Leseempfehlungen

Donnerstag, 16. Juni 2011

{Rezension} Boudica - Die Seherin der Kelten von Manda Scott

Verlag: Blanvalet Verlag
Übersetzer: Elke Bartels
Taschenbuchausgabe: 704 Seiten
Genre: Historischer Roman
ISBN: 10-3442371341
Erscheinungsdatum: 10. November 2008
Preis: 8,95 €




Der Kampf gegen Rom geht weiter

Auch wenn Breaca eine große Niederlage erleiden musste, bei der sie ihren Mann Caradoc verlor, gibt sie den Kampf gegen die Besatzer nicht auf. Im Westen des Landes sind die Völker gegen Rom recht erfolgreich, doch jetzt braucht der Osten einen Anführer und zusammen mit ihren Töchtern Cygfa und Graine und ihrem Sohn Cunomar kehrt Breaca zu den Eceni zurück, um diese zu unterstützen. Mit Schrecken muss sie feststellen, dass ihr Volk unter dem Joch der Römer gebrochen ist und offensichtlich niemand mehr den Willen hat sich gegen die Legionen zu erheben. Wird es Breaca gelingen, mit Hilfe ihrer Kinder das Volk noch einmal zu mobilisieren?

Gewohnt detailreich erzählt Manda Scott im 3. Teil der Boudica-Saga die Geschichte von Breaca weiter. Überzeugt vom Tod ihres Geliebten Caradoc heiratet Breaca erneut und zieht sich in den Schutz der Insel Mona zurück. Jedoch nicht für lange, denn ihr Volk der Eceni braucht Breaca und ihre Kinder. Ihr Bruder Bán, der lange Jahre als Julius Valerius Rom gedient hatte, ist nach Britannien zurückkehrt. Losgesagt von den Legionen lebt er als Schmied ein zurückgezogenes Leben. Doch dies ändert sich bald und Bán/Valerius lernt endlich seine Bestimmung kennen und zu akzeptieren. Und so wird die Geschichte um den Kampf der Völker gegen die Übermacht Roms wieder abwechselnd aus Sicht von Breaca und Bán weiter erzählt.

Dies gestaltet sich durchaus wieder sehr unterhaltsam, interessant und stellenweise auch spannend. Hinzu kommt, dass praktisch auf jeder Seite das schier unerschöpfliche Wissen der Autorin über die damalige Zeit durchblitzt und es ihr hierdurch hervorragend gelingt, einem das Leben im Jahr 60 nach Christus anschaulich vor Augen zu führen.

Allerdings neigt die Autorin auch dieses Mal wieder zu weitschweifenden Beschreibungen über das Leben der Krieger, der Träumer, deren Riten und ihr Kampf gegen Rom, sodass dies immer wieder die Spannung herausnimmt und stellenweise auch etwas langatmig wirkt. Hier hat meiner Meinung nach die Autorin einfach wieder zu viel des Guten gewollt und strapaziert doch ein wenig die Geduld ihrer Leser. Jedoch überzeugt einen dann immer wieder der Schreibstil von Manda Scott, der einfach nur als opulent, bildhaft und ausdrucksstark zu beschreiben ist.

Auch in diesem Band gelingt es der Autorin gut, den unterschiedlichen Charakteren, allen voran Breaca und Bán, Konturen zu geben. Mag aber auch daran liegen, dass nach zwei Bänden einem einfach die Figuren vertraut geworden sind und man ihre Charaktereigenschaften gut kennt und entsprechend ihre Handlungen vorausahnen kann.

Fazit: Alles in allem bleibt die Autorin ihrem Stil treu und überzeugt auch im 3. Teil mit ihrer Boudica-Saga den Leser. Aber, wer hier einen historischen Herzschmerz-Roman erwartet wird enttäuscht sein. Manda Scott geht es hier mehr darum, die geschichtlichen Ereignisse rund um Boudica ihren Lesern näher zu bringen.
 
 

Mittwoch, 15. Juni 2011

{SuB-Zuwachs} Abenteuerlicher Buchzuwachs

Hallo Ihr Lieben,

gestern gab es mal wieder ein tolles Rezensionsexemplar, welches mir der Piper Verlag zur Verfügung gestellt hat. 


David Chandler
Ancient Blades - Die Metropole der Diebe

Aus dem Englischen von Andreas Decker
Originaltitel: Den of Thieves

Erscheinungsdatum: 06. Juni 2011
Kartoniert: 476 Seiten

Preis: 12,95 €
ISBN: 9783492267540

Die »Ancient Blades«-Saga beginnt!

Seit Jahrhunderten ist sie uneinnehmbar: die freie Stadt Ness, die Metropole der Diebe. Um ihren größten Schatz zu stehlen, lässt sich der junge Schurke Malden auf den gefährlichsten Coup seines Lebens ein. Er muss tun, was keinem vor ihm gelang: in die Burg der Stadt Ness eindringen. Als wäre diese Aufgabe nicht schon schwierig genug, bekommt er auch noch unerwünschte Unterstützung. Ritter Croy, eben noch aus der Stadt verbannt und seines Schwerts Ghostcutter beraubt, versucht sowohl seine Ehre als auch die Zuneigung der Zauberin Cynthera zurückzugewinnen. Gemeinsam geraten die beiden Gefährten wider Willen in ein Abenteuer, das seinesgleichen sucht.


Liebe Grüße
Isabel

Dienstag, 14. Juni 2011

{Rezension} Magyria - Die Seele des Schattens von Lena Klassen


Verlag: Penhaligon Verlag
Gebundene Ausgabe: 576 Seiten
Genre: Fantasy-/Vampirroman
ISBN: 10-3764530790
Erscheinungsdatum: 23. Mai 2011
Preis: 18,99 €


Kleiner Bruder bringt den Sieg

Was haben sich Hanna und Mattim getäuscht. Dachten sie doch, mit dem Schließen der Pforte nach Magyria wäre die Stadt Akink und somit das Licht gerettet. Doch schnell müssen sie feststellen, dass ihr Kampf umsonst gewesen war und der König der Schatten, Mattims Bruder Kunun, immer noch alles daran setzt, Akink zu erobern. Verzweifelt stellt sich Mattim gegen seinen Bruder und versucht seinen Vater, König Farank, von seinen guten Absichten zu überzeugen. Glaubt er doch fest daran, dass durchaus die Schatten und die Bewohner von Akink friedlich zusammenleben könnten. Ganz nach einer alten Sage, die ihm seine Mutter erzählt hat. Mattim versucht, hiervon seinen Vater zu überzeugen. Doch der König des Lichts ist mittlerweile so verblendet, dass er ihm nicht glaubt und sogar nicht davor zurückschreckt, das Todesurteil über Mattim auszusprechen. Währenddessen treibt Kunun unbeirrt seinen Kampf um Akink voran und durch einen geschickten Schachzug gelingt es ihm, neue Pforten zu öffnen, die ihm den Weg nach Akink bereiten sollen. Schon bald steht Kunun mit seinen Schattenkriegern vor den Toren Akinks. Der Kampf Gut gegen Böse beginnt und Hanna und Mattim werden ungewollt vor schwerwiegende Entscheidungen gestellt.

Lena Klassen steigt zwei Wochen nach dem Ende des 1. Teils in die Geschichte ein und sofort findet man sich mittendrin wieder. Und dieses Mal entwickelt sich der Kampf um Magyria noch komplexer, noch abenteuerlicher und spannender.  Zwar lässt die Autorin sich anfangs noch etwas Zeit und lässt die Geschichte langsam beginnen, doch schon bald steigert sich die Spannung extrem als der eigentliche Kampf um Magyria beginnt. Und so entwickelt sich die Geschichte wieder mehr wie ein Fantasy- als wie ein reiner Vampirroman.

Dies alles beschreibt die Autorin sehr lebhaft, fantasievoll, fesselnd und bildhaft. Die Handlungsstränge wechseln regelmäßig zwischen Budapest und der Parallelwelt Magyria, wobei der Schwerpunkt mit der Zeit immer mehr in Magyria liegt. Da durch den Weggang von Mattim aus Magyria das Licht schwächer geworden ist, leben die Akinker in einer Art Zwielicht und so wirkt der Roman dieses Mal etwas düsterer und beklemmender und passt somit hervorragend zum Verlauf der Story. Das Ganze hat Lena Klassen atmosphärisch dicht umgesetzt und führt einem so problemlos das mittelalterlich anmutende Magyria vor Augen, im krassen Gegensatz steht hier das moderne Budapest. Und diese Mischung überzeugt absolut.

Hinzu kommt, dass es nicht einfach nur die Guten und die Bösen gibt, denn jede Fraktion hat ein für sich gesehen edles Motiv und so kann man durchaus auch für Atschorek und Kunun Sympathien entwickeln. Denn besonders bei Kunun merkt man doch bald, dass hinter seinen Kampf um Akink für ihn durchaus achtbare Gründe stehen, wobei aber auch sein dunkler, durchtriebener Charakter immer wieder aufblitzt und er so absolut unberechenbar in seinen Handlungen bleibt.  

Auch die Charaktere der Protagonisten Hanna und Mattim überzeugen wieder von Anfang an.  Beide Figuren entwickeln sich im Verlauf der Geschichte weiter und so überrascht gerade Mattim in seinem Verhalten des Öfteren einmal.  Lena Klassen beschreibt zudem gefühlvoll und  glaubhaft die innere Zerrissenheit von Mattim, als er vor die Wahl gestellt wird, entweder das Licht und somit Akink zu retten oder seinem Bruder Kunun zu folgen. Dieser setzt geschickt Mattims Gewissen ein, um an sein Ziel zu kommen. Und auch Hanna entgeht den Manipulationen Kununs nicht und gerät ungewollt in eine Situation, die ihr keine Wahl lässt als so zu handeln wie Kunun es einfordert.


Fazit: Eine absolut gelungene Fortsetzung, die mit einer wunderschönen und gleichzeitig sehr spannenden Geschichte aufwartet und zwei Protagonisten, die sehr sympathisch beschrieben sind.

Montag, 13. Juni 2011

{SuB-Zuwachs} Historischer & Spannender Buchzuwachs

Hallo Ihr Lieben,

meine für diesen Monat ersteigerten Bücher möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten. Diesen Monat habe ich mich ziemlich zurückgehalten und so sind es insgesamt "nur" 5 Bücher geworden ... mehr werden es auch nicht mehr und das sind sie:


Schwarze Seelen 
Alex Kava

Inhalt (lt. amazon.de):
Ein erster brutaler Mord an einem Mädchen in Washington, bizarre Verschwörungstheorien und ihre eigene Mutter, die sich verhängnisvoll von dem mysteriösen Reverend Everett angezogen fühlt, führen die FBI-Agentin Maggie O'Dell zu der fanatischen Sekte "Kirche der geistigen Freiheit". Doch welcher Wahn treibt den Killer dazu? Maggie muss versuchen, sein psychologisches Profil zu erstellen, um ihn überführen zu können. Und die Zeit wird knapp, denn der Täter schlägt erneut zu und löscht auf grauenvolle Weise das Leben einer zweiten jungen Frau aus.





Die Stunde des Todes
Paul Cleave

Inhalt (lt. amazon.de):
Nur die Toten kennen das Geheimnis

„Sie suchen mich heim, wenn ich schlafe. Ihre bleichen Gesichter starren mich an, ihre sanften Stimmen sagen mir: Wach auf, wach auf. Sie kommen, um mich an die Nacht zu erinnern, daran, was ich getan habe.“

In Christchurch wurden zwei junge Frauen ermordet. Charlie war letzte Nacht mit ihnen zusammen, er selbst ist mit Blut befleckt. Aber Charlie ist sich sicher, dass Cyris der Mörder ist – wenn er denn überhaupt existiert. Ihm bleibt keine Wahl: Er muss Cyris finden, um seine Unschuld zu beweisen, doch die Stunde des Todes rückt immer näher.



Hannas Töchter
Marianne Fredriksson

Inhalt (lt. amazon.de):
Als Anna ihre fast 90jährige Mutter Johanna im Pflegeheim besucht, ist diese nicht mehr ansprechbar. Anna ist zugleich traurig und wütend. So viele Fragen möchte sie noch stellen, so vieles möchte sie noch wissen über das Leben ihrer Mutter Johanna und ihrer Großmutter Hanna. Wie ist es gewesen vor fast hundert Jahren auf dem Land, als Hanna mit ihrem unehelichen Sohn Ragnar den Müller Broman heiratete? Wieso konnte sie sich später nie an das Leben in der Großstadt Göteborg gewöhnen? Wie hat sich ihre Mutter gefühlt, als der Vater starb, und warum hat sie niemals rebelliert gegen ihr tristes Hausfrauendasein? Jetzt ist es zu spät, all diese Fragen zu stellen. Anna - Tochter und Enkelin - begibt sich allein auf die Reise durch das Leben ihrer Mutter und Großmutter und findet mit Hilfe ihrer Aufzeichnungen Zugang zum Leben ihrer Vorfahren und vor allem zu sich selbst.



Die Nonne mit dem Schwert
Lea Korte

Inhalt (lt. amazon.de):
Spanien im 17.Jahrhundert: Die 15jährige baskische Adlige Catalina de Erauso wird von ihren Eltern ins Kloster gesteckt, doch kurz vor der Weihe gelingt ihr die Flucht in die Freiheit. Schnell merkt Catalina, dass sie in der Welt als Frau nicht überleben kann. Sie verkleidet sich als Mann - ein unverzeihlicher Frevel im Zeitalter der Inquisition - und lässt sich ein auf ein Leben voller Gefahren, das sie bis nach Südamerika führt. Sie sucht dort ihren Geliebten, der von ihrer wahren Identität selbst dann noch nichts ahnt, als sie Seite an Seite mit ihm in der königlichen Armee kämpft … Der Roman einer mutigen Frau, die das Unmögliche wagte und deren Leben ein einziges Abenteuer war.



Schwesternkuss
Lisa Scott

Inhalt (lt. amazon.de):
Alice Connolly sieht ihrer Zwillingsschwester Bennie Rosato zum Verwechseln ähnlich. Als Alices Leben in Gefahr ist, hat sie nur eine Chance: Bennies Leben zu leben. Alice betäubt ihre Schwester und lässt sie zum Sterben allein zurück. Als Bennie sich schließlich doch befreien kann, ist es zu spät. Niemand glaubt ihr, wer sie ist. Denn Alice hat ihr Leben übernommen: ihren Freund, ihren Job und ihr Geld … Bennie kämpft mit dem Mut der Verzweiflung einen Kampf, den sie nicht gewinnen kann. Und wie weit ist sie bereit zu gehen?




Liebe Grüße
Isabel

Sonntag, 12. Juni 2011

{Rezension} Der Tote im Fels von Kurt Lanthaler

Verlag: Haymon Verlag
Taschenbuchausgabe: 294 Seiten
Genre: Krimi deutsche Nachbarländer / Österreich
ISBN: 10-3852188830
Erscheinungsdatum: 18. Mai 2011
Preis: 9,95 €


Tschonnie Tschenetts erster Fall

Hätte er es doch besser bleiben lassen, aber die Neugier treibt den Gelegenheits-LKW-Fahrer Tschenett dann doch in den Tunnel. Schließlich ist dort bei der eben durchgeführten Sprengung eine Leiche gefunden worden, die da gar nicht sein kann, zumal auch erst wenige Tage alt. Die ganze Aufregung ausnutzend, schnappt sich Tschenett den Koffer der Leiche und macht sich erst einmal auf den Weg in die Kneipe. Dort erzählt er seinem Kumpel und Dorfpolizisten Totó davon. Neugierig öffnen die Beiden den Aktenkoffer, doch außer ein paar Papieren enthält er nichts Interessantes. Sicherheitshalber versteckt Tschenett ihn dann jedoch in Bertas Hühnerstall. Sicher ist sicher. Und er soll sich nicht täuschen, denn der Koffer enthält brisantes Material rund um den Bau des Brenner Basistunnels und Tschenett gerät, eher er es sich versieht, mitten hinein in einen Strudel von Korruption und Mord.

Locker, flockig und kurzweilig erzählt Kurt Lanthaler den ersten Fall seines Antihelden. Denn das ist Tschenett definitiv. Nie einem guten Roten ausweichend, lieber in Kneipen zu Hause als in seiner Wohnung, respektlos gegenüber der Obrigkeit und äußerst clever, so ist der Tschonnie Tschenett zu beschreiben. Mit Gelegenheitsfahrten als LKW-Fahrer für den Bau des Brenner Basistunnels und unregelmäßigen Sportberichten der heimischen Fußballmannschaft finanziert er seinen spartanischen Lebensunterhalt. Und er hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, der mit einem guten Schuss Neugier gepaart, ihn in ziemlich gefährliche Situationen führt.

Und so steckt er auch sofort seine Nase in die Aufklärung des Toten im Fels und lässt sich davon auch nicht abbringen als kurz darauf ein zweiter Toter auf der Bildfläche erscheint und die Polizei ihn ordentlich in Mangel nimmt. Und die sind nicht die Einzigen. Muss Tschenett doch überrascht feststellen, dass plötzlich ziemlich viele Leute ein Interesse an ihm haben, wenn auch nicht unbedingt mit freundlichen Absichten. Doch dieser lässt sich davon nicht abbringen und in seiner zynisch, schnodderigen Art beginnt Tschenett selbst zu ermitteln und sticht hier regelrecht in ein Wespennest. Ganz offensichtlich haben die beiden Toten etwas mit dem Bau des Brenner Basistunnels zu tun, doch inwieweit diese darin involviert sind, wird Tschenett erst nach einiger Zeit klar, doch da steckt er schon zu weit in dem Fall, als das er sich hieraus zurückziehen könnte.

Kurt Lanthaler ist ein sehr kurzweiliger Krimi gelungen mit einem Protagonisten, der von Anfang an überzeugt, da er schon ein wenig aus dem Krimialltag heraussticht. Dieser lebt in der Nähe des Brenners auf der Südtiroler Seite und dies spürt man auch fast in jedem Satz, die ständig mit italienischen Ausdrücken oder Halbsätzen durchwirkt sind (keine Sorge, entweder sind sie aus dem Zusammenhang sofort verständlich oder sie werden übersetzt). Das gibt dem ganzen Krimi eine gewisse Authensität und die Informationen rund um Südtirol, dem Brenner und der Gegend sorgen für ausreichend Lokalkolorit. Zusätzlich kreidet der Autor die Geschäftsgebaren der Industriellen an, zeigt auf, wie Politik und Geld ein Großprojekt beeinflussen können und lässt hier aber auch nicht das Klischee des korrupten italienischen Polizeibeamten aus.

Die Story gestaltet sich größtenteils sehr unterhaltsam, jedoch nicht durchgehend  spannend. Aber das ist auch gar nicht so unbedingt wichtig und stört auch nicht. Besonders gut hat mir das Ende gefallen, da es einfach nur überzeugt und menschlich ist sowie die wirklich simple Auflösung, wie denn nun der Tote in den Fels gelangt ist.

Alles in allem ein sehr unterhaltsamer Krimi, der durch seinen Protagonisten lebt und ein aktuelles durchaus interessantes Thema aufgreift und dem man dadurch gern verzeiht, dass er nicht durchgängig spannend ist.

Freitag, 10. Juni 2011

{Rezension} Der Beethovenfluch von M. J. Rose

Verlag: MIRA Taschenbuchverlag
Übersetzer: Martin Hillebrand
Taschenbuchausgabe: 480 Seiten
Genre: Mystery-Thriller
ISBN: 10-9783899418026
Erscheinungsdatum: 10. Dezember 2010
Preis: 8,95 €


Das Rätsel um die geheime Melodie


Seit Meer Logan als kleines Kind eine schweren Unfall hatte, hat sie Visionen, hört immer wieder eine seltsame Melodie und wie besessen musste sie damals ständig ein kleines, verziertes Kästchen malen. Ihr Vater, ein jüdischer Wissenschaftler und Leiter eines Auktionshauses in Wien, ist davon überzeugt, dass dies Erinnerungen an ein früheres Leben sind und hatte damals deswegen auch Kontakt zur Phoenix Foundation aufgenommen, die das Thema Reinkarnation erforscht. Doch die mittlerweile erwachsene Meer weigert sich bis heute hieran zu glauben. Umso verwirrender ist es für die Psychologin, als ihr der Leiter der Phoenix Foundation, Malachai Samuel, einen Brief ihres Vaters mit einem Foto von genau diesem Kästchen gibt. Neugierig geworden macht sich Meer auf den Weg nach Wien, um dort das Auktionsstück zu begutachten. Zwischenzeitlich hat ihr Vater in diesem besagten Kästchen einen Brief von Ludwig van Beethoven gefunden, in dem dieser vor einer uralten Knochenflöte warnt. Eine bestimmte Melodie hierauf gespielt würde dafür sorgen, dass man Erinnerungen an sein früheres Leben erhalten würde. Und ganz offensichtlich wissen noch mehr Personen von diesem Geheimnis, denn kaum ist Meer in Wien angekommen, findet sie im Haus ihres Vaters ein erstes Mordopfer.



Meer Logan bezeichnete bisher ihre Visionen, die sie immer wieder bruchstückhaft das Leben einer Margaux Niedermeier aus dem 19. Jahrhundert erleben lässt, als Pseudoerinnerungen. Doch je länger sie sich in Wien aufhält, je mehr sie über das rätselhafte Kästchen und die Flöte der vergangenen Erinnerungen erfährt und über das Leben Beethovens, umso mehr beginnt Meer ihre Visionen ernst zu nehmen. Ganz offensichtlich scheint das Schicksal von Margaux, eine Bekannte von Beethoven und ihres eng miteinander verknüpft zu sein. Und so lässt sie sich auch auf die rätselhafte Suche nach der Knochenflöte und der Entschlüsselung der Melodie ein. Mit von der Partie ist dabei ein Bekannter ihres Vaters, der Oboist Sebastian Otto und natürlich Malachai Samuel, der ein ganz besonderes Interesse an der rätselhaften Melodie und somit an der Knochenflöte hat.



Zur selben Zeit plant der Journalist David Yalom aus Rache ein Attentat in Wien. Genau in dem Konzerthaus, in dem vor politischen und kulturellen Größen des Weltgeschehens eine Inszenierung von Beethovens Werken durch das Wiener Symphonieorchester stattfinden soll. So sind die Sicherheitsvorkehrungen entsprechend hoch und hiermit betraut ist der Texaner Tom Paxton mit seiner Security-Firma.



M. J. Rose stellt einen zuerst einmal die vielen Mitwirkenden vor, was zum einem teilweise etwas langatmig ist, zum anderen aber auch hilft, ihre Beweggründe und sie selbst besser kennen zu lernen. Und dies ist meiner Meinung nach auch ziemlich wichtig, da man ansonsten leicht den Faden verloren hätte. Zwar konzentriert sich die Story meist auf Meer und ihren Vater, doch die ständig wechselnden Handlungsstränge und die teilweise unterschiedlichen Motive der Mitwirkenden sorgen dafür, dass die Story zwar recht komplex, aber auch stellenweise ziemlich verwirrend wirkt.



So nach und nach nimmt der Thriller dann auch richtig an Fahrt auf und man taucht problemlos in die rasante Jagd nach der Knochenflöte und der geheimnisvollen Melodie ein. Und durch die bereits erwähnten, ständig wechselnden Erzählstränge hält sich die Spannung dann auch problemlos bis zum Schluss. Wobei zum zweiten Teil hin der Fokus eindeutig bei Meer, ihren Visionen und ihrer Suche nach der Melodie liegt. Dies alles gestaltet sich recht abwechslungsreich und wenn man sich ein wenig auf das Thema Wiedergeburt und Kabbala einlässt, stören auch die stellenweise etwas esoterisch angehauchten Passagen wenig.



Die Story entwickelt sich mysteriös, temporeich und durchaus fesselnd und einen Beitrag hieran trägt natürlich auch der Schreibstil von M. J. Rose, der sehr flüssig und bildhaft ist. Allerdings wurde ich das Gefühl beim Lesen nicht los, dass M. J. Rose hier etwas zu viel des Guten wollte. Neben der eigentlichen Suche nach der Flöte und einem kleinen Schwenker in das Leben von Ludwig van Beethoven, hat die Autorin auch das Thema Vergeltung mit hineingebracht, was schlussendlich zwar einigermaßen schlüssig mit in die Geschichte integriert wird, für mich aber eigentlich überflüssig war. Anders sah es da bei der Story rund um Meer aus und den daraus resultierenden Einschüben in die Vergangenheit. Diese überzeugen und sorgen schlussendlich für eine logische Auflösung des Rätsels.



Gut gelingt es der Autorin ihre Charaktere zu beschreiben. So sind diese durchweg facettenreich und bleiben teilweise auch etwas undurchsichtig, sodass man lange Zeit nicht erahnen kann, wer nun hinter den Morden bzw. Mordanschlägen steht und partout in den Besitz der Knochenflöte wie auch der Melodie gelangen will.



Ich war bei meiner Bewertung etwas hin- und hergerissen zwischen 3 – 4 Sterne. Schlussendlich hat mich die Story aber dann doch überzeugt, auch wenn das Ende ein wenig aus dem Ruder lief und der Anfang teilweise langatmig war. Doch der Thriller wird zumeist temporeich vermittelt, die Charaktere sind gut herausgearbeitet, die Story wirkt durchweg gut recherchiert und die Beschreibungen von Wien wie auch der Part rund um Ludwig van Beethoven tragen ebenfalls ihren Teil dazu bei, dass ich mich durchweg gut unterhalten fühlte.

Mittwoch, 8. Juni 2011

{Rezension} Blutige Stille von Linda Castillo

Verlag: Fischer Verlage
Übersetzer: Helga Augustin
Taschenbuchausgabe: 400 Seiten
Genre: Amerikanischer Thriller
ISBN: 10-3596184517
Erscheinungsdatum: 08. Juni 2011
Preis: 8,99 €


Ein emotionsgeladener neuer Fall  für Kate Burkholder

Eigentlich läuft das Leben in dem kleinen Städtchen Painters Mill/Ohio sehr beschaulich und so hat sich Officer „Skid“ Skidmore wieder einmal auf eine ruhige Nachtschicht eingestellt. Als er bei einer kurzen Pause durch Zufall ein merkwürdiges Geräusch hört, folgt er diesem, das ihn auf den Hof der Amisch-Familie Plank führt.  Dort erwartet ihn das Gauen: Alle Mitglieder der Familie wurden bestialisch ermordet. Polizeichefin Kate Burkholder und ihr Team beginnen sofort mit den Ermittlungen, doch wer hätte ein Motiv diese gottesfürchtige, friedfertige Familie zu töten? Als Kate durch Zufall das Tagebuch der jüngsten Tochter Mary findet, erhält sie langsam eine Ahnung davon, warum die Planks sterben mussten.

Auch im 2. Teil lässt Linda Castillo ihre Protagonistin im Umkreis der Amisch-Gemeinde ermitteln. Zu Anfang laufen die Ermittlungen sehr schleppend, Kate und ihr Team gehen auch noch der kleinsten, unwahrscheinlichsten Spur nach, doch es lässt sich einfach kein Motiv finden, geschweige denn ein Tatverdächtiger.  Als die Polizeichefin Marys Tagebuch findet, kristallisiert sich zwar allmählich ein Motiv heraus, doch dies hilft den Ermittlern anfangs auch nicht richtig weiter, da Mary weder Namen noch irgendwelche Anhaltspunkte hierin erwähnt. Hinzu kommt noch, dass Kate immer mehr Gefühle in den Fall mit einbringt und die Wut, welche sie auf den Mörder empfindet, lassen sie öfters auch einmal ziemlich unbedacht handeln und fast verzweifeln.

Linda Castillo lässt ihre Protagonistin selbst den Thriller erzählen und so taucht man auch gleich wieder in ihre Gefühlswelt ein, kann ihre Handlungen sehr gut nachvollziehen und versteht so natürlich auch ihre Besessenheit ob der Aufklärung des Falls.  So bezieht sich die Story auch hauptsächlich auf die Ermittlungen von Kate und ihrem Team und nur in kleinen Einschüben erfährt man auch etwas mehr über den BCI-Beamten John Tomasetti, mit dem Kate eine Fernbeziehung führt. Gerade als dieser langsam anfängt sein Leben wieder in den Griff zu bekommen, holt ihn seine eigene Vergangenheit wieder ein und droht, ihn wieder aus der Bahn zu werfen.
                    
Durch den fesselnden, flüssigen, atmosphärisch dichten und teilweise auch richtig brutalen Schreibstil von Linda Castillo ist Spannung von Anfang an reichlich vorhanden. Was diese auch auf einem hohen Niveau hält, ist, dass man lange Zeit überhaupt keine Ahnung davon hat, was hinter diesen grausamen Morden steckt, wie jemand solch friedfertige Menschen so brutal auslöschen kann.  Ständig fragt man sich, welches Geheimnis die Familie Plank zu verbergen versuchte, denn dass es hier ein Geheimnis gab, erfährt man recht bald durch Bischof Troyer. Allerdings hatte Mutter Plank keine Zeit mehr gefunden, ihn hierüber einzuweihen.

Noch komplizierter wird es, als sich herauskristallisiert, dass auch wirklich jeder mögliche Tatverdächtige ein Alibi hat und so fangen Kate und ihr Team an, buchstäblich die Nadel im Heuhaufen zu suchen, allerdings lassen sich durch diese akribische Suche langsam die einzelnen Puzzleteilchen zusammensetzen. So gestaltet sich der Thriller wieder sehr vielschichtig und ist bis zum Schluss absolut fesselnd und logisch umgesetzt.  Für etwas Zartbesaitete sei gesagt, dass die Autorin ziemlich detailliert auf die Verletzungen der Mordopfer eingeht und hier war wirklich ein sadistischer Soziopath am Werk und entsprechend grausam sind die Verletzungen auch beschrieben.

Für Kate hat auch dieser Fall wieder einen persönlichen Aspekt. Selbst in der Amisch-Gemeinde aufgewachsen, kann sich Kate gut in die Gefühlswelt von Mary hineinversetzen, denn ihres in Jugendtagen gleicht sehr dem von Marys. Und um ihr Gefühlschaos perfekt zu machen, unterstützt John Tomasetti die Ermittlungen. Und wenn man den 1. Teil gelesen hat, weiß man bereits, dass die Beziehung zwischen Kate und John mehr als kompliziert ist. Hinzu kommt, dass John durch einen positiven Drogentest suspendiert ist und somit Kate inoffiziell bei der Aufklärung der Morde unterstützt. So kann er zwar einige seiner guten Kontakte spielen lassen, was die Ermittlungen beschleunigen, jedoch dauert es auch nicht lange, bis seine Vorgesetzten hinter seine Tätigkeit kommen.


Doch trotz aller Emotionen oder gerade auch deswegen, stürzt sich Kate regelrecht in die Aufklärung des Falls. Und so verfolgt man bis zur letzten Seite gebannt die teilweise auch ziemlich lebensgefährliche Arbeit der sympathischen Polizeichefin von Painters Mill.

Dienstag, 7. Juni 2011

{Rezension} Der Schneewittchenmörder von J. T. Ellison

Verlag: mira Taschenbuchverlag
Übersetzer: Ivonne Senn
Taschenbuchausgabe: 432 Seiten
Genre: Amerikanischer Thriller
ISBN: 10-3899418573
Erscheinungsdatum: 10. Mai 2011
Preis: 8,95 €


„… rot wie Blut und schwarz wie Ebenholz …“

Ganz offensichtlich hat der Schneewittchenmörder, der vor 10 Jahren Nashville in Atem hielt, sein Morden wieder aufgenommen. Der Modus Operandi weist zumindest daraufhin, auch wenn winzige Details von den damaligen Morden abweichen, was die Ermittler an dem Offensichtlichen doch bald zweifeln lässt.  Lieutenant Taylor Jackson und ihr Team verfolgen unter Hochdruck die wenigen Spuren, tatkräftig unterstützt durch den FBI-Profiler John Baldwin. Doch es findet sich einfach nicht der entscheidende Hinweis und schon bald verschwindet wieder eine junge Frau spurlos, die genau ins Profil des Schneewittchenmörders passt. Und so bleiben Taylor und John auch kaum Zeit, sich auf ihre bevorstehende Hochzeit zu konzentrieren und sie spielen sogar mit dem Gedanken, diese zu verschieben.

J. T. Ellison steigt in die Story während der laufenden Ermittlungen ein und so findet man sich auch schon schnell mitten in dem Thriller wieder und verfolgt gebannt die Arbeit von Taylor und ihrem Team. Und was anfangs  wie die Jagd nach einem Serienkiller aussieht, entwickelt sich schon recht bald zu einem sehr komplexen Thriller, der sich viel vielschichtiger gestaltet als bei Lesebeginn vermutet.  Der Schreibstil der Autorin ist temporeich, spannungsgeladen, direkt und durchweg fesselnd. Und ihr gelingt es immer wieder mit interessanten Wendungen zu überraschen und die Story konsequent bis zum Ende schlüssig zu erzählen.

Häufig wechselnde Erzählstränge sorgen ebenfalls für viel Spannung, wobei man hier auch ziemlich schnell Einblicke in die gestörte Seelenwelt des Täters erhält, natürlich aber immer nur häppchenweise, sodass man lange keine Ahnung davon hat, wer hinter den Morden steckt. Und obwohl das Hauptaugenmerk klar auf der reinen Ermittlungsarbeit liegt, in das auch das FBI mit eingebunden ist, lässt die Autorin aber auch ihren beiden Protagonisten genug Raum.  Und so lernt man Taylor und John ein wenig näher kennen, erhält dadurch schnell ein Bild von ihnen wie auch von ihrer Beziehung zueinander.

Anfangs habe ich mich ein bisschen schwer getan, mit der toughen, selbstbewussten Figur von Taylor. Sie wirkt so unerschütterlich, perfekt und arbeitsorientiert, doch so nach und nach stellt man fest, dass Taylor durchaus Schwächen hat und nur sehr diszipliniert ihrer Arbeit nachgeht. Die Mitglieder ihres Teams sind für sie wie eine Familie und entsprechend freundschaftlich arbeiten auch alle miteinander. Und auch Taylors Verlobte John Baldwin integriert sich als FBI-Profiler sehr gut in das Team und hat keine Probleme, den Befehlen von Taylor zu folgen. So wirkt dies alles sehr harmonisch und liebevoll, ein Gefühl, welches Taylor von ihrer richtigen Familie nicht kennt. Und auch die weiteren Mitwirkenden überzeugen durchweg, sind komplex beschrieben und einige bleiben ziemlich undurchsichtig, sodass man lange nicht weiß, welches Ziel sie nun verfolgen.

Fazit:  Ein von Anfang an sehr spannender Thriller mit einer komplexen Story und gut gezeichneten, ausgereiften Charakteren.

Montag, 6. Juni 2011

{SuB-Zuwachs} Spannender Thrillerzuwachs

Hallo Ihr Lieben,

.... wow, war das ein Wochenende! Zuerst waren wir am Freitag Abend in Mannheim bei Roger Waters "The Wall". Es war einfach nur grandios, sensationell gut und sowas von ergreifend ... wir sind immer noch ganz hin und weg. Und dann meldet sich am Samstag mein Handy zu Wort: Neue Post in der Packstation. Und was war drin: Mein neues Handy ... jetzt gehöre ich auch zur Smartphone-Generation, allerdings beherrsche ich dieses Scrollen irgendwie noch nicht richtig, ständig lande ich genau da, wo ich eigentlich überhaupt nicht hin will. Mein Sohn amüsiert sich königlich, aber irgendwann kriege ich das auch noch hin ... hoffe ich ... lach!!

Ja, und das zweite Päckchen war Bücherpost vom Fischer Verlag. Durch Zufall bin ich Ende letzten Jahres auf den Thriller "Die Zahlen der Toten" von Linda Castillo aufmerksam geworden und war von dem Debüt absolut begeistert (hier meine Rezi). Also probierte ich mein Glück und fragte beim Verlag den Folgeroman an, der jetzt am 08. Juni 2011 veröffentlicht wird ... und jetzt halte ich ihn in Händen ... riesigfreu!!!! Den Thriller werde ich die Woche auch gleich anfangen und hierum geht es:


Blutige Stille

Roman
Taschenbuch
Preis € (D) 8,99 | € (A) 9,30 | SFR 14,50
ISBN: 978-3-596-18451-4
voraussichtlich ab dem 8. Juni 2011 im Buchhandel
Sie töteten alle Mitglieder der Familie Plank. Die Leichen des Vaters und der beiden Söhne fand man im Wohnhaus, die der Mutter und des Babys auf dem Weg zur Scheune. Doch niemand war auf das vorbereitet, was sie in der Scheune fanden. Die beiden Mädchen, gefoltert und misshandelt. Die Familie gehörte zur amischen Gemeinde in Painters Mill, Ohio, sie lebten getreu ihren Glaubensgrundsätzen von Schlichtheit und Bescheidenheit, waren gottesfürchtige Leute. Fernab von den Verführungen der Zivilisation. Oder enthüllt das Tagebuch der ältesten Tochter eine andere Wahrheit?

Spannungsgeladen und aufregend: Auch der zweite Thriller mit Polizeichefin Kate Burkholder ist Nervenkitzel pur. Ein Thriller, der Gänsehaut garantiert!


Und das ist die Autorin

Linda Castillo wurde in Dayton/Ohio geboren und arbeitete lange Jahre als Finanzmanagerin, bevor sie sich der Schriftstellerei zuwandte. Ihre Thriller, die in der Amisch-Gemeinde von Painters Mill/Ohio spielen, sind nicht nur ein internationaler Erfolg, sondern die ersten beiden Bände ›Die Zahlen der Toten‹ und ›Blutige Stille‹ standen auch wochenlang auf der New York Times-Bestsellerliste. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in Texas und schreibt derzeit an einem neuen Roman mit Polizeichefin Kate Burkholder.

Die Website von Linda Castillo: www.lindacastillo.com


Euch wünsche ich eine tolle Woche,
liebe Grüße
Isabel

Samstag, 4. Juni 2011

{Rezension} Magyria: Das Herz des Schattens von Lena Klassen

Verlag: Penhaligon Verlag
Taschenbuchausgabe: 576 Seiten
Genre: Vampir-Roman
ISBN: 10-3442268109
Erscheinungsdatum: 18. April 2011
Preis: 9,99 €


Bringt der Prinz des Lichts die Rettung?

Magyria ist in Gefahr. Die Schatten  und Wölfe übernehmen immer mehr die Herrschaft über das Land. Nur die Stadt Akink mit seiner Burg ist vor den Schatten noch sicher, geschützt durch den Fluss Donua. Doch wie lange noch? Diese Frage stellt sich Mattim, der Prinz des Lichts, unentwegt. Verzweifelt versucht er hinter das Geheimnis der fast unbesiegbar scheinenden Gegner zu kommen. Zur gleichen Zeit beginnt die junge Deutsche Hanna in Budapest ihre Arbeit als Au-pair bei einer reichen Familie. Freundlich aufgenommen fühlt sie sich schnell heimisch, doch das seltsame Verhalten der 14-jährigen Tochter der Gastfamilie verwundert sie immer mehr. Hat ihr rätselhafter Freund Kunun etwas damit zu tun, das Reka immer durchscheinender wird? Hanna verfolgt Reka, um hinter das merkwürdige Treiben zu kommen und trifft auf ihren Streifzügen durch Budapest auf Mattim, der nur ein Ziel hat: Akink vor den dunklen Feinden zu retten.

Ich muss gestehen, dass ich bisher noch keinen Vampir-Roman gelesen habe und der ganze Hype darum ziemlich spurlos an mir vorbeigezogen ist. Allerdings hat sich dies mit Magyria geändert. Denn dieses Buch zieht einen in seinen Bann, auch wenn es  anfangs dafür etwas Zeit benötigt.

Lena Klassen wechselt zunächst ständig zwischen der Geschichte von Hanna in Budapest und der Parallelwelt Magyria. So lernt man erst einmal die beiden Protagonisten kennen, erfährt viel über die Stadt Akink und deren Einwohner und wie sich ihr Leben ganz auf den Kampf gegen die Schatten konzentriert hat. Diese werden immer mächtiger, immer mehr Einwohner von Magyria werden ihre Opfer und somit auch Schatten oder Wölfe. Doch bisher konnten die Schatten nur in der Dunkelheit leben, nun auch bei Licht. Woher bekommen sie ihre neue Kraft? Den Lichtprinzen Mattim lässt diese Frage nicht mehr los und so findet der ungestüme, rebellische Prinz einen Weg, der Spur der Schatten zu folgen, die ihn geradewegs nach Budapest in die Arme von Hanna treibt.

Bei diesem Teil des Buches hat man eher das Gefühl einen Fantasy-Roman in Händen zu halten, da einem zwar schon schnell klar ist, dass die Schatten und Wölfe Vampire sind, dies aber nicht in den Vordergrund gestellt wird. Mit ein Grund ist auch, dass Lena Klassen ihr Magyria eher im Mittelalter ansiedelt. So kämpft die Burgwacht mit Schwertern und Pfeil und Bogen gegen  die Angreifer, die Beschreibungen der Burg muten mittelalterlich an und die Beschreibung der dunklen Wäldern, der Donua und dem Leben auf der Burg sorgen dafür, dass man sich sehr schnell ein gutes Bild von Magyria machen kann. Spannend ist dieser Teil des Buches jetzt nicht unbedingt, aber durchweg unterhaltsam und nötig, um den weiteren Fortgang der Geschichte zu verstehen.

Der krasse Gegensatz ist dann das moderne, lebendige Budapest, welches mit seiner Burg oben auf dem Hügel und der Donau jedoch Ähnlichkeiten mit Magyria aufweist. Und diese moderne und gleichzeitig auch so mittelalterliche Atmosphäre von Budapest fängt Lena Klassen geschickt auf und da der Roman auch noch im November spielt, haftet dem Roman eine gewisse düstere, geheimnisvolle Stimmung an.  Und die ist für einen Vampir-Roman natürlich genau richtig.

Neben Mattim gibt es natürlich auch noch Hanna. Diese lernt man in einem weiteren Erzählstrang kennen. Hanna ist eine selbstbewusste, recht nüchtern denkende junge Frau, die verantwortungsbewusst ihrer Arbeit als Au-pair nachgeht. Rührend kümmert sie sich um die beiden Kinder der Gastfamilie, wobei sie sich bei Reka des Öfteren die Zähne ausbeißt. Das junge Mädchen ist extrem verschlossen, scheint ganz offensichtlich große Probleme zu haben, doch Hanna kommt einfach nicht an sie heran. Auslöser dieses verschlossenen Verhaltens scheint ihr rätselhafter,  so charismatischer Freund Kunun zu sein. Doch was will ein offensichtlich um viele Jähre älterer Mann von der blutjungen Reka? Diese Frage bekommt Hanna bald beantwortet, nämlich dann, als sie Mattim kennenlernt. Hanna verliebt sich fast augenblicklich in Mattim und auch diesem geht es nicht viel anders. Er erzählt ihr seine Geschichte und zusammen nehmen die Beiden nun den Kampf gegen den Schattenprinzen Kunun und seinen Gefährten auf.

Und von da ab gestaltet sich die  Geschichte richtig spannend. Man verfolgt gebannt die gefahrvolle Suche von Mattim und Hanna nach der Lösung zur Rettung Magyrias. Diese Suche bringt sie natürlich auch immer näher an Kunun und seine so schöne und nicht minder gefährliche Schwester Atschorek heran. Mattim versucht sich das Vertrauen von Kunun zu erschleichen, doch sein Bruder ist misstrauisch, stellt ihn immer wieder auf die Probe, schreckt  auch nicht davor zurück, Hanna hier mit hineinzuziehen und ihre Liebe zu Mattim in Frage zu stellen.

Man könnte das Gefühl haben, dass die Liebesgeschichte hier im Vordergrund steht und in gewisser Weise tut sie dies auch, aber eher symbolisch als Botschaft. Lena Klassen gelingt hier hervorragend die Gratwanderung. So wirkt der Roman nur ganz selten romantisch verklärt, ist niemals seicht oder kitschig. Sondern der Schreibstil der Autorin ist einfach nur flüssig, sehr fesselnd, mysteriös angehaucht und bildhaft. Und so überwiegt der Kampf um Magyria, der Kampf zwischen zwei Brüdern und somit der Kampf der Dunkelheit gegen das Licht und die Liebesgeschichte drängt sich hierdurch nie in den Vordergrund. Dadurch wirkt die Story von Anfang an schlüssig, überzeugend und absolut rund.

Ihre Charaktere beschreibt die Autorin bis in die kleinste Nebenrolle ausgereift und komplex. So hat man ziemlich schnell den so ungestümen, dickköpfigen Lichtprinzen Mattim wie auch die überlegt handelnde Hanna vor Augen. Die Beiden sind in ihrem Verhalten ziemliche Gegensätze und ergänzen sich hierdurch hervorragend. Ja, und dann natürlich Kunun, der Schattenprinz und Bruder von Mattim. Dieser von sich selbst so überzeugte, selbstherrlicher und natürlich überaus gutaussehende Vampir  versucht zusammen mit seiner geheimnisvollen Schwester Atschorek  die Herrschaft über Magyria zu erlangen und dafür ist ihm jedes Mittel recht. Hier geht die Autorin allerdings ein wenig dem Klischee nach und beschreibt alle drei Vampire als absolute schöne, äußerlich perfekte Gestalten, deren Charisma sich kein Mensch entziehen kann.

Fazit: Ein spannender, unterhaltsamer Vampirroman mit einer gut durchdachten und sehr interessanten Story und Protagonisten, die in ihrer Darstellung überzeugen.

Freitag, 3. Juni 2011

{SuB-Zuwachs} Spannende Bücherpost

Hallo Ihr Lieben,

diese Woche war es bei mir ja wirklich reichlich gesät mit Rezensionsexemplaren ... ach war das schön!!! Ja, und dieses Rezensionsexemplar vom mira Taschenbuch Verlag möchte ich Euch auch nicht vorenthalten:


Der Schneewittchenmörder
J. T. Ellison

ISBN 978-3-89941-857-6
8,95 EUR
432 Seiten

Weiß wie Schnee, rot wie blut, schwarz wie Ebenholz … zehn Jahre nach seinem letzten Mord geht der Schneewittchenmörder wieder in Nashville um.

Ein Fall, der Lieutenant Taylor Jackson so in Atem hält, dass sie sich kaum um die Vorbereitungen zu ihrer Hochzeit kümmern kann. Und so bemerkt sie auch zu spät, dass die Limousine, die sie zur Kirche bringen soll, den falschen Weg einschlägt.

John Baldwin wartet vergeblich vor dem Altar auf seine Braut. Erst denkt er, dass Taylor es sich in letzter Sekunde anders überlegt hat. Bis die Polizei eine verlassene Limousine findet – und einen weißen Brautschuh am Ufer des eiskalten Cumberland River.


Liebe Grüße
Isabel

Donnerstag, 2. Juni 2011

{Rezension} Danger: Das Gebot der Rache von Lisa Jackson

Verlag: Droemer Knaur Verlag 
Übersetzer: Kristina Lake-Zapp
Broschierte Ausgabe: 560 Seiten
Genre: Amerikanischer Thriller
ISBN: 10-3426652595
Erscheinungsdatum: 01. Juni 2011
Preis: 14,99 €


Ist der Rosenkranz-Mörder zurückgekehrt?

Mit dieser Frage müssen sich Detective Rick Bentz und sein Kollege Reuben Montoya vom New Orleans Police Department beschäftigen. Die angehende Psychologin Olivia Benchet hat seit ihrer Rückkehr nach New Orleans in unregelmäßigen Abständen Visionen, die sie zutiefst verängstigen. Als sie meint, bruchstückhaft einen Mord „gesehen“ zu haben, wendet sie sich an die Polizei. Doch diese hält sie für eine Irre. Als sie kurz darauf klar und deutlich den grausamen Mord eines scheinbaren Priesters an einer jungen Frau  „sieht“, wendet sie sich dieses Mal hilfesuchend an Bentz. Auch dieser glaubt ihr anfangs nicht, muss aber nach einem Brand mit Leichenfund feststellen, dass Olivia einfach zu viele Details von genau diesem Tatort geschildert hat. Anfangs noch skeptisch bindet Rick Bentz die junge Frau immer mehr in die Ermittlungen mit ein. Ohne zu wissen, dass der Serienmörder bereits Bentz Tochter Kristi wie auch Olivia ins Visier genommen hat.

Wieder einmal treibt ein äußerst sadistisch veranlagter Serienmörder sein Unwesen in New Orleans.  Und Lisa Jackson stellt diesen Psychopathen, der der festen Überzeugung ist im Auftrag Gottes zu handeln, einem auch ziemlich bald schon vor, ohne hierbei seine Identität preiszugeben. So verfolgt man seine gestörte Gedankenwelt, welche die Autorin so plastisch beschreibt, dass man Gänsehaut bekommt. Allerdings räumt sie dem „Erwählten“ – wie er sich selbst nennt -  auch nie zu viel Raum ein und gibt zur seiner Identität nur wohldosierte Hinweise. Und diese sorgen dafür, dass man im Verlauf des Thrillers zwar mehrere Verdächtige hat, seine Meinung aber auch wieder ständig revidiert, wenn neue Details bekannt werden. Und so weiß man eigentlich bis kurz vor Schluss nicht, wer sich hinter dem „Erwählten“ verbirgt. Die Auflösung ist absolut schlüssig umgesetzt und was mir auch  gut gefallen hat, war, dass Lisa Jackson die doch etwas mystische Atmosphäre von New Orleans prima eingefangen hat und man hierdurch die hellseherischen Träume und Wahrnehmungen von Olivia wie selbstverständlich hinnimmt. So wirkt der ganze Thriller absolut rund und lässt zum Schluss keine Fragen offen.

Und somit ist auch die Story wieder sehr spannungsgeladen erzählt und der fulminante und so  schmerzhafte Showdown hat es wirklich in sich. Die Erzählstränge wechseln neben dem „Erwählten“ ständig zwischen Olivia, Bentz und auch Kristi. Und schon gleich zu Anfang muss man erschrocken feststellen, dass der „Erwählte“ Kristi als eines seiner nächsten Opfer ausersehen hat. Neben den eigentlichen Ermittlungen geht Lisa Jackson natürlich auch wieder ausführlich auf das Privatleben von Bentz wie auch von Olivia ein und der Schuss Erotik darf natürlich auch wieder nicht fehlen. Aber die Mischung zwischen Privatem und den Ermittlungen ist wieder sehr gut aufgeteilt und die Wechsel zwischen den einzelnen Handlungssträngen natürlich so gelegt, dass sie genau an der interessantesten oder gar spannendsten Stelle enden. Dementsprechend temporeich und fesselnd ist der Thriller angelegt und lässt einem somit kaum eine Chance, das Buch aus der Hand zu legen.

Tja, und wer die bisherigen Bände gelesen hat, weiß bereits, dass Olivia und Bentz ein Paar werden. Denn  „Danger“ gehört offensichtlich zu einem der ersten Teile der Serie, denn Kristi ist gerade mal 18 Jahre und fängt an der Uni an und wie gesagt, Bentz lernt hier erst Olivia kennen.

Und so verfolgt man gespannt die äußerst komplizierten Anfänge ihrer Beziehung. Durch seine Erfahrungen mit Kristis Mutter Jennifer ist Bentz zu keiner neuen Beziehung bereit, kann sich jedoch der Anziehungskraft von Olivia nur schwerlich entziehen. Entsprechend ruppig verhält er sich zumeist ihr gegenüber. Hinzu kommt, dass er Olivias Träumen anfangs nur schwer Glauben schenken kann, was natürlich Olivia spürt und unter seinem Misstrauen leidet. Ja, und um es noch ein wenig komplizierter zu gestalten, ist sich Olivia ihren Gefühlen gegenüber Rick auch nicht so ganz sicher, denn es gibt noch den Pfarrer ihrer Gemeinde St. Lucas, für den sie nicht gerade sittsame Gedanken hegt.  So sind viele Hochs und Tiefs in der Gefühlswelt der Protagonisten vorprogrammiert und die Charaktere entsprechend detailreich beschrieben, dass man ihnen diese ohne Probleme auch abnimmt.


Fazit: Ein rundherum sehr spannender, extrem fesselnder Thriller mit einer überzeugenden Story und äußerst sympathischen Protagonisten.

Mittwoch, 1. Juni 2011

{SuB-Zuwachs} Phantastische Bücherpost

... und gleich noch mehr Rezi-Exemplare!!

Letzte Woche informierte mich der Penhaligon Verlag über zwei Bücher und bot mir an, diese zu lesen. Eigentlich ist das Fantasy-Genre und erst recht Vampire-Romane ja so gar nicht mein Ding. Dachte ich jedenfalls, bis ich die Yelena-Trilogie und den 1. Teil von Tales of Partholon gelesen hatte. Und nun zwei Vampire-Romane ... grübel ... aber warum eigentlich nicht. Von Yelena und Partholon war ich restlos begeistert und warum sollte es mir dann nicht auch mit Magyria so gehen.

Also habe ich das Fax am nächsten Tag gleich an den Verlag geschickt und heute halte ich sie nun in Händen ...  es sind schon mal zwei richtig schöne Exemplare ... das Cover gefällt mir richtig gut. Aber genug jetzt, hier stelle ich sie Euch vor:

Lena Klassen
Magyria - Das Herz des Schattens

Originaltitel: Magyria
Originalverlag: Penhaligon, München 2009 
Erstmals im Taschenbuch
Taschenbuch, Broschur, 576 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-26810-8
€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 16,90* 
Erscheinungstermin: 18. April 2011 

Inhalt:
Die junge Deutsche Hanna gerät in Budapest in den Streit zwischen den Vampiren Mattim – der versucht, das Gute in sich zu bewahren – und Kunun, der sich ganz der Finsternis ergeben hat. Um nicht von der Dunkelheit überwältigt zu werden, benötigt Mattim einen starken Halt auf der lichten Seite, den nur Hanna ihm geben kann. Jetzt muss die junge Frau sich fragen, ob sie für ihre Liebe zu Mattim bereit ist, alles aufzugeben – sogar ihre Menschlichkeit …

hier geht es zur Leseprobe

Der zweite Band heißt:


Lena Klassen
Magyria 2 - Die Seelen des Schattens 

OriginalausgabE
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 576 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-7645-3079-2
€ 18,99 [D] | € 19,60 [A] | CHF 29,90* (empf. VK-Preis)
Erscheinungstermin: 23. Mai 2011 


Zum Inhalt:

Nur ihre Liebe kann ihn retten
Mattim ist ein Vampir, der aus der geheimnisvollen Welt Magyria nach Budapest gekommen ist. Doch durch die Liebe der jungen Deutschen Hanna ist es ihm gelungen, das Gute in sich zu bewahren. Nun hofft er, mit Hannas Hilfe den König von Magyria – seinen Vater – davon zu überzeugen, dass Menschen und Vampire gemeinsam in Frieden leben können. Doch der König ist verblendet, weil er all seine Söhne an die Finsternis verloren hat. Lieber will er Mattim hinrichten lassen, als erneut vergebliche Hoffnung auf Rettung zu hegen. Hat Hanna ihren geliebten Mattim etwa nur vor der Dunkelheit bewahrt, um ihn nun durch die Kämpfer des Lichts zu verlieren? Da steht plötzlich Mattims finsterer Bruder Kunun mit einer Armee von Vampiren vor den Toren der Stadt, und Hanna könnte ihm ohne es zu wollen den Weg hinter die Mauern ermöglicht haben. Plötzlich kämpft die junge Frau nicht mehr nur um das Leben ihrer großen Liebe – jetzt steht das Überleben des Guten in Magyria auf dem Spiel!

Und hier geht es zur Leseprobe


© Random House / Emanuela Danielewicz
Und die Autorin möchte ich Euch natürlich auch nicht vorenthalten:

Lena Klassen wurde 1971 in Moskau geboren und wuchs in Deutschland auf. Sie studierte Literaturwissenschaft, Anglistik und Philosophie an der Universität Bielefeld, wo sie 1999 promovierte. Heute lebt die Autorin mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern sowie zahlreichen Tieren in einem Haus im ländlichen Westfalen.


Sobald ich mit "Danger" von Lisa Jackson (man, ist das wieder klasse) fertig bin, 
wird wahrscheinlich heute mithilfe einer Nachtschicht der Fall sein, fange ich 
dann gleich mit dem ersten Band von "Magyria" an.


Und wieder einmal ein ganz dickes Dankeschön an den Penhaligon Verlag 
für die beiden Leseexemplare.


Liebe Grüße
Isabel

{SuB-Zuwachs} Spannender Buchzuwachs

Hallo Ihr Lieben,

so fängt der Monat doch in Sachen Bücher wieder richtig gut an. Gestern konnte ich bei unserer Postfiliale wieder einmal ein Rezensionsexemplar abholen. Und zwar handelt es sich dieses Mal um einen Krimi aus Österreich, den mir der Haymon Verlag geschickt hat. Das Buch ist der Auftakt zur Kult-Krimi-Reihe mit Tschonnie Tschenett vom Autor Kurt Lanthaler.

Und das sagt der Verlag dazu:

Kurt Lanthaler
Der Tote im Fels
Ein Tschonnie-Tschenett-Roman
Mit einem aktualisierten Glossar
296 Seiten
€ 9.95/SFr 14.90
ISBN 978-3-85218-883-6
Wie alles begann – der Auftakt zur Kult-Krimi-Reihe mit Tschonnie Tschenett

Nichts gegen Wallander oder Brunetti. Aber im Vergleich zu Kurt Lanthalers Serienheld Tschonnie Tschenett wirken die beiden wie furztrockene Beamtenseelen.“
ALLEGRA
Tschonnie Tschenetts erster Fall: Bei Bauarbeiten für einen Eisenbahntunnel am Brenner wird aus dem Felsen eine Leiche freigesprengt. Wie ist sie dorthin gekommen? Die einzigen Hinweise liegen in einem Aktenkoffer des Toten. Und den hat Tschonnie Tschenett, Aushilfs-LKW-Fahrer mit dem Hang, seine Nase in allerlei obskure Dinge zu stecken. Schon bald bekommt er es mit üblen Gesellen zu tun. Und entdeckt, dass große Bauvorhaben lange Schatten vorauswerfen.   

Der Autor:
Kurt Lanthaler, geboren 1960 in Bozen, lebt als freier Schriftsteller in Berlin und Zürich. Kurzgeschichten, Romane, Theater, Hörspiele, Lyrik; Übersetzer aus dem Italienischen. Seine fünf Tschonnie-Tschenett-Romane Der Tote im Fels, Grobes Foul, Herzsprung, Azzurro und Napule machten ihn einem breiten Publikum bekannt. Bei Haymon zuletzt: Das Delta. Roman (2007). Bei HAYMONtb: Grobes Foul. Ein Tschonnie-Tschenett-Roman (2010). www.lanthaler.info
Die Kurzbeschreibung hört sich schon mal ganz nach meinem Geschmack an und ich bin schon ziemlich neugierig auf das Buch. Werde es in jedem Fall diesen Monat lesen und Euch dann natürlich entsprechend berichten.

Liebe Grüße, Isabel