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Sonntag, 15. November 2015

{SuB-Zuwachs} Spannender & Historischer Buchzuwachs

Hallo Ihr Lieben,

diese Woche sind wieder drei neue Bücher bei mir eingezogen und auf den neuen Roman von Rebecca Gablé, der zu den Neuzugängen gehört, freue ich mich ganz besonders. Da werde ich mir mit Sicherheit auch nicht all zu lange Zeit lassen, bis er wieder von meinem SuB verschwindet :)

Aber auch die beiden anderen Deutschen Krimis hören sich inhaltlich richtig klasse an und sind von Autorinnen, die mir bis dato vollkommen unbekannt sind. Umso neugieriger bin ich, wie mir die beiden Krimis gefallen werden. 

Und hier sind die Neuzugänge:


Freitag, 12. Dezember 2014

{Rezension} Das Haupt der Welt von Rebecca Gablé

Cover & Verlag: Lübbe
Gebundene Ausgabe: 861 Seiten
Genre: Historischer Roman
ISBN: 978-3-431-03883-5
Erscheinungsdatum: 04. Oktober 2013
Preis: 26,00 €




Otto I. erste Jahre als König

Brandenburg im Jahr 929: Der slawische Fürstensohn Tugomir wird von König Heinrich I. und seinem Heer gefangen genommen und zusammen mit seiner Schwester Dragomira nach Magdeburg verschleppt. Dort leben die Geschwister als Geiseln des Königs. Schnell macht sich Tugomir einen Namen als Heiler und obwohl er die Sachsen bis aufs Blut hasst, rettet er König Heinrichs Sohn Otto das Leben. Während sich seine Schwester mit der Geiselhaft arrangiert, rebelliert Tugomir über Jahre hinweg und doch verbindet Otto und Tugomir eine Art von Freundschaft. Als Otto sich nach seiner Krönung gegen seine Widersacher wehren muss, wendet er sich mit einer Bitte an Tugomir.

Samstag, 5. Oktober 2013

{SuB-Zuwachs} Historischer & Spannender Buchzuwachs

Hallo Ihr Lieben,

meine Bücherwand hat wieder einmal Zuwachs bekommen in Form von historischen und spannenden Büchern.

Zum einen kam meine monatelange Vorbestellung an und so ist der neue Roman von Rebecca Gablé endlich bei mir eingezogen. Weiter geht es historisch mit den neuen Roman von Ulf Schiewe und einem Buch über Verdi.

Aber die Spannung kommt auch nicht zu kurz und so werde ich nächste Woche den neuesten Forsyth lesen und bald auch einen schaurig weihnachtlichen Krimi. Ja, es ist wirklich wieder bald so weit ... gerade mal noch drei Monate und Weihnachten steht wieder ganz unverhofft vor der Tür ;)

Und hier sind meine Neuzugänge:


Mittwoch, 19. Oktober 2011

{Rezension} Der dunkle Thron von Rebecca Gablé



Gebundene Ausgabe: 955 Seiten
Genre: Historischer Roman
ISBN: 978-3-431-03840-8
Erscheinungsdatum: 16. September 2011
Preis: 24,99 €


Die Warringham-Saga geht weiter

Als 14-jähriger kehrt Nicholas of Waringham auf die heruntergewirtschaftete Baronie zurück und muss schon bald seinen Vater beerdigen. Im Jahr 1529 sind ketzerische Gedanken tödlich und dies musste Jasper of Waringham am eigenen Leib spüren. Verständlicherweise grollt Nick dem englischen König, der momentan alles daran setzt, von seiner Frau geschieden zu werden, um Anne Boleyn zu heiraten. Dafür muss sich König Henry VIII. jedoch von der katholischen Kirche lossagen. In den folgenden Wirren der Reformation schlägt sich Nick auf die Seite von Prinzessin Mary. Doch die katholischen Ansichten von Mary bedrohen nicht nur das Leben der Prinzessin. Auch Nick spürt schon bald, dass er sich einen mächtigen und rücksichtslosen Menschen zum Feind gemacht hat, der sein und das Leben seiner Familie bedroht.

Rebecca Gablé erzählt die Wirren der Reformation und somit das Leben der Engländer unter König Henrys Herrschaft aus Sicht eines Anhängers von Prinzessin Mary, die spätere Königin Mary I., welche auch als Bloody Mary in die Geschichtsbücher eingegangen ist. Und dies fand ich richtig klasse, denn über Henry VIII. wurde schon viel geschrieben und auch verfilmt. Zuletzt ja als Fernsehserie „Die Tudors“, die man ja nicht unbedingt nah an den Tatsachen ansiedeln kann.

Geschickt und äußerst geglückt verwebt die Autorin mal wieder historische Fakten mit Fiktion und baut so ihren Protagonisten Nick of Waringham samt seiner Familie absolut logisch und glaubhaft in die Story ein, ohne hierbei  sehr die geschichtlichen Abläufe zu verändern. Der Roman beginnt im Jahr 1529, als Catalina von Aragon oder Königin Katharina von ihrem königlichen Ehemann verbannt wird und mit ihr seine Tochter Mary. Und endet im Jahr 1553 mit der Krönung von Königin Mary I. als erste englische Königin.

Der Autorin gelingt es mal wieder von der ersten Seite an, eine atmosphärische Dichte entstehen zu lassen, die einen sofort an das Buch fesselt. So hat man schon bald problemlos die heruntergewirtschaftete Baronie Waringham vor Augen, kann die Ängste der Menschen verstehen, die nicht mehr wissen, welchen Glauben sie nun leben dürfen und auch die einzelnen Charaktere nehmen schnell Konturen an. Besonders die Wirren der Reformation beschreibt die Autorin absolut überzeugend wie auch die Willkür, das Machtgehabe und vor allem die absolute Unberechenbarkeit des Königs.  So stellt sie Henry VIII. als einen äußerst unsympathischen Machthaber dar, der wie ein kleines Kind alles haben will, was er sieht und dies sind vorrangig Frauen. Sie zeigt aber auch seine Ängste auf, keinem vertrauen zu können und so kommt es auch  mehr als einmal vor, dass er jemanden hinrichten lässt, der eigentlich auf seiner Seite steht.

Die geschichtlichen Aspekte vermittelt Rebecca Gablé einem wie so nebenbei, baut sie geschickt in ihre Story mit ein und so ist der bald 1.000 Seiten fassende Roman von der ersten Seite an abwechslungsreich, spannend und sehr unterhaltsam erzählt und ganz so nebenbei erhält man auch noch einige Geschichtsstunden in englischer Geschichte. Einfach wieder einmal hervorragend.

Ihre Charaktere sind wie gewohnt detailreich und ausgefeilt beschrieben. Hauptakteur ist dieses Mal Nicholas of Waringham, der eine herzliche, schwesterliche Beziehung zu Prinzessin Mary pflegt und sein Leben aufs Spiel setzt, um diese zu schützen. Verständlicherweise gerät er hierdurch gelegentlich in den Focus des Königs und dessen Umfeld und so gestaltet sich das Leben dieses sozial eingestellten, sturen, humorvollen und treu zu seinen Prinzipien stehenden Mannes abwechslungsreich und oft lebensgefährlich.

Und auch Prinzessin Mary beschreibt die Autorin durchaus sympathisch.  Mary ist eine mutige, herzliche und fair handelnde Frau, die kompromisslos hinter ihrem katholischen Glauben steht, trotz allem was er ihr und ihrer Mutter angetan hat, dennoch ihren Vater liebt und nie die Hoffnung aufgibt, von ihm doch anerkannt oder gar Königin von England zu werden. Das englische Volk steht all die Jahre ihrer Verbannung hinter ihr und hieraus schöpft sie ihren Mut.


Fazit: Eine absolut gelungene Fortsetzung der Waringham –Saga, die einmal eine andere Sicht des Lebens von König Henry VIII. aufzeigt.

Sonntag, 18. September 2011

{SuB-Zuwachs} Spannende und historische Buchpost

Hallo Ihr Lieben,

zum Ende der Woche gab es noch einmal Buchzuwachs. Zum einen in Form eines Rezi-Exemplars vom MIRA Taschenbuchverlag und zum anderen ein lang ersehntes und schon seit ewigen Zeiten vorbestelltes Buch, das ich am Samstag aus der Packstation befreit habe!!

Mutterliebst 
Antoinette van Heugten
Broschierte Ausgabe: 348 Seiten
Amerikanischer Thriller,
Preis: 8,99 €
ISBN: 978-3-89941-939-9
Erscheinungsdatum: Oktober 2011
Deutsche Erstveröffentlichung
Max Parkman ist Autist und in den Augen seiner Mutter einfach perfekt – bis er des Mordes angeklagt wird. Ist ihr Sohn wirklich ein Mörder? Die erfolgreiche Rechtsanwältin Danielle Parkman kann das einfach nicht glauben. Sicher, das Verhalten ihres autistischen Sohnes Max war im Laufe der Jahre immer schlimmer geworden. Deswegen hatte sie sich in ihrer Verzweiflung ja auch an die renommierte Maitland-Klinik in Des Moines gewandt. Deren Diagnose lautete: Ihr Sohn ist tief gestört und gefährlich. Nun liegt Max bewusstlos und blutend neben einem Patienten, der brutal erstochen wurde. Alles deutet darauf hin, dass er die Tat begangen hat. Alles außer diesem Gefühl in Danielles Herzen. Gefangen zwischen Zweifeln und Angst versucht sie, die Unschuld ihres Sohnes zu beweisen. Was sie dabei entdeckt, lässt sie allerdings an ihrer eigenen geistigen Gesundheit zweifeln. Gefangen zwischen Zweifeln und Angst versucht Danielle, die Unschuld ihres Sohnes zu beweisen. Was sie dabei entdeckt, lässt sie allerdings an ihrer eigenen geistigen Gesundheit zweifeln.

"Antoinette van Heugten kombiniert das zarte, unzerbrechliche Band zwischen Mutter und Sohn mit actionreichen Thrillerszenen." Diane Chamberlain, Bestsellerautorin von "Das geheime Leben der CeeCee Wilkes"

ANTOINETTE VAN HEUGTEN
Die ehemalige Anwältin Antoinette van Heugten hat schon in Skandinavien, Deutschland und den USA praktiziert, bevor sie sich dem Schreiben zuwandte. In diesen Roman fließen ihre eigenen Erfahrungen mit autistischen Kindern ein. Antoinette van Heugten lebt derzeit mit ihrem Mann in Fredericksburg, Texas.



Jaaaaa er ist da... endlich!!!! Der neue Roman von Rebecca Gablé kam gestern bei mir an ... jubel ... freu ... tanzdurchszimmer!!! Nur wann ich den lesen soll, weiß ich noch nicht, da ich jetzt erst einmal die Rezi-Exemplare vorziehe. Aber bekanntlich ist Vorfreude ja die schönste Freue und so gedulde ich mich brav noch ein wenig.


Der dunkle Thron von Rebecca Gablé
Gebundene Ausgabe: 955 Seiten
Genre: Historischer Roman
ISBN: 978-3-431-03840-8
Erscheinungsdatum: 16. September 2011
Preis: 24,99

London 1529: Nach dem Tod seines Vaters erbt der vierzehnjährige Nick of Waringham eine heruntergewirtschaftete Baronie – und den unversöhnlichen Groll des Königs Henry VIII. Dieser will sich von der katholischen Kirche lossagen, um sich von der Königin scheiden zu lassen. Bald sind die „Papisten“, unter ihnen auch Henrys Tochter Mary, ihres Lebens nicht mehr sicher. Doch in den Wirren der Reformation setzen die Engländer ihre Hoffnungen auf Mary, und Nick schmiedet einen waghalsigen Plan, um die Prinzessin vor ihrem größten Feind zu beschützen: ihrem eigenen Vater …


Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag wünsche ich Euch,
Isabel



Montag, 12. Oktober 2009

{Rezension} Hiobs Brüder von Rebecca Gablé

Gebundene Ausgabe: 912 Seiten
ISBN: 3431037917 
Genre: Historischer Roman
Erscheinungsdatum: 09. Oktober 2009
Preis: 24,99 €



Flucht von der Isle von Whitholm

Im Jahr 1147 wird der unter Fallsucht leidende Simon de Clare auf die Isle of Whitholm vor der Küste Englands verbannt. Dort trifft er auf weitere Leidensgenossen, die alle geistig oder körperlich behindert sind und auf der Inselfestung ein menschenunwürdiges Leben führen müssen. Hier lebt auch Losian, der sein Gedächtnis verloren und mehr oder weniger die Verantwortung für die Bewohner der Insel übernommen hat, zu denen u.a. der Massenmörder Regy, die siamesischen Zwillinge Godric und Wulfric, der am Down-Syndrom leidende Oswald und die geistig Verwirrten Edmund und Luke zählen. Als sich nach einer Sturmflut die Möglichkeit zur Flucht ergibt, ergreifen sie diese. Unter der Führung von Losian macht sich die Gemeinschaft auf den Weg nach East Anglia und je länger die Reise dauert, desto mehr erkennt Losian, dass er nicht ganz unschuldig an dem jahrelang andauernden Bürgerkrieg zwischen König Stephen und Kaiserin Maud ist.

Die Geschichte beginnt mit der Ankunft von Simon auf der Inselfestung und sein erstes Zusammentreffen mit King Edmund. Dieser bildet sich ein, der wiedergeborene "Heilige Edmund" zu sein und der es nicht leiden kann, wenn in seiner Gegenwart geflucht wird. Dann wird aus dem heiligen Mann ein unbarmherziger Schläger. Außerdem gibt es da noch den liebenswerten, gutmütigen Oswald, der total auf Losian fixiert ist; Luke, der glaubt, dass in seinem Bauch eine Schlange lebt; die gutmütigen, hilfsbereiten Zwillinge und Reginald de Warenne! Dieser wird in Ketten gehalten, da man ansonsten jederzeit damit rechnen muss, dass er einem an die Kehle springt. Bei seiner Charakterbeschreibung hatte ich immer Sir Anthony Hopkins mit langen Zottelhaaren und -bart vor Augen. Der eigentliche Protagonist des Romans ist aber Losian, ein gebildeter Mann Mitte Zwanzig, der sich an seine Vergangenheit nicht mehr erinnern kann und entsprechend mit seinem Schicksal hadert. Das einzige was er weiß ist, dass er wohl ein Ritter gewesen sein muss, der im Heiligen Land war. Aber selbst hiermit kann er sich nicht sicher sein. Im Lauf der Romans findet er sein altes Leben wieder, ob er hiermit jedoch noch zurechtkommt, erzählt Rebecca Gablé im Lauf ihres Romans. Und zu guter Letzt noch Simon de Clare. Ein junger Adliger, der sich mit seiner Krankheit abgefunden und damit umzugehen gelernt hat und sich im Lauf der Geschichte vom verwöhnten Jüngling zum gestandenen Mann entwickelt.

Wieder einmal gelingt es Rebecca Gablé praktisch von der ersten Seite an, einen mit in das mittelalterliche England zu nehmen. Farbenprächtig und bildgewaltig erzählt sie die Geschichte von Losian und seinen Gefährten und dies dazu noch so fesselnd, rasant und spannend, dass man das Buch wirklich mal wieder nur schweren Herzens zur Seite legen kann.

Während des Lesens kommt natürlich auch wieder ihr schier unerschöpfliches Wissen der englischen Geschichte zum Vorschein. Problemlos gelingt es der Autorin, die verwinkelten Verwandtschaftsbeziehungen des englischen Hochadels des 12. Jahrhunderts verständlich zu skizzieren und die vielen Ränkespiele zu beschreiben, ohne auch nur einmal langweilig zu werden; ganz im Gegenteil.

Interessant ist auch, dass dieses Mal - im Gegensatz zur Waringham-Trilogie (Das Lächeln der Fortuna, Die Hüter der Rose, Das Spiel der Könige) - mehr der Fokus beim einfachen Volk liegt. Und hier ganz besonders die Schwierigkeiten aufgezeigt werden, mit denen sich geistig- und körperlich behinderte Menschen zu dieser Zeit auseinandersetzen mussten oder einfach auch nur Menschen, die etwas anders waren als das "gemeine Volk". So galt man als Aussätziger, wenn man unter Epilepsie litt oder als Besessener, wenn man eine Amnesie hatte. Anschaulich ist hier die Macht der Kirche, explizit der Kirchenmänner beschrieben, die einfach so einen gesunden Menschen als geistig behindert "abstempeln" konnten.

Fazit: Alles in allem ist Rebecca Gablé wieder ein praller, farbenprächtiger Roman gelungen, von dem man sich sehr gerne für ein paar Tage in das mittelalterliche England "entführen" lässt.