Leseempfehlungen

Posts mit dem Label Carlos Ruiz Zafón werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Carlos Ruiz Zafón werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 17. Februar 2013

{Rezension} Der Gefangene des Himmels von Carlos Ruiz Zafón

Cover & Verlag: Fischerverlage
Übersetzer: Peter Schwaar
Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Genre: Historischer Roman / Barcelona
ISBN: 978-3-10-095402-2
Erscheinungsdatum: 23. Oktober 2013
Preis: 22,99 €




Die Stadt der Verdammten

Barcelona, kurz vor Weihnachten 1957. Ein seltsamer, unheimlicher alter Mann betritt die Buchhandlung Sempere und kauft ein wertvolles Buch. Hierbei handelt es sich um eine seltene Ausgabe von „Der Graf von Monte Christo“. Das Buch hinterlässt der alte Mann für Fermin in der Buchhandlung und Daniel, nun neugierig geworden, folgt dem rätselhaft auftretenden Mann. Doch mehr als seinen vorübergehenden Aufenthaltsort erfährt der junge Buchhändler nicht. Fermin selbst wirkt immer unruhiger, steht doch seine Hochzeit bevor, bei der es allerdings ein kleines, aber entscheidendes Problem zu überwinden gibt. Fermin offenbart sich Daniel und so erfährt der junge Buchhändler die abenteuerliche, gefährliche Lebensgeschichte seines besten Freundes und auf einmal verknüpfen sich die Fäden der Geschichten von „Der Schatten des Windes“ und „Das Spiel des Engels“.

Sonntag, 11. November 2012

{SuB-Zuwachs} Historische & Fantastische Buchpost

Hallo Ihr Lieben,

diese Woche sind wieder eine Reihe von Büchern in meine Bücherwand eingezogen. Da ich ja total begeistert von dem 1. Band der Saga "Das Lied von Eis und Feuer" war, musste natürlich gleich Band 2 und 3 bestellt werden. Außerdem kam ja letzten Monat der neue Roman von einem meiner Lieblingsautoren raus und somit wurde dieser gleich mitbestellt.

Dann habe ich bei dem Gewinnspiel von Annette (Die Rezensentin) mitgemacht und das signierte Buch gewonnen, worüber ich mich riesig gefreut habe, da der historische Krimi schon auf meiner Wunschliste stand ... und dann auch noch von der Autorin ganz lieb signiert ... freu. Ein ganz dickes Dankeschön noch mal an Annette!!!

Und zu guter Letzt kam auch noch ein Rezensionsexemplar an, welches sich richtig spannend und fantastisch anhört .... aber schaut selbst:


Freitag, 13. Januar 2012

{Rezension} Das Spiel des Engels von Carlos Ruiz Zafón





Verlag: Fischer Verlage 
Taschenbuchausgabe: 720 Seiten
Genre: Historischer Roman
ISBN: 978-3-596-51181-5
Erscheinungsdatum: 11. März 2010
Preis: 12,99 € 

 

Barcelona vor dem spanischen Bürgerkrieg. Der junge David Martin wächst ohne Mutter bei seinem alkoholabhängigen, vom Krieg gezeichneten Vater auf. David liebt Bücher, hat aber kaum Mittel, diese zu kaufen. Doch es gibt die Buchhandlung Sempere, dessen Besitzer Bücher genauso liebt wie David, im Gegensatz zu seinem Vater, der Analphabet ist und David das Lesen verbietet. Den Lebensunterhalt bestreitet Davids Vater als Nachtwächter bei einer Zeitung. Eines Tages muss David mit ansehen, wie sein Vater vor seinen Augen erschossen wird. Völlig verstört versteckt er sich bei der Zeitung, dort wird er bald zum „Mädchen für alles“. Jahre später hat sich David zum Reporter hoch gearbeitet, sein Traum ist es, ein eigenes Buch zu schreiben. Dieser Traum soll sich für den mittlerweile schwerkranken jungen Mann bald erfüllen, denn eines Tages taucht ein rätselhafter Pariser Verleger auf und macht David ein Angebot, dass er nicht ablehnen kann.

Auch dieses Buch hatte wieder eine regelrechte Sogwirkung auf mich. Kaum die ersten Zeilen gelesen, war ich mitten in der Geschichte, habe mit David gelitten und geträumt, kaum fähig es aus der Hand zu legen. Obwohl anfangs gar nicht so viel passiert. Carlos Ruiz Zafón begibt sich mit seinen Lesern wieder einmal auf einen Streifzug durch sein geheimnisvolles Barcelona, man lernt die Lebensgeschichte des jungen David kennen und plötzlich „steht“ man vor dem Friedhof der vergessenen Bücher und die eigentliche Geschichte beginnt.

Der Roman ist  wie auch „Marina“ schwer in ein Genre einzuordnen, ist er doch eine Mischung aus Liebes- und Fantasysgeschichte und zum Ende hin zudem ein überaus spannender, rasanter Kriminalroman. Oft hat er mich auch ein wenig an „Der Schatten des Windes“ erinnert, nicht nur durch den Friedhof der vergessenen Bücher,  auch dieses Mal spielt wieder ein rätselhaftes Buch eine entscheidende Rolle im Leben des Protagonisten.

Wie schon gesagt, der Schreibstil von Carlos Ruiz Zafón hat Sogwirkung, er ist mal zynisch, mal melancholisch, mal traurig, mal lustig, voller Poesie und natürlich überaus bildhaft und sprachgewaltig. Man verfolgt gebannt das anfangs für diese Zeit fast normale Leben von David, welches sich mit Erscheinen des Pariser Verlegers zu einem äußerst mysteriösen und abenteuerlichen Leben entwickelt. Denn im Verlauf der Geschichte begegnet David nicht nur einigen sonderbaren Menschen, ist rätselhaften Situationen ausgesetzt, sondern stößt auch immer wieder auf ermordete Menschen, die er zumeist kannte.

David ist ein überaus zynischer Mensch, der kaum Freunde hat, für den das Schreiben alles ist und hierbei tage- und wochenlang alles um sich herum vergessen kann. Aber er ist auch selbstlos, liebenswert, sich selbst der strengste Kritiker, ein perfekter Rhetoriker und ein sehr melancholischer Mensch, der seiner großen Liebe Cristine nachtrauert. Aber da ist auch Isabella. Eine junges 17-jähriges Mädchen, welches sich in den Kopf gesetzt hat, Schriftstellerin zu werden. Sie drängt sich David regelrecht als Assistentin auf, setzt ihn unter Druck, kümmert und bemuttert ihn und die Streitgespräche zwischen den Beiden sind einfach herrlich. Denn auch Isabella ist kaum um eine Antwort verlegen, extrem neugierig, bringt David oft zur Verzweiflung und ist dickköpfiger als der sturste Esel. Die Beiden ergänzen sich hervorragend und während ihrer Streitgespräche musste ich fast immer schmunzeln.


Fazit: Wie einmal ein fantastischer Roman von Carlos Ruiz Zafón, der in einigen Teilen an „Der Schatten des Windes“ erinnert, nicht ganz an dieses Buch heranreicht, aber dennoch für mich ein absolutes Highlight war.

Der Autor:
Carlos Ruiz Zafón wurde 1964 in Barcelona geboren, wuchs im Schatten von Gaudís Kathedrale Sagrada Família auf und besuchte die gotische Jesuitenschule von Sarría. Deren wuchernde Architektur regte schon den 10-Jährigen zu Schauergeschichten an und inspiriert ihn bis heute zu seinen kunstvoll konstruierten Romanhandlungen. Seine berufliche Laufbahn begann er als Texter, bevor es ihn 1994 nach Los Angeles zog, wo er zehn Jahre als Drehbuchautor und Journalist arbeitete. Für sein Erstlingswerk Der Fürst des Nebels erhielt Ruiz Zafón 1993 den Edebé-Preis für Jugendliteratur. Sein Roman Der Schatten des Windes von 2001 wurde zum größten Bucherfolg Spaniens und begeisterte, in mehr als 30 Sprachen übersetzt, Leser in aller Welt.




Mittwoch, 20. April 2011

{Rezension} Marina von Carlos Ruiz Zafón

Verlag: S. Fischer Verlag 
Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Genre: Historischer / Fantasy Roman
ISBN: 978-3-10-095401-5
Erscheinungsdatum: 12. April 2011
Preis: 19,95 €


Geheimnisvolles Barcelona

Eines vorweg: „Marina“ ist nicht nur ein Liebesroman, sondern Carlos Ruiz Zafón vermischt hier die Genre und so ist er auch ein Gruselroman wie auch ein Märchen und geht auch ein wenig ins Fantastische. Selbst der Autor schreibt, dass sein Buch schwer in ein Genre einzuordnen sei. Wenn man sich aber auf diesen Genremix einlässt, hält man einen wunderbar gefühlvollen und auch sehr spannenden Roman in Händen, bei dem man lange nicht weiß, wie die Geschichte enden wird.

Óscar Drai ist ein 15-jähriger Junge, der in einem Internat in Barcelona lebt. Eines Tages entdeckt er ein ziemlich verwildertes, geheimnisvolles Haus, das sein Interesse weckt. Als er dort auf den Bewohner Germán Blau trifft, flüchtet er, ohne sich darüber bewusst zu sein, dass er noch die Taschenuhr in Händen hält, die er sich gerade angeschaut hat. Vom schlechten Gewissen geplagt, begibt er sich einige Tage später wieder zu dem Haus, um die Uhr zurück zu bringen. Dort trifft er auf die gleichaltrige Marina und ist sofort verzaubert von dem Mädchen. Sie freunden sich an und Marina führt Óscar schon bald zu einem verwunschenen, längst vergessenen Friedhof. Dort entdecken sie eine schwarz verschleierte Frau. Aus lauter Neugier folgen sie der alten Dame und geraten dabei in eine Geschichte, die sich so niemals hätten träumen lassen.

Óscar ist fasziniert von der frechen, wortgewandten, resoluten und doch so geheimnisvollen Marina, gegen deren Offenheit Óscar anfangs nichts entgegenzusetzen hat und sich oft wie ein Trottel fühlt. Und auch von ihrem Vater, dem sanft- und so schwermütigen Germán ist Óscar stark beeindruckt. Immer öfter zieht es ihn zu dem verwunschenen Haus der Beiden und findet bei ihnen bald das Zuhause, welches er so lange vermisst hat.

Anfangs entwickelt sich die Geschichte klar zu einem Liebesroman, den der Autor aus Sicht von Óscar erzählt. So taucht man schnell in seine zwiespältige Gefühlswelt ein, lernt einen sehr nachdenklichen, einsamen Jugendlichen kennen, der mit offenen, neugierigen Augen durch die Welt geht und der sich hoffnungslos in Marina verliebt hat. Doch schon bald nimmt der Roman Gruseleffekte an und man bekommt eine Geschichte erzählt, die von Größenwahn handelt und dadurch auch märchenhafte Züge annimmt. Und sie erzählt von einer grenzenlosen Liebe, die über den Tod hinaus geht.

Carlos Ruiz Zafón verzaubert einen ab der ersten Zeile. Er lässt durch seinen bildhaften und so farbenfrohen, sprachgewaltigen Schreibstil fast augenblicklich sein Barcelona vor dem inneren Auge entstehen und so spaziert man zusammen mit Marina und Óscar durch das Barcelona des Autors. Was mich schon bei „Der Schatten des Windes“ absolut fasziniert hat, ist die Art von Zafón mit wenigen Worten seine Charaktere so präzise zu beschreiben, dass sie augenblicklich Gestalt annehmen. Und auch baut er wieder die Geschichten seiner verschiedenen Charaktere mit in seinem Roman ein und lässt sie diese selbst erzählen.


Fazit: Wenn man sich auf den Genremix einlässt und nicht nur einen Liebesroman erwartet, wird man von Carlos Ruiz Zafón persönlichstem Roman verzaubert sein.

Dienstag, 5. April 2011

{Rezension} Der Schatten des Windes von Carlos Ruiz Zafón

Verlag: Insel Verlag 
Übersetzer: Peter Schwaar
Gebundene Ausgabe: 526 Seiten
Genre: Historischer Roman
ISBN: 3458171703
Erscheinungsdatum: 2004
Preis: 25,00 €

Der Friedhof der vergessenen Bücher

Mit fast elf Jahren lernt Daniel Sempere das erste Mal den Friedhof der vergessenen Bücher kennen. Denn hierhin führt ihn sein Vater genau an dem Tag, als Daniel sich nicht mehr an das Gesicht seiner verstorbenen Mutter erinnern kann.  Im Labyrinth der riesigen Bücherei  mit tausenden von Büchern entdeckt er „sein“ Buch: Der Schatten des Windes von Julián Carax. Noch am selben Abend beginnt Daniel mit dem Lesen und ist vom den Buch begeistert. Natürlich möchte er nun auch die anderen Bücher des Autors lesen. Doch diese sind nicht mehr auffindbar. Schon bald erfährt Daniel, dass ein merkwürdiger Unbekannter alle Bücher von Carax verbrennt und auch Inspector Fumero hat ein ungewöhnlich großes Interesse an den Büchern wie auch am Autor selbst. Doch lässt sich Daniel davon nicht beirren und noch Jahre später versucht er hinter das mysteriöse Geheimnis von Julián Carax zu kommen … und es soll ihm gelingen.

Dieser wunderbare Roman umfasst rund 10 Jahre im Leben des jungen Daniel, der in den 1950-er Jahren in Barcelona spielt. Daniel wächst während der Franco-Ära auf, sein Vater betreibt eine kleine Buchhandlung, in der er ihm oft und gerne hilft. Hierdurch entdeckt er schon schnell seine Liebe zu Büchern und so ist es auch nicht verwunderlich, dass er sich auf die Spuren von Julián Carax macht, zumal sich das, was er über das Leben von Carax erfährt, immer rätselhafter wird.

Carlos Ruiz Zafón hat einen Roman geschaffen, der Genre wie Abenteuer- und Liebesroman wie auch Krimi bedient und doch wieder etwas ganz anderes ist. Da ist zum einen die fantastische, fantasievolle, so voller Emotionen steckenden Geschichte und zum anderen ist es die Sprache des Autors. Schon nach dem ersten Satz ist man verzaubert von dem Buch, von der kraftvollen, sprachgewaltigen Sprache von Zafón. Diese hat bei mir während des Lesens die unterschiedlichsten Emotionen hervorgerufen: es brachte mich zum Schmunzeln, zum Nachdenken, stimmte mich traurig und packte mich mit seiner packenden und fesselnden Schreibweise. Mit ist es schon ewig nicht mehr passiert, dass ich immer mal wieder zurückblätterte, Sätze mehrmals las oder sogar die ganze Seite noch einmal, da die Sprache des Autors mich absolut fasziniert hat.

Die Geschichte entwickelt sich äußert interessant, fesselnd und hat teilweise wirklich Krimicharakter und ganz eindeutig eine heftige Sogwirkung, der man sich nicht entziehen kann. So beleuchtet Zafón sehr eindringlich das Leben in Barcelona in den 50er Jahren wie auch kurz nach der Jahrhundertwende. Denn während man durch die Ich-Erzählung das Leben von Daniel und seine Suche nach dem Autor verfolgt, lernt man nach und nach auch das dramatische und so traurige Leben von Carax kennen.


Fazit: Ein Roman, der eindeutig mit dem sprachgewaltigen Schreibstil des Autors, wie auch durch seine komplexe, emotionsgeladene Geschichte überzeugt. Schon jetzt mein Highlight für 2011, dass ich mit Sicherheit noch einmal lesen werde.

Mittwoch, 30. März 2011

{SuB-Zuwachs} Spannender & historischer Buchzuwachs

Hallo Ihr Lieben,


in den letzten zwei Wochen haben wieder einige Bücher den Weg in mein Bücherregal gefunden, die ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Und hier sind sie:



Zum einen kamen wieder einmal zwei Rezensionsexemplare vom Haymon Verlag

Roman, ISBN: 978-3-85218-875-1, 176 Seiten, 114 x 190 mm

Zum Inhalt:

Die berührenden Schicksale zweier Familien zwischen den Fronten des Südtiroler „Freiheitskampfes“: Mall erzählt abwechselnd aus der Perspektive eines kleinen Jungen, dessen Vater aus für ihn unerklärlichen Gründen verhaftet wird und später auf mysteriöse Weise ums Leben kommt, und aus der Sicht einer jungen Frau, deren sprachgestörter Bruder Opfer eines missglückten Bombenattentats wird. Auf diese Weise zeichnet er das dichte Bild einer Zeit, die bis in intimste Bereiche hinein von der Frage bestimmt war, mit welchen Mitteln man sich gegen tatsächliche oder vermeintliche staatliche Unterdrückung zur Wehr setzen dürfe – ein Thema, das nichts von seiner Brisanz und Aktualität verloren hat.

Und das Zweite ist der neue Krimi von Edith Kneifl, den ich heute anfange zu lesen:


Ein Florenz-Krimi, ISBN: 978-3-85218-681-8, 240 Seiten, 125 x 205 mm

Kurzbeschreibung:

Vor der traumhaften Kulisse von Florenz inszeniert Edith Kneifl ein atemberaubendes Krimi-Drama – und erzählt ganz nebenher, aber umso eindrücklicher interessante Geschichten und kulturhistorische Details.
Familiäre Verpflichtungen führen Orlando, Transvestit mit einem Faible für den Sisi-Look, und seine beste Freundin Katharina Kafka nach Florenz. Was als entspannter Kurztrip geplant war, entwickelt sich jedoch rasch zu einem mörderischen Inferno von Dante’schen Ausmaßen: Wenige Stunden nach ihrer Ankunft taucht die übel zugerichtete Leiche eines Cousins von Orlando auf, und statt in Ruhe dem Sightseeing und langen Einkaufsbummeln zu frönen, werden Katharina und Orlando immer weiter in die Mordermittlungen hineingezogen. Je tiefer sie in der Familiengeschichte wühlen, desto mehr unappetitliche Details tauchen auf: Mädchenhandel und Schlepperwesen, Verbindungen zur italienischen und rumänischen Mafia, Diebstahl und illegaler Handel mit gefälschten Parfüms – es scheint kaum ein kriminelles Geschäft zu geben, in dem die ehrenwerte Florentiner Familie Pazzini nicht ihre Finger hat …


Als drittes Rezensionsexemplar kam historischer Büchernachschub vom Blanvalet Verlag. Dieses mal handelt es sich um folgendes Buch:

Paperback, Broschur, 416 Seiten, 13,5 x 20,6 cm, ISBN: 978-3-442-37318-5, € 12,00 [D] | € 12,40 [A] |CHF 19,90* 

Inhalt: 

Aachen kann sehr kalt sein … und mörderisch!
»Aachen, am Heiligen Abend im Jahr 799. Dies ist die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft: zwischen mir, der Gräfin Ermengard, und der Fremden Fionee, die von allen gemieden wird, und von der ich mittlerweile weiß, dass sie eine Giftmeisterin ist. Und es ist die Geschichte eines Verbrechens. Ich sollte besser sagen zweier Verbrechen: des einen, das ich aufgeklärt habe, und des anderen, das ich beging …«

Der Tod geht um am Hof Karls des Großen und eine ungewöhnliche Frau beginnt zu ermitteln …

Eine ungewöhnliche Ermittlerin zwischen Hofzeremoniell und Frauenhaus!


Und über das vierte Rezensionsexemplar aus dem Hoffmann & Campe Verlag habe ich mich ganz besonders gefreut, liebe ich doch die Bücher von Silvia Roth. Dieses Mal ist es aber kein Krimi aus der Wiesbaden-Reihe, sondern 



ISBN: 978-3-455-40310-,
Seiten: 544, gebunden
19,99 EUR (D), 20,60 EUR (A), 31,90 SFR (CH)
Erschienen am: 26. Februar 2011 in Hamburg  
Und hierum geht es in dem Psycho-Krimi:

Zwei Schwestern und ein düsteres Geheimnis. Subtiler Psycho-Thrill vor atemberaubender Naturkulisse.In einer schwülen Sommernacht werden Lauras Vater und ihre Stiefmutter auf Jersey bestialisch ermordet. Der Täter: unbekannt.

Fünfzehn Jahre später kehrt Laura in das heruntergekommene Herrenhaus der Familie auf Jersey zurück. Dort wird sie von ihrer exzentrischen Schwester Mia bereits erwartet. Laura Bradley führt in ihrer Wahlheimat Frankfurt das Leben einer erfolgsverwöhnten Karrierefrau. Niemand weiß von dem düsteren Geheimnis, das ihr Leben überschattet: Vor fünfzehn Jahren wurden ihr Vater und ihre Stiefmutter im Herrenhaus der Familie auf Jersey grausam ermordet. Der Täter wurde nie gefasst, doch viele halten Lauras jüngere Schwester für die Mörderin. Laura selbst hat keinerlei Erinnerungen an die Mordnacht und wird seit der Bluttat von furchtbaren Albträumen gequält. Als sie erfährt, dass sie schwanger ist, beschließt sie, sich den Gespenstern ihrer Vergangenheit zu stellen. Sie kehrt zurück auf die Insel ihrer Kindheit. Doch das Wiedersehen mit ihrer Schwester Mia gerät alles andere als herzlich.

Ich habe das Buch gestern fertig gelesen, na ja, gelesen ist vielleicht der falsche Ausdruck ... ich habe es regelrecht verschlungen. Es ist einfach nur megaspannend ... meine Rezension folgt wahrscheinlich noch heute Abend.

So, und dann hat mir meine liebe Ex-Kollegin Renate wieder einmal ein paar Bücher ausgeliehen, und das sind sie:


Inhalt:
Jung, schön, kinderlos wird Clare Royland, Frau eines Londoner Bankiers, von furchtbaren Alpträumen gequält. Sie sieht sich dabei in die Rolle ihrer Ahnherrin Isobel von Five versetzt, die im 14. Jahrhundert auf Duncairn Castle lebte und dafür kämpfte, ihren Geliebten Robert Bruce zum König eines freien Schottlands zu krönen. Mit dem Verlust der Liebe und Kerkerschmach mußte sie dafür bezahlen. – Auch Clare sieht sich von Feinden umringt: ihr Mann will sie entmündigen lassen, und ein amerikanischer Ölkonzern versucht, ihr Duncairn Castle um jeden Preis streitig zu machen ...


Inhalt:
In der Altstadt von Barcelona gibt (oder gab) es einen Friedhof vergessener Bücher. So jedenfalls will es der spanische Autor Carlos Ruiz Zafón, der uns in seinem grandiosen Erstling Der Schatten des Windes an die Hand nimmt und einführt in eine geheimnisvolle, verborgene Erzählwelt -- ebenso, wie im Romandebüt selbst der Held Daniel Sempre von seinem Vater bei der Hand genommen wird. Überhaupt spiegelt sich viel im Schatten des Windes. Denn ebenso heißt auch das Buch, dessen letztes Exemplar Sempre in die Hände fällt. Von nun an lässt ihn die Geschichte und das Schicksal dieses Werks nicht mehr los, zumal noch andere, rätselhafte Gestalten sich für die Ausgabe interessieren.

Inhalt:

Kriminalinspektorin Irene Huss im Fadenkreuz eines Psychopathen
Zwei erdrosselte Frauen, in Plastikfolien verpackt. Fundort: zwei Friedhöfe rund um Göteborg. Dem Team um Kriminalinspektorin Irene Huss ist schnell klar, dass es sich um einen Serientäter handeln muss. Beide Opfer waren alleinstehend, beide waren Mitte vierzig, bei beiden fand sich ein Foto mit einer verschlüsselten Botschaft an der Wohnungstür – mit einer Chrysantheme liebevoll verziert. Was Irene Huss nicht weiß: der Mörder hat bereits ein neues Opfer im Visier, und zwar sie …


Inhalt:
Man schreibt das Jahr des Herrn 1066: Eigenwillig, hoch gewachsen und von unbändigem Freiheitsdrang, hadert Alienor, die Tochter des verwitweten Freigrafen zu Sassenberg in der Eifel, mit ihrem eintönigen Schicksal als Burgherrin. Ausgerechnet der weihnachtliche Almosengang in den Kerker verändert ihr Leben.
Sie findet heraus, dass der angeblich stumme, rätselhafte Gefangene Normannisch spricht, die Sprache ihrer Mutter. Alienor erhält den »Barbaren« von ihrem Vater als Reitknecht zum Geschenk. Doch erst als der Fremde beinahe mörderischen Intrigen zum Opfer fällt und sein Leben in ihren Händen liegt, weiß Alienor, was sie will. Und ergreift ihre Chance zur Unabhängigkeit...

Liebe Grüße 
Isabel

Montag, 28. März 2011

{Leseeindruck} Marina von Carlos Ruiz Zafón

Verlag: S. Fischer Verlag
Gebundene Ausgabe: 352 Seiten

Genre: Roman
ISBN: 978-3-10-095401-5

Erscheinungsdatum: 12. April 2011
Preis: 19,95 €



Geheimnisvolles Barcelona

Die Leseprobe beginnt mit dem ersten Zusammentreffen von Óscar und Marina. Er ist von ihr überwältigt, sie mustert ihn nur von oben bis unten ziemlich abwertend und hält ihn ganz offensichtlich für einen Dummkopf. Das Mädchen bittet ihn jedoch hinein, denn Óscar hat eine Uhr, die ihrem Vater gehört. Marina ist der Meinung, dass er diese gestohlen hat, Óscar widerspricht dem. Ganz offensichtlich hat der verschüchterte Óscar der burschikosen Marina nichts entgegenzusetzen. Anders ist es jedoch bei ihrem sanftmütigen Vater Germán. Diesen kann er durch seine Offenheit von seiner Unschuld überzeugen.

Und obwohl Óscar der Überzeugung ist, dass Marina ihn nicht mag, lädt sie ihn für den nächsten Morgen in ihr Haus ein. Überrascht und überglücklich nimmt er die Einladung an und mehr als pünktlich ist Óscar am nächsten Tag bei Marina, wo er vom Kater Kafka schon in Empfang genommen wird. Doch die Einladung galt nicht für ihr Zuhause, sondern Marina führt ihn mit einem geheimnisvollen Lächeln durch die Straßen Barcelonas. Ihr Ziel ist der alte Friedhof, den nur noch die Einheimischen kennen.

Carlos Ruiz Zafón verzaubert einen ab der ersten Zeile. Sein Schreibstil kann einfach nur als bildhaft und farbenfroh bezeichnet werden. Er lässt sein Barcelona vor dem inneren Auge entstehen und zusammen mit Marina und Óscar spaziert man durch die Straßen der Stadt. Und auch seine Figuren wirken sofort lebendig und nehmen fast augenblicklich Konturen an.

Der Autor lässt seinen Protagonisten Óscar selbst seine Geschichte erzählen. So taucht man auch fast sofort in seine zwiespältige Gefühlswelt ein, als er Marina das erste Mal begegnet. Mehr als einmal fühlt er sich bei der frechen, resoluten und wortgewandten Marina wie ein Trottel und doch genießt er ihre Nähe, fühlt sich zu ihr hingezogen.

Die Leseprobe verspricht einen sehr gefühlvollen, sprachgewaltigen und auch mysteriösen und geheimnisvollen Roman über zwei junge Menschen und deren Liebe zueinander.