Leseempfehlungen

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Sonntag, 27. Dezember 2015

{Rezension} Wolfsschlucht von Andreas Föhr

Cover & Verlag: Knaur HC
Broschierte Ausgabe: 400 Seiten
Genre: Deutscher Krimi / Band 6
ISBN: 978-3-426-51704-8
Erscheinungsdatum: 02. Februar 2015
Preis: 14,99 €




Ein Maibaum auf Abwegen

Es ist Ende April am Tegernsee und Kommissar Clemens Wallner muss in zwei rätselhaften Fällen ermitteln. Im Mangfall wird der Leichenwagen des Bestatters Florian Scheffler gefunden, mit dem toten Bestatter hinterm Steuer. Doch der Unternehmer ist nicht ertrunken, sondern erschossen worden. Und dann ist noch eine junge Frau verschwunden und nur ihre Mutter scheint sie wirklich zu vermissen. Je länger Wallner ermittelt, umso mehr Zusammenhänge stellt der Kommissar zwischen den beiden Fällen fest und dann gibt es ja noch eine Hexe, die sein Privatleben auf den Kopf stellt.

Freitag, 28. August 2015

{SuB-Zuwachs} Spannender Buchzuwachs

Hallo Ihr Lieben,

es gibt einmal wieder neuen Lesestoff und wieder einmal ziemlich bis sehr krimilastig.

Mit dem Team Kaufmann & Angersbach geht es zum Ermitteln ins Bad Vilbeler Umland, mit Wallner und Kreuthner nach Bayern wie auch mit Kommissar Pascha und dann gibt es mehrere mysteriöse Mordfälle in Yorkshire, welche die Polizei einige Rätsel aufgibt.

Und hier sind die Neuzugänge:


Donnerstag, 13. August 2015

{Rezension} Totensonntag von Andreas Föhr

Cover & Verlag: Knaur TB
Broschierte Ausgabe: 400 Seiten
Genre: Deutscher Krimi
ISBN: 978-3-426-21361-2
Erscheinungsdatum: 01. November 2013
Preis: 14,99 €




Wallner und Kreuthners erster Fall

Bei einem Besäufnis in einer Berghütte am Tegernsee im Herbst 1992 kommt es zu einer Entführung. Dumm nur, dass Kreuthner den mutmaßlichen Entführer selbst zum Feiern mitgebracht hat und dieser jetzt mit Wallner als Geisel flüchtet. Von dem Geiselnehmer Thomas Nissl erfährt Wallner von einer Toten, die in den letzten Kriegstagen gestorben ist, ihr gläsernes Grab befindet sich ganz in der Nähe. Der erste Mordfall für Kreuthner und Wallner.

Samstag, 1. August 2015

{SuB-Zuwachs} Spannender Buchzuwachs

Hallo Ihr Lieben,

ich kann es einfach nicht lassen. Kaum habe ich mal paar Bücher vom SuB gelesen und ihn somit ein wenig abgebaut,  musste gleich wieder meine Wunschliste abgearbeitet werden. Somit ist mein SuB so ziemlich unverändert, dafür sind aber auch wieder spannende Schätzchen bei mir eingezogen. 

Und hier sind die Neuzugänge:


Mittwoch, 22. Juli 2015

{Rezension} Schwarze Piste von Andreas Föhr

Cover & Verlag: Knaur TB
Taschenbuchausgabe: 432 Seiten
ISBN: 978-3-426-50860-2
Erscheinungsdatum: 02. September 2013
Preis: 9,99 €




Die Tote auf der Bank

Als Polizeiobermeister Leo Kreuthner auf dem Wallberg die Asche seines Onkels verstreuen will, trifft er auf eine junge Skifahrerin und fährt mit ihr auf der Schwarzen Piste ins Tal hinab. Bei einem Zwischenstopp entdecken sie auf einer Bank eine Tote. Die Frau hat offensichtlich Selbstmord begangen, aber was noch schlimmer ist: Sie ist die Schwester der Skifahrerin und diese glaubt nicht an Selbstmord. Als kurze Zeit später noch eine Leiche auf dieselbe Weise aufgefunden wird, beginnen Kommissar Wallner und sein Team mit den Ermittlungen, aber auch Kreuthner kann das Ermitteln nicht lassen.

Samstag, 2. November 2013

{SuB-Zuwachs} Spannender & Unterhaltsamer Buchzuwachs

Hallo Ihr Lieben,

wieder einmal keine Woche ohne neue Bücher. Und dieses Mal fast ausschließlich Krimis und Thriller aus Deutschen Landen, dabei war das gar nicht beabsichtigt.

Zum einem kam noch ganz unverhofft für die Blanvalet-Challenge der neue Thriller von Claudia Puhlfürst vom Verlag bei mir an und zum anderen habe ich mir noch zwei Bücher bestellt, die schon seit ewigen Zeiten auf meinem Wunschzettel liegen.

Die Ausnahme macht die überraschende Zusendung des btb-Verlags von Maria Ernestams neuesten Roman, der am 11. November 2013 raus kommt.

Und hier sind die Neuzugänge:


Mittwoch, 2. November 2011

{Rezension} Karwoche von Andreas Föhr


Broschierte Ausgabe: 400 Seiten
Genre: Deutscher Regionalkrimi
ISBN: 978-3-426-65252-7
Erscheinungsdatum: 02. November 2011
Preis: 14,99 €

Eine perfekte Familie

Um ein illegales Autorennen zu vertuschen, tarnt Polizeiobermeister Kreuthner dies schnell als eine Verkehrskontrolle. Schließlich hätte er bei einem riskanten Überholmanöver beinahe seinen Chef, Kommissar Wallner, von der Straße gefegt. Bei der anschließenden Fahrzeugkontrolle entdecken Kreuthner und Wallner im Transporter von Kreuthners Spezi Raubert eine Frauenleiche im Innenraum. Obwohl Wallner eigentlich über Ostern mit Freundin Vera verreisen wollte, lässt er es sich doch nicht nehmen, an dem Fall mit zu ermitteln. Schnell stellen die Kommissare eine Verbindung der Toten zu einer bekannten Schauspielerfamilie fest. Deren Tochter wurde einige Monate zuvor ermordet, der mutmaßliche Täter ist längst verurteilt. Doch es scheint Verbindungen zu geben.

Andreas Föhr erzählt in seinem mittlerweile 3. Krimi rund um seine Kultpolizisten Wallner und Kreuthner die Story aus zwei Perspektiven. Zum einen ist man bei den aktuellen Ermittlungen der Toten im Lieferwagen dabei, zum anderen kehrt der Autor immer wieder zu Weihnachten des vergangenen Jahres zurück und erzählt so nach und nach die Geschichte rund um den Tod von Leni, der Tochter der Schauspielerfamilie. Und dadurch ist schnell klar, dass diese beiden Fälle in einem engen Zusammenhang stehen müssen.

Diese beiden Handlungsstränge hat der Autor geschickt gelegt, sodass die Spannung wie auch die Neugier ständig auf einem hohen Niveau liegen. Hinzu kommt, dass die Geschichte von Anfang an ziemlich undurchsichtig ist, somit durch nicht vorhersehbare Wendungen überrascht und man sich eigentlich bis zum Ende nicht sicher sein kann, wie nun alles abgelaufen ist, welches Motiv hinter dem Mord steht, geschweige denn, wer der Täter ist. Und der flüssige, witzige und überaus fesselnde Schreibstil von Andreas Föhr sorgt wieder einmal dafür, dass man sich von Anfang bis Ende hervorragend unterhalten fühlt.

Tja, und dann ist natürlich da noch Polizeiobermeister Kreuthner! Seine unkonventionellen Ermittlungsmethoden, die man auch nicht immer gerade gesetzeskonform nennen kann, sind wieder herrlich humoristisch angelegt, und dass ganze noch versehen im tiefsten bayerischen Dialekt. Aber auch Wallners Großvater Manfred sorgt im Verlauf des Krimis für einige Schmunzler, denn der rüstige alte Herr agiert wieder einmal äußerst verschmitzt.

So sind wieder alle Mitwirkenden wunderbar detailreich beschrieben und stellenweise so angelegt, dass man über ihre wahren Beweggründe lange rätselt. Und auch dem Privatleben von Clemens Wallner und seiner Freundin Vera räumt der Autor wieder genug Raum ein, wobei dies jedoch immer wohldosiert ist,  sehr gut in die Story hineinpasst und durchweg unterhaltsam ist.

Fazit: Wer spannende Regionalkrimis mit viel Lokalkolorit und einer komplex angelegten Story mag, der zudem noch mit einen ordentlichen Schuss Humor aufwarten kann, liegt bei „Karwoche“ mehr als richtig.

Samstag, 29. Oktober 2011

{SuB-Zuwachs} Geisterhafter, spannender Buchzuwachs & Zeitreise-Hörbuch

Hallo Ihr Lieben,

auch diese Woche gab es wieder Zuwachs für meinem SuB. Zum einem hat mir eine liebe Arbeitskollegin folgendes Buch ausgeliehen, mit dem ich bereits angefangen habe ... und ich kann Euch sagen, der Titel macht dem Buch alle Ehre ...  puuhh ganz schön gruselig und spannend, meine Rezi kommt dann nächste Woche:


Yrsa Sigurdartottir - Geisterfjord
Taschenbuch, 336 Seiten, Preis: 8,99 €
ISBN: 978-3-596-19273-1
Verlag: Fischer Verlage

Inhalt:

Von Islands Königin des Spannungsromans!

Drei junge Leute aus Reykjavík planen, ein heruntergekommenes Haus in einem verlassenen Dorf in den kargen Westfjorden Islands wieder aufzubauen; sie ahnen nicht, welch gewaltige Ereignisse sie damit in Gang setzen.

In einer Kleinstadt am anderen Ende des Fjords ermittelt zur selben Zeit Polizistin Dagný gemeinsam mit Freyr, einem Psychologen, in einer Reihe von unnatürlichen Todesfällen. Welche Geheimnisse bergen die staubigen Polizeiakten aus dem vorigen Jahrhundert? Und warum hat Freyr auf einmal das Gefühl, dass sein verschollener Sohn noch am Leben sein könnte? Erst als die Verbindung zwischen diesen rätselhaften Geschehnissen sichtbar wird, enthüllt sich die grausige Wahrheit.

Dieser unheimliche und furchteinflößende Roman der internationalen Bestseller-Autorin Yrsa Sigurðardóttir ist, neben diversen Kinderbüchern, ihr sechstes Buch für Erwachsene und beruht zum Teil auf Tatsachen.

Die Autorin:
Yrsa Sigurðardóttir (geboren 1963) ist Ingenieurin und Schriftstellerin, ihre Krimis sind in 30 Ländern erschienen; im Fischer Taschenbuch lieferbar:
›Das letzte Ritual‹
›Das gefrorene Licht‹
›Das glühende Grab‹
›Die eisblaue Spur‹
›Feuernacht‹
›Geisterfjord‹



Und dann hat mir Martina André diese Woche auch das Hörbuch zu ihrem neuesten Mystery-Roman geschickt und das ist jetzt gleich ins Auto gewandert und wird mich ab nächster Woche beim Autofahren begleiten.

Liebe Martina, ein ganz dickes Dankeschön noch einmal von hier aus!!

Die Rückkehr der Templer von Martina André
Ungekürzte Fassung, 3 MP3-CDs
ISBN: 9783836806015
Sprecher: Jürgen Holdorf, 32:30 Std.
Preis: 14,95 €, Verlag: Radioropa Hörbuch

Inhalt:
Hannah Schreyber und der ehemalige Tempelritter Gero von Breydenbach, den es mittels eines Timeservers in die Gegenwart verschlagen hat, hoffen nach ihrer Heirat auf ein normales Familienleben im Jahr 2005. Doch dieser Wunsch bleibt unerfüllt. Wissenschaftler des amerikanischen Geheimunternehmens C.A.P.U.T. finden heraus, dass die ehemaligen Besitzer des Servers, zwei junge Frauen aus einer fernen Zukunft, im 12. Jahrhundert in Jerusalemb festsitzen. Es gibt Hinweise, dass die Vereinigten Staaten und Europa vor dem Untergang stehen. Gero und vier seiner Ordensbrüder sollen durch die Zeit reisen, die Frauen retten und die Apokalypse verhindern. Ein Himmelfahrtskommando, denn kaum im Jahre 1153 angekommen, werden die Männer in einen tödlichen Kampf um ein uraltes heiliges Artefakt verwickelt.

Meine Rezension zum Buch findet Ihr übrigens hier: Die Rückkehr der Templer, mehr über die Autorin erfahrt Ihr hier.


Da ich ja schon alle Bücher von Wulf Dorn mit Begeisterung gelesen habe und jetzt mal wieder die Quartalsbestellung vom Club anstand, musste ich nicht lange überlegen und habe mir gleich seinen neuesten Thriller bestellt.


Dunkler Wahn von Wulf Dorn
Gebundene Ausgabe, 432 Seiten
ISBN: 978-3-453-26705-3
erschienen am 05.09.2011, Preis: 17,99 €
Verlag: Heyne Verlag

Inhalt: 

Sie liebt. Sie lauert. Sie tötet
Ein Rosenstrauß ohne Absender. Geschenke vor der Haustür. Briefe unter dem Scheibenwischer ... Der Psychiater Jan Forstner wird von einer Unbekannten mit Liebesbezeugungen überhäuft. Anfangs glaubt Jan noch an die harmlose Schwärmerei einer ehemaligen Patientin. Doch dann bittet ihn ein Journalist um Mithilfe im Fall einer geistig gestörten Person und wird kurz darauf ermordet. Jan erkennt, dass er ins Visier einer Wahnsinnigen geraten ist. Und seine Verfolgerin schreckt vor nichts zurück.



Und zu guter Letzt ist auch ein Rezi-Exemplar vom Knaur TB-Verlag in mein Bücherregal eingezogen. Diesen Krimi werde ich auch gleich als nächstes lesen, zumal ich die beiden Vorgängerbücher auch schon verschlungen habe. Ein herzliches Dankeschön an Droemer Knaur für die Überlassung des Rezi-Exemplars.

Karwoche von Andreas Föhr
400 Seiten, Taschenbuchausgabe
14,99 €, ISBN: 978-3426652527
Erscheint am 02. November 2011

Inhalt:

Die Kultkommissare Wallner und Kreuthner ermitteln wieder Als Polizeiobermeister Kreuthner von seinem Spezl Kilian Raubert zu einer Wettfahrt herausgefordert wird, lässt er sich nicht lumpen. Mit 150 km/h rauschen sie den Achenpass runter Richtung Tegernsee. Bei einem halsbrecherischen Überholmanöver fegt Kreuthner fast ein entgegenkommendes Auto von der Straße – am Steuer ausgerechnet sein Chef, Kommissar Wallner. Kreuthner versucht, das Autorennen als dienstliche Aktion zu tarnen, und führt spontan eine Straßenkontrolle durch. Dabei bietet sich den Polizisten ein schockierendes Bild: Im Laderaum von Rauberts Lkw kniet eine Tote, das Gesicht zu einer grotesken Fratze verzerrt … 




Liebe Grüße
Isabel

Donnerstag, 13. Oktober 2011

{Rezension} Maria, Mord und Mandelplätzchen - 24 Weihnachtskrimis von Sylt bis zur Zugspitze

Verlag: Knaur TB Verlag 
Taschenbuchausgabe: 336 Seiten
Genre: Deutsche Kurzkrimis
ISBN: 978-3426510131
Erscheinungsdatum: 04. Oktober 2011
Preis: 9,99 €


Einmal quer durch Deutschland mit 24 Weihnachtskrimis

Bei der Mischung der 24 Kurzkrimis ist mit Sicherheit für jeden Geschmack etwas dabei, so sind manche Kurzgeschichten etwas skurril, dann wieder eher ruhig angelegt, andere überaus spannend, rätselhaft und auch des Öfteren einfach nur sehr humorvoll geschrieben und sie spielen natürlich alle in der Weihnachtszeit.

Als Autoren vertreten sind u.a. Gisa Pauly, die eine Silbermöwe auf humorvolle, unterhaltsame Weise auf Futtersuche schickt, die nicht unbedingt so verläuft, wie sich die Möwe dies vorstellt. Zoe Beck schildert auf einfühlsame und spannende Weise die Geschichte einer Obdachlosen, die ihr Gedächtnis verloren hat und durch Zufall eine Frau trifft, die ihr sehr bekannt vorkommt. Fesselnd, spannend und atmosphärisch dicht erzählt Gisa Klönne ihren Krimi über vier Frauen, die Weihnachten in einer kleinen Fischerkate verbringen.

Bei Nicola Förg passiert einem Sprengmeister beim Weihnachtsbaumfällen ein Missgeschick und fortan hat er das Problem, eine Leiche zu beseitigen. Dies beschreibt sie ein wenig zynisch, wunderbar skurril und humorvoll. Susanne Mischke erzählt über eine Rentner-WG an Heiligabend. Karlo eröffnet seinen Mitbewohnern, dass sie ihn umbringen und anschließend beerben sollen, da er unheilbar erkrankt ist. Eine witzige Idee, die ruhig und unvorhersehbar umgesetzt wurde. Fast schon ein Thriller ist die Kurzgeschichte von Romy Fölck, deren Protagonistin ein grausames Erlebnis in ihrer Kindheit hatte und dies bis heute nicht überwunden hat. Und doch trifft sie sich bereitwillig mit einem Fremden, der sie in die Dresdner Semperoper einlädt.

Witzig und detailliert erzählt Wolfgang Burger die Geschichte eines verzweifelten Vaters, der einen Einbruch in einer Heidelberger Villengegend begeht, um seinen Kids etwas zu Weihnachten schenken zu können. Hier erlebt der Einbrecher wider Willen eine Überraschung. Bei Volker Klüpfel und Michael K
obr trifft man auf einen alten Bekanten: Für Kluftinger geht die Besorgung eines Weihnachtsbaums etwas anders vonstatten, als er sich dies vorgestellt hat. In gewohnt unterhaltsamer, humorvoller Art kommt dieser Krimi daher. Und auch bei Andreas Föhr spielt ein alter Bekannter aus seinen Krimis mit: Polizeiobermeister Kreuthner. Spannend und überaus fesselnd berichtet der Autor von einer verhängnisvollen Verwechslung.

Dies sind nur einige der 24 Weihnachtskrimis, die überwiegend wirklich sehr gut geschrieben sind und wunderbar unterhalten. Nur zwei, drei Kurzkrimis waren dabei, die mir weniger gut gefallen haben, da sie mir entweder viel zu kurz waren, um Spannung oder gar einen Bezug zur Protagonistin aufzubauen oder aber absolut unrealistisch und übertrieben dargestellt wurden.


Weitere Autoren sind: Helga Beyersdörfer, Regine Kölpin, Christiane Franke, Richard Birkefeld, Ingrid Noll, Sandra Lüpkes, Cornelia Kuhnert, Sabine Trinkaus, Judith Merchant, Doris Belzer, Tatjana Kruse, Marita Erfurth, Petra Busch, und Friedrich Ani.



Dienstag, 15. Februar 2011

(Rezension) Schafkopf von Andreas Föhr

Verlag: Droemer Knaur Verlag
Taschenbuchausgabe: 448 Seiten
Genre: Deutscher Krimi
ISBN: 3426663988
Erscheinungsdatum: 10. September 2010
Preis: 14,95 €


Ein Solo mit Folgen

Polizeiobermeister Kreuthner muss trainieren, ansonsten verliert er eine Wette und das lässt seine Ehre nicht zu. Also nichts wie hinauf auf den Riedstein zum Joggen. Endlich oben angekommen trifft er dort auf den Kleinkriminellen Stanislaus Kummeder. Kaum haben die Beiden ein paar Worte gewechselt ist Kummeder auch schon tot, getroffen durch die Kugel aus einem Präzisionsgewehr. Kommissar Wallner und sein Team nehmen die Ermittlungen auf und natürlich ist auch Kreuthner wieder tatkräftig auf Spurensuche. Schnell stellt Wallner fest, dass ein Vorfall zwei Jahre zuvor mit dem Mord an dem Kriminellen in Verbindung steht.

Andreas Föhr erzählt auch seinen zweiten Krimi mit Kommissar Wallner und dem bayerischen Original Kreuthner wieder mit viel Lokalkolorit und lässt seine Charaktere oft genug im Dialekt ihre Geschichten erzählen. Der Schreibstil ist wieder durchweg spannend, witzig, frech und sehr flüssig erzählt. So ist man fast augenblicklich in der Story drin und der gelungene Spannungsaufbau sorgt dafür, dass man sich durchweg kurzweilig unterhalten fühlt.

Die Geschichte an sich wechselt ständig zwischen dem Jahr 2007 als die Freundin von Stanislaus Kummeder auf mysteriöse Weise verschwunden ist und dem Jahr 2009 als der Mord an diesem geschieht. Nach und nach erfährt man so, was damals passiert ist und wie die Geschichte in Verbindung mit den aktuellen Geschehnissen steht. Dies gestaltet sich sehr mysteriös und undurchsichtig und bis zum Schluss weiß man nicht, warum Kummeder sterben musste.

Der Autor zeichnet seine Charaktere wieder sehr originell und authentisch. Allen voran natürlich sein Kommissar Wallner. Der ewig frierende und gradliniger Clemens Wallner geht für die Ermittlungen sogar einmal ziemlich unkonventionelle Wege, muss seinen kriminalistischen Spürsinn sogar bei seinem Großvater einsetzen und er darf sich sogar verlieben. Und auch die anderen Figuren sind lebensnah beschrieben, sodass sie schnell Konturen annehmen und bleiben aber stellenweise auch so undurchsichtig, dass die Identität des Täters für einen bis zum Schluss verborgen bleibt.


Fazit: Ein durchweg sehr spannender Krimi mit ausgefeilten Charakteren und einer nicht vorhersehbaren, komplexen Story.

Mittwoch, 18. August 2010

{Rezension} Der Prinzessinnenmörder von Andreas Föhr

Broschierte Ausgabe: 377 Seiten
ISBN: 342666397X
Genre: Deutscher Krimi
Erscheinungsdatum: 09. September 2009
Preis: 12,95 €









Polizeiobermeister Kreuthner – der heimliche Star des Krimis

An einem kalten Januartag entdeckt Polizeiobermeister Kreuthner durch Zufall im Spitzingsee die Leiche eines jungen Mädchens, erstochen und bekleidet mit einem Brokatkleid. Kommissar Clemens Wallner und sein Team stehen noch ganz am Anfang der Ermittlungen als das zweite ermordete Mädchen gefunden wird. Und auch diese trägt ein Brokatkleid, sodass die Medien dem Täter schnell den Namen „Prinzessinnenmörder“ geben. Die Angst unter den Einwohnern in dem kleinen Städtchen in Oberbayern ist groß und viele stellen sich die Frage, ob hier ein Serientäter am Werk ist.

Neben den eigentlichen Ermittlungen erzählt Andreas Föhr in einem weiteren Erzählstrang die Geschichte eines Vaters, dessen Tochter im Teenageralter während einer Skitour verunglückt. Sehr eindringlich schildert er die vergeblichen Versuche des Vaters, seine Tochter zu retten. Schnell ist klar, dass diese Geschichte maßgeblich etwas mit dem Fall zu tun hat und der Autor präsentiert auch recht schnell die Identität des Täters. Allerdings bleiben seine Beweggründe für die Morde lange Zeit im Dunkeln.

Da der Autor seinen Krimi sehr schnell mit dem ersten Mord beginnt, ist die Spannung praktisch von der ersten Seite an vorhanden und hält sich durchweg mühelos bis zum wirklich fulminanten Ende. Und auch, wenn man bereits recht früh den Täter kennenlernt, überzeugen das anschließende Katz-und-Maus-Spiel wie auch die Ungewissheit in Bezug auf sein Motiv. Zudem ist der Schreibstil von Andreas Föhr sehr flüssig und fesselnd und häufig mit bayrischem Dialekt eingefärbt.

Die Figuren sind herrlich aus dem Leben gegriffen, stellenweise etwas überzeichnet und passen einfach perfekt in die Geschichte. Clemens Wallner ist ein sympathischer Single, der bei seinem kauzig-charmanten Großvater wohnt, viel Wert auf Teamarbeit legt, selten den Chef herauskehrt und in Sachen neue Beziehung knüpfen eher als zurückhaltend zu bezeichnen ist. Ganz im Gegenteil zu seinem fast 80-jährigen Großvater, der trotz seines Alters jeder Frau schöne Augen macht und es sich auch nicht nehmen lässt, seinem Enkel gutgemeinte Ratschläge in Sachen Damenwelt zu erteilen. Die Kabbeleien der Beiden sind herrlich erfrischend beschrieben und sorgen oftmals für ein Schmunzeln.

Ähnlich geht es einem auch bei Polizeiobermeister Kreuthner. Dieser betrachtet den Fall als „seinen Fall“, schließlich hat er die erste Leiche gefunden hat und sonnt sich entsprechend in der Anerkennung und dem Interesse seiner Kollegen. Eigentlich spielt der Polizeiobermeister nur eine Nebenrolle in dem Krimi, doch seine kurzen Auftritte sind durchweg witzig und spitzbübisch beschrieben.  Besonders amüsant zu lesen sind seine „fachmännischen“ Erklärungen zur Ermittlungsarbeit gegenüber seinem Auszubildenden und dies natürlich auch wieder im besten Bayrisch geschrieben.

Fazit: Alles in allem überzeugt Andreas Föhr mit seinem Debütroman durchweg mit einer schlüssigen Geschichte, gewürzt mit einem ordentlichen Schuss Lokalkolorit und mit Charakteren, die durchweg überzeugen.