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Mittwoch, 10. April 2013

{Rezension} Greed Castle - Ein Fin O'Malley Krimi von Carolin Römer

Cover & Verlag: Conte Verlag
Broschierte Ausgabe: 294 Seiten
Genre: Irischer Krimi
ISBN: 978-3-941657-86-1
Erscheinungsdatum: 26. März 2013
Preis: 13,90 €

Das Buch kann hier bestellt werden!




Auf den Hund gekommen

Bei einem Spaziergang läuft dem Ex-Polizisten Fin O’Malley ein Hund über den Weg. Auf der Suche nach dessen Herrchen entdeckt Finn ein verfallenes Herrenhaus und davor ein Auto, in dem dummerweise eine Leiche liegt. Da Fin keine Lust auf Ermittlungen hat und noch weniger auf die Garda selbst, ruft er kurzerhand den Pfarrer von Foley an und ehe er es sich versieht sind Leiche und Auto entsorgt. Wie man dies halt so macht in Foley, der Polizei geht man hier am liebsten aus dem Weg. Doch bei dem Toten handelt es sich um einen vermögenden Immobilienmakler aus Derry und dessen Verschwinden ruft die hartnäckige Polizistin Caitlin da Silva auf den Plan. Einige Spuren führen direkt zu Fin und ehe er es sich versieht, steht dieser unter Mordverdacht.


Samstag, 6. April 2013

{SuB-Zuwachs} Spannender & Historischer Buchzuwachs

Hallo Ihr Lieben,

diese Woche sind wieder einige neue Bücher in meine Bücherwand eingezogen.

Durch meinen Onkel bin ich schon vor vielen Jahren auf  Regional-Krimis aufmerksam geworden und zu Ostern hat er mir einen tollen Darmstadt-Krimi geschenkt, auf den ich mich schon sehr freue, zumal ich von den Vorgänger-Bänden schon total begeistert war.

Als Produkttest habe ich mir dieses Mal einen wirklich dicken Schinken ausgesucht, ganze 1.152 Seiten hat der historische Roman. Aber er lag schon seit langem auf meinem Wunschzettel und als ich ihn nun in der Liste entdeckte, musste ich ihn natürlich haben.

Als zweiten Produkttest habe ich mir einen Thriller ausgesucht, der prima zur Blanvalet-Challenge passt. Die Inhaltsangabe hört sich schon mal klasse an, den Autor kenne ich bisher allerdings noch nicht. Also lass ich mich mal überraschen.

Dann gab es bei Blog dein Buch den 2. Band von Carolin Römers irischer Krimi-Serie. Da mir der erste Band schon super gefallen habe, musste ich mich natürlich bewerben und hatte Glück!!

Gerade habe ich den 9. Band von James Patterson's Women Murders Club gelesen und schon hat mir meine liebe Kollegin den 10. Band ausgeliehen, da war ich natürlich total begeistert.

Und zu guter Letzt fragte mich der Manhattan-Verlag an, ob ich Interesse an Sam Leith Debüt-Roman hätte. Die Inhaltsangabe hört sich schon ein wenig schräg und ausgefallen an, also genau richtig für mich.

Aber genug, hier sind die neuen Schätzchen:


Dienstag, 22. November 2011

{Rezension} Die irische Meerjungfrau von Carolin Römer


 


Verlag: Conte-Verlag
Broschierte Ausgabe: 267 Seiten
ISBN: 978-3941657250
Genre: Englischer Krimi
Erscheinungsdatum: April 2011
Preis: 13,90 €

Verschwunden wie die Mönche im Meer

Da mal wieder eine neue Beförderungsrunde ansteht und DS Finn O’Malley mal wieder nicht berücksichtigt werden soll, schickt ihn sein Chef kurzerhand nach Foley, um dort einen Verdächtigen aufzuspüren, der schon 10 Jahre tot sein soll.  Erschwerend kommt hinzu, dass Foley ein kleines Nest irgendwo an der Nordwestküste von Irland ist und die Bewohner dort ziemlich eigenwillig sind. Bei seinen Ermittlungen lernt Finn auch die Restauratorin Charlie kennen. Schnell weckt die Frau, die von der Dorfhexe Nora nur die Meerjungfrau genannt wird, sein Interesse. Aber nicht nur mit Hexen und Meerjungfrauen muss sich Finn fortan beschäftigen, so nach und nach wird er auch noch mit einem recht eigenwilligen Pfarrer, ehemaligen Piraten und unsichtbaren Kobolden konfrontiert. Und so ganz nebenbei kommt er auch noch dem bis heute rätselhaften Verschwinden des Wunderhengstes Shergar auf die Spur.

Anfangs war mir nicht so recht klar, wohin die Story führen soll, denn Carolin Römer geht erst einmal intensiv auf ihren Protagonisten Finn O’Malley ein wie auch auf die Dorfbewohner von Foley. Dies gestaltet sich jedoch äußerst unterhaltsam und ich habe mich eigentlich ständig beim Schmunzeln ertappt.

Die Autorin präsentiert die Dorfbewohner durchweg sehr originell, skurril und sehr gewitzt. Zwar bedient sie sich hier einigen Klischees und stellt die Dorfbewohner eigentlich so dar, wie man sich die Iren vorstellt: Sie lieben es Geschichten zu erzählen und haben dabei die Namen bis zurück zu den Ururvätern jederzeit griffbereit, widerstehen keinen gutem Glas Whiskey und Schmuggel wie auch Piraterie ist ihnen ebenfalls nicht fremd. Allerdings erzählt Carolin Römer dies äußerst liebenswert und humoristisch. So verwundert es einen auch überhaupt nicht, wenn man von Meerjungfrauen, Feen, Räuber und Piraten liest.

Wie gesagt, entwickelt sich die Krimihandlung anfangs etwas zögerlich und es dauert somit auch einige Zeit bis richtige Spannung aufkommt, dies tut aber der Story an sich keinen Abbruch. Und die Lösung des Falls überrascht allemal und ist in dieser Form in keiner Weiser vorhersehbar. Der Schreibstil von Carolin Römer ist sehr flüssig, lebendig und mit viel Wortwitz gespickt. Problemlos gelingt es ihr auch, einem die wild-romantische Landschaft Irlands vor Augen zu führen und so wirkt der Krimi immer atmosphärisch dicht umgesetzt.

Hinzu kommt auch, dass sie einen reellen Fall aus den 1980er Jahren geschickt in ihren Krimi einfließen lässt. 1981 wurde der Wunderhengst Shergar, der u.a. dem Religionsführer Aga Khan gehörte, unter mysteriösen Umständen in der Grafschaft Kildare entführt, verschwand damals spurlos und der Fall ist bis heute nicht gelöst. Carolin Römer bietet hier eine durchaus mögliche Lösung an.

Ihr Protagonist Finn ist ein etwas tollpatschiger, dem Alkohol zugeneigter Loser, der sich als überzeugter Stadtmensch auf dem Dorf anfangs überhaupt nicht wohl fühlt.  Aber gerade seine Fehler nehmen einen fast sofort für ihn ein. Ziemlich unmotiviert beginnt Finn seine Ermittlungen, tarnt sich als Journalist und unterschätzt dabei aber die Bauernschläue der Dorfbewohner. Besonders gefallen hat mir auch die Figur von Großmutter Nora. Die rüstige alte Dame ist mehr als trinkfest und erzählt wunderbare Geschichten über Feen und Kobolde und das Beste ist, sie glaubt auch noch felsenfest daran. Finn beißt sich bei ihr regelrecht die Zähne aus, doch merkt er auch bald, dass an Oma Noras Erzählungen durchaus auch ein wenig Wahrheit steckt.

Fazit: Ein äußerst humorvoller Krimi, dessen Spannung sich erst mit der Zeit aufbaut. Allerdings überzeugt der humoristische Schreibstil der Autorin und die undurchschaubare Story, die mit viel Lokalkolorit versehen ist, von Anfang an.

Für die Zusendung des Rezensionsexemplars bedanke ich mich ganz herzlich bei Blog Dein Buch und dem Conte-Verlag. Kaufen kann man das Buch hier!

Samstag, 19. November 2011

{SuB-Zuwachs} Spannende Bücherpost

Hallo Ihr Lieben,

da letzte Woche meinem SuB mal eine kleine Verschnaufpause vergönnt war und ich ihn dadurch auch ein wenig abbauen konnte (langsam ist Land in Sicht ... yeah ...), sind diese Woche wieder zwei neue Rezensionsexemplare in meine Bücherwand gewandert.

Vor kurzem habe ich vom Gmeiner Verlag per Pressemitteilung erfahren, dass einer ihrer Krimis auf Platz 7 der KrimiZeit-Bestenliste November platziert wurde. Da bin ich natürlich mächtig neugierig auf den Krimi geworden und habe gleich mal angefragt. Ein ganz dickes Dankeschön fürs Zusenden an den Gmeiner Verlag!!


Feierabend
Uta-Maria Heim
Taschenbuchausgabe: 327 Seiten
ISBN: 978-3-8392-1178-6
Preis: 11,90 €
Erschienen im Juli 2011

Inhalt:
WIR HABEN ES ZU LANGE TOTGESCHWIEGEN.  Zusammen mit ihrer Tochter Susanne lebt Helene in einer Kleinstadt am Rand des Schwarzwalds. Die Wochenenden verbringt sie mit Marius, der am anderen Ende wohnt. Alles scheint geregelt und eingespielt. Bis bei ihr eingebrochen wird. Der Dieb stiehlt nur ein Parfüm. Aber auch Jakob Silberzahn, der jüdische Psychoanalytiker, der deportiert wurde und als Geist im Arbeitszimmer haust, ist verschwunden. Dafür taucht wenig später eine dubiose Putzfrau auf, Marius entzieht sich und Susanne führt ein Doppelleben. Unaufhaltsam schlittert Helene in eine Lebenskrise. Sie beginnt sich mit der verdrängten Vergangenheit zu beschäftigen. Zu der auch Brunhilde gehört – die behinderte Zwillingsschwester ihrer Mutter, die vor 70 Jahren in der NS-Tötungsanstalt Grafeneck umgekommen sein soll.
Ein leiser, sensibel erzählter Psychothriller, der überdeutlich zeigt, wie unsere Familiengeschichte unterschwellig in uns weiterlebt. Und zu fatalen Folgen führt, wenn sie nicht aufgearbeitet wird. Brillant!

„... Sprachkundig bis in die letzte Dialektverästelung, menschenkundig, geschichtsbewusst und tratschlustig – mit allen Mitteln der Kunst täuscht Uta-Maria Heim Provinz an. Um unverbrüdert vom Chaos Leben zu erzählen …“ (Tobias Gohlis, Die Zeit)


Die Autorin:
Uta-Maria Heim wurde 1963 in Schramberg/Schwarzwald geboren und lebt als Hörspieldramaturgin und Autorin in Baden-Baden. Bislang sind 26 Bücher von ihr erschienen, davon 16 Kriminalromane. Sie ist mit mehreren Krimipreisen, u. a. dem Deutschen Krimi Preis und dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet worden.







Ja, und dann habe ich mal wieder mein Glück bei Blog dein Buch versucht und mich für ein Buch beworben und gewonnen ... freu ... Vielen lieben Dank dafür an Blog dein Buch und den Conte-Verlag!!


Die irische Meerjungfrau
Carolin Römer
Ein Finn O'Malley Krimi
Taschenbuchausgabe: 272 Seiten
ISBN: 978-3-941657-25-0
Erscheinungsdatum: 15. April 2011
Preis: 13,90 €

Inhalt:
Für Sergeant Fin O'Malley kommt's gerade knüppeldick. Frau und Tochter lassen ihn sitzen und sein Chef schiebt ihn aufs Abstellgleis. Er soll in einem gottverlassenen Nest irgendwo an der nordwestlichen Küste Irlands einen Verdächtigen aufspüren, der schon zehn Jahre tot ist. Hier haben einige Leichen im Keller und erstmal beißt Fin O'Malley mit seinen Fragen auf Granit. Besonders bei Charlotte Quinn, die Krichenfresken repariert und in einem einsamen Leuchtturm wohnt. Im Fisherman, dem örtlichen Pub, bekommt er erste Hinweise - und am nächsten Tag Kopfschmerzen. Hatte die alte Hexe Nora Nichols ihm wirklich weismachen wollen, Charlotte sei eine Meerjungfrau?


Spannend, mit viel Humor und irischer Lebensart versetzt, erzählt Carolin Römer in ihrem Krimierstling eine Story, wie sie nur in Irland spielen kann. Hier tauchen ehemalige Piraten auf, atheistische Pfarrer, untergetauchte IRA-Leute , trinkfeste Großmütter, unsichtbare Kobolde, verschwundene Rennpferde - und eine geheimnisvolle Meerjungfrau.

Die Autorin:
Carolin Römer arbeitet als Cutterin beim Fernsehen und lebt in Saarbrücken. Ihre Ermittlerfigur Fin O'Malley hat sie für mehrere Folgen angelegt.

Liebe Grüße
Isabel