Leseempfehlungen

Mittwoch, 13. April 2011

{Rezension} Süßer Tod von Sandra Brown

Verlag: Blanvalet Verlag 
Übersetzer: Christoph Göhler
Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
Genre: Amerikanischer Thriller 
ISBN: 978-3-7645-0366-6 
Preis: € 19,99
Erscheinungsdatum: 10. Januar 2011


Verbündete wider Willen

Morgens wacht die Journalistin Britt Shelley mit einem fürchterlichen Kater auf. Neben ihr im Bett liegt der Polizist Jay Burgess. Sie weiß zwar noch, dass sie mit Jay nach Hause gegangen ist, an alles weitere kann sich Britt jedoch nicht erinnern. Und das schlimmste an der Sache stellt sie erst nach einigen Minuten fest: Jay ist tot. Die Polizei von Charleston beginnt sofort mit den Ermittlungen, glaubt Britt nicht, das sie sich an nichts erinnern kann und vor allem nicht ihrer Version, dass sie K.O.-Tropfen verabreicht bekommen haben muss.

Kurze Zeit später entführt der Ex-Feuerwehrmann Raley Gannon die junge Journalistin. Er gibt Britt die Schuld daran, dass sein Leben aus dem Ruder gelaufen ist. Denn vor 5 Jahren brannte die Polizeistation ab, Jay und drei andere Polizisten wurden damals als Helden gefeiert. Raley war mit den Brandermittlungen beauftragt und stieß dabei auf Unregelmäßigkeiten. Durch eine Unachtsamkeit geriet er damals unter Mordverdacht. Britt witterte dahinter eine Story und schlachtete diese sehr einseitig aus, wodurch Raley seinen Job, seinen guten Ruf und seine Verlobte verlor. Somit ist er nicht gerade gut auf sie zu sprechen. Doch schon bald müssen die Beiden sich verbünden, denn ganz offensichtlich haben sie mächtige Feinde, die nur eines wollen: ihren Tod.

Schon nach wenigen Seiten steckt man mitten in der Story, die von Anfang an ein rasantes Tempo an den Tag legt und dieses durch den ganzen Thriller hinweg hält. Der Plot entwickelt sich recht komplex, immer wieder erhält man neue Informationen und lernt so nach und nach die Hintergründe kennen, warum Raley heute so abgeschottet von der Öffentlichkeit lebt. Zwar stellen Britt und Raley recht schnell Parallelen ihrer momentanen Lebenssituationen fest, doch wer nun ihre wirklichen Verfolger sind und vor allem, was genau diese um jeden Preis versuchen zu vertuschen, bleibt eine gute Zeitlang im Dunkeln. Dann sind jedoch auch schnell einige Verdächtige ausgemacht, doch inwieweit sie in die Vertuschung involviert sind und was sie genau zu verbergen haben, erfährt man auch erst ziemlich spät.

So gestaltet sich die Story sehr abwechslungsreich und wie schon gesagt, durchweg extrem temporeich. Der Fokus liegt klar auf den Nachforschungen von Britt und Raley, jedoch nimmt sich Sandra Brown auch wieder genug Zeit, dass sich eine Liebesbeziehung zwischen den beiden Protagonisten entwickeln kann und einige erotische Szenen dürfen hier natürlich auch nicht fehlen.

Besonders gut hat mir die Entwicklung zwischen Britt und Raley gefallen. Die anfangs deutlich zu spürende Abneigung der Beiden wendet sich fast unmerklich in Zuneigung. Wobei diese beiden starken, selbstbewussten und zielorientierten Charaktere auch wirklich keine Gelegenheit auslassen, sich richtig schön zu streiten. Da ist zum einen die erfolgsverwöhnte Single-Frau Britt, die es gekonnt versteht, Menschen auszufragen und ihr unabhängiges Leben genießt. Zum anderen der zutiefst enttäuschte, selbstlose und mit seinem Leben unzufriedene Ex-Feuerwehrmann Raley, dem sein Beruf über alles ging, der nur schwer sein bisheriges Leben akzeptieren kann und auch nach 5 Jahren immer noch auf Rache sinnt. Jedoch ist er hieran nicht verbittert.

Und auch die anderen Charaktere sind gewohnt facettenreich, stellenweise ein wenig klischeehaft, dann aber auch so undurchsichtig beschrieben, dass man bei dem einen oder anderen ziemlich erstaunt ist als man feststellt, dass man diese Person total falsch eingeschätzt hat. Aber so geht es nicht nur dem Leser, auch Britt und Raley müssen des Öfteren ihre Meinung über gewisse Personen revidieren. Hierdurch ist natürlich die Verunsicherung groß und man weiß eigentlich nie, wem man denn nun eigentlich Glauben schenken kann.


Alles in allem ein atmosphärisch dicht umgesetzter und extrem spannender Thriller, mit einer nicht vorhersehbaren Story und zwei äußerst sympathisch beschriebenen Protagonisten.

Dienstag, 12. April 2011

{SuB-Zuwachs} Spannender Buchzuwachs

Hallo Ihr Lieben,

heute war für mich büchertechnisch gesehen wieder einmal ein richtig toller Tag. Denn es kamen heute gleich drei Rezi-Vorbestellungen vom Piper-Verlag.

Und das sind die neuen Schätzchen in meinem Bücherregal: 

Ein Münsterland-Krimi
Kartoniert, 320 Seiten
ISBN: 9783492259545
Erscheinungsdatum: Mai 2011
Preis: 9,95 €


Spannend bis in die Gummistiefelspitze.
Große Aufregung in Münster: Im Vorfeld des beliebten Bullenballs, einer riesigen Landjugendparty, stirbt ein Sicherheitsmann, der sich nachts heimlich Zutritt zum Veranstaltungsort verschaffen wollte. Doch was hatte er dort vor? Und wie kam es zu seinem Tod? Hauptkommissar Hambrock stochert bei seinen Ermittlungen im Nebel. Bald darauf wird im Internet ein Amoklauf an einem Gymnasium in Nottuln angekündigt. Im Münsteraner Polizeipräsidium läuft die Arbeit auf Hochtouren. Als der Amoklauf ausbleibt, beschleicht Hambrock ein schlimmer Verdacht …

Das 2. Taschenbuch im Bunde ist:


Ein Sylt-Krimi
Kartoniert, 400 Seiten
Erscheinungsdatum: Mai 2011
ISBN: 9783492264501
Preis: 9,95 €

Auftritt Mamma Carlotta!
Mamma Carlotta ermittelt: charmant, spannend, augenzwinkernd.
Eigentlich wollte sich Mamma Carlottas Enkelin Carolin als Komparsin für eine Telenovela bewerben, doch engagiert wird nicht sie, sondern die Oma. Schwiegersohn Erik Wolf hat derweil andere Sorgen: Die Leiche eines Klatschreporters wird aus dem Lister Hafen gefischt, und schon bald steht ein beliebter Schauspieler unter Verdacht. Dann gibt ein weiterer Todesfall Rätsel auf – der Chef der Filmproduktionsfirma wird tot aufgefunden. Zum Entsetzen von Mamma Carlotta sind die Hauptverdächtigen ihre Kolleginnen am Set …


... und hier ist Nr. 3:


Frank Beauforts zweiter Fall
kartoniert, 352 Seiten
Erscheinungsdatum: Mai 2011
ISBN: 9783492257985
Preis: 9,95

Tag der Rache, Tag der Sünden.
Detektiv Frank Beaufort macht Jagd auf einen Serienmörder. Zusammen mit der Journalistin Anne Kamlin ermittelt er auf äußerst gefährlichem Terrain: dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände in Nürnberg. Dort wo die Nazis riesige Prunkbauten errichteten, tötet ein Unbekannter Neonazis und stellt die Opfer grotesk zur Schau. Beauforts Nachforschungen zwischen Kolosseum und Zeppelintribüne, Messe und Frankenstadion bringen ihn in Lebensgefahr. Und schon bald wird deutlich: Die Vergangenheit ist noch lange nicht vorbei.



Mit "Bullenball" fange ich heute noch an, vorallem auch deswegen, da ich erst vor einigen Tagen den 1. Band der Krimi-Reihe gelesen habe und den 3. Band auch schon kenne. Allerdings werde ich meine Rezensionen erst Anfang Mai 2011 veröffentlichen ... also noch ein wenig Geduld.





Liebe Grüße
Isabel

Montag, 11. April 2011

{Rezension} Das Geheimnis von Vennhues von Stefan Holtkötter

Verlag: Piper Verlag
Taschenbuchausgabe: 272 Seiten
Genre: Deutscher Krimi
ISBN: 9783492247856
Erscheinungsdatum: Dezember 2006
Preis: 8,95 €


Im Zweifel für den Angeklagten

Nach rund 20 Jahren kehrt Peter Bodenstein das erste Mal zurück in sein Heimatdorf Vennhues aus dem er damals vertrieben wurde. Vertrieben deswegen, weil jeder Dorfbewohner von seiner Schuld an dem Mord eines Jugendlichen überzeugt war, allerdings konnte seine Schuld vor Gericht nicht bewiesen werden. Nun möchte Peter seinen Landurlaub auf dem Hof seines Vaters verbringen. Doch kaum ist er in Vennhues angekommen, beginnen die Alteingesessenen mit einer Hetzkampagne gegen ihn, einzig sein Vater und sein alter Schulfreund Manfred halten zu ihm. Dann wird die Leiche eines Jugendlichen im Moor gefunden, ermordet auf die gleiche Weise wie vor 20 Jahren. Kommissar Hambrock übernimmt die Ermittlungen, doch große Unterstützung erhält er von den Einwohnern nicht, obwohl auch er in Vennhues aufgewachsen ist und Peter von früher kennt. Alle Spuren weisen wieder auf Peter hin, für die Dorfbewohner ist er der Schuldige, doch Hambrock merkt, dass noch mehr hinter dem Mord stecken muss und immer wieder führen die Spuren ins Moor …

Michael Holtkötter lässt seinen Debütkrimi im Oktober/November spielen und fängt so wunderbar die neblige, düstere Atmosphäre von Vennhues ein, welches in unmittelbarer Nähe zum Moor liegt. Anfangs lässt der Autor sich Zeit, um einem die Dorfbewohner wie auch das ländliche Leben in dem kleinen Dorf Vennhues vorzustellen. Und so lernt man ein Dorf kennen, das zwar in den vergangenen Jahren stark gewachsen ist, der alte Kern der Einwohner aber immer noch eng zusammenhält und die ihr Dorf gegenüber negativen Einflüssen von außen zu verteidigen wissen. Und so hat auch Hambrock, obwohl der Kommissar aus Vennhues kommt, einen schweren Stand bei seinen Ermittlungen. Immer wieder bekommt er nur eine Aussage, nämlich das Peter den aktuellen Mord begangen haben muss und wenn nicht er, dann ein Fremder, denn ein Vennhueser macht so etwas nicht.

So gestalten sich die Ermittlungen anfangs zögerlich, zumal wirklich alle Spuren auf Peter deuten, doch war er es wirklich? Eigentlich mag man es nicht glauben, da man den Schiffsingenieur im Lauf des Krimis recht gut kennen lernt, allerdings scheint er auch ein Geheimnis zu haben. Also war er es vielleicht doch, zumal eigentlich niemand anderes in Frage käme. Jedoch gibt es schon einige Merkwürdigkeiten im Dorf, die dazu führen könnten, dass der eine oder andere Einwohner vielleicht doch einen Grund für den Mord hätte. Durch diese Fragen, welche man sich ständig stellt, entwickelt der Krimi anfangs erst eine gewisse Grundspannung und Neugier beim Lesen, um dann mit der Zeit richtig anzuziehen. Und die düstere, unheimliche Atmosphäre, welche durch häufigen Erwähnungen des Moors ausgelöst wird, ist eigentlich noch so das I-Tüpfelchen beim dem Krimi.

Seinen Protagonisten Bernhard Hambrock zeichnet der Autor sehr authentisch. Hambrock ist ein Mann um die Vierzig, um die Hüften schon etwas rund, verheiratet, sympathisch, etwas eigensinnig und stellenweise recht unkonventionell in seiner Arbeit. Überzeugend gelungen finde ich zum einen die Darstellung der Dorfbewohner, auch wenn hier vielleicht das eine oder andere Klischee herangezogen wird. Zum anderen ist der Charakter von Peter Bodenstein komplex dargestellt. Er wird einem fast augenblicklich sympathisch, man verfolgt seine Gedanken, seine zwiespältigen Gefühle und doch kann man sich bis zum Schluss nie so ganz sicher sein, ob er nicht vielleicht doch für die zwei Morde verantwortlich ist.

Fazit: Ein gelungenes Krimi-Debüt mit einer komplexen, spannenden und atmosphärisch dicht umgesetzten Story und einem sehr menschlich agierenden Kommissar.

Sonntag, 10. April 2011

{Sammeln} #1 - Rebecca Gablé

Hallo Ihr Lieben,

kennt Ihr das eigentlich auch: Ihr leiht Euch ein Buch aus und seid total gefesselt davon und denkt, wow: auch haben wollen ... unbedingt!!!

So geht es mir jedenfalls bei manchen Büchern und dafür habe ich mir eine Liste angelegt. Tja, und da ich ja durch mein neues Bücherregal noch viele leere Regalreihen habe, dachte ich mir, her mit der Liste und mal schauen. Was soll ich sagen, beim Schauen ist es natürlich nicht geblieben und ich habe mich gleich mal bei einem bekannten Online-Auktionshaus und auf einer Seite für gebrauchte Bücher umgesehen und bin fündig geworden.

Und das sind die Schätzchen, die jetzt mein Regal befüllen:


Spiel der Könige von Rebecca Gablé 

Klappentext:
England 1455: Der Bruderkrieg zwischen Lancaster und York um den englischen Thron macht den achtzehnjährigen Julian unverhofft zum Earl of Waringham. Als mit Edward IV. der erste König des Hauses York die Krone erringt, brechen für Julian schwere Zeiten an. Obwohl er ahnt, dass Edward seinem Land ein guter König sein könnte, schließt er sich dem lancastrianischen Widerstand unter der entthronten Königin Marguerite an, denn sie hat ihre ganz eigenen Methoden, sich seiner Vasallentreue zu versichern. Und die Tatsache, dass seine Zwillingsschwester eine gesuchte Verbrecherin ist, macht Julian verwundbar ...

Hierbei handelt es sich um den 3. Band der Warringham-Saga und da ich auf ihrer FB-Seite gelesen habe, dass der 4. Band "Der dunkle Thron" im September 2011 veröffentlicht werden soll, musste ich mir natürlich noch den fehlenden 3. Band zulegen.

Dann geht es weiter mit Rebecca Gablé, und zwar mit:


Das zweite Königreich

Inhaltsangabe:
England 1064: Ein Piratenüberfall setzt der unbeschwerten Kindheit des jungen Cædmon of Helmsby ein jähes Ende - ein Pfeil verletzt ihn so schwer, dass er zum Krüppel wird. Sein Vater schiebt ihn ab und schickt ihn in die normannische Heimat seiner Mutter. Zwei Jahre später kehrt Cædmon mit Herzog William und dessen Eroberungsheer zurück. Nach der Schlacht von Hastings und Williams Krönung gerät Cædmon in eine Schlüsselposition, die er niemals wollte: Er wird zum Mittler zwischen Eroberern und Besiegten. In dieser Rolle schafft er sich erbitterte Feinde, doch er hat das Ohr des despotischen, oft grausamen Königs. Bis zu dem Tag, an dem William erfährt, wer die normannische Dame ist, die Cædmon liebt ...

... und damit ich auch den letzten fehlenden historischen Roman von ihr habe, ist jetzt auch


Der König der purpurnen Stadt 

in mein Regal gewandert.

Kurzbeschreibung:
London im Jahr 1330: Der achtzehnjährige Jonah hat kein leichtes Leben als Lehrjunge im Haushalt seines Cousins. Einzig seine Großmutter schenkt ihrem verwaisten Enkel ein wenig Zuneigung. Doch eine Begegnung mit König Edward und Königin Philippa lenkt Jonahs Schicksal in neue Bahnen. Er findet Aufnahme in der elitären Londoner Tuchhändlergilde, und gemeinsam mit Königin Philippa revolutioniert er die englische Tuchproduktion. Aber je größer sein Erfolg, desto heimtückischer werden die Intrigen seiner Neider ?


So, und jetzt geht es mit Buch ab auf die Terrasse in die Sonne.
Ich wünsche Euch noch einen traumhaft, sonnigen Sonntag,
liebe Grüße
Isabel

Samstag, 9. April 2011

{Leseeindruck} Wer Wind sät von Nele Neuhaus


Verlag: Ullstein Verlag
Taschenbuchausgabe: 480 Seiten

Genre: Deutsche Krimis
ISBN: 9783548283517

Erscheinungsdatum: 13. Mai 2011
Preis: 14,99 €



Trügt der Schein?

Schon allein der Prolog hat es in sich und ist extrem spannend geschildert. So verfolgt man die vergebliche Flucht einer jungen Frau vor mehreren Männern, die in einem stinkenden Hinterhof endet. Allerdings war dies nicht real, die junge Frau hatte geträumt. Doch dieser Alptraum verfolgt sie schon lange Zeit und sie weiß, dass diese fürchterliche Angst, die sie immer während dieses Alptraums befällt, sie nie mehr loslassen wird. Somit ist der Autorin schon einmal das Wichtigste bei einem Krimi gelungen. Sie hat wirklich die volle Aufmerksamkeit ihrer Leser und deren Neugier ist geweckt.

Anschließend lässt Nele Neuhaus erst einmal eine kurze Passage einfließen, die so ganz offensichtlich nichts mit dem Prolog zu tun hat und deren Zusammenhang man erst im Lauf des Krimis verstehen wird. So wird die Spannung etwas herausgenommen und man lernt Ludwig Hirtreiter und seinen Hund Tell kennen. In einem Waldgebiet sollen Bäume aufgrund eines Bauprojekts gefällt werden, doch die beauftragten Waldarbeiter sind vor dem vereinbarten Termin bereits bei der Arbeit. Dies lässt sich Ludwig Hirtreiter nicht gefallen und greift zu ziemlich unkonventionellen Maßnahmen.

Ja und danach geht die Geschichte endlich mit Pia Kirchhoff weiter. Man hat gleich das Gefühl, eine „alte“, lieb gewonnene Bekannte wiederzutreffen. Zusammen mit ihrem Lebensgefährten Christof kehrt sie von einem dreiwöchigen Urlaub aus Shanghai zurück. Doch mit einem entspannten Ausklingen des Urlaubs ist nichts, denn noch bei der Zollabfertigung bittet ihr Kollege Oliver von Bodenstein Pia um die Übernahme eines Mordfalls. Er kann diesen nicht übernehmen, da er es sich sonst ziemlich mit seiner Familie verscherzen würde, denn heute ist der standesamtliche Termin seines Sohnes. So ist man schon nach wenigen Seiten wieder mitten im Geschehen und die Figuren sind einem sofort wieder vertraut.

Und auch der Rest der Leseprobe verspricht einen komplex angelegten Krimi, bei dem immer wieder die Erzählstränge wechseln, sodass bereits von Anfang an eine gewisse Spannung vorhanden ist und die Neugier geweckt bleibt. Gleichzeitig ist die Story wieder gespickt mit reichlich Lokalkolorit und überzeugt durch den flüssigen, absolut fesselnden Schreibstil der Autorin.

Freitag, 8. April 2011

{Rezension} Cagot von Tom Knox

Verlag: Hoffmann & Campe Verlag
Übersetzer: Sepp Leeb
Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
Genre: Mystery Thriller
ISBN: 978-3-455-40317-6
Erscheinungsdatum: 28. März 2011
Preis: 19,99 €



Das Rätsel seiner Herkunft

David Martinez erhält von seinem sterbenden Großvater eine merkwürdige Landkarte. Sein letzter Wunsch ist es, das David dieser Landkarte folgt. So begibt sich dieser auf den Weg ins Baskenland und sieht sich hier schon bald der Willkür eines hohen ETA-Aktivisten ausgesetzt und auch seine Nachforschungen gestalten sich äußerst schwierig und lebensgefährlich. Zur selben Zeit ist der Journalist Simon Quinn einer rätselhaften Mordserie auf der Spur. In England werden mehrere alte Menschen auf äußerst brutale Weise ermordet. Alle Mordopfer haben etwas gemeinsam: Sie weisen seltsame Missbildungen an Händen oder Füßen auf und alle sind vor langer Zeit vom Baskenland nach England ausgewandert. Bei seinen Recherchen wird Simon auf einen alten Volksstamm aufmerksam: Den Cagots. Und offensichtlich setzt jemand alles daran, diesen alten Volksstamm aussterben zu lassen. Verschiedene Hinweise deuten auf die Pius-Bruderschaft hin, doch auch ein ETA-Anhänger scheint ein großes Interesse daran zu haben, dass bald auch der letzte Cagot gestorben ist.

Bei den Cagots handelt es sich um eine Personengruppe, die zwischen dem 13. bis zum 19. Jahrhundert ausschließlich in Spanien und Frankreich lebten, in dieser Zeit massiven Diskriminierungen ausgesetzt waren und denen ein sehr negativer Ruf anhaftete. Die Cagots waren vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen, mussten Kirchen durch extra eingesetzte Türen betreten und durften auch nicht auf gemeindeeigenen Friedhöfen bestattet werden. Ihr negativer Ruf begründete sich durch teilweise Deformierungen, ihnen wurde Kannibalismus nachgesagt und ihr Geisteszustand wurde in Frage gestellt. Zwar wurden ihnen durch die Französische Revolution sämtliche Bürgerrechte wieder zugesprochen, doch trotzdem wanderten viele Cagots aus dem Baskenland und der Bretagne aus. Ihre Herkunft ist ungeklärt. Manche gehen davon aus, dass sie Nachfahren der Sarazenen sind, andere glauben, dass sie den arianischen Westgoten abstammen.

Tom Knox beginnt seinen Thriller äußerst rasant und hält dieses hohe Erzähltempo während der kompletten Story bei. So gestaltet sich diese von Anfang an äußerst spannend und die häufigen Wechsel zwischen den Erzählsträngen von David und Simon sorgen ebenfalls dafür, dass während des kompletten Buches absolut keine Langatmigkeit aufkommt. Diese beiden Erzählstränge sind anfangs völlig voneinander losgelöste Geschichten, die erst im Lauf des Thrillers zueinander finden. Denn jeder der Beiden verfolgt anfangs ein unterschiedliches Ziel, welches jedoch nach und nach nur auf ein Thema hinausläuft: Den Cagots. Diese Personengruppe ist der Dreh- und Angelpunkt der Story und somit entwickelt sich diese auch ziemlich komplex, da viele verschiedene Gruppierungen ein Interesse an den Cagots haben bzw. hatten und deren Vergangenheit in das aktuelle Geschehen mit eingreift. Teilweise fand ich es etwas überladen bzw. konstruiert, aber irgendwie gelingt es Tom Knox doch immer wieder, seine Geschichte relativ schlüssig und vor allem extrem fesselnd zu erzählen.

Was ich wirklich als gut gelungen fand, war die Vermischung von Fiktion und Wahrheit. So lässt Tom Knox viele reale Informationen mit einfließen und baut hierum eine gelungene fiktive Geschichte. Allerdings ist sein Sprachstil auch nichts für Zartbesaitete. Stellenweise beschreibt er recht brutal einige Szenen, die einem schon wirklich unter die Haut gehen. Ansonsten ist sein Schreibstil sehr flüssig und absolut fesselnd.

Seine Protagonisten David und Simon sind gut ausgearbeitet und in ihrem Verhalten zumeist nachvollziehbar. Vor allem die Zweifel, die David im Lauf des Thrillers kommen, sind verständlich dargestellt. Einzig die Figur des ETA-Aktivisten Miguel war in meinen Augen manchmal etwas übertrieben. So wirkt er unbezwingbar, extrem brutal, dabei äußerst intelligent und in seinem Verhalten oft unverständlich. Allerdings wird dieses Verhalten auch im Lauf des Thrillers erklärt und dadurch verständlicher.

Fazit: Ein extrem rasanter Thriller, der es in meinen Augen durchaus mit Dan Brown aufnehmen kann.

Donnerstag, 7. April 2011

{Rezension} Der im Dunkeln wacht von Helene Tursten

Verlag: btb-Verlag 
Übersetzer: Lotta Rüegger, Holger Wolandt
Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Genre: Skandinavischer Krimi / Schweden
ISBN: 978-3-442-75279-9 
Erscheinungsdatum: 01. November 2010
Preis: 19,99 €


„… Ich bin der, der im Dunkeln wacht …“

Auf einem Friedhof in Göteborg wird die Leiche einer Frau gefunden, erdrosselt und in Folie eingewickelt. Bevor Irene Huss und ihre Kollegen richtig mit den Ermittlungen beginnen können, wird bereits eine zweite Frauenleiche gefunden, auf dieselbe Art verpackt. Bei den Opfern handelt es sich um allein stehende Frauen und Beide haben kurz vor dem Mord eine Chrysantheme sowie einen Zettel mit einer rätselhaften Mitteilung erhalten. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, doch eine heiße Spur lässt sich lange Zeit nicht finden. In der Zwischenzeit hat der Serienmörder bereits sein nächstes Opfer ins Visier genommen.

Neben dem aktuellen Fall muss sich Irene Huss auch noch mit eigenen Problemen herumschlagen. Irgendjemand scheint es auf sie abgesehen zu haben. Mal ist die Gartenbank unter das Küchenfenster geschoben, dann war jemand eindeutig in ihrem Garten gewesen. Anfangs hält sie dies alles noch für einen Streich der Nachbarskinder, doch schon bald muss sie erkennen, dass hier eine Verbindung zu einem lang zurückliegenden Fall besteht.

So kombiniert Helene Tursten wieder gekonnt die eigentlichen Ermittlungsarbeiten mit dem Privatleben ihrer Protagonistin. Dadurch hat man sogleich wieder einen Bezug zur Irene Huss und ihrem Familienleben, fühlt sich praktisch wieder wie ein zusätzliches Familienmitglied und verfolgt die Entwicklungen hier gespannt.

Auf der anderen Seite nimmt der Fall des Serienmörders von Anfang an richtig Fahrt auf, entwickelt sich extrem spannend und diese hält sich auch mühelos bis zum Ende. Wobei mir das Ende zwar logisch und konsequent erschien, für meinen Geschmack aber ein wenig zu schnell kam. Geschickt lässt die Autorin auch immer wieder den psychisch gestörten Täter zu Wort kommen, ohne hierbei seine Identität zu verraten. Dieser hat eindeutig ein gestörtes Verhältnis zu Frauen wie auch zur Bibel und seine Ansichten sind schon ziemlich schräg.

Es gerät zwar ziemlich schnell ein Verdächtiger ins Fadenkreuz der Ermittler, allerdings kann man sich genauso wenig wie auch die Ermittler sicher sein, dass er diese Taten auch begangen hat. Irgendwie wirkt die Übereinstimmung des Täterprofils mit dem Verdächtigen einfach zu offensichtlich.

Wie schon erwähnt, erhält man auch wieder einen guten Einblick in das Familienleben von Irene Huss und erfährt so wieder einiges Neues aus ihrem Leben. Dies ist durchweg interessant und hilft einen, sofort wieder in der Geschichte zu sein und einen Bezug zur Protagonistin zu erhalten. Und auch die anderen Mitwirkenden sind wieder klar herausgearbeitet, erhalten schnell ein Profil und bleiben – wo es angeraten ist – auch entsprechend undurchsichtig.


Fazit: Ein rundum gelungener, spannender Schwedenkrimi mit einer komplexen Story und einer überaus sympathischen und vor allem sehr menschlich agierenden Protagonistin.

Mittwoch, 6. April 2011

{Rezension} Wundränder von Sepp Mall

Verlag: Haymon Verlag 
Taschenbuchausgabe: 176 Seiten
Genre: Roman
ISBN: 9783852188751
Erscheinungsdatum: 22. Februar 2011
Preis: 9,95 €


Ausgegrenzt

Eines Morgens ist Pauls Vater nicht mehr da. Er wurde verhaftet. Warum, dass weiß der 12-jährige Paul nicht und keiner der Erwachsenen erzählt ihm etwas genaues. So macht sich Paul selbst so seine Gedanken und redet mit seinem besten Freund Herbert darüber. Die junge Johanna zieht mit ihrem stark stotternden Bruder Alex vom Berg hinunter in die Stadt. Dort macht sie eine Ausbildung als Krankenschwester und auch Alex findet sehr schnell eine Anstellung. Sehr fürsorglich kümmert sich Johanna um ihren jüngeren Bruder, liest ihm jeden Wunsch von den Augen ab. Bis Alex eines Tages anfängt, eigene Wege zu gehen. Wege, die Johanna unbekannt sind und die ihr Angst machen.

Anhand dieser beiden Schicksale erzählt Sepp Mall die Unterdrückung, unter denen sich die Südtiroler  gegenüber den Italienern ausgesetzt fühlen. Der Roman spielt im Jahr 1966, wo Südtirol bereits seit bald 50 Jahren Italien zugeteilt ist und so lange leiden die Südtiroler schon unter der polizeilichen Willkür, staatlicher Unterdrückung und der Ausgrenzung durch die Süditaliener. Solange rebellieren sie aber auch schon dagegen und Terrorakte sind keine Seltenheit. In dieser Zeit wachsen die Protagonisten auf, Kontakte mit Italiener sind verpönt, man bleibt unter sich.

Sehr eindringlich, nachdenklich und gefühlvoll beschreibt der Autor diese beiden Familienschicksale, die sich mit Sicherheit so oder zumindest so ähnlich abgespielt haben können. Zumindest mag man dies glauben, denn seine Schreibweise wirkt sehr authentisch und beispielhaft.

Mithilfe kurzer Kapitel wechselt Sepp Mall immer wieder zwischen den beiden Geschichten, wobei er die Geschichte von Paul aus Sicht einer dritten Person erzählt und Johanna ihre Geschichte selbst erzählen lässt. So wirken beide Schicksale sehr nahegehend, berühren einen und man fühlt regelrecht ihren Schmerz und ihre Angst, zumal man sich bei Beiden schon recht bald vorstellen kann, wie ihre Geschichte enden wird. Zum Schluss verknüpfen sich die beiden Schicksale sogar noch auf eine sehr traurige Art und Weise.


Fazit: Ein sehr eindringliches, gefühlvolles, nachdenkliches Buch, für das man sich wirklich ein wenig Zeit nehmen sollte und das ein Thema aufgreift, dass immer noch aktuell ist.

Dienstag, 5. April 2011

{Rezension} Der Schatten des Windes von Carlos Ruiz Zafón

Verlag: Insel Verlag 
Übersetzer: Peter Schwaar
Gebundene Ausgabe: 526 Seiten
Genre: Historischer Roman
ISBN: 3458171703
Erscheinungsdatum: 2004
Preis: 25,00 €

Der Friedhof der vergessenen Bücher

Mit fast elf Jahren lernt Daniel Sempere das erste Mal den Friedhof der vergessenen Bücher kennen. Denn hierhin führt ihn sein Vater genau an dem Tag, als Daniel sich nicht mehr an das Gesicht seiner verstorbenen Mutter erinnern kann.  Im Labyrinth der riesigen Bücherei  mit tausenden von Büchern entdeckt er „sein“ Buch: Der Schatten des Windes von Julián Carax. Noch am selben Abend beginnt Daniel mit dem Lesen und ist vom den Buch begeistert. Natürlich möchte er nun auch die anderen Bücher des Autors lesen. Doch diese sind nicht mehr auffindbar. Schon bald erfährt Daniel, dass ein merkwürdiger Unbekannter alle Bücher von Carax verbrennt und auch Inspector Fumero hat ein ungewöhnlich großes Interesse an den Büchern wie auch am Autor selbst. Doch lässt sich Daniel davon nicht beirren und noch Jahre später versucht er hinter das mysteriöse Geheimnis von Julián Carax zu kommen … und es soll ihm gelingen.

Dieser wunderbare Roman umfasst rund 10 Jahre im Leben des jungen Daniel, der in den 1950-er Jahren in Barcelona spielt. Daniel wächst während der Franco-Ära auf, sein Vater betreibt eine kleine Buchhandlung, in der er ihm oft und gerne hilft. Hierdurch entdeckt er schon schnell seine Liebe zu Büchern und so ist es auch nicht verwunderlich, dass er sich auf die Spuren von Julián Carax macht, zumal sich das, was er über das Leben von Carax erfährt, immer rätselhafter wird.

Carlos Ruiz Zafón hat einen Roman geschaffen, der Genre wie Abenteuer- und Liebesroman wie auch Krimi bedient und doch wieder etwas ganz anderes ist. Da ist zum einen die fantastische, fantasievolle, so voller Emotionen steckenden Geschichte und zum anderen ist es die Sprache des Autors. Schon nach dem ersten Satz ist man verzaubert von dem Buch, von der kraftvollen, sprachgewaltigen Sprache von Zafón. Diese hat bei mir während des Lesens die unterschiedlichsten Emotionen hervorgerufen: es brachte mich zum Schmunzeln, zum Nachdenken, stimmte mich traurig und packte mich mit seiner packenden und fesselnden Schreibweise. Mit ist es schon ewig nicht mehr passiert, dass ich immer mal wieder zurückblätterte, Sätze mehrmals las oder sogar die ganze Seite noch einmal, da die Sprache des Autors mich absolut fasziniert hat.

Die Geschichte entwickelt sich äußert interessant, fesselnd und hat teilweise wirklich Krimicharakter und ganz eindeutig eine heftige Sogwirkung, der man sich nicht entziehen kann. So beleuchtet Zafón sehr eindringlich das Leben in Barcelona in den 50er Jahren wie auch kurz nach der Jahrhundertwende. Denn während man durch die Ich-Erzählung das Leben von Daniel und seine Suche nach dem Autor verfolgt, lernt man nach und nach auch das dramatische und so traurige Leben von Carax kennen.


Fazit: Ein Roman, der eindeutig mit dem sprachgewaltigen Schreibstil des Autors, wie auch durch seine komplexe, emotionsgeladene Geschichte überzeugt. Schon jetzt mein Highlight für 2011, dass ich mit Sicherheit noch einmal lesen werde.

{Buchvorstellung} Tom Knox und sein neuer Roman ....

Hallo Ihr Lieben,

vor kurzem habe ich bei lovelybooks gesehen, dass Tom Knox einen neuen Thriller geschrieben hat und da mir sein erster Mystery-Thriller "Genesis Secret (meine Rezension) super gefallen hatte, wanderte "Cagot" natürlich sofort auf meine Wunschliste.

Umso größer war dann natürlich bei mir die Freude, als Hoffmann & Campe mich fragte, ob ich denn nicht den neuen Thriller von ihm rezensieren wollte ... ich war begeistert und habe natürlich sofort zugesagt.


ISBN: 978-3-455-40317-6
Originalsprache: Englisch
Originaltitel: The Marks of Cain Originalverlag
Seiten: 448, gebunden
    19,99 EUR (D), 20,60 EUR (A), 31,90 SFR (CH)
     Erschienen am: 28. März 2011



Und hierum geht es in dem neuen Mystery-Thriller von Tom Knox:

Eine Serie entsetzlicher Ritualmorde erschüttert England. Allen Morden gemeinsam ist: das hohe Alter der Opfer, deren baskische Herkunft und Deformierungen an Händen und Füßen. Journalist Simon Quinn ermittelt und wird auf einen Volksstamm aufmerksam, der wegen seiner »Andersartigkeit« von jeher verfolgt wurde – die Cagots.

Quinn arbeitet als freier Journalist und wittert in der Mordserie eine ganz große Story. Seine Recherchen führen ihn in ein Genforschungsinstitut, wo er nicht nur mehr über das geschundene Volk der Cagots erfährt, sondern auch von den Untersuchungen des deutschen Arztes und Rassenhygienikers Eugen Fischer, der unter Hitler im französischen Internierungslager Gurs seine Studien machte. Zu den Gefangenen zählten neben Juden und Basken auch Angehörige des Volksstamms der Cagots. Warum gerieten die Fischer-Akten unter Verschluss, und was haben die aktuellen Morde damit zu tun? Während Quinn von London aus ermittelt, spitzen sich an einem zweiten Schauplatz – im Baskenland – die Dinge dramatisch zu.



Der  Autor:

Tom Knox wurde 1963 in England geboren. Als Journalist für die Times, den Guardian sowie die Daily Mail hat er die ganze Welt bereist. 2007 wurde er von der Sunday Times zum Reisejournalisten des Jahres gewählt. Sein erster Thriller, Genesis Secret, war ein internationaler Erfolg und erstürmte in England die Bestsellerlisten. Wenn er nicht gerade auf Reisen ist, lebt er in London.


Die Homepage des Autors findet Ihr hier: Tom Knox

So ... jetzt werde ich mich erst einmal an meine Rezension von "Der Schatten des Windes" machen (irgendwie bin ich total im Verzug mit meinen Rezensionen, "Wundränder" und "Der im Dunklen wacht" muss ich auch noch schreiben) und heute Abend dann mit "Cagot" beginnen. Bin schon mächtig neugierig!!!

Liebe Grüße
Isabel

Samstag, 2. April 2011

{SuB-Zuwachs} Fantastische Überraschungspost aus Köln

Hallo Ihr Lieben,

da komme ich heute nichtsahnend nach Hause und da liegt in der Küche eine Büchersendung vom mira Taschenbuchverlag. Ziemlich verwundert, da ich kein Rezensionsexemplar angefragt hatte, öffne ich den Umschlag und darin ist:


Yelena und die Magierin des Südens
von
Maria V. Snyder


Und das sagt der Verlag in einem sehr netten Begleitbrief dazu:

Mit ihrem Debütroman "Yelena und die Magierin des Südens" gelang Maria V. Snyder auf Anhieb der Sprung in die oberen Ränge der Fantasyautoren. Das dreibändige Epos um Yelena, ein magisch begabtes heimatloses Mädchen, das in einem Waisenhaus unmenschliche Qualen erleiden musste und erst langsam ihre magischen Kräfte entdeckt und zur Heldin heranreift schlägt den Leser / die Leserin in den Bann.

Zudem erschafft die Autorin ein außergewöhnliche Welt, die in ihrer Konstruktion beunruhigende Parallelen zu autoritäten und diktatorischen Regimes der Jetztzeit aufweist.

Faszinierende Personen, eine starke Frauenfigur, undurchschaubare Charaktere und ein flüssiger und mitreißender Schreibstil lassen die Leser eintauchen in die stimmungsvolle und spannungsgeladene Atmosphäre dieses Romans.

Lassen auch Sie sich vom ersten Band dieser faszinierenden Trilogie (Band 2 "Yelena und der Mörder von Sitia" ist bereits erschienen, Band 3 "Yelena und die verlorenen Seelen" erscheint im Mai 2011) begeistern!

Bisher hatte ich mich ja noch nicht so recht an Fantasy-Romane herangetraut, warum auch immer. Deswegen bin ich umso gespannter wie mir dieser gefallen wird.


Ich sage jetzt schon einmal vielen lieben Dank an den mira-Taschenbuchverlag, die Überraschung ist Ihnen wirklich gelungen.

Und Euch wünsche ich noch ein traumhaft schönes Wochenende mit vielen vergnüglichen Lesestunden.

Liebe Grüße
Isabel