Leseempfehlungen

Montag, 16. April 2012

{Rezension} Mord unter den Linden von Tim Pieper





Verlag: emons-Verlag
Taschenbuchausgabe: 288 Seiten
ISBN: 978-3-89705-914-6
Genre: Historischer Krimi
Erscheinungsdatum: 08. März 2012
Preis: 11,90 €




Kreuzigungen in Berlin

Ein grausamer Mord erschüttert Berlin im Sommer 1890. Eine Frau wurde gekreuzigt und dann verbrannt. Commissarius Funke ist mit den Ermittlungen betraut und erhält tatkräftige Unterstützung von Dr. Otto Sanftleben, der die Körpersprache von Kriminellen erforscht.  Einen entscheidenden Hinweis erhalten die Beiden von der jungen Schauspielerin Friederike Dürr, die in Otto Gefühle weckt, die er lange verdrängt hatte. Dann passiert ein weiterer Mord und zu spät muss Otto feststellen, dass er selbst in den Focus des Mörders geraten ist.

Ein Kerker, ein Mann mit Ketten an die Wand gefesselt, eine schwer misshandelte Frau betritt humpelnd das Verlies, in ihrer Hand ein Folterwerkzeug. So düster, rätselhaft und spannend gestaltet sich der Prolog des historischen Krimis von Tim Pieper, um danach in die eigentliche Geschichte einzusteigen, welche rund 20 Jahre später in Berlin spielt.

Diese beginnt mit einem Vortrag, den Dr. Otto Sanftleben in einem elitären Club in Berlin zu seinem neuesten Buch hält. Hier trifft er auch den Kommerzienrat Karl Vitell. Der erfolgreiche Geschäftsmann bittet Otto, Commissarius Funke bei den Ermittlungen im Mordfall um die gekreuzigte Handschuhnäherin zu unterstützen. Bei seinem kriminalistischen Spürsinn und Ehrgeiz gepackt, sagt Otto nur zu gern zu, zumal er auch genau weiß, dass dies für Kriminaldirigenten von Grabow ein Dorn im Auge ist. Denn Otto ist begeisterter Radfahrer und widersetzt sich regelmäßig dem Fahrradverbot in der Innenstadt. Dies hat ihm nicht nur eine Menge Strafzettel eingebracht, sondern auch von Grabow zum Feind gemacht.

Tim Pieper nimmt sich anfangs etwas Zeit, einem das Leben in Berlin Ende des 19. Jahrhunderts näher zu bringen und so dauert es auch nicht lange bis man dank seinem bildgewaltigen, einnehmenden Sprachstil die Flaniermeile Unter den Linden mit seinen Landauer und Droschken, Gaslichtern,  eleganten Damen und fein gekleideten Herrn vor Augen hat. Aber auch die andere Seite von Berlin zeigt er einem, wo Wäscherinnen in stinkenden Hinterhöfen leben, Prostituierte mühsam versuchen, sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen und Arbeiter oftmals von der Hand in den Mund leben. Zusätzlich erfährt man viel über die politisch angespannte Lage im Kaiserreich, lernt Menschen unterschiedlichster Herkunft kennen und selbst Kaiser Wilhelm II. findet kurz Erwähnung. Diese Details und Informationen lässt der Autor immer wieder in seinen Krimi wie nebenbei  mit einfließen und so wirkt der Krimi atmosphärisch sehr dicht umgesetzt und zeigt, dass sich Tim Pieper intensiv mit den geschichtlichen Hintergründen befasst hat.

Die reine Krimihandlung beginnt nach dem düsteren Prolog etwas langsam, jedoch durchweg interessant und unterhaltsam. Kontinuierlich baut Tim Pieper seine Story auf, die sich äußerst komplex entwickelt und stetig an Dramatik zunimmt. Weiter Morde geschehen, politische Attentate werden verübt und immer wieder wechselt der Autor die Handlungsstränge. So dauert es auch nicht lange bis er einem den Mörder mit seinem krankhaften Verhalten präsentiert, doch um wen es sich handelt oder gar, warum er diese Morde begeht, bleibt einem bis zum Schluss ein Rätsel. So gestaltet sich der Krimi nicht nur fesselnd und im Laufe der Story immer spannender, sondern man rätselt selbst gebannt bis zum Schluss mit und die Auflösung ist wirklich gelungen und überzeugend.

Das Hauptaugenmerk liegt bei den Ermittlungen von Otto wie auch auf dessen Privatleben, was im Verlauf immer mehr ineinanderfließt, je mehr Otto in die Mordermittlung einsteigt. Dabei bedient er sich natürlich hauptsächlich seinem Fachwissen als Kriminologe, allerdings handelt er oftmals auch ziemlich impulsiv, was aber auch zu seiner Mentalität passt. Der begeisterte Fahrradfahrer, der sogar an den Deutschen Meisterschaften in München teilnimmt, lebt zusammen mit seinem Leibdiener Moses, einem farbigen 17-jährigen jungen Mann, in der Familienvilla „Klein Sanssouci“ im Grünen. Otto hatte den Waisenjungen einige Jahre zuvor von einer seiner Reisen aus Südwest-Afrika mitgebracht. Untypisch für die damalige Zeit duzen die Beiden sich und Moses ist in seinem Verhalten Otto gegenüber oftmals ziemlich frech und fast schon respektlos, was regelmäßig bei ihren Wortgefechten für einige Schmunzler sorgt.

Fazit: Wer Krimis mag, die sich nicht nur auf die reine Mordermittlung konzentrieren, sondern dem Protagonisten wie auch seinem Umfeld und den geschichtlichen Hintergründen genug Platz einräumt und eine vielschichtige, spannende Story erwartet mit Charakteren, die äußerst ausgefeilt und authentisch beschrieben sind, wird von Tim Piepers „Mord unter den Linden“ begeistert sein.

Der Autor:
Tim Pieper, geboren 1970 in Stade, studierte nach einer Weltreise Neuere und Ältere deutsche Literatur und Recht. Seit 1998 lebt er in seiner Wahlheimat Berlin und nutzt jede Gelegenheit, um die spannende und abwechslungsreiche Geschichte der Stadt zu erkunden. Zuletzt veröffentlichte er einen Mittelalterroman. »Mord unter den Linden« ist sein erster historischer Krimi im Emons Verlag.

Sonntag, 15. April 2012

{Rezension} Trust me - Blutiges Grauen von Brenda Novak



Taschenbuchausgabe: 444 Seiten
Genre: Amerikanischer Thriller
ISBN: 978-3899417845
Erscheinungsdatum: November 2010
Preis: 8,95 €



The Last Stand

Vor einigen Jahren wurde Skye Kellerman brutal von dem Zahnarzt Oliver Burke überfallen und schwer verletzt. Nun soll der Psychopath vorzeitig aus der Haft entlassen werden und Skye weiß, dass er nun beenden wird, was er vor einigen Jahren nicht konnte: Sie töten. Unterstützung erhält sie von Detective David Willis, der nicht nur berufliches Interesse an Skye hat.

Gemächlich beginnt Brenda Novak den ersten Band der Trilogie um die drei Frauen von The Last Stand.  Sheridan, Jasmine und Skye haben den gemeinnützigen Verein gegründet, um anderen Frauen helfen zu können. Haben sie doch alle Drei ein ähnliches Schicksal erfahren müssen, wie die misshandelten Frauen. Durch den langsamen Einstieg lernt man so erst einmal Skye wie auch David kennen und erfährt die Hintergründe des Überfalls auf Skye kennen. Und man lernt natürlich auch den Psychopathen Burke kennen, der seiner Freilassung entgegenfiebert.

Fast unmerklich zieht aber dann die Spannung an und schon bald findet man sich in einer rasanten, temporeichen Story wieder, bei der auch die Liebe zwischen Skye und David nicht zu kurz kommt. Hauptsächlich geht es aber um das perfide Katz-und-Maus-Spiel, welches Burke bereits kurz vor seiner Entlassung beginnt und Skye so zu verstehen gibt, dass er sie all die Jahre nicht vergessen hat. Die Story ist jetzt nicht unbedingt überraschend, vieles kann man voraussehen und eigentlich ist auch das Ende von Anfang an klar, doch Brenda Novak gelingt es mühelos, einen mit ihrem einnehmenden, flüssigen, temporeichen Schreibstil durchgängig an ihren Thriller zu binden.

Etwas genervt hat mich das ständige Hin und Her zwischen Skye und David. Der Detective ist zum zweiten Mal von seiner Ex-Frau Lynette geschieden und hat mir ihr einen kleinen Sohn. Jeremy ist mit ein Grund, warum David einen zweiten Versuch mit Lynette gestartet hatte, der jedoch auch hoffnungslos gescheitert war. Als David nun erfährt, dass seine Ex-Frau an MS erkrankt ist, macht sich bei dem loyalen Detektiv sein schlechtes Gewissen bemerkbar. Viel zu verantwortungsbewusst, als dass er Lynette mit seinem Schicksal allein lassen könnte, versucht er immer wieder, ihr Verhältnis zu kitten. Im Wege stehen ihm dabei aber seine Gefühle zu Skye, die er einfach nicht vergessen kann.

Skye empfindet ebenfalls viel für David. Doch neben den Ängsten, welche sie durch die bevorstehende Entlassung von Burke ausgesetzt ist, kommen natürlich auch wieder lang verdrängte Gefühle und Ängste durch den damaligen Überfall hoch. Doch die selbstbewusste junge Frau stellt sich diesen, lässt sich nicht einschränken und bleibt stur in ihrem einsam gelegenen Haus im Delta wohnen.

Fazit: Ein gelungener Auftakt der The-Last-Stand-Trilogie mit einer Story, die spannungstechnisch etwas langsam beginnt, aber bald schon richtig an Tempo zulegt und mit Protagonisten, die sympathisch und facettenreich beschrieben sind.

Die Autorin:
Mit ihren atemberaubenden Thrillern und den historischen Liebesromanen eroberte Brenda Novak auf Anhieb die Herzen ihrer Leserinnen. Gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem fünf Kindern lebt die Autorin in Sacramento, Kalifornien. Neben dem Schreiben engagiert sie sich in zahlreichen sozialen Projekten, u. a. dem Kampf gegen Diabetes, an der auch Brendas jüngster Sohn leidet.

Freitag, 13. April 2012

{SuB-Zuwachs} Spannende Buchpost

Hallo Ihr Lieben,

dieses Mal zum Ende der Woche die Neuzugänge der letzten Tage bzw. eher der letzten 2 Wochen:


Die Entscheidung der Jury ist gefallen: Der 1. Thüringer Krimipreis geht an Astrid Seehaus mit »Tod im Eichsfeld«, die sich unter dem Pseudonym Giselle Friponne beworben hatte. In der Wahl zu Thüringens bestem Krimi setzte sich die Autorin und Verlegerin gegen 39 Mitbewerber durch. »Tod im Eichsfeld« erscheint Anfang März als Buch und E-Book. Am 15. März präsentieren die Veranstalter den Siegertitel feierlich auf der Leipziger Buchmesse.

Während eines heftigen Sommergewitters wird Georg Stahlmann auf seinem Hof in Böseckendorf brutal mit der Mistgabel erstochen. Schnell ist klar, dass der Tod des wohlhabenden Großbauern, der 1991 aus dem Westen zurückgekehrt ist, so manchem in dem ehemaligen Grenzdorf gelegen kommt.

Kriminalkommissar Frank Rothe, frisch von Erfurt nach Heiligenstadt versetzt, hätte sich nie träumen lassen, welche Abgründe sich hinter der friedlichen Fassade des Dörfchens auftun. Hass, Neid und Gier brodeln hier seit langem unter der Oberfläche. Fast jeder hat ein Motiv, doch wer ist der Täter? Wie tief in der Vergangenheit muss Rothe graben?


Ciudad Juárez, Mexiko, an der Grenze zu Texas. Zahlreiche Frauen verschwinden. Einheimische sagen, es seien mindestens 5000. Nur etwa 400 von ihnen wurden bislang gefunden - vergewaltigt und getötet. Sam Hawken verbindet die wahre Geschichte um die toten Frauen mit der Story von Kelly Courter, einem gescheiterten Boxer, der alles daransetzt, die Wahrheit herauszufinden ...


Viele, die etwas auf dem Kerbholz haben, flüchten nach Ciudad Juárez: auch Kelly Courter, Boxer aus den Vereinigten Staaten. Sein Geld verdient er mit fragwürdigen Boxkämpfen oder dem Verkauf von Drogen. Estéban, der Bruder seiner Freundin Paloma, versorgt ihn regelmäßig mit Stoff. Bald greift er selbst zur Nadel, driftet ab in die Welt des Rausches und bemerkt nicht einmal, dass Paloma spurlos verschwindet. Als kurz darauf ihre misshandelte Leiche gefunden wird, trifft ihn die harte Realität wie ein Schlag. Er wird verhaftet, gedemütigt und für ein Geständnis halb totgeprügelt. Erst als Rafael Sevilla, ein befreundeter mexikanischer Polizist, sich des Falls annimmt, kommt Licht in das dunkle Geheimnis der Frauenmorde von Ciudad Juárez.

- Spannend von der ersten bis zur letzten Seite
- Nominiert für den "New Blood Dagger"
- Für alle LeserInnen von David Peace, Roger Smith und Don Winslow


Und dann hat mir noch eine ganz liebe Ex-Kollegin zwei Bücher ausgeliehen:


Glens Familie stürzt jäh ins Unglück, als seine Frau Sheila bei einem Unfall ums Leben kommt. Sie soll volltrunken gefahren sein und zwei Unschuldige mit in den Tod gerissen haben! Die Polizei ist sich ihrer Sache sicher - doch Glen kann es einfach niht fassen. Kurze Zeit später ertrinkt eine gute Freundin von Sheila auf mysteriöse Weise. Und als Glen bald darauf erfährt, dass Sheila 62.000 Dollar veruntreut haben soll, bringt ihn das vollends aus dem Gleichgewicht. Beweise für ein Verbrechen hat er allerdings keine ...


Als in einem Waldstück die Leiche einer erst kürzlich ermordeten jungen Frau gefunden wird, stehen die Polizei und die Angehörigen vor einem Rätsel. Denn die Frau galt seit sechs Jahren als spurlos verschwunden. Erst der Telefonanruf einer ehemaligen Urlaubsbekanntschaft liefert den ersten Anhaltspunkt für die Ermittlungen …





Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende mit hoffentlich viel Zeit zum Lesen,
Isabel

Donnerstag, 12. April 2012

{Rezension} Innere Werte: Ein Wiesbaden-Krimi von Kerstin Hamann






Verlag: Sutton Verlag
Taschenbuchausgabe: 448 Seiten
ISBN: 978-3-86680-977-2
Genre: Deutscher Krimi / Wiesbaden
Erscheinungsdatum: 02. März 2012
Preis: 12,00 €




Die Waldfee

Bei einer Störung in der Wiesbadener Zentralkläranlage machen Mitarbeiter einen grausigen Fund. Im Becken der Zerkleinerungsanlage treiben menschliche Körperteile. Hauptkommissar Martin Sandor und sein Team übernehmen den Fall, doch die Identifizierung des Opfers gestaltet sich anfangs verständlicherweise schwierig. Und selbst als diese feststeht, ist lange keine heiße Spur zu finden.  Puzzleteil für Puzzleteil setzen Martin und sein Team zusammen, gehen der noch so kleinsten Spur nach und bald hat Sandor einen grausamen Verdacht.

Auch wenn es sich hier um den 2. Band von Hauptkommissar Martin Sandor und seinem Team vom K11 handelt, gelingt einem der Einstieg problemlos, wenn man den 1. Band nicht kennen sollte. Kerstin Hamann beginnt ihren Krimi sofort mit dem Auffinden der Leichenteile in der Wiesbadener Kläranlage. Hierdurch ist gleich zu Anfang der Spannungsbogen recht hoch und dieser hält sich auch erst einmal problemlos.

Die Autorin legt den Fokus fast ausschließlich auf die akribische Ermittlungsarbeit des K11, nur ganz selten geht sie auch ein wenig auf das Privatleben von Martin Sandor ein. Dies ist aber vollkommen ausreichend, um sich ein gutes Bild von dem sympathischen Hauptkommissar zu machen. Die Geschichte entwickelt sich anfangs sehr rätselhaft, ein Motiv ist keines zu finden. Erst so nach und nach, als dann auch andere Beteiligte mehr in die Story mit eingebunden werden, hat man bald einen Verdacht in Bezug auf das Motiv, was kurze Zeit darauf auch bestätigt wird. So ist man hier den Ermittlern immer einen Schritt voraus. Die Identität des Mörders präsentiert einem die Autorin jedoch erst auf den letzten Seiten.

Kerstin Hamann legt geschickt unterschiedliche Spuren aus, lässt die Story in neue Richtungen laufen mit denen man so nicht rechnet und hält hierdurch das Spannungsniveau zumeist sehr hoch. Nur im Mittelteil sackt dies zwischenzeitlich ein wenig ab, spiegelt aber so auch gut die Frustration der Ermittler wieder, als sie bei dem Fall auf der Stelle treten. Jedoch zum Ende hin erhöht sich das Tempo wieder enorm  und der flüssige, einnehmende Schreibstil von Kerstin Hamann sorgt durchweg dafür, dass man sich jederzeit bestens unterhalten fühlt.

Auch wenn die Autorin kaum auf das Privatleben von Martin Sandor und sein Team eingeht, gelingt es ihr dennoch sehr gut, alle Beteiligte facettenreich zu beschreiben. Da ist natürlich vorneweg Martin Sandor, der teamorientierte Chef ist in 3. Ehe glücklich mit seiner Karla verheiratet. Martin setzt sich sehr für seine Mitarbeiter ein, legt sich öfter mit seinem unfähigen Chef an, nur um dann doch seinen Vorstellungen nachzugehen. Er ist ein Mensch, der auch mal Emotionen zeigt, beharrlich einer Spur folgen kann, über eine ausgeprägte Menschenkenntnis verfügt und sich auf seine Intuition verlässt.

Michael Pichlbauer ist der Playboy und Autonarr des Teams, aber auf sehr liebenswürdige, charmante Art.  Dieter Hinz dagegen ist  das wandelnde Lexikon vom K11; das Allgemeinwissen des Familienvaters ist wirklich schon phänomenal. Und dann gibt es noch Nesthäkchen Paul Fischer, der anfangs seine Emotionen nicht recht im Griff zu haben scheint und stellenweise ziemlich rabiat und frech gegenüber dem Team wie auch den Betroffenen auftritt.

Auch die weiteren Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet. Die Figuren, die nicht so leicht zu durchschauen sein sollen, bleiben es auch lange Zeit und selbst bei einigen, wo man sich seine Meinung schon gebildet hat, überraschen einen im Verlauf des Krimis noch.

Fazit: Eine spannende, aktuelle Story mit einer interessanten Entwicklung und einem Ermittlerteam, das mit seinen Ecken und Kanten authentisch und sympathisch wirkt.

Die Autorin:
Kerstin Hamann, in Bad Kreuznach geboren schloss nach einer Ausbildung zur Arzthelferin und einer Lehre als Fotografin ihr Fachabitur ab und gab anschließend an verschiedenen Volkshochschulen Englisch- und Sportkurse. Sie schreibt seit vielen Jahren Geschichten. „Abgehakt“ ist ihr erster Roman. Kerstin Hamann lebt mit ihrem Ehemann und drei Kindern in Roxheim.

Mittwoch, 11. April 2012

{Rezension} Sündige Gier von Sandra Brown





Verlag: Blanvalet-Verlag 
Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
ISBN: 978-3-7645-0365-9 
Genre: Amerikanischer Thriller
Erscheinungsdatum: 23. Januar 2012
Preis: 19,99 € 



Der Fremde im Zug

Direkt vor ihren Augen erschießt ein Unbekannter Julie Rutledges Begleiter und flüchtet unerkannt. Julie ist sich sicher, dass es sich bei dem Mord an Paul Wheeler um einen Auftragsmord handelt. Schließlich war Paul ein reicher Unternehmer und sein Neffe Creighton sein potenzieller Erbe und hätte somit ein Motiv. Damit Creighton nicht von Staranwalt Derek Mitchell vertreten wird, beginnt sie ein arglistiges Spiel, doch es gibt Jemanden, der dies viel besser beherrscht als sie.

Sandra Brown hält sich nicht viel mit einer Vorgeschichte auf, sondern steigt mit dem Raubmord im Hotelfahrstuhl sofort in ihren Thriller ein. Somit ist das Spannungsniveau gleich schon einmal ziemlich hoch und dies hält sich auch eine Zeitlang. Dennoch lässt die Autorin sich dabei noch genug Zeit, einem erst einmal ihre Protagonisten vorzustellen und so lernt man zwei sympathische Figuren kennen, zwischen denen es natürlich auch gleich von Anfang an ordentlich knistert.

Den Mörder präsentiert einem Sandra Brown recht zeitig, dies ist aber nicht sonderlich störend, da man dessen Identität sowieso schon geahnt hatte. Zusätzlich entwickelt sich die Beweislage als äußerst schwierig und auch sonst kann die Story mit einigen interessanten Wendungen aufwarten, sodass sie durchweg spannend bleibt. Nur im Mittelteil nimmt die Autorin das Tempo etwas heraus und geht mehr auf das Privatleben von Julie und Derek wie auch auf den Mörder selbst ein. Dies ist jedoch jederzeit unterhaltsam und gewohnt fesselnd erzählt. Und zum Ende hin zieht das Tempo dann wieder ordentlich an und Sandra Brown lässt einem bei einem rasanten Katz-und-Maus-Spiel mitfiebern.

Ihre Figuren, allen voran natürlich Julie und Derek, sind wieder gewohnt detailreich und auch ein wenig rätselhaft beschrieben. Julie ist eine erfolgreiche Galeristin, die ihre Unabhängigkeit genießt und man glaubt ihr auch schnell, dass sie die Beziehung zu Paul Wheeler nicht wegen dessen Reichtum geführt hat. Derek ist ein stadtbekannter, erfolgreicher Anwalt, der seinen Labrador Maggie liebt und Julie schon nach dem ersten Treffen hoffnungslos verfallen ist. Klar ist der Ausgang der Geschichte zwischen den Beiden von Anfang an klar, aber den Weg dahin hat Sandra Brown unterhaltsam beschrieben.

Die interessanteste Figur ist jedoch Creighton Wheeler. Der Neffe und potentielle Erbe von Paul Wheeler ist ein überaus gutaussehender junger Mann, was er natürlich genau weiß und dies bei Frauen entsprechend ausnutzt. Creighton ist verwöhnt, egozentrisch, arrogant, gewohnt seinen Willen durchzusetzen und absolut unfähig, für andere Menschen Gefühle entgegenzubringen.

Fazit: Auch wenn der Spannungsbogen zwischenzeitlich etwas abflaut und eigentlich der Ausgang der Geschichte vorhersehbar ist, bleibt der Thriller von Sandra Brown dennoch äußerst unterhaltsam und fesselnd und ihre Protagonisten sind mal wieder prima herausgearbeitet.

Die Autorin:
Sandra Brown arbeitete mit großem Erfolg als Schauspielerin und TV-Journalistin, bevor sie mit ihrem Roman Trügerischer Spiegel auf Anhieb einen großen Erfolg landete. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten internationalen Autorinnen, die mit jedem ihrer Bücher die Spitzenplätze der New-York-Times-Bestsellerliste erreicht! Ihren großen Durchbruch als Thrillerautorin feierte Sandra Brown mit dem Roman Die Zeugin, der auch in Deutschland auf die Bestsellerlisten kletterte – ein Erfolg, den sie mit jedem neuen Roman noch einmal übertreffen konnte. Sandra Brown lebt mit ihrer Familie abwechselnd in Texas und South Carolina.

Dienstag, 10. April 2012

{Rezension} Engel der Rache von Uwe Klausner





Verlag: Gmeiner Verlag 
Taschenbuchausgabe: 322 Seiten
ISBN: 978-3-8392-1267-7
Genre: Historischer Roman
Erscheinungsdatum: März 2012
Preis: 12,99 €



Zwei verschwundene Leichen und ein Mord

Rothenburg ob der Tauber im Jahr 1418. Die Leiche der 14-jährigen Färbertochter verschwindet spurlos, ebenso der in der Kirche aufgebahrte Leichnam einer jungen Frau. Bruder Hilpert von Maulbronn und sein Freund, der Vogt Berengar von Gamburg, beginnen mit ihren Ermittlungen. Kurze Zeit später wird auch noch die Badersfrau ermordet aufgefunden und die Angst macht sich nun endgültig breit in der Freien Reichsstadt.

Auch wenn es sich bereits um den fünften Fall von Bruder Hilpert handelt, findet man sich schnell in der Story zurecht. Zwar geht Uwe Klausner gelegentlich auf vorherige Fälle kurz ein, dies stört aber beim Verständnis der Geschichte überhaupt nicht.

Auffällig ist, dass Uwe Klausner sehr viel mit Fußnoten arbeitet und so einem zumeist lateinische Begriffe, aber auch alte Bedeutungen, Währungen und Längenmaße erklärt. Wer jedoch viele historische Romane liest, dem werden einige Bedeutungen bekannt sein, sodass man auch öfter über die Fußnoten hinweglesen kann.

Anschaulich beschreibt der Autor einem das Leben in Rothenburg ob der Tauber Anfang des 15. Jahrhunderts und so dauert es auch nicht lange, bis man die freie Reichsstadt mit ihren verwinkelten Gässchen und deren Einwohner vor Augen hat. Der damaligen Zeit angepasste Schreibstil, der jederzeit flüssig und unterhaltsam ist, sorgt ebenfalls dafür, dass die Geschichte durchweg authentisch und atmosphärisch dicht erzählt wirkt.

Anfangs lässt sich der Autor allerdings etwas Zeit für geschichtliche Hintergründe und so dauert es eine Weile bis sich eine entsprechende Spannung aufbaut. Dafür entwickelt sich die Story jedoch von Anfang an recht komplex und Uwe Klausner arbeitet viel mit Andeutungen, die einem erst einige Kapitel später näher erklärt werden. Hierdurch ist lange ein Rätselraten in Bezug auf Motiv und besonders auf die Identität des Mörders angesagt, da man eben nicht immer sofort erfährt, was Bruder Hilpert oder sein Freund Berengar herausgefunden oder welche Schlussfolgerungen sie gezogen haben. Die Auflösung der Fälle ist dann zum Teil überraschend, absolut schlüssig und nachvollziehbar.  

Der intelligente, wortgewandte Bruder Hilpert ist einem fast augenblicklich sympathisch, ebenso wie sein Freund und Helfer, der manchmal etwas respektlose, temperamentvolle Berengar. Dessen Verlobte Irmingardis spielt im fünften Fall eine Nebenrolle und befindet sich während diesen Bandes fast ausschließlich im Kloster bei ihrer Tante Jutta, die dort Priorin ist.

Fazit: Ein atmosphärisch dicht erzählter Historienkrimi mit zwei detailliert beschriebenen und sympathischen Protagonisten und einer vielschichtig angelegten Story, die jedoch etwas Zeit benötigt, bis sich entsprechende Spannung aufbaut.

Der Autor:
Uwe Klausner, Jahrgang 1956, hat Geschichte und Anglistik in Heidelberg studiert. Heute lebt der erfolgreiche Autor historischer und zeitgeschichtlicher Kriminalromane in Bad Mergentheim.

Samstag, 7. April 2012

{Rezension} Die Vermissten von Jane Casey




Verlag: Blanvalet-Verlag
Taschenbuchausgabe: 512 Seiten
Genre: Englischer Thriller
ISBN: 978-3442375219
Erscheinungsdatum: 14. Februar 2011
Preis: 8,99 €



Der geraubte Engel

Morgens erfährt die junge Lehrerin Sarah Finch, dass eine ihrer Schülerinnen spurlos verschwunden ist. Mittags beim Joggen entdeckt sie die Leiche der 12-jährigen Jenny Shepherd im Wald. Bei Sarah reißen alte Wunden wieder auf, denn vor rund 15 Jahren verschwand ihr älterer Bruder Charlie spurlos. Verdrängte Erinnerungen kehren zurück und Sarah fängt an, selbst Nachforschungen anzustellen, sehr zum Leidwesen der ermittelnden Polizisten. Und lange dauert es nicht, bis sie selbst in den Fokus der Ermittler gerät.

Jane Casey erzählt ihren Psychothriller zum einen aus Sicht der jungen Lehrerin in der Ich-Form, zum anderen wechselt sie immer wieder in die Vergangenheit und schildert einem nach und nach das damalige Verschwinden von Charlie. Durch beide Handlungsstränge lernt man Sarah mit der Zeit immer besser kennen und versteht bald, warum sie bis heute noch mit ihrer Mutter unter einem Dach lebt.

Sehr einnehmend, flüssig und fesselnd  ist der Schreibstil von Jane Casey zu beschreiben und mühelos gelingt es ihr, die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. Zumal die Story sich im Verlauf ganz anders entwickelt als anfangs gedacht, immer neue, ungeahnte Aspekte dazukommen und so ein Rätselraten in Bezug auf den Mörder von Jenny wie auch dem Verschwinden von Charlie bis zum Schluss garantiert ist.

Durch die Wahl, ihre Protagonistin selbst die Geschichte erzählen zu lassen, sorgt wie schon erwähnt dafür, dass man die sympathische Sarah schnell und gut kennenlernt. Die Englischlehrerin steckt voller Schuldgefühle, war sie es doch, die Charlie als Letztes gesehen hat. Ihre Mutter ist bis heute nicht über dessen Verschwinden hinweg und gibt Sarah offen die Schuld daran. Allerdings sorgt der Mord an Jenny dafür, dass Sarah sich nach und nach auch mit dem Verschwinden ihres Bruders auseinandersetzt, endlich einmal anfängt an sich selbst zu denken und nicht immer nur Rücksicht auf andere nimmt.

Fazit: Der einnehmende, fesselnde Schreibstil, die komplex angelegte Story sowie eine sehr sympathische Protagonistin sorgen von Anfang an für beste Thrillerunterhaltung der etwas leiseren Art.

Die Autorin:
Jane Casey wuchs in Dublin auf, studierte Englisch in Oxford und Irische Literatur am berühmten Trinity College in Dublin. Nach dem Studienabschluss arbeitete sie in verschiedenen Verlagen als Jugendbuchlektorin. Sie lebt mit Katze Fred und ihrem Mann, einem Strafverteidiger, in London und ist gerade Mutter eines Sohnes geworden. 

Donnerstag, 5. April 2012

{Rezension} Im Netz der schwarzen Witwe von Suzanne Brockmann





Verlag: Mira Taschenbuchverlag
Taschenbuchausgabe: 300 Seiten
ISBN: 978-3-86278-301-4
Genre: Roman
Erscheinungsdatum: 12. März 2012
Preis: 8,99 €


Tödliche Erbschleicherin

Die Firmeninhaberin Marie möchte mehr aus ihrem Leben machen, als nur für ihre Firma zu leben. So stellt sie kurzentschlossen einen neuen Vorstandsvorsitzenden ein, wechselt ihren Namen in Mariah und flüchtet auf die Ferieninsel Garden Isle in Georgia, um einfach wieder zur Ruhe zu kommen. Dort lernt sie die charismatische Serena kennen und freundet sich schnell mit der überaus attraktiven Frau an. Was Mariah nicht weiß, Serena ist eine Serienmörderin. Sie heiratet bewusst alte oder todkranke Männer, um sie kurz nach der Hochzeit zu ermorden und mit ihrem Erbe zu verschwinden. Schnell ändert sie danach ihre Identität und schon ist die schwarze Witwe bereit für ihr nächstes Opfer.

Ihr auf die Spur gekommen ist der der FBI-Agent John Miller. Unter dem Namen Jonathan Mills reist er in das Urlaubsparadies und gibt sich als todkranker Millionär aus, um so das Interesse von Serena zu wecken und ihr nächster Ehemann zu werden. Doch kaum begegnet er Serenas Freundin Mariah ist es um ihn geschehen. Hoffnungslos verliebt in die junge Unternehmerin gelingt es ihm kaum noch, seine Rolle aufrecht zu erhalten und verstrickt sich immer mehr in ein Lügengeflecht, um Mariah nicht zu verletzen. Doch dabei darf er auch nicht seinen Auftrag aus den Augen verlieren und für John gestaltet sich dies als ziemliches Gefühlschaos. Währenddessen bleibt Serena nicht untätig und wirft ihre Netze nach John aus.

Mit kurzen Kapiteln steigt Suzanne Brockmann in die Story ein und stellt einem so erst einmal nach und nach ihre drei Protagonisten vor. Doch schon bald werden die Kapitel länger und der Roman, der einen Touch zum Thriller hat, legt den Focus nun vormerklich auf Mariah und John.  Serena bleibt hierbei anfangs eher eine Randfigur, doch im Verlauf der Story baut Suzanne Brockmann auch ihre Rolle immer weiter aus. Nichtsdestotrotz bleibt die schwarze Witwe einem immer ziemlich rätselhaft und geheimnisvoll. Der Plot entwickelt sich durchweg sehr unterhaltsam, kurzweilig, ist mit einem kleinen Schuss Erotik versehen und zum Schluss bekommt die Story auch noch richtiges Thriller-Niveau.

Suzanne Brockmann hat glaubhafte Charaktere entworfen und so kann man die Empfindungen, Ängste und Schuldgefühle des FBI-Agenten John Miller sehr gut nachempfinden. Bis heute ist er nicht über den Mord an seinem Partner Tony hinweg, gibt sich selbst die Schuld an dessen 2 Jahre zurückliegenden Tod, leidet seitdem unter Schlaflosigkeit und wird wegen seiner Gefühlskälte unter den FBI-Kollegen nur der Roboter genannt. Kein Partner hält es lange mit ihm aus, bis auf den stillen, intelligenten Daniel. Dies ändert sich jedoch schlagartig, als Jonathan die attraktive Mariah kennenlernt.

Die hilfsbereite, engagierte Unternehmerin arbeitet ehrenamtlich auf dem Festland  bei einer Hilfsorganisation, die für bedürftige Menschen kostengünstige Häuser baut, ansonsten genießt sie die freie Zeit in ihrem Standhaus. Fast augenblicklich ist die oft selbstlos agierende, bodenständige Mariah fasziniert von dem mysteriösen Jonathan. Doch  dieser bleibt lange Zeit für sie in seinem Verhalten undurchschaubar und  Mariah stürzt dadurch bald schon in ein wahres Wechselbad der Gefühle.

Fazit: Ein flüssiger, unterhaltsamer und stellenweise auch richtig spannender Roman, der durch seine gut herausgearbeiteten Charaktere überzeugen kann, auch wenn das Ende der Story schon bald vorhersehbar ist.

Die Autorin:
Die international erfolgreiche Bestsellerautorin Suzanne Brockmann hat über 45 packende Romane veröffentlicht, die vielfach preisgekrönt sind. Ehe sie mit dem Schreiben begann, war sie Regisseurin und Leadsängerin in einer A-Capella-Band. Mit ihrer Familie, zu der seit Neuestem zwei Schnauzer-Welpen gehören, lebt sie in der Nähe von Boston.

{Rezension} Blutsbräute von Margie Orford


 

Verlag: Blanvalet-Verlag 
Taschenbuchausgabe: 400 Seiten
Genre: Thriller International / Südafrik
ISBN: 978-3-442-36831-0 
Erscheinungsdatum: 11. Februar 2008
Preis: 8,95 € 



1. Fall für Profilerin Clare Hart

Die Profilerin und Journalistin Dr. Clare Hart steckt eigentlich mitten in den Recherchen für ihren Dokumentarfilm über Frauen- und Mädchenhandel in Kapstadt. Da wird in der Nähe ihres Apartments an der Seapoint-Promenade eine Mädchenleiche gefunden und Clare ist eine der Ersten vor Ort. Zusammen mit Captain Riedwaan Faizal beginnt Clare mit den Ermittlungen, auch wenn dieser Fall bei ihr alte Wunden aufreißt, denn vor vielen Jahren wurde ihre Zwillingsschwester Constance Opfer eine Massenvergewaltigung.  Während die Profilerin und der Polizeikommissar noch am Anfang ihrer Ermittlungen stehen und ersten Spuren nachgehen, ereignet sich ein weiterer Mord und Clare ist schnell klar, dass sie es hier mit einem Serienmörder zu tun haben, der es auf junge, hübsche, braunhaarige Mädchen abgesehen hat.

Clare und Riedwaan ermitteln vorrangig in den betuchten Kreisen von Kapstadt, die scheinbar auch Geschäfte mit Mädchenhandel und Pornofilmen machen. Dass diese sich natürlich nicht in die Karten schauen lassen und alles versuchen, die Ermittlungen zu boykottieren, steht außer Frage. Clare hat durch ihre Recherchen zu einem neuen Dokumentarfilm über Mädchenhandel ein entsprechendes Hintergrundwissen und setzt dies, neben ihrer Profiler-Erfahrung, auch gezielt ein, um so hinter die Machenschaften dieser „angesehenen“ Persönlichkeiten zu kommen. So ist durchweg ein hohes Spannungspotential vorhanden und  die Story abwechslungsreich und zumeist fesselnd erzählt.
 
Margie Orford steigt fast sofort mit dem ersten Mord in ihren Thriller ein und die Story konzentriert sich auch vornehmlich auf die reine Ermittlungsarbeit, wobei jedoch ab und an auch ein wenig das Privatleben von Clare beleuchtet wird. Ihren Schreibstil kann man als eindringlich, direkt und stellenweise sehr brutal beschreiben, was aber auch einfach der Stadt am Tafelberg geschuldet ist. Kapstadt ist bekannt für seine extrem hohe Kriminalrate und Margie Orford zeichnet hier ein ziemlich realistisches Bild, weitab von den tollen Urlaubsprospekten. 

Die Charaktere sind gut herausgearbeitet, überraschen jetzt aber nicht unbedingt in ihrem Verhalten und sind dadurch stellenweise in ihren Handlungen vorhersehbar. Clare und Riedwaan verbindet ein recht seltsames Verhältnis. Man merkt zwar ständig, dass es zwischen den Beiden knistert, aber da Clare wie auch der Polizeikommissar einige Päckchen aus der Vergangenheit mit sich herumtragen, die sie bis heute nicht verwunden haben, gestaltet sich eine Beziehung zwischen den Beiden als recht schwierig. Jedoch sind sie Profis genug, um dies nicht ihre Arbeit beeinflussen zu lassen.

Fazit: Ein spannend angelegter Thriller, der recht schonungslos und offen mit dem Thema Mädchenhandel in Südafrika umgeht.

Die Autorin:
Margie Orford, als Tochter südafrikanischer Eltern in London geboren, zog im Alter von sechs Jahren nach Namibia, wo ihre Eltern im Estosha National Park Löwen erforschten. Margie wuchs in Windhoek auf und studierte in Südafrika. Auf dem Höhepunkt der Apartheid wurde sie als Redakteurin der kritischen Studentenzeitung "Varsity" verhaftet und ein Jahr lang inhaftiert. Ihre Abschlussarbeiten in Philosophie und Englischer Literaturgeschichte schrieb sie im Hochsicherheitstrakt des Gefängnisses. Wieder auf freiem Fuß, wollte sie die Welt sehen und reiste per Anhalter von der iranisch-türkischen Grenze bis nach Amsterdam. Zurück in Südafrika studierte sie bei dem Literaturnobelpreisträger J.M. Coetzee. Sie verbrachte zwei Jahre in England und kehrte nach der Geburt ihrer ersten Tochter in das inzwischen befreite Namibia zurück. Dort arbeitete sie als Publizistin, Journalistin und Filmemacherin. Neben ihren preisgekrönten Zeitungsartikeln und Reportagen veröffentlichte sie Sachbücher und ein großes wissenschaftliches Werk über weibliches Schreiben in Namibia. "Blutsbräute" ist ihr erster Roman, der Presse und Publikum im südlichen Afrika im Sturm eroberte. Die Idee zu ihm kam ihr, als sie für eine Reportage über Frauen- und Kinderhandel in Kapstadt recherchierte. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Töchtern in Kapstadt. 

Dienstag, 3. April 2012

{Rezension} Ancient Blades - Das Grab der Elfen von David Chandler





Verlag: Piper Fantasy 
Broschierte Ausgabe: 544 Seiten
Genre: Fantasy
ISBN: 9783492267557
Erscheinungsdatum: März 2012
Preis: 12,99 €


Haus der langen Schatten

Um bei seinem Barbarenvolk als Held zu gelten muss der Ancient Blade Mörget einen Dämon im Vincularium – Dem Grab der Elfen töten. Zur Seite stehen ihm Ritter Croy, die Magierin Cythera und der Zwerg Slag. Doch auch der Dieb Malden schließt sich bald der gefährlichen Mission an, als er schmerzhaft erfährt, dass ihm ein Unbekannter offensichtlich einen Meuchelmörder auf den Hals gehetzt hat. Kaum in die Höhlen hinabgestiegen müssen die Fünf allerdings feststellen, dass das Vincularium durchaus nicht so unbewohnt ist wie es hieß und bald schon sehen sie sich nicht nur Dämonen gegenüber, die ihnen nach dem Leben trachten.

Nach den überstandenen Abenteuern im ersten Teil scheint für Sir Croy endlich sein größter Wunsch in Erfüllung zu gehen: Seine Cythera zu heiraten. Allerdings platzt mitten in die Trauungszeremonie der Barbar Mörget mitsamt seiner magischen Klinge Dawnbringer, um den Ritter um Hilfe bei der Tötung eines Dämons zu bitten. Ancient Blades sind ein edler Orden, denen immer sieben Krieger angehören und ihre heiligen Schwerter wurden einst geschmiedet, um Dämonen zu bekämpfen. Und so steht es für Sir Croy natürlich außer Frage, dass er Mörget zur Seite steht und die Hochzeit erst einmal warten muss.

Und so finden sich alle Fünf schon bald vor dem Eingang der Höhlen des Vinculariums wieder und steigen hinab in dieses gewaltige Labyrinth mit Unmengen von Schächten und Etagen, in das mühelos die freie Stadt Ness hineinpassen würde. David Chandler gelingt es problemlos, einen die Welt unter der Erde anschaulich und fantasievoll zu beschreiben. Und so dauert es auch nicht lange und man sieht die Werkstätten und Häuser der Zwerge, die vor rund 800 Jahren dort lebten, vor sich und kann sich die Verzweiflung der Elfen vorstellen, die hier damals von den Zwergen eingesperrt wurden.

Nach einem kurzen Einstieg in die Geschichte zieht der Autor das Erzähltempo ziemlich an und die Story entwickelt sich spannend, fesselnd und immer sehr unterhaltsam. Und sein lockerer, fesselnder und teilweise auch wieder humoristischer Schreibstil sorgt problemlos dafür, dass man sich während der rund 530 Seiten bestens unterhalten fühlt und gebannt den Abenteuern, welche die Fünf erleben, verfolgt.

Die Geschichte erzählt David Chandler mal aus Sicht von Malden, dann wieder verfolgt man die Erlebnisse unter der Erde aus Sicht von Ritter Croy. Letztgenannter ist nicht mehr ganz so naiv beschrieben wie noch im 1. Band, dennoch sind seine Ansichten immer noch ziemlich realitätsfremd und so hat der Ancient Blade auch ziemlich mit der äußerst rüden, derben Ausdrucksweise der Zwerge zu kämpfen, die ihm öfter einmal die Schamesröte ins Gesicht treibt.

Das genaue Gegenteil zu Croy ist der Barbar Mörget. Grobschlächtig und mutig tritt er manchmal zwar etwas unbeholfen auf, handelt erst und denkt dann nach, lässt sich aber auch leicht beeinflussen und hört doch öfter mal auf den Rat von Croy oder Malden. Sehr gut gelungen ist auch die Figur des Zwerges Slag. Lange rätselt man, welche Absichten dieser nun hat, warum er unbedingt die Anderen begleiten will, welche Geheimnisse er im Vincularium vermutet. Er flucht – typisch für Zwerge – oftmals einfach herrlich und wirkt einfach nur äußerst sympathisch dabei.

Fazit:  Auch der 2. Band der Trilogie kann wieder mit einer spannenden, mitreißenden Story und wunderbar beschriebenen Charakteren überzeugen.

Der Autor:
David Chandler wurde in Pittsburgh, Pennsylvania, geboren und lebt in New York. Nachdem er für die Vereinten Nationen arbeitete, schreibt er heute phantastische Romane. Nach »Die Metropole der Diebe« führt er mit »Das Grab der Elfen« seine High-Fantasy-Reihe »Ancient Blades« fort.

Montag, 2. April 2012

{Rezension} Ich bin der Herr deiner Angst von Stephan M. Rother





Verlag: rororo-Verlag 
Taschenbuchausgabe: 576 Seiten
ISBN: 978-3499258695
Genre: Deutscher Thriller
Erscheinungsdatum: 02. April 2012
Preis: 9,99 € 



Auf den Spuren des Traumfängers

Als die Ermittler Hannah Friedrich und Jörg Albrecht im Hamburger Rotlichtviertel das Zimmer im Club „Fleurs du Mal“ betreten, präsentiert sich ihnen das pure Grauen. Ihr Kollege Ole Hartung wurde auf entsetzliche Weise ermordet. Noch am selben Tag wird das nächste Opfer auf einem Hamburger Friedhof gefunden, ebenfalls grausam entstellt. Während die Ermittlungen auf Hochtouren laufen, geht das Morden weiter. Bald schon stellt Albrecht große Ähnlichkeiten zu einem alten Fall fest. Allerdings ist der Serientäter damals gefasst worden und befindet sich heute in der Psychiatrie.

Stephan M. Rother erzählt seinen Thriller einmal aus Sicht von Hannah Friedrich in der Ich-Form, ebenso begleitet man aber auch die Ermittlungen aus der Perspektive von Jörg Albrecht, dies jedoch in der Erzählform. Und dann gibt es immer mal wieder ein Zwischenspiel bei dem man verfolgt, wie der Täter eine andere Person observiert. Diese beklemmenden Szenen sind jedoch extrem kurz und zwar ist einem bald klar, um wen es sich bei der observierten Person handelt, jedoch erhält man keine Hinweise auf die Identität des Serienmörders.

Die Spannung ist praktisch von der ersten Seite an vorhanden, fast ständig auf sehr hohem Niveau und hält sich problemlos bis zum Schluss. Bedingt durch die grausamen Morde, die der Autor eher zurückhaltend beschreibt, ist die Stimmung zumeist düster und bedrückend. Stephan M. Rother lässt seine Leser in Bezug auf den Täter wie auch dem Motiv wirklich bis zum Schluss zappeln und gibt nicht den kleinsten Hinweis. Zwar ist das Ende für meinen Geschmack jetzt ein wenig unrealistisch dargestellt, jedoch schlüssig erklärt und lässt keine Fragen mehr offen.

Den Schwerpunkt des Thrillers hat der Autor klar auf die Ermittlungsarbeit seiner Protagonisten gelegt, ihr Privatleben ist eher Nebensache. Der „Herr und Meister“ Jörg Albrecht ist ein Hauptkommissar der alten Schule. Er besitzt die Gabe ein wenig um die Ecke zu denken und verlässt sich bei Ermittlungen hier und da  gerne auf sein Bauchgefühl. Dennoch ist der geschiedene Albrecht ein eher konservativer Mann, sein Team spricht ihn generell mit Hauptkommissar an und ist voller Respekt ihm gegenüber. Irgendwie wirkt das Ganze stellenweise ziemlich steif und der ruppige Befehlston seinem Team gegenüber hat mich stellenweise gestört.

Seine Stellvertreterin Hannah Friedrich ist verheiratet, ebenfalls eher der nachdenkliche Typ, hat kein schlechtes Gewissen beim Fremdgehen und ist ebenfalls sehr engagiert in ihrem Beruf.  Und obwohl der Erzählstrang von Hannah in der Ich-Form geschrieben ist, bleiben Hannah wie auch Jörg Albrecht eher blass und schwer greifbar. Und auch die weiteren Charaktere konnten mich jetzt nicht durchweg überzeugen.

Fazit: Ein sehr spannendes Buch mit einer vielschichtigen, wenn auch ein wenig unglaubwürdigen Story, worüber man aber gerne hinwegsieht. Der eindringliche Schreibstil des Autors fesselt einen problemlos an den Thriller, auch wenn die Beschreibungen der Charaktere nicht durchweg überzeugen können.

Der Autor:
Stephan M. Rother wurde 1968 im niedersächsischen Wittingen geboren, ist studierter Historiker und war fünfzehn Jahre lang als Kabarettist unterwegs. Seit einem Jahrzehnt veröffentlicht er erfolgreich Romane, darüber hinaus ist er als Übersetzer tätig. Stephan M. Rother ist verheiratet und lebt in einem verwinkelten Haus voller Bücher und Katzen am Rande der Lüneburger Heide.

Sonntag, 1. April 2012

{Rezension} Schnapsleiche von Sabine Trinkaus



 

Verlag: Gmeiner Verlag 
Taschenbuchausgabe: 322 Seiten
ISBN: 978-3-8392-1228-8
Genre: Deutscher Krimi
Erscheinungsdatum: Februar 2012
Preis: 9,90 €


„… Die Oma hat den Opa umgebracht …“

Der Bonner Schnapsfabrikant Walter Hutschendorf ist spurlos verschwunden. Seine Mutter Agathe vertraut der Polizei nicht und so engagiert die rüstige 92-jährige ihre Therapeutin Britta Brandner mit der Suche nach ihrem Sohn. Gleichzeitig wird auch deren Freundin Margot von der Tochter des Unternehmers mit der Suche beauftragt. Und so versuchen nun die beiden Frauen, die von Detektivarbeit so überhaupt keine Ahnung haben, hinter das Verschwinden ihres Chefs zu kommen. Dabei kommen sie bei ihrer zumeist recht unkonventionellen Ermittlungsarbeit auch einem Familiengeheimnis auf die Spur.

Bei der Fabrikantenfamilie wird Tradition noch sehr groß geschrieben, vier Generationen leben zusammen in einer großen Villa und zum Haushalt gehören auch Britta und Margot, die in einem kleinen Häuschen auf dem Anwesen wohnen. Natürlich sind hier Probleme vorprogrammiert, kaum etwas bleibt verborgen und doch hat fast jedes Familienmitglied seine eigene Leiche im Keller liegen. Und diese Geheimnisse decken Britta und Margot mit der Zeit auf, sehr zum Leidwesen der zänkischen  Matriarchin Agathe.

Erfrischend, locker, frech und flüssig präsentiert Sabine Trinkaus ihren Debütkrimi. Immer wieder überrascht die Autorin einen mit unvorhersehbaren Wendungen und vor allem kann man sich bis zum Schluss absolut nicht sicher sein, was denn nun mit Walter Hutschendorf geschehen ist. Die Mordszene im Prolog deutet darauf hin, dass Hutschendorfs Tochter Lucia Recht hat und ihr Vater ermordet wurde, doch dann deutet wieder einiges darauf hin, dass der Unternehmer einfach keine Lust mehr hatte und untergetaucht ist.  Und so amüsiert man sich nicht nur durchweg bei der unterhaltsamen Geschichte, sondern auch die Spannung zieht sich mühelos durch den kompletten Krimi und Rätselraten ist bis zum Schluss garantiert.

Mit zur guten Unterhaltung und der Spannung sorgen aber auch die Charaktere von Sabine Trinkaus, die bis in die kleinsten Nebenfiguren detailreich und stellenweise herrlich skurril beschrieben sind. Im Vordergrund stehen natürlich Britta und Margot, wobei Britta den Part der sachlichen, verantwortungsbewussten Angestellten inne hat, die nach anfänglichem Zögern gewissenhaft nach ihrem Chef sucht. Ganz anders ist dagegen Margot mit ihrer fröhlichen, ungezwungenen Art, die alles nicht ganz so ernst wie Britta sieht und es bestens versteht, andere Menschen auszuhorchen.

Besonders gut hat mir aber der Charakter der 92-jährigen Agathe gefallen. Die grantige, alte Dame muss alles unter Kontrolle haben, ist zänkisch, äußerst streitsüchtig, nimmt kein Blatt vor den Mund und kokettiert zudem charmant mit ihrem hohen Alter.

Fazit: Ein sehr unterhaltsamer Krimi mit einer verzwickten, spannenden Story, die einen des Öfteren mit neuen Wendungen in die Irre führt.

Die Autorin:
Sabine Trinkaus ist an der Elbe aufgewachsen, heute wohnt sie in Alfter bei Bonn. Seit 2007 schreibt sie kriminelle Kurzgeschichten, für die sie bereits zahlreiche Preise gewonnen hat, zuletzt den Agatha-Christie-Krimipreis 2010. „Schnapsleiche“ ist ihr erster Roman.

{SuB-Zuwachs} Historische Buchpost

Hallo Ihr Lieben,

diese Woche stand ganz im Zeichen der historischen Romane und beide hören sich einfach nur sehr interessant, unterhaltsam und spannend an. Und deswegen werde ich sie auch diese Woche noch versuchen zu lesen.


DER SCHWARZE TOD  Staufen im Jahre 1634. Die Pest wütet im Allgäu, in der Bevölkerung herrscht Angst. Lodewig und sein kleiner Bruder Diederich, Söhne des Kastellans Ulrich Dreyling von Wagrain, belauschen auf dem Friedhof ein folgenschweres Gespräch zwischen dem Totengräber und einem Unbekannten. Unfreiwillig werden sie dabei zu Mitwissern eines schrecklichen Geheimnisses. Als ein Geräusch die Jungen verrät, können sie gerade noch entkommen, werden jedoch von nun an unbarmherzig verfolgt. Obwohl statt ihrer zwei andere Knaben umkommen, schweben die beiden in ständiger Lebensgefahr. Und dann scheint auch noch die Pest ihre Opfer zu fordern …
Eine mörderische Jagd durch das Allgäu inmitten des Dreißigjährigen Krieges. Fesselnd, authentisch und brilliant recherchiert.
  



Berlin, im Sommer 1890. Dr. Otto Sanftleben erforscht die Körpersprache von Kriminellen. Als eine junge Handschuhnäherin gekreuzigt und mehrere anarchistische Attentate verübt werden, erklärt er sich bereit, den ermittelnden Commissarius zu unterstützen und zur schnellen Aufklärung beizutragen. Eine geheimnisvolle  Revueschauspielerin gibt den entscheidenden Fingerzeig und weckt tot geglaubte Gefühle in ihm. Zu spät begreift er, dass er in Lebensgefahr schwebt …



Liebe Grüße
Isabel

Samstag, 31. März 2012

{Challenge} 100 Bücher Challenge - Stand: März 2012

Bei Ellis Literturwelt / Lichterzählerin gibt es die "100-Bücher-Challenge". 
Diese geht vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2012 und bisher habe ich folgende Bücher gelesen: 
  1. Stop me - Blutige Botschaft von Brenda Novak - 464 Seiten 
  2. Tales of Partholon 3 - Gekrönt von P.C. Cast - 364 Seiten
  3. Watch me - Blutige Spur von Brenda Novak - 428 Seiten
  4. Hapu - Teufel im Leib von Michael Zandt - 268 Seiten
  5. Stadt aus Trug und Schatten von Mechthild Gläser - 412 Seiten 
  6. Das Totendorf von Alexandra Sell - 366 Seiten 
  7. Das Spiel des Engels von Carlos Ruiz Zafón - 711 Seiten 
  8. Flavia de Luce - Mord im Gurkenbeet von Alan Bradley - 400 Seiten 
  9. Furie von Chelsea Cain - 381 Seiten 
  10. Sündenjagd von Allison Brennan - 475 Seiten 
  11. Angsthauch von Julia Crouch - 490 Seiten 
  12. Heldenwinter von Jonas Wolf - 508 Seiten 
  13. The Cutting von James Hayman - 512 Seiten 
  14. Ewig bist du mein von Andrea Kane - 420 Seiten 
  15. Der Name des Windes - Die Königsmörder-Chronik, Tag 1 von Patrick Rothfuss - 860 Seiten 
  16. Vergeltung von Julie Hastrup - 392 Seiten 
  17. Delirium - Die Amor-Trilogie, Teil 1 von Lauren Oliver - 416 Seiten 
  18. Die Bücherdiebin von Markus Zusak - 586 Seiten 
  19. Nightshifted - Medizin um Mitternacht von Cassie Alexander - 387 Seiten 
  20. Das Schwert und die Lämmer von Claudia Kern - 480 Seiten 
  21. Das 8. Geständnis von James Patterson - 350 Seiten 
  22. Erebos von Ursula Poznanski - 486 Seiten 
  23. Die Spur der Hebamme von Sabine Ebert - 599 Seiten 
  24. Der Anschlag von Stephen King - 1.056 Seiten 
  25. Die Elbenthal-Saga: Die Hüterin Midgards von Ivo Pala - 383 Seiten 
  26. Nichts bleibt je vergessen von Claudia Vilshöfer - 350 Seiten
  27. Dunkle Gebete von Sharon Bolton  - 510 Seiten
  28. Tote Augen von Karen Slaughter - 570 Seiten 
  29. Der Visionist von M.J. Rose - 448 Seiten 
  30. Die Violine des Teufels von Josef Gelinek - 475 Seiten 
  31. Schlossblick von Marcus Imbsweiler - 369 Seiten 
  32. Der Hochzeitsring von Henry Köhlert - 237 Seiten 
  33. Die Frau in Schwarz von Susan Hill - 202 Seiten 
  34. Das Wunder von Treviso von Susanne Falk - 253 Seiten 
  35. Vor dem Regen kommt der Tod von Lieneke Dijkzeul - 334 Seiten 
  36. Das Geständnis von John Grisham - 525 Seiten 
  37. Parasiten von Marina Heib - 328 Seiten
  38. Moderholz von Berndt Schulz - 188 Seiten
  39. Gier von Arne Dahl - 503 Seiten
  40. Isarbrodeln von Michael Gerwien - 319 Seiten
  41. Poesie des Todes von J.T. Ellison - 412 Seiten
  42. Der Beobachter von Charlotte Link - 652 Seiten
  43. Gewitterstille von Sandra Gladow - 349 Seiten
  44. Ich bin der Herr deiner Angst von Stephan M. Rother - 576 Seiten
  45. Krieg der Sänger von Robert Löhr - 317 Seiten
  46. Das Skript von Arno Strobel - 391 Seiten
  47. Entführt von Hans Koppel - 350 Seiten
  48. Steirerherz von Claudia Rossbacher - 276 Seiten
  49. Brennen muss die Hexe von Sven Koch - 410 Seiten
  50. Judasmord von J.T. Ellison - 336 Seiten
  51. Die Entscheidung der Hebamme von Sabine Ebert - 648 Seiten
  52. Schutzlos von Jeffrey Deaver - 512 Seiten
  53. Schnapsleiche von Sabine Trinkaus - 322 Seiten
Gesamtseitenzahl:  23.329 Seiten
Punktezahl: 45
Restseiten: 329 Seiten

{Challenge} Die Wälzer Challenge - Stand: März 2012

Für die Wälzer-Challenge, die von Alexandra (Wälzer-Challenge) ins Leben gerufen wurde und vom 01. Januar - 31. Dezember 2012 läuft, habe ich bisher folgende Bücher gelesen:

  1. Das Spiel des Engels von Carlos Ruiz Zafón - 711 Seiten
  2. The Cutting von James Hayman - 512 Seiten 
  3. Der Name des Windes - Die Königsmörder-Chronik, Tag 1 von Patrick Rothfuss - 860 Seiten 
  4. Die Bücherdiebin von Markus Zusak - 586 Seiten 
  5. Die Spur der Hebamme von Sabine Ebert - 599 Seiten 
  6. Der Anschlag von Stephen King - 1.056 Seiten 
  7. Dunkle Gebete von Sharon Bolton - 510 Seiten 
  8. Tote Augen von Karen Slaughter - 570 Seiten 
  9. Das Geständnis von John Grisham - 525 Seiten  
  10. Der Beobachter von Charlotte Link - 652 Seiten 
  11. Ich bin der Herr deiner Angst von Stephan M. Rother - 576 Seiten 
  12. Die Entscheidung der Hebamme von Sabine Ebert - 648 Seiten 
  13. Schutzlos von Jeffrey Deaver - 512 Seiten
Bisher gelesene Seiten: 8.326