Leseempfehlungen

Mittwoch, 18. Juli 2012

{Gewinnspiel} 15 Jahre Sutton-Verlag


Hallo Ihr Lieben,

der Sutton-Verlag feiert in diesen Tagen sein 15-jähriges Bestehen und anlässlich dieses Jubiläums gibt es natürlich auch etwas zu gewinnen.


Das Gewinnspiel findet auf Facebook statt und folgende signierte Krimis sind zu gewinnen:

  • je 4 signierte Exemplare von "Tod im Eichsfeld" von Astrid Seehaus
  • je 4 signierte Exemplare von "Innere Werte" von Kerstin Hamann
  • je 4 signierte Exemplare von "Fatale Bilanz - Ein Hamburg-Krimi" von Stefanie Ross
  • je 4 signierte Exemplare von "Mordgeschäfte - Ein Sauerland-Krimi" von Martin Sudermann

Bei diesen tollen Preisen schlägt doch das Krimiherz gleich höher. Also mitmachen. 

Hier kommt Ihr zum Krimi-Gewinnspiel! 

Ich wünsche Euch viel Glück!

Liebe Grüße
Isabel

Dienstag, 17. Juli 2012

{Rezension} Glücksspiele von Marcus Imbsweiler



Paperback-Ausgabe: 434 Seiten
Genre: Deutscher Krimi
ISBN: ISBN 978-3-8392-1311-7
Erscheinungsdatum: 09. Juli 2012
Preis: 11,90 €



Max Koller in Höchstform

Die Olympia-Qualifikation für 2012 in London ist der Marathonläuferin Katinka Glück so gut wie sicher. Doch dann erhält die junge Mutter versteckte Drohungen, die ihr einen Olympiaverzicht nahe legen. Doch Katinka möchte sich unbedingt diesen Traum erfüllen und trainiert verbissen weiter. Als Schutz wird ihr der Heidelberger Privatermittler Max Koller zur Seite gestellt, gleichzeitig soll Koller herausfinden, wer hinter den Drohungen steckt. Doch diese werden immer massiver und dann passiert ein Mord.

Schon bei der ersten Seite hat man das Gefühl sich bereits mitten in der Geschichte zu befinden, denn Koller ist bei einem Wettkampf von Katinka in Karlsruhe dabei, bei dem es im Anschluss wieder eine perfide Drohung gegen die junge Athletin gibt. Aber diese kleine Irritation lässt schnell nach und der sportliche Beginn sorgt dafür, dass die Spannung sich gleich einmal auf hohem Niveau befindet.

Diese ebbt aber zwischendurch auch immer mal wieder ab, was jedoch überhaupt nicht störend ist, da Marcus Imbsweiler einem mit seinem lockeren, flüssigen Schreibstil augenblicklich an seinen Krimi bindet.  Und auch dieses Mal lässt der Autor seinen schrägen Privatermittler wieder selbst seinen mittlerweile 6. Fall erzählen.

Die Story wirkt von Anfang an ziemlich undurchsichtig und überzeugt im Verlauf mit unvorhersehbaren, gut durchdachten Wendungen. Lange Zeit ist nicht ersichtlich, wer hinter den Drohungen gegenüber Katinka Glück stehen könnte, noch warum. Die Spannung nimmt mit der Zeit immer kontinuierlicher zu und mündet in einem wirklich fulminanten Ende. Zudem sorgen die Wortgefechte und Kabbeleien zwischen Max und seinem Schützling Katinka noch zusätzlich dazu, dass man mit „Glücksspiele“ beste Krimiunterhaltung geboten bekommt.

Marcus Imbsweiler gibt einem auch einen guten Einblick in das Leben eines Hochleistungssportlers mit PR-Terminen, täglichen Trainingseinheiten und Wettkämpfen. Und gerade unter den Trainingseinheiten hat Koller anfangs ganz schön zu leiden. Zwar ist er ein passionierter Radfahrer, aber das tägliche Training von Katinka quer durch den hügeligen Odenwald überfordert ihn anfangs  schon ziemlich. Und dieses Mal bleibt es auch nicht beim Radfahren, denn Katinka‘s Wettkämpfe, Sponsorentermine und Trainingslager führen Beide quer durch die Republik, sehr zum Leidwesen von Max.

Aber der Autor zeigt auch ein wenig die andere Seite des Hochleistungssports. Wer nicht an der absoluten Spitze des Sports steht, ist sehr auf Sponsorengelder angewiesen und oft auch Schmerzen und Nebenwirkungen ausgesetzt, wenn man seinen Körper zur Höchstform anspornen muss. Und natürlich spart der Autor hier auch das Thema Doping nicht aus. Diese ganzen Informationen sind prima in die Story eingebaut und man merkt, dass Marcus Imbsweiler hier entsprechend recherchiert hat.

Die Charaktere sind gewohnt facettenreich und authentisch gezeichnet. Besonders gut hat mir die Figur von Katinka Glück gefallen, die durch ihre stellenweise etwas unterkühlte Art anfangs etwas unnahbar wirkt, aber durch ihre kleinen Macken, die Koller manchmal zur Verzweiflung treiben, wird sie einem schnell sympathisch. Und Max Koller ist wirklich ein Original. Durch seine schnodderige, freche Art eckt er natürlich öfter mal an und sein loses Mundwerk gefällt auch nicht unbedingt jedem, was natürlich Max überhaupt nicht stört. Nach wie vor lebt er noch mit seiner Ex-Frau zusammen, jedoch geht Marcus Imbsweiler dieses Mal kaum auf das private Umfeld von Max ein, da der Autor diesen mehr oder weniger einmal quer durch Deutschland schickt.

Fazit: Koller ist wirklich in Höchstform! Der Krimi überzeugt durch seine spritzig, freche Art, seinem äußerst sympathischen Protagonisten und einer Story, deren Spannung zwar etwas Zeit benötigt, aber durch ihre Komplexität und Undurchsichtigkeit von Anfang an überzeugt. Der perfekte Krimi zu den Olympischen Spielen 2012 in London.

Der Autor:
Marcus Imbsweiler, geboren 1967 in Saarbrücken, lebt seit 1990 in Heidelberg. Er studierte Germanistik und Musikwissenschaft und arbeitet seit 1997 als freier Musikredakteur und Autor. Mit „Bergfriedhof“ startete 2007 seine Krimiserie um den Heidelberger Privatermittler Max Koller. 2011 erschien „Die Erstürmung des Himmels“, ein historischer Roman über Franz Liszt. Imbsweiler ist leidenschaftlicher Läufer, dem unterwegs die besten Einfälle kommen. „Glücksspiele“ ist Max Kollers sechster Fall.

{Gewonnen} Neue spannende Bücher

Hallo Ihr,

Im Juni hatte Biggi von "Bibliothek der vergessenen Bücher" anlässlich ihres 6 monatigen Bloggeburtstags ein Gewinnspiel gestartet, an dem ich teilgenommen hatte. Es gab richtig tolle Bücher zu gewinnen, sowie einen 10,00 € Amazon-Gutschein.

Ja, und was soll ich sagen: Letzte Woche mailt mich Biggi an und erzählt mir, dass ich den Amazon-Gutschein bei ihrem Gewinnspiel gewonnen habe. Ich war baff und habe mich riesig gefreut ... und natürlich sofort in Bücher umgesetzt.

Montag, 16. Juli 2012

{Rezension} Keine feine Gesellschaft von Olaf Kolbrück

Broschierte Ausgabe: 240 Seiten
ISBN: 978-3-942829-24-3
Genre: Deutscher Krimi / Frankfurt
Erscheinungsdatum: Juni 2012
Preis: 12,00 €



Ein spannendes Krimi-Debüt

Zusammen mit ihrem Bekannten Wim Voss feiert Ex-Kommissarin Eva Ritter in dessen Schrebergarten am Stadtrand Frankfurts den Beginn der Kleingartensaison. Doch zum Feiern kommen die Beiden nicht, denn in Wim’s Gerätekiste findet sich die Leiche eines Investment-Bankers. Obwohl Eva Ritter aus gesundheitlichen Gründen ihren Dienst quittiert hat, stellt sie sofort eigene Ermittlungen an. Diese führen sie nicht nur in die feine Gesellschaft des Taunus‘, sondern auch in die Frankfurter Bankenwelt. Und während Eva Ritter auf der Suche nach Motiv und Täter ist und sich zudem noch mit ihrer mysteriösen Krankheit auseinandersetzen muss, wird eine weitere Leiche gefunden.

Ohne großes Vorgeplänkel steigt Olaf Kolbrück sofort mit dem Fund der Leiche des Investmentbankers Jens Lücker in seinen Debütkrimi ein. Dies garantiert schon einmal eine gewisse Spannung und die Neugier ist natürlich auch gleich geweckt. Während Eva Ritter, sehr zum Missfallen ihres Ex-Kollegen Kerner, auf eigene Faust recherchiert und dabei auch schon mal ziemlich unkonventionelle Wege geht, lernt man gleichzeitig auch das private Umfeld der Ex-Kommissarin kennen. Die Übergänge zwischen dem Privatleben und den Ermittlungen sind fließend, was jedoch zu keinen Spannungsabfall führt, da Olaf Kolbrück es gut versteht, die privaten Szenen nie zu weit auszudehnen und einem dennoch einen ausführlichen Einblick in das Privatleben der sympathischen Ex-Kommissarin gewährt.

Der Mord an dem Investment-Banker ist von Anfang an rätselhaft, der Mörder lange nicht auszumachen, selbst als eine weitere Leiche gefunden wird, die mit dem Fall in Verbindung steht. Als Tatverdächtige kommen einige Personen in Frage, die nicht nur in der Frankfurter Finanzwelt zu finden sind, sondern auch in der High Society des Taunus. Eva Ritter nutzt die Beziehungen, welche ihr neuer Job mit sich bringt wie auch ihre Freundschaft zur High Society-Lady Doris Unbehaun, die sie mit einigen Insidertipps unterstützen kann. Aber ein dringend Tatverdächtiger kristallisiert sich nicht wirklich heraus, ähnlich gestaltet sich dies auch beim Motiv. Hierdurch nimmt die Handlung auch immer mal wieder unerwartete Wendungen an.

Die Spannung steigert Olaf Kolbrück zwar langsam, dafür aber umso kontinuierlicher und die Einblicke, welche er in die Finanzwelt der Main-Metropole wie auch in die feine Gesellschaft Frankfurts und Umgebung gibt, sind interessant und unterhaltsam beschrieben. Und mit seinem ruhigen, einnehmenden und jederzeit fesselnden Schreibstil sorgt der Autor für durchgehend gute Krimiunterhaltung.

Die Charaktere des Krimis dürfen Ecken und Kanten haben, laufen nicht nach Schema F ab, wirken jederzeit authentisch und sind stellenweise in ihrem Verhalten auch schwer einschätzbar. Was für die Tätersuche natürlich hervorragend ist, da man sich bei einigen Personen absolut nicht über ihre Beweggründe sicher sein kann.

Ex-Kommissarin Eva Ritter ist Anfang 40, hat eine gerade volljährig gewordene Tochter, zu der sie ein herzliches Verhältnis pflegt und fährt einen alten VW Käfer. Eine rätselhafte Muskelschwäche hatte sie von einiger Zeit dazu gezwungen, ihren Beruf aufzugeben, doch in der resolut auftretenden Ex-Kommissarin steckt immer noch zu sehr die Polizistin, als das sie nicht auf eigene Faust ermitteln würde. Zudem Eva den Fall auch persönlich nimmt, da die Leiche ja im Schrebergarten ihres Bekannten gefunden wurde.

So unnachgiebig sie den wenig vorhandenen Spuren nachgeht und sich dabei durchaus keine Freunde in der Welt der Reichen und Schönen macht, umso ängstlicher und zurückhaltender reagiert Eva Ritter bei ihrer Krankheit. Immer wieder drückt sie sich vor einem Anruf im Krankenhaus oder einem Besuch beim Arzt, umso die Diagnose noch ein Weilchen hinauszuzögern. Sehr zum Leidwesen ihrer Tochter Corinna, die sie immer wieder dazu drängt, aber durchaus auch verständlich und nachvollziehbar.

Fazit: Mit „Keine feine Gesellschaft“ ist Olaf Kolbrück ein solider und spannender Krimi gelungen, der einen kleinen Einblick in die Frankfurter Bankenwelt wie auch der High Society des Taunus gibt und durch eine unvorhersehbare Story und gut herausgearbeiteten Charaktere überzeugen kann.

Der Autor:
Olaf Kolbrück wurde 1965 in Wanne-Eickel geboren. Bereits während des Studiums von Politik, Philosophie und Pädagogik an der Universität Köln arbeitete er als Journalist für Tageszeitungen sowie andere Printmedien und später als Lokalredakteur in Hilden bei Düsseldorf. Für den Kölner Handelskonzern Rewe war er mehrere Jahre in der Unternehmenskommunikation tätig. Er verließ das Unternehmen Ende 2000, um bei Horizont in Frankfurt, eine der führenden Wirtschaftszeitschriften für Marketing, Werbung und Medien, wieder stärker journalistisch arbeiten zu können. Als Reporter schreibt er dort über Business-Themen und das Internet. Daneben betreut er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung. Olaf Kolbrück lebt mit Frau und Katze in Eschborn bei Frankfurt. Im Taunus spielt auch sein erster Kriminalroman, der im fhl-Verlag erscheint.

{SuB-Zuwachs} Spannende & fantastische Buchpost

Hallo Ihr Lieben,

auch diese Woche sind wieder einige Bücher in meine Bücherwand eingezogen:

Vor einiger Zeit hatte ich von Jonas Wolf bereits "Heldenwinter" gelesen und war von dem Buch total begeistert. Daraufhin hatte ich den Verlag angeschrieben und angefragt, ob sie mir den neuen Fantasyroman "Heldendzorn" zusenden könnten. Ja, und letzte Woche kam er dann und wird auch als nächstes gleich gelesen:

TOLKIEN-FANS AUFGEPASST ? JETZT BEGINNT DAS GRÖSSTE ABENTEUER DER HALBLINGE!
Seit Jahrzehnten führen die Barbaren der Steppe einen verzweifelten Kampf gegen das übermächtige Dominum. Bei einem Scharmützel wird auch der junge Teriasch gefangen genommen. Als Sklave erfährt er die Grausamkeit des Dominums am eigenen Leib. Teriasch hat jedoch eine geheimnisvolle Begabung, die er gemeinsam mit dem gerissenen Halbling Rukabo zu erforschen beginnt. Nachdem er der schönen Julanesca das Leben gerettet hat, scheint die Freiheit zum Greifen nahe. Doch wird Teriasch Tausende anderer Sklaven in der Knechtschaft zurücklassen, oder wird er die Feuer der Revolution entfachen und dem dekadenten Imperium den Untergang bringen?


Neben diesem Roman hatte mir der Piper-Verlag auch noch den 3. Band der Trilogie "Die Götterkriege - Das blutige Land" von Richard Schwartz mitgeschickt. Da ich aber die ersten beiden Bände nicht kenne, werde ich mir zuerst diese noch bestellen, bevor ich dann mit dem 3. Band anfange. Also, auf die Rezi müsst Ihr dann noch ein wenig warten. Hört sich aber richtig klasse und  ganz nach meinem Geschmack an.


»EINE DER PACKENDSTEN FANTASY-SERIEN UNSERER ZEIT!« Carsten Kuhr, phantastik-couch.de
»Die Götterkriege« ist die grandiose Fortführung der High-Fantasy- Saga »Das Geheimnis von Askir«. Richard Schwartz’ neuestes Buch »Das blutige Land« bringt den Askir-Fans ihren größten Helden zurück: Havald. Nachdem Leandra von Borons weißer Flamme verschont worden ist und es ihr gelang, die Krone von Illian zu erringen, steht für den wiedergekehrten Havald die nächste Herausforderung an. Seit Jahrhunderten hält die Ostmark in blutigen Kämpfen das Reich gegen die Stämme der Steppe. Doch nun sammeln sie sich unter dem schwarzen Banner des Nekromantenkaisers und drohen, das Alte Reich zu erschüttern. Mit einer Handvoll Getreuen will Havald das Unmögliche wagen: die Stämme zu einen und damit den Einfl uss des toten Gottes zu zerschlagen …


Bereits Anfang der Woche erhielt ich ein Rezensionsexemplar, welches ich mir als Produkttest bei einem Online-Kaufhaus ausgesucht hatte. Ich liebe ja Historische Romane und dieses ist wieder einmal eine richtig dicke Schwarte und einfach nur total klasse. Habe es bereits gelesen, besser gesagt: verschlungen!! Allerdings müsst Ihr Euch mit meiner Rezension zu Jan Guillous Roman "Die Brückenbauer" bis 13. August 2012 gedulden, da das Buch erst dann veröffentlicht wird.

Ihren Vater und ihren Onkel holte die See – für die armen Fischer im Umland von Bergen im Westen Norwegens waren solche Tragödien am Ende des 19. Jahrhunderts Teil des täglichen Lebens. Nun müssen sich die Brüder Lauritz, Oscar und Sverre in der Stadt als Lehrlinge eines Seilmachers durchschlagen. Doch das Schicksal will es anders. Durch glückliche Fügung können die Jungen einen reichen Gönner für sich gewinnen, der ihr großes Talent erkennt und fördert. Auf seine Kosten werden sie für das Polytechnikum in Dresden vorbereitet, die angesehenste technische Universität jener Zeit. Nach Abschluss ihres Studiums sollen sie diese Schuld zurückzahlen, indem sie am ehrgeizigsten Ingenieursprojekt des Landes mitwirken: dem Bau einer Eisenbahnverbindung zwischen Bergen und Oslo. Und tatsächlich, 1901 beenden die drei Brüder ihr Studium mit Auszeichnung. Es ist der Anbruch des großen Jahrhunderts des technischen Fortschritts, und Lauritz, Oscar und Sverre sind bereit, die Welt zu erobern. Aus den drei Fischersöhnen sind Männer von Welt geworden, denen alle Möglichkeiten offen stehen. Doch die Liebe durchkreuzt ihre Pläne.


Und dann gab es wieder einen ganzen Schwung Regional-Krimis vom Gmeiner Verlag, über die ich mich riesig gefreut habe. Bis auf einen Autor kenne ich alle Schriftsteller und es sind alles Fortsetzungen einer Krimi-Reihe, deren Protagonisten mir im Lauf der Zeit richtig ans Herz gewachsen sind. Also, so leid es mir tut *grins*, aber Ihr werdet wohl oder übel in dern nächsten Zeit verstärkt mit Regionalkrimis bombardiert werden.

Von Susanne Kronenberg gibt es nun den vierten Fall ihrer Protagonistin Norma Tann mit Titel "Edelsüß". Der Krimi spielt in Wiesbaden, praktisch bei mir um die Ecke:


WINZER STERBEN  Wiesbaden. Die Staatsanwältin Angela Bennefeld wird tot aus dem Schiersteiner Hafen geborgen. Alles sieht wie ein Unfall aus, doch ihre Stiefmutter glaubt nicht daran und bittet Privatdetektivin Norma Tann um Hilfe. Norma rekonstruiert Angelas letzten Abend. Sie stößt auf Unterlagen über den Glykolwein-Skandal im Jahr 1985, der für viele Winzer das Aus bedeutete. Immer mehr Einzelheiten aus Angelas Vergangenheit bringt die Privatdetektivin ans Licht: Angelas Mörder gerät in Bedrängnis - und Norma in Lebensgefahr.


Letztes Jahr hatte ich mit Begeisterung von S. Porath / A. Braun deren Debütroman "Klostergeist" gelesen. Nun gibt es den zweiten Krimi mit Pater Pius mit dem Titel "Klosterbräu": 

TODESMESSE  »Und jetzt ein kühles Spöttinger Bräu!« – Die Leute lieben das Spaichinger Bier, den Inhaber der Brauerei aber offensichtlich nicht: Er wird erwürgt. Mitten in der Klosterkirche. Pater Pius’ detektivischer Verstand arbeitet auf Hochtouren und als Kommissarin Verena Hälble einen Undercover-Mann braucht, schickt sie kurzerhand den Ordensmann nach Berlin. Und der gerät mitten hinein in einen Strudel aus Bier, Bonzentum und bitteren Wahrheiten …
Der zweite Fall des ungewöhnlichen Ordensbruders führt den Leser vom Schwäbischen bis nach Berlin. Ein Buch, das gute Laune garantiert.




Mit "Isarblues" veröffentlicht Michael Gerwien mittlerweile seinen 3. Regionalkrimi mit seinem Protagonisten Max Raintaler. Mal schauen, ob es wieder so vergnügliche Lesestunden werden.

MORDSMELODIEN  Mitte August. Ganz München stöhnt unter einer unerträglichen Hitzewelle. Nur die schattigen Biergärten können hier noch Abhilfe schaffen. Der Münchner Exkommissar Max Raintaler wird von seinem Freund Heinz Brummer, einem erfolgreichen Schlagerkomponisten, um Hilfe gebeten. Ihm wurden die Rechte an fünf Liedern gestohlen und Max soll sie wieder herbeischaffen. Es geht dabei um Millionen. Max macht sich auf die Suche nach den Tätern. Plötzlich geschieht ein angeblicher Mord … und noch einer.
Spannendes Insiderwissen, authentisch verpackt in bayerischen Dialogwitz mit gekonnt ironischen Untertönen.


Matthias P. Gibert ist ein Garant für spannende Krimi-Unterhaltung. Nun hat er seinen mittlerweile 10. Fall mit Kommissar Lenz mit dem Titel "Höllenqual" veröffentlicht:

PHANTOMJAGD  Kassel im Frühsommer 2012. Ein scheinbar religiös motivierter Täter mordet im Prostituierten- und Strichermilieu. Hauptkommissar Paul Lenz und sein Mitarbeiter Thilo Hain jagen das Phantom, das nicht nur die Stadt in Angst und Schrecken versetzt, sondern durch seine Taten auch den sonst so lukrativen Markt der käuflichen Liebe nahezu austrocknet. Und das, nachdem kurz zuvor die 13. Documenta eröffnet wurde, die weltgrößte Ausstellung zeitgenössischer Kunst, die hunderttausende Besucher in die Stadt lockt …
„Gibert ist ein guter Personenzeichner. Kommissar Lenz und seine Kollegen werden einem als handfeste Typen schnell sympathisch. Gibert erzählt nicht nur spannend, er kann sich auch gut in unterschiedliche Milieus einfühlen …“
(Hessische/Niedersächsische Allgemeine)



Peter Schmidt kenne ich bisher noch nicht, aber die Inhaltsangabe zu seinem Krimi "Einsteins Gehirn" hört sich richtig klasse an:

DUCHGEKNALLT!  Nach Einsteins Tod stahl der Pathologe Thomas Harvey das Gehirn des Schöpfers der Relativitätstheorie. Als es nach jahrelanger Odyssee ins Princeton Hospital zurückkehrt, beauftragt ein Schweizer Verehrer des Genies den Ganoven Edwin Klein die kostbare Reliquie nach Europa zu bringen. Doch es kommt zu einer kuriosen Verwechslung. Ein halbes Jahrhundert später recherchiert der 14-jährige Albert die Umstände seiner Herkunft, als er im Keller seines Vaters auf eine Stickstoffflasche stößt …
Ein 14-jähriges Universalgenie löst während einer furiosen Odyssee um den Globus das Rätsel seiner wahren Herkunft. Ein Feuerwerk aus Witz und Überraschungen, umwerfender Komik – und intellektuellem Tiefgang!


Und auch Bernd Köstering lässt seinen Protagonisten, den Goetheexperten Hendrik Wilmut in "Goethesturm" nun bereits zum dritten Mal ermitteln:

FALSCHE FREUNDE  Weimar, 2007. Hendrik Wilmut könnte es gut gehen. Er ist anerkannter Goetheexperte, glücklich verheiratet und seine Espressomaschine läuft einwandfrei. Doch an ruhige Herbsttage ist in Weimar nicht zu denken. Am Deutschen Nationaltheater verschwindet eine Schauspielerin. Dann geschieht ein Mord. Hendrik ist wieder mittendrin in einem Fall und Goethes »Clavigo« scheint der Schlüssel zu sein.




Zu guter Letzt darf natürlich Marcus Imbsweiler's leicht chaotischer Privatermittler Max Koller nicht fehlen. Ich liebe diese Reihe! In "Glücksspiele" hat der schräge Detektiv einen recht kniffligen Fall rund um die Olympischen Spiele dieses Jahr in London zu lösen, sein bisher 6. Fall. 116 Seiten habe ich bereits gelesen und es ist mal wieder richtig gut.

HOHER PULS  Olympia 2012 wirft seine Schatten voraus. Auch die deutsche Marathonhoffnung Katinka Glück sieht in den Spielen ihren Karrierehöhepunkt. Dann aber legt man der Läuferin anonym einen Startverzicht nahe, es kommt zu unverhohlenen Drohungen. Schließlich lauert ihr sogar ein Unbekannter im Training auf. Steckt die Konkurrenz hinter diesen Machenschaften? Privatermittler Max Koller wird zum Schutz der Athletin eingeschaltet. Und dann geschieht auch noch ein Mord ….
Max Koller ist zurück! In einem Fall, der ihn durch die gesamte Republik führt. Spannend, humorvoll und authentisch.


Liebe Grüße
Isabel 

Dienstag, 10. Juli 2012

{Rezension} Sieben Tage ohne von Monika Peetz



Verlag: KiWi-Verlag
Taschenbuchausgabe: 336 Seiten
ISBN: 978-3-462-04410-2
Erscheinungsdatum: 14. Mai 2012
Preis: 9,99 €

Das Buch kann hier gekauft werden



Die Dienstagsfrauen gehen Heilfasten

Es steht wieder einmal ein gemeinsamer Urlaub der Dienstagsfrauen an und dieses Mal soll es zum Heilfasten ins Burghotel Achenkirch gehen. Zwar wundert sich Caroline schon darüber, warum gerade Eva diesen Vorschlag unterbreitet und so vehement verteidigt, aber schnell sind die 5 Freundinnen sich einig. Für 7 Tage soll nun gefastet werden, ohne Telefon, ohne Internet und ohne Familie. Was sich anfangs noch toll anhört, entpuppt sich allerdings schon am 1. Tag zum Alptraum, denn die Freundinnen plagt der pure Heißhunger. Aber nicht nur das: Ganz offensichtlich hat Eva etwas zu verbergen, auch Caroline scheint ein Geheimnis zu haben. Und so steht den 5 Frauen eine Woche voller Missverständnisse, Heimlichkeiten, quälendem Hunger und schlechter Laune bevor.

Ja, da sind sie wieder, die 5 so unterschiedlichen Freundinnen, die gemeinsam durch dick und dünn gehen. Die Pilgerreise liegt schon einige Zeit zurück, vieles hat sich mittlerweile für sie verändert. So arbeitet Eva wieder in ihrem Beruf als Ärztin, Caroline hat sich von Philipp getrennt, Judith kämpft mit ihrem Singleben, Kiki ist mittlerweile Mama der süßen kleinen Greta und lebt mit Max zusammen und Estelle ist nach wie vor Estelle, herrlich bissig und direkt.

Es ist erst einmal wieder ein schönes Wiedersehen als ich das Buch in die Hand nahm und anfing, das Leben der Dienstagsfrauen weiter zu verfolgen. Aber die Freude hielt leider nicht lange an. Anfangs holpert die Story etwas, wirkt irgendwie nicht rund und ich habe einige Zeit gebraucht, bis mich die 5 Freundinnen wieder in ihren Bann gezogen haben. Und auch zwischendrin hat die Geschichte ihre Längen, wirkt nicht so spritzig frisch wie noch der erste Teil, was ja den besonderen Charme „Der Dienstagsfrauen“ ausgemacht hatte.

Zudem ist irgendwie alles vorhersehbar. Evas Geheimnis kennt man bereits durch die Kurzbeschreibung, was ja auch der Grund für das Heilfasten ist. Das Geheimnis von Caroline klärt sich im Verlauf der Geschichte. Natürlich gibt es bei der leicht chaotischen Kiki wieder Probleme, was durchaus sehr liebenswert ist und Judith nervt mit ihrem esoterischen Tick und ihrer Gefühlsduselei ganz gewaltig. Dies alles wirkte auf mich stellenweise etwas gezwungen, nur Estelle war genauso herrlich zynisch, bissig und direkt wie im ersten Band und einzig ihr Charakter konnte mich absolut überzeugen.

Der Sprachstil von Monika Peetz ist zumeist schon recht kurzweilig und flüssig. Es sind einige Passagen dabei, die mich schmunzeln und auch herzhaft lachen ließen, aber es gab halt einfach auch viele Strecken, die einfach nur so dahin geplätschert sind.

Fazit: Die Fortsetzung der Dienstagsfrauen konnte mich jetzt nicht komplett überzeugen. Die Story ist einfach zu vorhersehbar, hat zwischendurch einige Längen und ihr fehlt etwas die Spritzigkeit des 1. Bandes. Im Großen und Ganzen aber durchaus lesenswert, besonders dann natürlich, wenn man den ersten Band gelesen hat
Die Autorin:
Monika Peetz, geboren 1963, Studium der Germanistik, Kommunikationswissenschaften und Philosophie an der Universität München. Nach Ausflügen in die Werbung und das Verlagswesen von 1990–98 Dramaturgin und Redakteurin beim Bayerischen Rundfunk, Redaktion Fernsehfilm. Seit 1998 Drehbuchautorin in Deutschland und den Niederlanden. Jüngste Filmprojekte: »Und weg bist du« (2012) mit Christoph Maria Herbst, Annette Frier und Emma Schweiger. »Deckname Luna« (gemeinsam mit Christian Jeltsch), in den Hauptrollen: Anna Maria Mühe, Götz George und Heino Ferch (2012).

Monika Peetz’ Debütroman »Die Dienstagsfrauen« verkaufte sich innerhalb eines halben Jahres über 700.000 Mal, steht seit Monaten unter den Top 10 der Spiegel-Bestsellerliste und wurde erfolgreich verfilmt mit Ulrike Kriener, Nina Hoger, Inka Friedrich und Saskia Vester. Übersetzungsrechte an »Die Dienstagsfrauen« wurden in 13 Länder verkauft.


Ein herzliches Dankeschön geht an den KiWi-Verlag und an Blog Dein Buch für die Zusendung des Rezensionsexemplars.