz, was die Freundinnen über die Jahre aufgebaut haben? Detective Lindsay Boxer ermittelt wieder!

Ich wünsche Euch ein fantastisches Wochenende und hoffe, Ihr habt auch so traumhaft schönes Frühlingswetter wie wir!!

Liebe Grüße
Isabel

Freitag, 11. März 2011

{Leseeindruck} Töchter des Schweigens von Elia Barceló


Verlag: Pendo Verlag
Übersetzer: Petra Zickmann

Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
Genre: Europäischer Krimi
ISBN: 9783866122666

Preis: 19,95 €
Erscheinungsdatum: 14. April 2011

In jenem Sommer

Im Juni 2007 kehrt Rita in ihr Heimatdorf zurück. Rund 30 Jahre vorher ist sie nach England ausgewandert und wurde eine erfolgreiche Filmemacherin. Jetzt ist sie seit 2 Wochen wieder zurück und auf dem Weg zur einer ihrer früheren Freundinnen. Mit Lena verbindet sie ein Geheimnis, denn diese hatte damals einen Selbstmordversuch unternommen und Rita konnte sie im letzten Moment retten. Daran muss sie denken, als sie die Treppenstufen zu Lenas Wohnung hochsteigt. Merkwürdigerweise ist die Wohnungstür nur angelehnt und auch auf mehrmaliges Rufen reagiert Lena nicht. Sie beide waren doch verabredet! Mit einem sehr mulmigen Gefühl sucht Rita die Wohnung ab bis nur noch das Badezimmer übrig bleibt. Stetig hört man dahinter das Tropfen eines Wasserhahns. Als Rita die Tür zögerlich öffnet, traut sie erst ihren Augen nicht, aber doch, da liegt Lena in der Badewanne, das Wasser rot gefärbt, Lena ist tot.

Rita geht von einem weiteren Selbstmordversuch aus und ruft ihre alte Freundin Ana an, deren Mann David Polizeibeamter ist. Schnell ist die Polizei vor Ort und zu den Freundinnen gesellt sich nun auch Teresa dazu. Die Drei warten auf das Ergebnis der ersten Ermittlungen. Als David schließlich kommt, ahnt Rita noch nicht, dass sie eine schreckliche Information erhalten wird. Lena wurde ermordet, der Mord nur als Selbstmordversuch getarnt, jedoch sehr dilettantisch.

Während dieser Erzählungen spürt man regelrecht, dass die sechs Freundinnen ein dunkles Geheimnis verbindet, welches sich in ihrer Jugend ereignet haben muss. Immer wieder führen ihre Gespräche dahin, doch um was es sich handelt, erfährt man während der Leseprobe nicht.

Flüssig und leicht zu folgen ist der Schreibstil von Elia Barceló. Und auch wenn die Geschichte bisher noch kein großes Spannungspotential bietet, ist doch schon einmal die Neugier geweckt, denn neugierig ist man schon zu erfahren, was sich im Sommer 1974 ereignet hat, welches Geheimnis die sechs Freundinnen verbindet.

In der kurzen Leseprobe hatten die Charaktere jetzt auch noch nicht so viel Gelegenheit gehabt, um sich entfalten zu können, man hat aber schon das Gefühl, dass die Autorin diese hervorragend herausarbeiten wird. Denn ich vermute, dass hier das Augenmerk der Geschichte liegen wird, bei den Empfindungen der sechs Freundinnen und wie sie mit dem damals Geschehenen umgehen und wahrscheinlich werden dann hier auch einige Figuren etwas undurchsichtig bleiben, um die Spannung zu erhöhen.

{Rezension} Im Schatten des Mörders von Erica Spindler

Verlag: mira Taschenbuch Verlag 
Übersetzer: Judith Heisig
Taschenbuchausgabe: 476 Seiten
Genre: Amerikanischer Thriller
ISBN: 3899418271
Erscheinungsdatum: Januar 2011
Preis: 7,95 €


Ich will dich wieder schreien hören!

Jane scheint alles zu haben um glücklich zu sein. Doch mit ihrem vermeintlichen Glück ist es vorbei, als eine Patientin ihres Mannes ermordet wird. Schnell deuten alle Indizien auf ihn als Mörder hin und Ian wird verhaftet. Jane ist verzweifelt und versucht alles, um seine Unschuld zu beweisen. Doch niemand mag ihr glauben und je mehr sie über Ian erfährt, umso mehr muss sie an seiner Treue zweifeln. Und als wenn dies nicht schon schlimm genug wäre, erhält Jane plötzlich Drohbriefe. Ist dies derselbe Mann, der sie vor Jahren absichtlich mit einem Motorboot überfahren und fast getötet hatte? Jane ist davon überzeugt, doch ihre Schwester Stacey, Detective bei der Polizei von Dallas glaubt nicht daran. So stellt Jane selbst Ermittlungen an und muss schon bald feststellen, dass sie niemanden aus ihrem Umfeld mehr trauen kann.

Jane hat wirklich alles, was man sich nur wünschen kann. Ihr Mann liebt sie abgöttisch, in ihrem Beruf als Künstlerin hat sie sich etabliert, ihre erste Ausstellung steht vor der Tür und um das Glück perfekt zu machen, erwarten sie und Ian auch ein Baby. Doch Jane mag dem Glück nicht so recht trauen. Musste sie doch in der Vergangenheit bitterlich lernen, dass es ganz schnell wieder verpuffen kann. Mit 15 Jahren wurde sie beim Schwimmen von einem Motorboot gerammt, mit knapper Not kam sie mit dem Leben davon, musste sich vielen Gesichtsoperationen unterziehen und hat ein Auge verloren. Noch immer sieht die schöne Frau sich als entstellt an, kann es immer noch nicht glauben, dass ausgerechnet der gut aussehende, erfolgreiche Schönheitschirurg Ian sich in sie verliebt und geheiratet hat. Hilfe bei ihren Selbstzweifeln erfährt sie bei ihrer Arbeit und ihrem langjährigen, guten Freund Dave. Einzig mit ihrer Schwester Stacey verbindet sie ein etwas kompliziertes Verhältnis. Stacey ist die Halbschwester von Jane, ging bei dem großen Erbe der Großmutter, welches Jane zur Millionärin gemacht hat, leer aus. Stacey gibt sich nach außen hin hart und selbstsicher, so hart, dass sie bei der Polizei in Dallas den Spitznamen Killer-Kilian erhalten hat.

Erica Spindler beginnt ihren Thriller wieder sehr temporeich und während der gesamten Story hetzt sie regelrecht ihre Leser von einem Spannungshöhepunkt zum nächsten. So ist der Thriller durchweg extrem fesselnd und rasant umgesetzt. Mit ein Grund für den hohen Spannungslevel ist die Unsicherheit, die man in Bezug auf den Mörder empfindet. Viele Spuren deuten eindeutig auf Ian als Täter hin, aber kann er wirklich so perfekt den liebenden Ehemann und Unschuldigen mimen? Allerdings weiß Jane so gut wie nichts über sein bisheriges Leben und was sie im Verlauf der Geschichte über ihn erfährt, hilft ihr nicht gerade, ihm unbedenklich zu vertrauen. Schließlich hätte er einen guten Grund für die Morde. Dann ist da Janes Assistent Ted. Ein ziemlich seltsamer, verschlossener Geselle, dem Jane jedoch blind vertraut, aber sein Verhalten gibt einem schon zu denken. Dann ihr bester Freund Dave, der Psychiater kümmert sich aufopferungsvoll um Jane, aber das ganze wirklich ohne Hintergedanken? Ja und dann ist da auch noch Stacey Kilian, Janes Halbschwester und Polizistin. Hat sie ihre Eifersucht, ihren Neid auf Jane wirklich verarbeitet? Das und noch einige mehr, sind die Fragen, mit denen man sich Lauf des Thrillers beschäftigt. Und Erica Spindler gibt einem genug Gelegenheiten, seine Meinung ständig wieder zu revidieren.

Neben der spannungsgeladenen Handlung sind ihr auch die Charaktere hervorragend gelungen. Sehr einfühlsam, absolut nachvollziehbar und selten schnulzig beschreibt sie Janes Gefühlchaos während dieser Zeit. Man lernt eine starke, mutige Frau kennen, die an ihrem Unfall gewachsen ist, Kraft aus ihrer Arbeit schöpft und unerschütterlich an der Unschuld ihres Mannes festhält. Und auch wenn sie oft genug in Situationen gerät, die sie an den Rande der Verzweiflung treiben, kriegt sie doch immer wieder im letzten Moment die Kurve, rafft sich wieder auf und kämpft weiter. Und wie es sich für die Story gehört, sind die weiteren Charaktere zwar sehr gut herausgearbeitet, jedoch ist man sich in Bezug auf ihre wahren Beweggründen nie sicher.

{Award} Ein neuer Blog Award - bloglovin'

Hallo Ihr Lieben, 

von der lieben Sabine von Büchersüchtig habe ich einen Blog Award verliehen bekommen 
... und was für ein Schöner!!!



Vielen lieben Dank Sabine!!

So, da dieser Award anscheinend keiner Regel unterliegt, reiche ich ihn jetzt einfach einmal an die Blogs weiter,die ich in letzter Zeit gerne und oft besuche.

Und hier sind sie:


Liebe Grüße
Isabel

Donnerstag, 10. März 2011

{Rezension} Die Ludwig Verschwörung von Oliver Pötzsch

Verlag: Ullstein Verlag 
Taschenbuchausgabe: 571 Seiten
Genre: Mystery-Thriller
ISBN: 3548282903
Erscheinungsdatum: 01. März 2011
Preis: 9,95 €


Die Linie des Königs steht auf dem Spiel

In München wird der Geschichtsprofessor Liebermann brutal von zwei Männern zusammengeschlagen. Der dritte im Bunde ist der König, der unbedingt erfahren möchte, wo sich das geheime Buch befindet, dessen Geheimnis über hundert Jahre gewahrt geblieben war. Doch Prof. Liebermann weigert sich zu reden und wird ermordet. Allerdings war er kurz vor seiner Ermordung bei dem Antiquar Steven Lucas und dieser findet durch Zufall ein seltsames Kästchen, in dem ein Tagebuch, Bilder und eine Haarlocke liegen. Schon kurz darauf erhält er Besuch von der Kunsthistorikerin Sara Lengfeldt. Bevor diese ihm jedoch den Grund ihres Besuches mitteilen kann, müssen Beide vor zwei ziemlich gewalttätigen Schergen flüchten. Schnell stellen sie fest, dass das Tagebuch von Ludwig II. von Bayern handelt und offenbar ein Geheimnis verbirgt, doch leider ist es verschlüsselt. Sara und Steven versuchen, hinter dieses Geheimnis zu kommen und geraten hierbei mehr als einmal in Lebensgefahr. Denn offensichtlich will jemand unbedingt verhindern, dass die Wahrheit über die letzten Tage im Leben des Märchenkönigs ans Licht kommt.

Für Sara und Steven beginnt mithilfe des Tagesbuches, dessen Geheimschrift Steven nach und nach entschlüsseln kann, eine regelrechte Schnitzeljagd, die sie zu den drei Schlössern des Märchenkönigs führen. Immer verfolgt von recht seltsamen Gestalten, die unbedingt das Tagebuch haben wollen und hierbei ihren Tod billigend in Kauf nehmen. Auf ihrer Suche wenden sie sich auch an den Ludwig-Experten „Onkel Lu“, der ihnen tatkräftig mit seinem schier unerschöpflichen Wissenstand zur Seite steht. Und so tauchen die Beiden nach und nach immer mehr in die Welt des Märchenkönigs ein, erfahren von den Guglmännern (ein bayrischer Geheimbund), den vielen Legenden und Mythen, die den bis heute rätselhaften Tod von Ludwig umgeben. Und sind erstaunt, dass es immer noch Getreue gibt, die hinter „ihrem König“ stehen.

Äußerst geschickt vermischt Oliver Pötzsch in seinem Buch Fiktion und Wahrheit zu einem äußerst temporeichen Thriller. So erhält man auf äußerst unterhaltsame Art einen Einblick in die letzten Wochen des Lebens von Ludwig II. Zusätzlich kann man im Anhang viele belegte Informationen nachlesen, die einem die politischen Ränkespiele wie auch das Leben von Ludwig II. noch verständlicher machen. Und manchmal ist man auch überrascht, wenn man im Thriller eine Szene liest, die man für Fiktion hält und sich im Anhang dann vom Gegenteil überzeugen lassen muss. Dies alles ist nie langatmig beschrieben, die Informationen nie überladen und der lockere, flüssige und rasante Schreibstil von Oliver Pötzsch sorgen dafür, dass man sich bis zum Schluss wunderbar unterhalten fühlt.

Die Story ist in zwei Handlungsstränge aufgeteilt. Einmal ist man bei der Suche nach den Hintergründen von Ludwigs Tod und somit mit Sarah und Steven unterwegs. Ihre Suche führt sie von Schloss Linderhof über Herrenchiemsee nach Schloss Neuschwanstein. Während es Steven nach und nach gelingt, das Tagebuch zu dechiffrieren und so neuen Hinweisen zu folgen, lernt man die passende Geschichte dazu auch zwischendurch kennen. Und somit reist man mit Steven zurück ins 19. Jahrhundert, zu den letzten Wochen des Märchenkönigs. Diese Zeitreise wird einem aus Sicht von Theodor Marot in der Ich-Form erzählt, einem der wenigen engen Vertrauten, die Ludwig II. noch geblieben waren. Die Wechsel zwischen den Jahrhunderten sind gut gesetzt und Oliver Pötzsch wechselt auch nie zu oft zwischen den Zeiten, sondern lässt einem immer genug Zeit, sich wieder in die Handlung hineinzufinden.

Seine Charaktere sind gut herausgearbeitet, wobei nur die Figur von Steven durchschaubar bleibt. Alle anderen Charaktere, angefangen von Sarah über Onkel Lu sind zwar sympathisch, aber doch ein wenig mysteriös angelegt, sodass man sich eigentlich bis zum Schluss nicht sicher sein kann, welche Absichten hinter ihrem Handeln stehen. Ganz besonders bizarr ist die Figur angelegt, die sich für den wiedergeborenen König Ludwig II. hält und somit auch stellenweise ein ziemlich irres Verhalten an den Tag legt. Und auch bei allen weiteren Mitwirkenden, denn offensichtlich scheinen mehrere Gruppierungen hinter dem Tagebuch her zu sein, sind ihre Absichten bis zum Schluss schwer durchschaubar. Auch ist einem eigentlich lange Zeit nie ganz klar, welche Personen nun zu welcher Gruppierung gehören, was das Ganze noch rätselhafter erscheinen lässt.

Die beiden Protagonisten Sarah und Steven passen prima zusammen, nämlich überhaupt nicht und dies macht gerade den Reiz zwischen den Beiden aus. Sara ist eine freche, clevere, wirklich mit allen Wassern gewaschene junge Frau, die auch noch in den ausweglosesten Situationen einen kühlen Kopf behält. So ganz anders ist dagegen Steven. Dieser ist eindeutig im falschen Jahrhundert geboren, zieht Büchern Menschen vor, ist etwas eigenbrötlerisch und lebt eher zurückgezogen. Aber bekanntlich ziehen sich Gegensätze ja an.

Die Auflösung des Todes von Ludwig II. finde ich vom Autor sehr gelungen, sie fügt sich logisch in die Geschichte ein und es ist durchaus möglich, dass sie sich auch genauso oder zumindest sehr ähnlich abgespielt haben könnte. Dies werden wir jedoch wohl nie erfahren. Der Schluss der Story in der Gegenwart ist zwar auch schlüssig umgesetzt, allerdings ist da dann doch meiner Meinung nach die Fantasie des Autors ein wenig mit ihm durchgegangen. Allerdings ist es aber auch die Geschichte des Märchenkönigs, die er hier erzählt, also warum auch nicht das Ende ein wenig märchenhaft gestalten.

Mittwoch, 9. März 2011

{Rezension} Verfahren von Ludwig Laher

Verlag: Haymon Verlag 
Gebundene Ausgabe: 180 Seiten
Genre: Roman/Sachbuch
ISBN: 3852186803
Erscheinungsdatum: 22. Februar 2011
Preis: 19,90 €


Das Asylrecht …

… hieran scheiden sich bekanntlich die Geister. Die einen finden es zu lasch, die anderen zu streng, zu willkürlich, zu wenig auf die Betroffenen eingehend. Ich muss gestehen, dass ich mich bisher sehr wenig damit auseinandergesetzt habe und nur hier und da etwas aus den Medien aufgeschnappt habe und meist die scheinbare Willkür der Ämter nicht nachvollziehen konnte. Deswegen war ich auf das Buch ziemlich neugierig und hatte mir hier etwas Klarheit erhofft.

Doch Ludwig Laher macht es einem sehr schwer, einen Bezug zu dem Thema wie auch zu seinem Buch zu erhalten. Schuld daran trägt meiner Meinung nach der extrem sachliche, nüchterne Schreibstil. Ohne Zweifel hat der Autor dieses Thema sehr gut recherchiert, sich ausgiebig mit dem Thema beschäftigt und hier liegt das Problem. Ludwig Laher verwendet in seinen Ausführungen viel Beamtendeutsch mit vielen Abkürzungen, die oft ein Nachschlagen im Anhang notwendig machen. Hinzu kommen viele Original-Auszüge aus Protokollen, die in der typischen Beamtensprache verfasst sind. Und wer muss nicht oft ein Schreiben vom Amt zweimal lesen, um zu verstehen, was die Behörde einem eigentlich sagen möchte. So ging es mir zeitweise auch bei den Auszügen in dem Buch.

Der mehr oder weniger rote Faden des Buches ist das Schicksal der jungen Jelena, die dem unmenschlichen Bürgerkrieg in Ex-Jugoslawien entflohen ist. Die Grausamkeiten, welche die junge Frau in ihrer Heimat erleben musste, sind beispielhaft für viele Frauen aus diesem Land und sollten einem eigentlich berühren und betroffen machen. Allerdings hat man dazu kaum eine Chance, denn ihr Schicksal wird sehr distanziert und sachlich geschildert. In einem weiteren Erzählstrang lernt man einen Richter des Asylgerichtshofs kennen und dessen Erfahrungen mit Asylbewerbern. In Form eines Interviews wird einem dies vermittelt. Der Richter beleuchtet die Vor- und Nachteile, erzählt von Einzelschicksalen, so auch von Jelena und doch hatte ich stellenweise das Gefühl, dass seine Äußerungen zu positiven Bescheiden nur eine Alibifunktion hatten. Wirklich glaubhaft war er für mich nicht.

Das Buch hat auf mich auch eher den Eindruck eines Sachbuchs und weniger eines Romans gemacht. Keine Frage, es ist fundiert recherchiert und engagiert geschrieben, spricht aber meiner Meinung nach eher Menschen an, die sich intensiv mit dem Thema Asylrecht beschäftigen. Diese Leser werden das Buch mit Sicherheit als sehr informativ und hilfreich empfinden. Für Leser jedoch wie mich, die sich weniger mit dem Thema beschäftigen und sich hier mehr Informationen in Form eines Romans erhofft hatten, werden eher enttäuscht sein.

Dienstag, 8. März 2011

{Rezension} Der Todeskurier von Ava McCarthy

Verlag: Droemer Knaur Verlag 
Übersetzer: Karl-Heinz Ebnet
Taschenbuchausgabe: 480 Seiten
Genre: Englischer Thriller
ISBN: 3426503530
Erscheinungsdatum: 07. März 2011
Preis: 9,99 €


Zur falschen Zeit am falschen Ort

Mit einem etwas unguten Gefühl nimmt die Computer- und Tresorspezialistin Henrietta „Harry“ Martinez den Auftrag ihrer Klientin Beth Oliver an. Beth gewalttätiger Ehemann deponiert seinen Laptop im hauseigenen Tresor und Beth hofft, darauf Informationen zu finden, um bei einer Scheidung glimpflich davon zu kommen. So jedenfalls die Argumentation gegenüber Harry. In Wirklichkeit ist Beth jedoch auf die Diamanten aus, die im Safe liegen und ehe es sich Harry versieht, ist ihre Klientin nach der Tresoröffnung mit den Diamanten verschwunden. Vor dem Tresor liegt der von einem Killer ermordete Ehemann und der Killer selbst kennt die Identität von Harry. Die schnell herbeigerufene Polizei glaubt Harry den Tathergang nicht, hat jedoch keine eindeutigen Beweise, um sie zu verhaften. Um ihre Unschuld zu beweisen, stellt Harry eigene Ermittlungen an, die sie zu einem Gestüt in der Nähe von Dublin führen wie auch letztendlich nach Kapstadt. Allerdings ist ihr der Killer immer auf den Fersen und für Harry wird die Zeit knapp …

Ava McCarthy gibt sich mal wieder nicht mit viel Vorgeplänkel ab, sondern steigt sofort in die Story ein und setzt das von Anfang an rasante Tempo konsequent bis zum Ende hin fort. Und doch lässt sie sich zwischendurch genügend Zeit, ihren Lesern die Zusammenhänge des Diamantenhandels wie auch –schmuggels informativ und vor allem die komplexen Zusammenhänge sehr verständlich zu vermitteln.

Denn hierum dreht sich der gesamte Thriller: Um den illegalen Handel von Diamanten wie auch dem gnadenlosen und menschenverachteten Umgang und der Ausbeutung von Minenarbeitern in Südafrika. Anhand des Südafrikaners Mani beschreibt die Autorin hier sehr eindringlich das Leben oder besser gesagt das versuchte Überleben der Arbeiter. Diese sind in den Lagern der Diamantenminen  der Willkür der Aufpasser ausgesetzt,  der Diebstahl kleinster Steine wird gnadenlos verfolgt,  Morde sind an der Tagesordnung und ihr Leben gleicht dem eines Gefangenenlagers.

So wechselt die Autorin auch häufig in ihren Handlungssträngen zwischen der Geschichte von Mani, der verzweifelt versucht, seine Familie zu schützen und den Versuchen von Harry, zum einen ihre Unschuld zu beweisen und zum anderen sich den Killer vom Hals zu halten. Anfangs ahnt man die Zusammenhänge nicht, hat denselben Wissenstand wie Harry. Doch dank ihrer hervorragenden Computerkenntnisse, die Ava McCarthy sehr verständlich beschreibt, erfährt sie so nach und nach in welch kompliziertes und tödliches Machtgefüge sie hineingeraten ist.

Der Täter ist von Anfang an unbekannt, der Auftraggeber des Killers jedoch schnell ausgemacht,  die Gründe hierfür erfährt man aber auch erst nach und nach und richtig verständlich werden sie eigentlich erst zum Schluss. So ist der Thriller durchweg auf einem sehr hohen Spannungslevel, schlüssig, sehr rasant und fesselnd erzählt und die Auflösung war für mich in Bezug auf den Täter absolut überraschend.

Ihre Charaktere zeichnet die Autorin detailreich und stellenweise auch sehr undurchsichtig, ihre Beweggründe bleiben einem lange verborgen. Besonders der Charakter von Harrys vermeintlicher Klientin ist sehr mysteriös angelegt wie auch die Figur des Killers, dessen bisheriges Leben man auch mit der Zeit erfährt. Und wenn man anfangs nur das Gefühl hat, dass dieser äußerst skrupellos ist, bekommt man dies im Lauf des Thrillers nur bestätigt.

Harry selbst ist eine sympathische junge Frau, die gerne ziemlich unkonventionelle, manchmal auch illegale Wege geht, um ihr Ziel zu erreichen. Ihre Sturheit kann ihr schon einmal zum Verhängnis werden, ganz zu schweigen von ihrer Neugier. Mit ihrem Vater, einem pensionierten Banker und Ex-Sträfling, verbindet sie ein sehr inniges Verhältnis und von ihm hat sie auch ihr Talent zum Kartenspielen geerbt, denn für den passionierten Black-Jack-Spieler gibt es keinen schöneren Ort als ein Casino. Dieses Talent kommt ihr auch mehr als einmal bei ihren Ermittlungen zugute. Dagegen ist das Verhältnis zu ihrer Mutter und ihrer älteren Schwester Amaranta eher als unterkühlt zu bezeichnen.


Fazit: Auch mit dem 2. Band rund um ihre Protagonistin Harry Martinez ist Ava McCarthy wieder ein rasanter und temporeicher Thriller gelungen mit einer komplexen Story, die von Anfang an fesselnd und interessant umgesetzt ist.

Montag, 7. März 2011

{Buchvorstellung} Karsten Eckert und sein neuer Roman ...

Hallo Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch einen noch relativ unbekannten Autor vorstellen. Vor ein paar Tagen erhielt ich eine Anfrage von Karsten Eckert, ob ich sein neues Buch auf meinem Blog vorstellen möchte. Nachdem ich mir die Inhaltsangabe seines Buches durchgelesen hatte, dachte: Klar, warum nicht.

Hier nun die Inhaltsangabe und Infos zu seinem Buch:

Taschenbuchausgabe: 262 Seiten
ISBN: 3869911131
Erscheinungsdatum: 23. September 2010
Preis: 16,80 €
Verlag: Monsenstein und Vannerdat Verlag


Julia ist eine introvertierte, schüchterne graue Maus die in der Masse nicht sonderlich auffällt. 

Nun steht ihr Sommerurlaub an. 14 Tage und sie kann nicht verreisen, weil ihr das Geld dafür fehlt. Wieder einmal flüchtet sie sich in ihre kleine abgeschottete Welt, doch scheinbar hat irgendjemand einen anderen Plan mit Julia.

Eine zufällige Situation reißt sie aus ihrem geliebten Alltagstrott und zieht sie in einem merkwürdigen Tagtraum. Es bleibt nicht bei nur einem Hirngespinst, es folgen noch viele weitere sonderbare Erlebnisse, deren Deutung zuerst ganz simpel erscheinen.

Bereits ab der ersten Begegnung verändert sich alles für Julia, langsam und vorsichtig wagt sie sich aus ihrem sicheren Schneckenhaus.  Von Tagtraum  zu Tagtraum wird ihr deutlicher, dass sie gar nicht so schrullig und grässlich ist wie sie es sich immer eingeredet hat. 

Nach und nach durchdringt sie mit ihren Interpretationen die schöne Scheinwelt der anderen Menschen die sie umgeben. Ihre Reise geht durch alles Gesellschaftsschichten, von einem türkischen Einwanderer bis hin zu einem Banker durchstreift sie alle Lebensweisen der Menschen die sie umgeben. 

Mit jedem Traum kommt sie dem großen Ziel etwas näher, welches aber erst am Ende ihrer inneren und äußeren Reise aufgelöst werden soll.

Na, das hört sich doch schon einmal ganz interessant an. Das Buch erhalte ich vom Autor in den nächsten Tagen und werde es bis spätestens Ende März auch lesen und rezensieren. Also, könnt Ihr schon einmal gespannt sein.


Und das ist der Autor zum Buch:

Karsten Eckert erblickte im Jahre 1977 im schönen westfälischen Münster das Licht der Welt. In dieser Stadt verweilte er viele Jahre, dort schloss er auch seine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann ab.
Im Alter von neun Jahren packte ihn die Lust am schreiben, die ihn bis zum heutigen Tage nicht mehr loslassen sollte.

Neben Unterhaltungsliteratur schreibt er auch mit großer Vorliebe Theaterstücke."Traumwelten" ist seine erste Veröffentlichung, weitere Geschichten liegen schon wartend in der Schublade.

Und hier noch ein paar weitere Infos zu Karsten Eckert:

Wie bin ich zum Lesen gekommen?
So wie jeder zum lesen eines Buches kommt, irgendwann fällt einen mal was in die Hände. Aber erst richtig gefesselt haben mich Jules Verne und Charles Dickens. Die beiden Herren haben es geschafft aus einen schulischen Zwang eine Leidenschaft werden zu lassen.

Wie bin ich zum Thema Schreiben gekommen?
„Das wollte ich schon immer“, sagen viele Autoren, doch es stimmt. Als Kind wird man da noch ausgelacht, besonders wenn man da eher sehr lesefaul ist. „ Bevor du Bücher schreibst, solltest du erst mal ein Buch lesen“. Diese Antwort bekam ich immer. 

Es blieb dann lange bei kleinen, heimlichen Versuchen. Erst als wir einen neuen Nachbarn bekamen, hat es mich von neuem gepackt. Das Leben eines Autors aus nächster Nähe mitzubekommen hat mich so gefesselt und bis heute geprägt, dass ich mein Ziel nie aus den Augen verloren habe. 

Erst als ich vor 8 Jahren plötzlich arbeitslos geworden bin und ich für einen Zeitraum sehr viel Freizeit hatte, platzte der Knoten. Seitdem schreibe ich ohne unterlass. Sagen wir es mal so, in dieser Zwangspause habe ich meinen Stil gefunden. 

Mehr Infos findet Ihr auch hier: Homepage Karsten Eckert


Ich wünsche Euch noch eine schöne, sonnige und lesereiche Woche,
liebe Grüße
Isabel

Sonntag, 6. März 2011

{Rezension} Blinder Instinkt von Andreas Winkelmann

Verlag: Goldmann Verlag 
Taschenbuchausgabe: 416 Seiten
Genre: Deutscher Psychothriller 
ISBN: 978-3-442-47338-0 
Erscheinungsdatum: 17. Januar 2011
Preis: 8,99 €


Unerschütterliche Bruderliebe

In einem Heim für behinderte Kinder wird die achtjährige blinde Sarah entführt. Kommissarin Franziska Gottlob und ihr Kollege beginnen mit den Ermittlungen und Franziska stellt schnell Parallelen zu einem zehn Jahre alten Entführungsfall fest. Auch damals wurde ein kleines, blindes Mädchen entführt. Ist hier derselbe Täter am Werk?

Franziska nimmt Kontakt mit dem Boxer Max Ungemach auf, dem Bruder der damals entführten Sina. Noch heute leidet er unter dem Verschwinden, macht sich größte Selbstvorwürfe, denn schließlich sollte er auf Sina aufpassen. Nach dem Vorfall floh er von zu Hause, landete durch Glück im Gym seines heutigen Trainers und wurde ein erfolgreicher Boxer. Doch das Schicksal von Sina lässt ihn bis heute nicht los.

Andreas Winkelmann erzählt seinen Thriller aus mehreren Perspektiven. So lernt man auch fast sofort den gestörten  Charakter des Entführers kennen, allerdings bleibt seine Identität bis etwa zur Mitte verborgen. Somit beginnt fast augenblicklich das Rätselraten beim Lesen und treibt die Spannung an und selbst, als man seine Identität kennt, beginnt ein fesselndes Katz-und-Maus-Spiel und die Spannung bleibt dann immer noch auf einem sehr hohen Niveau, welche bis zum atemberaubenden Showdown mühelos anhält.

In Rückblicken erfährt man nach und nach auch wie es zu der Entführung von Sina kam, wie Max hiermit fertig wurde und sich sein Leben bis heute gestaltete. Und natürlich ist man auch bei den Ermittlungen von Franziska und ihrem Kollegen dabei wie auch bei den eigenen Nachforschungen von Max. Hierbei erhält man auch einen kleinen Einblick in das Privatleben der Ermittler wie auch in das des Boxers.

Dies alles gestaltet sich von Anfang bis Ende äußerst temporeich und spannend. Besonders die Szenen mit dem Psychopathen sind beklemmend beschrieben und seine kranke Seele sehr gut herausgearbeitet. Aber auch Max und Franziska nehmen schnell Konturen an, wirken sympathisch und in ihrem Handeln verständlich. Die Story entwickelt sich logisch, überrascht durch unerwartete Wendungen und auch der Schluss ist nachvollziehbar beschrieben.


Alles in allem wieder einmal ein hervorragender Psychothriller von Andreas Winkelmann, dem es wunderbar gelingt, eine komplexe Story rasant und äußerst spannend zu erzählen.

Samstag, 5. März 2011

{SuB-Zuwachs} Spannender Buchzuwachs

... und dieser freut sich natürlich und ich erst - vor allem, da ich die Bücher geschenkt bekommen habe. Mein lieber, lesebegeisterte Onkel hat mir wieder drei tolle Bücher geschenkt, wobei ich leider schon eines kenne. Macht aber nix, da freut sich mein Bücherregal aber darüber! Und hier sind die 3 Schätzchen:


Verbrechen
Ferdinand von Schirach

Klappentext:

Die literarische Entdeckung des Jahres!

Ferdinand von Schirach hat es in seinem Beruf alltäglich mit Menschen zu tun, die Extremes getan oder erlebt haben. Das Ungeheuerliche ist bei ihm der Normalfall. Er vertritt Unschuldige, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten, ebenso wie Schwerstkriminelle. Deren Geschichten erzählt er – lakonisch wie ein Raymond Carver und gerade deswegen mit unfassbarer Wucht.






Verschärftes Verhör
Jenny Siler
Kurzbeschreibung:
"In Jenny Silers Welt darf man weder naiv noch sentimental sein." - Syliva Staude, Frankfurter Rundschau

Kat Caldwell unterrichtet Arabisch an einer Militärakademie in Virginia, als sie den Befehl erhält, einen verschwundenen Informanten der CIA zu finden. sie kennt ihn aus ihrer Zeit als Dolmetscherin im Gefangenenlager von Bagram, Afghanistan. Doch als ein britischer Soldat ermordet wird, der zu einem Todesfall in Bagram aussagen wollte, schöpft Kat Verdacht: Geht es bei ihrem Auftrag in Warheit um die Vertuschung von Folter?




Und das Dritte im Bunde, welches ich schon kenne und auch rezensiert habe, ist:


Der Anwalt
John Grisham

Kurzbeschreibung:
Denn sie wissen was sie tun

Kyle McAvoy steht eine glänzende Karriere als Jurist bevor. Bis ihn die Vergangenheit einholt. Eine junge Frau behauptet, Jahre zuvor auf einer Party in Kyles Apartment vergewaltigt worden zu sein. Kyle weiß, dass diese Anklage seine Zukunft zerstören kann. Und er trifft eine Entscheidung, für die er mit allem brechen muss, was bisher sein Leben bestimmt hat.




So, Ihr Lieben, dann wünsche ich Euch noch ein wunderschönes, sonniges, entspannendes, lesereiches Wochenende

Liebe Grüße
Isabel

Freitag, 4. März 2011

{Rezension} Verwesung von Simon Beckett

Verlag: Wunderlich Verlag
Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
Genre: Englischer Thriller
ISBN: 978-3-8052-0867-3
Erscheinungsdatum: 24. Februar 2011
Preis: 22,95 €


„… Eins, zwei, acht – eine unveränderliche Wahrheit …“

In einem Moor in Dartmoor wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Die Ermittler vermuten, dass es sich hierbei um die sterblichen Überreste eines der Opfer des Serienmörders Jerome Monk handelt. Dieser ist für den Mord an mehreren jungen Frauen verurteilt worden, weigert sich aber hartnäckig, der Polizei mitzuteilen, wo er die Leichen vergraben hat. Bei den Ermittlungen ist auch der forensische Anthropologe David Hunter beteiligt. Die gefundene Leiche kann wirklich als Opfer von Monk identifiziert werden, da die anderen jedoch nicht auffindbar sind, wird der Fall abgeschlossen. Acht Jahre später erhält David Hunter Besuch seines ehemaligen Freundes Terry Conners. Der Detective informiert ihn darüber, dass Monk aus dem Gefängnis ausgebrochen ist und warnt ihn. Als er auch noch einen merkwürdigen Anruf von der Psychologin Sophie Keller erhält, die an den damaligen Untersuchungen auch beteiligt war, reist Hunter nach Dartmoor.

Gleich im Prolog ist man wieder mitten in einem David-Hunter-Thriller, denn hier beschreibt Simon Beckett in seiner typisch direkten und sachlichen Art ziemlich ausführlich die unterschiedlichen Verwesungsarten eines Menschen. Ein typischer Einstieg eben bei seinen Thrillern. 

In der gewohnten Ich-Form lässt der Autor seinen Protagonisten wieder selbst seine Geschichte erzählen und diese gestaltet sich anfangs ungewohnt spannungsarm und unspektakulär, ist jedoch durchweg kurzweilig geschrieben. Allerdings erfährt man hierbei aber auch einiges über seine Frau Kara und seine kleine Tochter Alice und wie es zu dem Autounfall kam, bei dem Beide starben. 

Nachdem die Story in die Gegenwart gewechselt ist, zieht auch die Spannung etwas an,  ausschlaggebend ist hier aber auch der Ort des Geschehens. Simon Beckett beschreibt sehr anschaulich Dartmoor und das nahe liegende Moor und der Nebel und die Jahreszeit sorgen dafür, dass durchweg ein etwas beklemmendes Gefühl beim Lesen vorherrscht.

Die Story an sich fand ich jetzt nicht unbedingt ausgefallen oder ungewöhnlich, sondern sie ist in Teilen vorhersehbar und so war für mich der Schuldige schnell ausgemacht. Dennoch hat mich der Thriller gepackt und dies ist dem Schreibstil von Simon Beckett zu verdanken. Dieser ist durchweg flüssig, bildhaft, meist ruhig und unaufgeregt und trotzdem fesselnd. 

Auch zeichnet er wieder hervorragende Charaktere, die man schnell klar vor Augen hat, deren Absichten teilweise jedoch im Dunkeln bleiben. So wirken einige etwas undurchsichtig, man ist sich nicht ganz so sicher, welches Ziel sie schlussendlich verfolgen. Und seinen Protagonisten David Hunter beschreibt Simon Beckett wieder sehr einfühlsam und in seinem Handeln nachvollziehbar.

Fazit: Dieses Mal ein eher vorhersehbarer Thriller, der jedoch dank Becketts fesselndem Schreibstil trotz allem packend und meist spannend umgesetzt ist.

Mittwoch, 2. März 2011

{Rezension} Das Gesetz der Bronx von Joseph Teller

Verlag: mira Taschenbuchverlag
Übersetzer: Jan Kukielka
Taschenbuchausgabe: 384 Seiten
Genre: Amerikanischer Justizthriller
ISBN: 3899418190
Erscheinungsdatum: März 2011
Preis: 8,95 €


Jaywalkers schwerster Fall

Mitten in der Nacht wird der junge Rechtsanwalt Jaywalker durch den Anruf von Inez Kingston geweckt. Ihr Sohn Darren wurde verhaftet und beschuldigt, fünf Frauen vergewaltigt zu haben. Doch Darren beharrt auf seine Unschuld, hat aber kein Alibi für die Tatzeitpunkte und erschwerend kommt hinzu, dass alle fünf Frauen ihn als Täter identifizieren. Jaywalker kennt Darren von einem früheren Fall und vertritt ihn, auch weil er schon bald  von seiner Unschuld überzeugt ist.

Die Geschichte, die Joseph Teller in seinem Justizthriller erzählt, ist wirklich passiert und er war auch der junge Anwalt, der den mutmaßlich Vergewaltiger vertreten hat. Jedoch hat er alle relevanten Daten so verändert, dass die Anonymität aller Beteiligten gewährleistet bleibt.

So wirkt der Thriller von Anfang an sehr realistisch, dafür Sorge trägt auch der sachliche und nüchterne Schreibstil von Joseph Teller. Er verzichtet fast vollständig darauf, seinem Protagonisten Jaywalker oder allen anderen Beteiligten ein Privatleben zu geben, sondern konzentriert sich voll und ganz auf den eigentlichen Fall.

Hierbei erklärt er auch ausführlich die einzelnen Verfahren und Vorgehensweisen, die zu einer Verhandlung führen, gibt einen Einblick in die Arbeit von Staatsanwaltschaft, Richtern und natürlich auch Rechtsanwälten. Und hier ist ihm die Gratwanderung gut gelungen. Selten wirken diese Informationen langatmig oder detailverliebt, sondern sind meist klar verständlich und auch in dem richtigen Maß in den Thriller eingearbeitet. Hierbei verzichtet Joseph Teller auch nicht darauf, Originalauszüge aus der Hauptverhandlung zu verwenden. Dadurch wirkt die ganze Story noch viel intensiver und authentischer.

Da der Fall im Jahr 1979 spielt, steckten DNA-Untersuchungen noch in den Kinderschuhen und so konnten gefundene Spuren am Tatort noch nicht entsprechend verwertet werden, die möglicherweise Darrens Unschuld bewiesen hätten. Somit sind Jaywalker und Darren auf einen Lügendetektor wie auch auf Hypnose angewiesen, allerdings eignet sich auch nicht jeder Mensch für diese Verfahren wie sie bald feststellen müssen.

Auch wenn der Schreibstil des Autors durchgehend sachlich und nüchtern angelegt ist, gelingt es ihm dennoch, die Geschichte dicht,  flüssig und vor allem spannend zu vermitteln. Und auch alle Beteiligten des Falls, angefangen von Jaywalker, bekommen schnell ein Profil. Hierbei hat mir besonders der Charakter von Darren gefallen. Genauso wie Jaywalker ist man schnell von seiner Unschuld überzeugt, denn dieser gutaussehende, höfliche, eher zurückhaltende junge Mann ist mit jeder Maßnahme einverstanden, die seine Unschuld beweisen könnte.

Fazit: Ein eher ungewöhnlicher Justizthriller, der einen wahren Fall aus Sicht des Rechtsanwalts erzählt und dies ist sehr interessant, spannend und unterhaltsam umgesetzt.

Dienstag, 1. März 2011

{SuB-Zuwachs} Spannender Buchzuwachs

Hallo Ihr Lieben,

ja, ja ich weiß ... kaum hat der Monat angefangen und schon wieder neue Bücher. Aber mein Mann hat sich eine CD bestellt und um die Portokosten zu sparen, waren für mich noch 2 Taschenbücher drin ... jubel ... freu!!!

Und das sind die Beiden:

Blinder Instinkt 
Andreas Winkelmann
Verlag: Goldmann Verlag
ISBN: 978-3-442-47338-0
Erscheinungsdatum: 17. Januar 2011
Preis: 8,99 €, 416 Seiten

Und hierum geht es in dem neuen Thriller von Andreas Winkelmann:

Ein entführtes Mädchen, ein trauernder Bruder, ein eiskalter Psychopath ...
Ein heißer Sommertag.

In einem verwilderten Garten sitzt ein junges Mädchen auf einer Schaukel. Alles um es herum leuchtet in strahlenden Blütenfarben, doch das Mädchen nimmt nichts davon wahr, es ist blind. Dafür spürt es ganz deutlich, dass sich ihm jemand nähert, jemand, von dem etwas zutiefst Böses ausgeht. Es versucht noch wegzulaufen – vergeblich … Jahre später wird Kommissarin Franziska Gottlob zu einem Wohnheim für Kinder gerufen. Wieder ist ein junges Mädchen verschwunden. Das Kind ist blind. Und vom Täter fehlt jede Spur.

Da ich bereits "Tief im Wald und unter der Erde" wie auch "Hänschen Klein" begeistert gelesen habe, bin ich natürlich schon wahnsinnig neugierig auf seinen neuen Thriller.


Und Buch Numero 2 ist:

Das Geheimnis von Vennhues
Stefan Holtkötter
Piper Verlag
272 Seiten, 8,95 €
Erscheinungsdatum: Dezember 2006

Das sagt der Verlag dazu:

Der Junge im Moor.  

Über 20 Jahre ist es her, dass im Vennhueser Moor im Münsterland ein grausamer Mord geschah. Der Hauptverdächtige Peter Bodenstein wurde seinerzeit aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Nun ist er ins Dorf zurückgekehrt, um endlich seine Unschuld zu beweisen. Doch wenig später wird wieder ein Junge ermordet im Moor aufgefunden. Erneut weisen alle Spuren auf Bodenstein. In Vennhues erhält der Münsteraner Hauptkommissar Hambrock kaum Unterstützung, und das, obwohl er selbst aus dem Dorf stammt. Es scheint ein Geheimnis zu geben, von dem er ausgeschlossen ist. Wenn Hambrock jedoch die Wahrheit über Bodenstein herausfinden will, gibt es für ihn nur einen Weg – den ins Moor …

Auch hier kenne ich bereits einen Münsterland-Krimi (Bauernjagd) von Stefan Holtkötter und klar, der hat mir auch super gefallen.

So, das war es jetzt erst mal wieder von der Bücherfront :-))

Liebe Grüße an Euch alle!!!
Isabel